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Einrichtung zur Erzeugung magnetischer Felder von konstanter Richtung und periodisch sich ändernder Intensität.
Bei der Einrichtung nach Patent Nr. 58426 werden magnetische Felder von konstanter Wichtung und periodisch sich ändernder Intensität durch die Zusammenwirkung eines Gleichstromes und eines Wechselstromes in Leitungen bzw. Wicklungen eines gemeinschaftlichen Induktionsfeldes erzeugt, und zwar in der Weise, dass die durch eine Gleichstrom-und eine echselstromwicklung erregten Kraftlinien in einer Hälfte der Wehselstromperiode das gewünschte magnetische Feld bilden, während in der anderen Hälfte der Wechselstromperiode sich die Kraftlinien der beiden Wicklungen bzw. Leitungen gegenseitig binden und deswegen zur iiusseren Wirkung nicht gelangen.
In diesem letztéren Falle, d. h. wenn die durch die Gleichstromwicklung erregten Kraftlinien den durch die Wechselstroms icklung erregten gleich- gerichtet sind und daher sich in einem Stromkreise gegenseitig binden, ist der effektive Widerstand der Wicklungen bedeutend kleiner als im ersteren Falle. in welchem die durch die beiden Wicklungen erregten Kraftlinien einander entgfgengerichtet sind und daher aus dem Kraftlinienstromkreis austreten. Die Ursache davon ist, dass in den beiden Fällen die Sättigung des Eisens verschieden ist.
Werden daher zwei Wechselstromwicklungen mit den ihnen zugehörigen Gleichstromwicklungen derart angeordnet, dass in der einen Hälfte der Wechselstromperiode die durch die eine Wechselstromwicklung und in der anderen Hälfte der Periode die durch die andere Wechsel- stromwicklung erregten Kraftlinien den durch die zugehörige Gleichstromwicklung erregten Kraftlinien gleichgerichtet sind, so bietet die eine Wechselstromwicklung dem sie durchfliessenden Strom in der einen Periodenhülfte den kleinsten, in der anderen Periodenhälfte den grössten Widerstand und die andere Wechselstromwicklung umgekehrt so.
Wenn nun die beiden Wechselstromwicklungen in eine gemeinsame Lcit ang parallel eingeschaltet werden. so wird der elektrische Wechselstrom in der einen Hälfte seiner Periode grösstenteils durch die eine Wechselstromwicklung und in der anderen Hälfte seiner Periode durch die andere Wechselstromwicklung fliessen, so dass der Wechselstrom nach seinen Perioden in zwei Ströme geteilt wird. Diese Ströme \\ erden der Erfindung gemäss zum Zwecke der Frequenzmultiplikation in einem anderen Induktions- felde derart zur Wirkung gebracht, dass sie in demselben einen Kraftliniel1fluss von konstanter
Richtung und einer dem Wechselstrom entsprechend sich ändernder Intensität erregen, der in einer besonderen Wicklung einen Wechselstrom von doppelter Frequenz induziert.
Der so erhaltene
Sekundärstrom kann nun zwecks weiterer Frequenzerhöhung in die Wechselstromprimär- wicklungen entweder derselben oder einer weiteren Einrichtung geführt werden.
In der Zeichnung ist die Einrichtung nach der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt.
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Der Wechselstrom W wird grüsstenteils durch jene Wicklung (Wl bzw. M fliessen, in welcher der von ihm erzeugte Kraftlinienfluss dem des Gleichstromes gleichgerichtet ist, weil in dieser Wicklung der effektive Widerstand kleiner ist als in der anderen Wicklung. Der Wechselstrom wird also während einer halben Periode grösstenteils durch die Wicklung Wj und während der zweiten Hälfte der Periode durch die Wicklung w2 seinen Weg nehmen. Nach der in der Zeichnung angedeuteten momentanen Kraftlinienrichtlng fliesst der Wechselstrom grösstenteils eben durch die Wicklung tpg.
Zu der Einrichtung gehört noch ein dritter Ring Ra, der mit Wicklungen w3, w4, w5 versehen ist, von denen die Wicklungen Mg und W4 in den Stromkreis der Wicklungen Wl und W2 eingeschaltet sind. Nach dem Vorhergesagten ist klar, dass während der einen Periodenhälfte des Wechselstromes dieser grösstenteils durch die Wicklung w. und während der anderen Periodenhälfte durch die Wicklung W4 fliessen wird. Durch sinngemässe Anordnung der Wicklungen W3 und w4 lässt sich erreichen, dass der durch dieselben im Ringe R3 erregte magnetische Fluss stets die gleiche Richtung beibehält, wobei sich seine Intensität dem Wechselstrom entsprechend periodisch ändert.
Dieser magnetische Fluss erregt in der Wicklung w5 einen elektrischen Strom, dessen Frequenz gegenüber der des Wechselstromes w doppelt so gross ist.
In dieser Weise kann die Frequenz eines Wechselstromes nach der Formel n. gesteigert werden, wenn der in der Windung tpg induzierte Strom entweder in Primäre wicklungen (wu und M' von weiteren ähnlichen Einrichtungen (Kaskadenschaltung) oder wieder in die Wicklungen iv, und M'a einer und derselben Einrichtung eingeführt wird. Dabei finden Abstimmungselemente und Drosselspulen in bekannter Weise sinngemässe Anwendung.
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einander entgegengesetzt wirkenden Wicklungen w1 und w2 benutzt werden.
Die beschriebene Einrichtung kann in gleicher Weise wie die Einrichtung nach Patent Nr. 58426 angewendet, eventuell können die beiden Einrichtungen miteinander zweckmässig kombiniert werden. Während das Wesen der Einrichtung nach dem Stammpatente darin besteht. dass in derselben durch den Gleichstrom der magnetische Fluss des Wechselstromes für jede halbe Periode getrennt wird. liegt der Schwerpunkt der oben beschriebenen Einrichtung darin. dass in derselben durch den Gleichstrom der Wechselstrom selbst zum Zwecke der Frequenzerhöhung nach halben Perioden getrennt wird. Die zugehörige Detailanordnung kann dabei je nach Bedarf variieren.
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