AT61731B - Elektrisches Meßinstrument. - Google Patents

Elektrisches Meßinstrument.

Info

Publication number
AT61731B
AT61731B AT61731DA AT61731B AT 61731 B AT61731 B AT 61731B AT 61731D A AT61731D A AT 61731DA AT 61731 B AT61731 B AT 61731B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
coil
coils
winding
parts
pieces
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Weston Electrical Instr Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Weston Electrical Instr Co filed Critical Weston Electrical Instr Co
Application granted granted Critical
Publication of AT61731B publication Critical patent/AT61731B/de

Links

Landscapes

  • Coils Of Transformers For General Uses (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Elektrisches M e ss i n s t r u m e n t. 



   Die Erfindung, die sich im allgemeinen auf Verbesserungen bei elektrischen Messapparaten bezieht. ist m der nachstehenden Beschreibung und in der Zeichnung als besonders anwendbar und vorteil haft in Verbindung mit Leistungsfaktor- oder Phasenverschiebungswinkel-Messinstrumenten dargestellt. 
 EMI1.1 
 
Fig. 1 Ist die Darstellung eines Längsschnittes durch ein Leistungsfaktor-Messinstrument mit der neuen Anordnung, die in der Hauptsache auf der linken Seite veranschaulicht ist. 



   Fig.   2   ist eine Seitenansicht der arbeitenden Teile des mit der Neuerung versehenen 
 EMI1.2 
 der Voraussetzung, dass das Gehäuse und andere Teile entfernt sind, dargestellt. 



   Fig. 3 ist ein Querschnitt durch Fig. 2 von oben nach unten gesehen. 



   Fig. 4 ist ein Grundriss in vergrössertem Massstabe und zeigt die Darstellung m Fig. 5 von 
 EMI1.3 
 der Stromzuführungsleitungen der beweghehen Spule. 



     Fit !. 6   zeigt in grösserem Massstabe den oberen Teil der Zeigerachse und veranschaulicht un   Schnitt im einzelnen die Art der Vereinigung der Stromzuführungen mit   den Verbindungs- 
 EMI1.4 
 



     Fig. 7 Mt eine perspektivische Ansicht einer der   vom oberen Ende der Zeigerachse zu der   beweglichen Spule laufenden Verbundungsklemmen, wobei auch die Vorkehrung dargestellt ist.   die dazu dient, die leitende Verbindung der   Spiralleitungen mit   der Spule herzustellen. 



   Fig. 8 ist eine   vergrösserte   Seitenansicht und zum Teil ein Schnitt der beiden beweglichen Spulen und veranschaulicht die Befestigung dieser Spulen an der Zeigerachse. 



   Fig.   Ü zeigt   in   grösserem Malassstabe   teils im Schnitt, teils in Seitenansicht. das untere Ende 
 EMI1.5 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Unter Bezugnahme auf die Darstellungen in Fig.   l   bis   1   der Zeichnung ist im nachstehenden die Konstruktion der Vorrichtung ausführlich beschrieben. C veranschaulicht das Gehäuse eines elektrischen Messinstrumentes und   A   seine Grundplatte, wobei die wesentlichen Teile der Erfindung in entsprechender Verbindung hauptsächlich auf der linken Seite in dem Gehäuse dargestellt sind. R veranschaulicht den gewöhnlichen Plattenwiderstand und   Rl   und R2 sind die üblichen veränderbaren Widerstände, die mit ersterem und mit den Spulen des Instrumentes in der gewöhnlichen Weise verbunden werden können.

   D bezeichnet die unter dem Zeiger   I   befindliche Skalenscheibe. 1 ist eine mit einer Dämpfungskapsel vereinigte Trageplatte, die aus einem einzigen Stück aus Metall besteht und unter Isolation von der Grundplatte   A   an dieser mittels Bolzen 2 befestigt ist, die durch Lappen hindurchgehen. 3 sind die festen Spulen, von denen das Induktionsfeld gebildet wird, und 4 sind die Ständer, die an ihrem unteren Ende mit der Trageplatte ver-   einigt   sind. während die Spulen zwischen diesen Ständern in ihrer genauen Stellung durch ein paar Metallstangen 5 und Bolzen 6 sicher festgehalten werden.

   Die erwähnten Ständer sind an ihren inneren   Kanten mit gekrümmten Führungsleisten   versehen, über die die Spulen geschoben werden, bevor die Befestigungsstangen in der entsprechenden Stellung gesichert werden. 7 und 8 stellen die beweglichen Spulen und 9 die durch sie hindurch sich erstreckende Zeigerachse dar, an der der Zeiger I und die   Dämpferftügel   in der Dämpfungskapsel befestigt sind. 



