AT62165B - Bogenlampe mit parallelen Elektroden nach Art der Jablochkoffkerze. - Google Patents

Bogenlampe mit parallelen Elektroden nach Art der Jablochkoffkerze.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 dass sie die Kerzen derart konstruiert, dass nur leitende Brücken von kleinem Querschnitt entstehen können, die ihren Querschnitt nicht. wie früher beschrieben, vergrössern. Dieses Ziel wird nach der Erfindung durch Wahl der Zusammensetzung der brückenbildenden Schicht erreicht, insbesondere dadurch, dass man zur Zusammensetzung der Zündschicht Stoffe bzw. Stoffgemische verwendet, die erst bei höheren Temperaturen aus dem nichtleitenden oder schlechtleitenden in den gutleitenden Zustand dadurch übergehen, dass die Mittelschicht durch die Erhitzung chemisch derart verändert wird, dass elektrisch leitende niedere Oxyde,   Karbide   oder entsprechende Verbindungen, z.   B.   Nitride oder Oxykarbide, entstehen. 



   Alle organischen Substanzen beginnen bereits bei Temperaturen. die   100#   wenig   übersteigen.   zu verkohlen und die Verkohlung wird   bereits bei 200# vollständig. Es   hat sich gezeigt, dass solche Stoffe, die bereits bei so geringen Erhitzungen leitend werden, als Zündmasse unverwendbar sind, weil sich der Querschnitt der leitenden   Brücke   dann zu leicht vergrössert, indem die Fortleitung der Lichtbogenhitze durch die Kohlenelektroden schon ein Leitendwerden der Zwischenschicht verursacht usw. Verwendet man nach vorliegender Erfindung hingegen Stoffe, die bei 
 EMI2.1 
 Zone der Zwischenschicht leitend. Schaltet man den Strom ein. so bildet sich ein Lichtbogen. der sich sehr bald von der Zwischenschicht ablöst, und auf die Elektrodenspitzen wandert.

   Die   Strombahn ist   dann unterteilt. Die   überwiegende Hauptmenge   des Stromes   fliesst   durch den Lichtbogen und nur ein kleiner Anteil   des Stromes fliesst durch die Brücke   und erwärmt letztere durch die   Jouleche Wärme-  
Zur Zusammensetzung der Zwischenschicht verwendet man   demgemäss   vorteilhafterweise ein   Gemisch einer Trägersubstanz. wie Magnesia   und Kieselsäure oder Wasserglas. Schamotte und Kieselsäure oder auch Oxalate oder Karbonate in Verbindung mit einem   FluBmibtel und   setzt der Masse zur Brückenbildung reduzierbare Stoffe. wie   Eisenoxydul. Bleioxyd. Titanoxyd.   



  Titansäure oder dgl. (auch Vanadinsäure, Wolframsäure sind brauchbar), mit Kohlen-oder Graphitpulver zu. 



   Die Bildung einer leitenden Brücke aus leitenden niederen Oxyden,   teilenden   Karbiden. welche durch chemische Reaktion bei höheren Temperaturen aus   dem Reaktionsgemisch, weiches   die Zwischensubstanz vorstellt. entstehen, ist prinaipiell verschieden von der Bildung leitender 
 EMI2.2 
 



   Die Bildung der leitenden Brucke aus lertenden Karbiden oder niederen Oxyden weist ausser dem bereits oben angedeuteten Vorteil. dass solche Karbide bzw. niederen Oxyde erst bei höheren Temperaturen leitende Brücken von geringem Querschnitt bilden. noch den entscheidenden   Vorteil auf. dass die hier in Frage kommenden leitenden Karbide bzw. niederen Oxyde bei ihrer     Ahkuhtun an dpr Luft nicht wie die meisten   anderen   Substanzen in nichtleitende Verbindungen   
 EMI2.3 


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