AT61878B - - Google Patents

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AT61878B
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vessel
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  • Catching Or Destruction (AREA)
  • Lighters Containing Fuel (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
   dementsprechend ändert.   Eine derartige Einlage kann mit   Vorteil für Glasnaschen, Tongefässe   oder dgl. verwendet werden, weil sie dem jeweiligen Halsdurchmesser derselben ohne jede andere Verbindung leicht angepasst werden kann. Es kann jedoch auch eine kürzere, bloss den Hals des Gefässes ausfüllende Einlage 22 (Fig. 11) angewendet werden, welche mit vorteilhaft auseinander federnden Füssen 21 ausgerüstet wird, welche sich auf dem Boden und den Wänden des Gefässes aufstützen. Zweckmässig werden diese Füsse 21 aus einem einzigen   Drahtstück hergestellt,   das mit seinen Enden in den Gefässhals federnd hineinragt und zu einem gegen die Halswand federnden Korb zur Aufnahme der   W olle- oder Faserfüllung   ausgebildet ist.

   Diese Einlage eignet sich insbesondere für kleine   Glasgefässe,   wie   z, B. Glasflaschen   und   dgl.,   und kann mit einem kleinen   Haken leicht herausgezogen werden. 



  Anstatt der Anwendung einer Schutzeinlage kann das ganze Gefäss mit der unverbrennbaren   Wolle oder Faser ausgefüllt werden (Fig. 6). Es ist zwar bereits an Lampenbehältern bekannt. den Innenraum dieser Behälter mit Asbest oder einem anderen, aufsaugenden Material, wie
Sägespäne, Filz oder dgl. auszufüllen ; diese Stoffe haben jedoch den Nachteil, dass sie sich nach mehrmaligem Gebrauche zusammensetzen und daher nur noch einen Teil des Behälterraumes einnehmen. Dadurch entsteht wieder eine Explosionsgefahr ; ausserdem ist ein Ausgiessen des   aufgesaugten   Flüssigkeitsinhaltes nicht möglich. Die gemäss der Erfindung im Behälter angeordnete Wolle füllt jedoch infolge ihrer stets beibehaltenen Elastizität den Behälterraum immer vollkommen aus.

   Da diese Wolle oder Faser die   Flüssigkeit   nicht aufsaugt und sehr fein und locker ist, so wird das Ausgiessen des Gefässes nicht erschwert und der Inhalt desselben kaum nennenswert vermindert. Das Füllen des Gefässes kann in ununterbrochenem Strahl erfolgen, während bei den bekannten, mit aufsaugendem Material gefüllten Behältern beim Füllen immer gewartet werden muss, bis sich die eingegossene Flüssigkeitsmenge aufsaugt, was zeitraubend und   lästig ist.   Eine ähnliche Füllung kann auch bei Lampen (Fig. 9) angewendet werden, und zwar entweder an
Stelle der üblichen porösen aufsaugenden Masse oder auch bei Dochtlampen, in welch letzterem
Falle die Lampe 13 mit einem gelochten Saugrohr 14 für den   Docht 15   versehen wird, damit die Füllung von letzterem getrennt werde.

   Als Saugrohr   14   können alle erwähnten Rohre und schlauch- artigen Einlagen verwendet werden. 



   Zum Reinigen von Kleidern, Handschuhen oder dgl. in der   Hauswirtschaft sowie   in allen gewerblichen und Fabriksbetrieben wurde bisher das Benzin in einen Teller oder ein offenes Gefäss gegossen und in diesen ein Leinen oder dgl. eingetaucht. Diese Arbeit ist sehr gefährlich, weil die dabei sich reichlich bildenden Benzindämpfe leicht explodieren. Um diese Gefahr zu vermeiden, wird gemäss der Erfindung ein offenes zylindrisches oder prismatisches   Gefäss 76   (Fig. 10) mit dei unverbrennbaren Wolle oder Faser ausgefüllt, wonach in das   Gefäss   soviel Benzin oder dgl. Flüssigkeit gegossen wird, dass der   Flüssigkeitsspiegel   bis nahe unter die Oberfläche der Füllung reicht. Letztere wird mit einem   Drahtsieb   oder gelochten Blech oder dgl. überdeckt.

   Wird dasselbe in das Gefäss hineingedrückt, so wird die Füllung   zusammengedrückt   und die Flüssigkeit   kommt   zum Vorschein, so dass sie das an das Sieb gedrückte Leinen befeuchtet. Lässt man den Druck auf das Sieb nach, so dehnt sich die Füllung aus und hebt das Sieb über den   Flüssigkeitsspiegel.   