   10 ist eine durch einen Stift 11 am oberen Ende der Zeigerachse befestigte   Hülse (Fig. 5).   



  Diese   Hülse ist   mit einer Schulter als Widerlager des Zeigers I versehen und hat an ihrem oberen Ende ein Schraubengewinde zur Befestigung einer Sicherungsmutter zum Andrücken des Zeigers auf der Hülse. 12 sind dünne Metallplatten, die an den Spulen 7 und 8 an ihrem oberen und unteren Ende durch Zement und an der Zeigerachse 9 durch Stifte befestigt werden können, die durch Augen in den Platten und Bohrungen der Achse hindurch ragen. 13 sind drei   Leitungsktemmen   zur Überleitung des zugeführten Stromes in. die Windungen der Spulen 7 und 8 durch ihre abwärtsgerichteten Verlängerungen 14, 15 sind gabelförmigen Enden zur Sicherung der inneren Enden der   SpiraHeitungen   an den Klemmen. wie weiter unten beschrieben ist.

   16 ist der obere Drehzapfen, der durch Reibung im oberen Ende der Zeigerachse festgehalten wird (Fig.   6).   während der untere Drehzapfen in genau derselben Weise angebracht ist und beide in Steinen gelagert sind, von denen der eine in der Dämpfungskapsel 1 des Instrumentes und der andere in einem Steinlager J in der Mitte der Brücke B befestigt ist (Fig. 1, 2 und 5). 17 bezeichnet Schrauben zur Sicherung der Brücke mit ihren beiden gegenüberliegenden Enden auf den oberen Enden der Ständer 4.   18,   19. 20 und 21 bezeichnen   Isolierhülsen   zur Isolation der leitenden Teile und der auf den oberen Enden der Ständer   hefestiv ;

   ten Brücke B. 22   sind Leitungsstücke zur Oberleitung des   Stromes von den Zufühmngsdrähten   in die bewegliche Spule. 23 und   24   sind rohrförmige   Isolierstücke.   die auf dem oberen Ende der Zeigerachse angeordnet sind   (Fig. 6)   und zur Isolierung der Leitungsklemmen 13 voneinander und von der Achse dienen, wie weiter unten ausführlicher beschrieben werden wird. 2. 5 sind   spiralförmig   angeordnete Leitungsstreifen.

   zweckmässig aus   hartgezogenem   Silber oder Kupfer oder irgend einer gut   leitenden Legleruug   Sie sind an ihren inneren Enden durch die gabelförmigen Enden 15 der Klemmen13 befestigt und an ihren äusseren   Enden mit   den inneren Enden der festen, von   den Ständern   4 getragenen   Leitungsstücke   22 verbunden. 



   Unter Bezugnahme auf die Fig. 4 und 5 ist zu bemerken, dass die unteren erweiterten Enden der Isolierhülsen 18 in ihren Umfangsflächen mit Schlitzen versehen sind, deren Zweck darin besteht, die Leitungsstreifen 22 in bestimmten Winkeln zueinander zu sichern, wenn die Teile vereinigt sind. so dass die inncren Enden derselben, wie bei Vergleichung der Fig. 4 deutlich erkannt werden kann, in genauen Abständen voneinander das obere Ende der   Zeigerachac 9 umgaben.   damit die äusseren Enden   der spiralförmigen Leitungen 25   in der dargestellten Art an sie herangeführt und mit ihnen vereinigt werden können.

   Die unteren Flächen der Hülsen 18 sind mit Schlitzen versehen, die sich gegen die Seiten der oberen Enden der Ständer   4 stützen können.   so dass sie die Winkelstellung der Leitungsstücke in   bestimmte)'Weise   und in solcher Beziehung festlegen können, dass sie auf die äusseren Enden der spiralförmigen Leitungen treffen. Durch 
 EMI2.1 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
   förmigen   Durchbrechung in ihrem wagerechten Teil versehen (Fig. 7). Diese   Durchbrechungen   in den Verbindungsklemmen sind sehr wenig grösser als der engere zylindrische Teil der Isolerhülse 23. Der untere Teil der   Isolierhülse 23   von   grösserem   Durchmesser bildet eine Schulter, auf der der ringförmige Teil der unteren   Verbindungsklemme   13 ruht.

