AT62512B - Vorrichtung zur Erzeugung besonderer Klangeffekte auf der Geige. - Google Patents

Vorrichtung zur Erzeugung besonderer Klangeffekte auf der Geige.

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AT62512B
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Josef Eichhorn
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  Vorrichtung zur   Erzeugung besonderer K) angeffekte   auf der Geige. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zur Erzeugung besonderer Klangeffekte auf der Geige, welche die Gestalt eines von der Seite her an einen Geigensteg zu steckenden Resonanzkästchens besitzt. 



   Auf der Zeichnung ist die Vorrichtung in den Fig. 1 bis 5 in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. 



   Die Vorrichtung besteht aus einem rechteckigen, mit freischwingenden Membranen versehenen Kästchen. An der Schmalseite   a des Kastchens befindet   sich ein Einschnitt b, der es ermöglicht, das Kästchen von der Seite her unterhalb der Saiten an den Geigensteg zu schieben. Als freischwingend Membrane wirkt insbesondere die obere Kastenwand c aus dem Grunde, weil sie nicht längs ihrer gesamten Ränder mit den übrigen Wänden fest verbunden, sondern nur an den drei Stellen d, e, f angeheftet ist. Auch die übrigen Wände können in dieser Weise mehr oder minder zu freischwingenden Membranen ausgebildet werden. Von den beiden zur Berührung mit dem Geigensteg gelangenden Be- 
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 zwar derart, dass sie dem Steg die gewölbte Seite zukehrt. 



   Die Wirkung dieser Einrichtung ist die, dass das Kästchen auch als gesamte Masse gegenüber dem Geigensteg in Schwingungen geraten kann. Das Kästchen besitzt im Innern eine eingesetzte Querwand i, so dass ein abgegrenzter Raum entsteht, welcher die Resonanz sehr begünstigt. 



   Bei Benutzung des Modells vereinigen sich die beiden Resonanzkörper (des Geigenhohlraumes und des Kästchens), wodurch eine Verstärkung der Nebentöne (der sogenannten Aliquottöne) eintritt und der Ton der Geige dem der Schalmei ähnlich wird. Die Wirkung ist am grössten, wenn der Vortragende die einfachen Melodien der Dudelsackpfeifer auf der D-Saite spielt und die leere   CA-Saite   als liegende Stimme miterklingen lässt. Dadurch entsteht eine Klangfarbe, welche der des Dudelsackes sehr ähnlich ist,   nämlich   der   Schalmeitcu cr   Melodie und der Brummton des Basses, welche beide zusammen das Eigenartige des   Dudel-   sackes bilden. 



   Ein weiterer Klangeffekt kann dadurch hervorgebracht werden, dass eine federndo Klammer k (Fig. 5) zwischen die obere Kastenwand c und die Seitenwand 1 geschoben wird, so dass erstere sich abhebt. Die Federkraft der Klammer muss derart bemessen sein, dass die Wand c die Saiten hinter dem Steg berührt, wenn das Kästchen unter sie geschoben ist. 



   Hiedurch wird eine Wirkung erzielt, welche die durch den bisher üblichen Dämpfer (Sordino) angestrebte weit übertrifft. Es entsteht ein weittragender, wohllautender Ton, ohne dass die dem Dämpfer eigentümlichen unangenehmen Nebentöne auftreten. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Vorrichtung zur Erzeugung besonderer Klangeffekte auf   de : Geige, gekennzeichnet   durch die Anordnung eines Resonanzkästchens mit einem das seitliche Einschieben an den Goigensteg unterhalb der Saiten ermöglichenden Einschnitt. 

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Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch], dadurch gekennzeichnet, dass eine oder mehrere Wände des Kästchens a ! s freischwingende Membranen ausgebitdet, d. h. mit den übrigen Wänden nur stellenweise durch Heften verbunden sind.
    3. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Begrenzungsfläche des Einschnittes gekrümmt ist und dem Geigensteg die konvexe Seite zukehrt.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Wand des Kästchens auf der einen Seite mittels einer federnden Klammer oder dgl. soweit von der entsprechenden Seitenwand abgehoben ist, dass sie die Saiten der Geige hinter dem Steg berührt, wenn das Kästchen unter sie geschoben ist. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT62512D 1912-07-09 1912-10-01 Vorrichtung zur Erzeugung besonderer Klangeffekte auf der Geige. AT62512B (de)

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