  Eine Explosion des Benzins in dem   Gefäss   ist dabei ausgeschlossen, weil die im   Gefässe befindliche     unverbrennbare Füllung   dieselbe verhindert. 



   Es kann zu demselben Zwecke auch in dem mit einer explodierbaren Flüssigkeit gefüllten
Gefäss 16 eine Schraubenfeder 17 (Fig. 10) angeordnet werden, welche eine aus zwei Drahtsieben oder gelochten Blechen 18 und 19 und einer dazwischen eingelegten Lage 20 unverbrennbarer
Wolle bestehende Platte trägt, die in die   Ollnung   des Gefässes genau passt. Die Platte 18 bis 20 wird von der Feder 17 über dem   Flüssigkeitsspiegel   gehalten und kann in das Gefäss hinein- gedrückt werden, bis sie unter den Flüssigkeitsspiegel zu liegen kommt. 



   Der beschriebene Explosionsschutz kann bei jedem eine explosionsgefährliche Flüssigkeit oder auch solche Gase, z. B. Wasserstoff, Leuchtgas oder dgl. enthaltenden Behälter, gegebenenfalls auch bei Explosionsmotoren, angewendet werden, insbesondere auch bei Petroleum-, Benzin- oder   Gasolin-Lampen, Spiritushrennern   oder dgl. Das Flechtwerk wirkt gleichzeitig als Filter und lässt sich im Bedarfsfalle leicht auswechseln und reinigen. Dieser Explosionsschutz kann auch für   gekrümmte   Gefässe bzw. Rohre jeder Form ohne Verminderung seiner Explosionssicherheit verwendet werden, weil sich der Metallschlauch oder die biegsame Flechtwerkeinlage jeder   Krümmung   gut   anpasst.   



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Explosionsschutz für Gefässe, dadurch gekennzeichnet, dass unverbrennbare Wolle bzw. Faser in eine biegsame, undurchbrochene oder durchbrochene Hülle (Metallschlauch 2,
Schraubenfeder 3 oder Flechtwerk 4 bzw. 11) eingebracht ist. 

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Claims (1)

  1. 2. Explosionsschutz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die unverbrennbare Wolle bzw. Faser in einer zusammendrückbaren und ausdehnbaren durchbrochenen Hülle (12) oder einem Traggerippe eingebracht ist, die bzw. das in den Hals des Gefässes passend eingesetzt wird. <Desc/Clms Page number 2>
    3. Explosionsschutz nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülle (12) bzw. das Traggerippe direkt oder mit ein oder mehreren, gegebenenfalls auseinander federnden Füssen (21) auf dem Gefässboden aufruht. EMI2.1 an die Gefässwände federnd anlegt.
    5. Explosionsschutz für Gefässe, dadurch gekennzeichnet, dass das ganze Gefäss mit den unverbrennbaren, elastischen, nicht aufsaugenden, verfilzten feinen Drähten, Wolle oder Faser ausgefüllt ist.
    6. Explosionsschutz für offene Gefässe, dadurch gekennzeichnet, dass die unverbrennbare Wolle (Faser) das Gefäss bis über den Flüssigkeitsspiegel ausfüllt bzw. dass das Gefäss mit einem von einer Feder (17) über dem Flüssigkeitsspiegel getragenen, aus der Wolle (Faser) bestehenden Verschlusskolben (19, 20) versehen ist, so dass die Flüssigkeit erst nach dem Zusammendrücken der Wolle (Faser) bzw. der Feder (17) zugänglich ist.
    7. Explosionsschutz für Gefässe, dadurch gekennzeichnet, dass in der Offnung des Gefässes oder dgl. ein rohrförmiges, biegsames, am unteren Ende abgeschlossenes Flechtwerk (4) aus unverbrennbarem Material derart eingebaut ist, dass es von der aU8- bzw. einfliessenden Flüssigkeit durchflossen werden muss.
    8. Explosionsschatz nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Flechtwerk (10) ein gelochtes Rohr (9) umgibt bzw. in einem Metallschlauch (2) eingebaut ist.
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AT (1) AT61878B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3490644A (en) * 1966-11-07 1970-01-20 Max E Redburn Fume arrester
US3650431A (en) * 1969-12-19 1972-03-21 Phillips Petroleum Co Safety container

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3490644A (en) * 1966-11-07 1970-01-20 Max E Redburn Fume arrester
US3650431A (en) * 1969-12-19 1972-03-21 Phillips Petroleum Co Safety container

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