   Auf dieser Klemme ist eine der   Isolierhülsen   24 gelagert, deren   untere Fläche   auf der oberen Fläche   des ringförmigen   Teiles der erwähnten unteren Klemme anliegt. Die zweite der Verbindungsklemmen 13 wird alsdann auf die   Tsolierhülse   23 gestreift, worauf eine zweite   Isolierhülse     24   auf sie aufgesetzt wird. Schliesslich wird die verbleibende Verbindungsklemme 13 in derselben Weise auf die Isolierhülse 23 geschoben und oberhalb dieser Klemme wird auf die Isolierhülse 23 eine weitere Isolierhülse 24   gestreift, idle   zweckmässig etwas kürzer ist als die anderen beiden ähnlichen Hülsen. 



  Die drei Klemmen 13, die   Isolierhülsen   24 und die   Isolierhülse 2. 3 werden   nach dem Zusammensetzen sämtlich mittels eines Zements   zusammengeklebt,   so dass sie ein einheitliches   Stück bilden.   und die ganze Verbindung wird alsdann an der Achse 9 durch eine Mutter   N   festgeklemmt. Der 
 EMI3.2 
 verbunden, so dass, wenn die Spulen 3 in eine der Hauptleitungen eingeschaltet und die beweglichen Spulen im Nebenschluss damit durch die Klemmschrauben M bzw. M1. M2. M3 in der Weise eingeschaltet sind, wie in den schematischen Darstellungen in Fig. 16, 17 und   ! 8 veranschaulicht   ist. das Instrument gebrauchsfertig ist.

   Diese besondere konstruktive Anordnung der Leitungsstücke. die in ihrer in bestimmter Winkelbeziehung zu den   Instrumentständern festgelegten   Stellung gesichert sind, und der von der Zeigerachse getragenen leitungsklemmen. die in ähnlicher Weise gesichert und in gleicher   Winkelbeziehung   derart festgelegt sind. dass sämtliche Teile rasch   zusammengesetzt und auseinandergenommen   werden können. und dass. wenn sie einmal zusammengesetzt sind, sie in keiner Weise ihre Stellung   verändern können, bildet   eines der wesentlichen Kennzeichen der Erfindung.

   Die neue Gestalt der Spule. die ebenfalls eines der besonderen Kennzeichen der Erfindung 
 EMI3.3 
   semer   unteren ebenen Fläche mit einem Führungsstift p versehen ist, dessen Aufgabe weiter   unten beschrieben wird. In der Mitte der Fig. 15 sind weitere lösbare Teile f dargestellt, deren äussere Flächen ebenfalls zylindrisch sind und die Fortsetzung der gleichen Zylinderflächen der Teile d bilden, so dass die äusseren Flächen der Teile d. f und g nach ihrer Vereinigung die Grund-     flächen von zwei rechtwinkeligen Nuten   von zylindrischer Form bilden, die einander unter rechtem Winkel durchschneiden. 



    Alle die verschiedenen Teile der vorstehend beschriebenen Wickelvorrichtun sind auf der einen Fläche mit Sicherungsstiften versehen. die in entsprechende Bohrungen in den gegen-   
 EMI3.4 
 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 
 EMI4.1 
 wähnten Sektoren eingreifen, und dass sämtliche Teile durch die   Schrauben A zusammengehalten   werden, so dass zwei gekrümmte Nuten entstehen, die zwischen den im Winkel angeordneten Flächen der Teile b und ausserhalb der zylindrischen Flächen der Teile fund 9 sich befinden, während die beiden   Führungsstifte p in   den senkrechten Achsen dieser zylindrischen Teile liegen. 



  Infolgedessen stellen die erwähnten Nuten vertiefte Führungen zum Wickeln zweier Spulen auf dieser Vorrichtung in solcher Weise dar, dass, wenn die Spulen fertig sind, sie in allen ihren Teilen vollständig symmetrisch sind und an jenen Punkten, wo sie miteinander   verflochten   sind, wie bei der Beschreibung der Herstellung der Spule auseinandergesetzt werden wird, mit achsialen Öffnungen zum Einsetzen und Sichern der Zeigerachse an den Spulen versehen sind. e sind Drahtklemmschrauben, die an den gegenüberliegenden Enden der vier Eckblöcke   a   angebracht sind, und k bezeichnen Druckschrauben zur Sicherung der Drähte, die in den betreffenden Nuten der Vorrichtung aufgewickelt werden sollen. Eine dieser Spulen läuft immer mit der Vorrichtung um, wenn die andere den Draht für die zu wickelnde Spule liefert. 



   Unter Bezugnahme auf die Fig. 9, 10 und 11 soll die Art der Herstellung der neuen Gestalt der Spule beschrieben werden. In Fig. 10 ist ein Futter c dargestellt, das in der üblichen Weise auf einer von Hand oder durch Kraftantrieb in Drehung zu versetzenden Welle 8 befestigt werden kann. Dieses Futter ist an zwei Stellen, die um 900 gegeneinander versetzt liegen. wie in der Zeichnung ersichtlich, zu dem Zwecke ausgeschnitten. dem bedienenden Arbeiter die   Möglichkeit   zu geben, die Vorrichtung in der richtigen Stellung im Futter mit Hilfe einer Druckschraube s zu sichern.

   Bei der Herstellung der Spule befestigt der Arbeiter ein Ende der Spulen von isoliertem Draht unter der Klemmschraube e auf der linken Seite in Fig. 10, und nachdem die
Spule   w   gelöst und auf irgend einem Träger gegenüber der Nut gelagert worden ist, wird die Welle   8 in   Drehung versetzt, so dass sie die Wickelvorrichtung und die andere an dieser befestigte
Spule in Richtung von   dem Arbeiter wegdreht.   Die Drehung wird so langsam   ausgeführt.   dass der Arbeiter imstande ist, den Draht in einer einzigen Lage genau aufzuwickeln, die in der Nut von links nach rechts verläuft, bis diese Lage deren mittleren Teil erreicht, wo der Stift      eine Vorkehrung bildet, mit Hilfe deren ein Schlitz oder eine Öffnung in jeder Lage gelassen werden kann, wenn die Wicklung fortschreitet,

   und es ist ersichtlich, dass jede Windung nach Erreichung des mittleren Teiles der Nut auf der rechten Seite des erwähnten Stiftes zu liegen kommt. 



   Schliesslich befestigt der Arbeiter den Draht unmittelbar unter der   entsprechenden Klemm-   schraube e und befestigt die Spule   m.   von der der Draht abgewickelt worden ist, wieder in der in Fig. 10 dargestellten Lage, wobei die Bildung einer Schleife vermieden wird und die Teile sicher befestigt werden. Das Futter wird dann geöffnet, indem die Druckschraube   s   gelockert wird und die   Spulenwickelvorrichtung   wird alsdann   um einpn Winkel von 9 (P   von links nach rechts gedreht und alsdann in dieser Lage wieder gesichert.

   Nachdem die andere Spule   w   von der 
 EMI4.2 
   sorgfältig von links   nach rechts wie vorher wickelt, bis die zweite Lage fertiggestellt ist. worauf der Draht unter der entsprechenden Klemmschraube, wie dies vorher geschehen, eingeklemmt und die Spule wieder in ihrer vorherigen Stellung befestigt wird. Die Wicklung wird alsdann fortgesetzt, diesmal jedoch von rechts nach links. Es ist ferner zu bemerken, dass ein Zement zwischen jeder der aufeinanderfolgenden Lagen der Windungen aufgetragen wird, wenn die Spulen gewickelt werden oder auch, nachdem die Spulen fertiggewickelt sind, eine Durchtränkung durch Eintauchen vorgenommen wird, wenn dies vorgezogen wird. 



   Diese abwechselnden Lagen werden auf diese Weise in gegenseitiger   Vernichtung   in der in Fig. 9 dargestellten Art gewickelt und miteinander verbunden. so dass jeder Teil 6mer jeden der beiden Spulen nach der Fertigstellung vollständig symmetrisch in bezug auf jeden gleichen Teil der anderen Spule ist. Nachdem die Verbundspule in dieser Weise fertiggestellt ist, werden dip Klemmschrauben gelöst und die Enden der   Leitungsdrähte   vorübergehend miteinander vereinigt. worauf die Schrauben h, die die Wickelvorrichtung zusammenhalten, herausgeschraubt, 
 EMI4.3 
    einandei geschoben   werden, was wegen des zwischen ihnen vorhandenen Raumes möglich ist. worauf sie seitwärts aus den Spulen herausgezogen werden können.

   Alsdann   können   auch die Teile   f/abwärts bzw. aufwärts   gegeneinanderbewegt und aus den Spulen entfernt werden, nachdem 
 EMI4.4 
 diese werden durch Vermittlung von Platten 12 an der Spindel gesichert. indem Stifte durch   Vorsprüngein den   Platten und durch die   Zeigerspindel hindurchgesteckt werden, wie   oben beschieben ist.   Die Drähte   der beiden Spulen werden hierauf miteinander in einer der in den 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 Fig. 16,17   und   18 dargestellten Schaltungen verbunden, je nachdem wo das Instrument benutzt werden soll. Die Enden der Drähte werden dabei mit den Enden der Klemmen   14   vereinigt. wie aus Fig. 4 hervorgeht. 



   Die Erfindung ist nicht auf die vorstehend beschriebenen und in der Zeichnung dargestellten besonderen Einzelheiten beschränkt, da eine Anzahl derselben in ihrem Wesen davon abweichen und trotzdem in den Bereich der nachstehenden Ansprüche fallen können. Beispielsweise kann eine in dieser Weise ausgeführte Verbundspule aus jeder beliebigen Anzahl von miteinander verflochtenen Spulen bestehen, so dass sie für die Anwendung bei elektromotorischen Vorrichtungen der   elektrotechnischen Industrie allgemein   geeignet ist, wo Rotoren unter der Induktionswirkung von Statoren angewendet werden.

   Die Erfindung ist auch nicht auf irgend eine besondere Gestalt der Vorrichtung zur   Ausführung   des Verfahrens zur Herstellung derartiger Spulen   beschränkt.   da offenbar die   Spulenwickelvorrichtung   in verschiedener Weise ausgeführt sein kann und trotzdem zum Wickeln oder Zusammenflechten mehrerer Spulen in der angegebenen Weise geeignet ist. Zum Beispiel kann die   Spulenwicketvorrichtung   anstatt aus zerlegbaren Teilen aus einer Metallegierung hergestellt sein, die bei verhältnismässig niedriger Temperatur, z. B. in siedendem Wasser oder bei solchen Temperaturen schmilzt, die beim Erwärmen der Spule zwecks Trocknens des Zements oder eines anderen Klebemittels angewendet werden.

   In diesem Falle hat die Spulenwickelvorrichtung die Gestalt einer Kugel, die rechtwinkelig gestaltete   Winkelnuten   hat. die in   Hauptkreisen   der Kugel eingedreht oder eingeschnitten sind und an der die   Führungsstifte     p   in solcher Weise befestigt sind, dass sie mit den Achsen aller dieser sich schneidenden Nuten zusammenfallen, während die erforderlichen Klemmschrauben e und die Druckschrauben t zum Festhalten des Drahtes und der Spulen durch Gewindelöcher in der Kugel oder in beliebiger sonstiger Weise befestigt sind. Bei einer solchen   Sputenwicketvorrichtung   ist es jedoch notwendig. ein zweiteiliges Futter anzuwenden. das gekrümmte Flächen bat. die den Kugelflächen der Wickelvorrichtung ao genau angepasst sind, als für zweckmässig erachtet wird.

   Nachdem die Spulen in den Nuten dieser Vorrichtung in der beschriebenen Weise gewickelt worden sind und der Ver-   bindungs-oder Klebestoff genügend   eingezogen ist, können sie kochendem Wasser oder solchen Temperaturen ausgesetzt werden, durch die die Spulenwickelvorrichtung zum Schmelzen gebracht wird, während die Spulen unbeschädigt bleiben. Die Wickelvorrichtung könnte aber auch bei der Trocknungstemperatur herausgeschmolzen werden, wie schon oben erwähnt.

   Obgleich es vorzuziehen ist, die beiden Wicklungen einer solchen Spule in der oben beschriebenen Weise in besonderen einzelnen Lagen herzustellen, weil mit einer solchen   Verbundspute   die besten Ergebnisse erhalten werden, ist die Erfindung nicht auf eine solche besondere Ausführung der Spulen be-   8l ; hr nkt,   da offensichtlich bei Anwendung sehr feinen Drahtes zwei oder mehr Lagen auf jeder   Spute in abwechselnd verflochtener Beziehung gewickelt werden können,   da das Wesen der Erfindung ganz allgemein in einem derartigen Verfechten mehrerer Spulen, wie dies vorstehend auseinandergesetzt ist, und in den angegebenen vorteilhaften Zwecken besteht. 



     Die Ernndung) st hauptsächlich ats   besonders anwendbar bei   Leistungsfaktor-Mess-   instrumenten beschrieben worden, weil bei dieser Art von   Messinstrumenten   es besonders wichtig ist, dass der Zeiger und seine Achse nicht durch irgend eine hemmende oder entgegenwirkende Kraft   heeinnusst werden. Da   die in solchen Instrumenten gewöhnlich angewendeten spiralförmigen Leiter von kleinem Durchmesser sind und es wichtig ist, dass der Zeiger bei Null stehen soll, wenn der
Leistungsfaktor die Einheit beträgt, so gibt die neue Anordnung bei ihrer Anwendung in In-   strumenten   dieser Art die Möglichkeit einer genauen Ablesung des Zeigers auf der Skalenscheibe. 
 EMI5.1 
 ].

   Aus   einer Anzahl von'n "Hehigem   Winkel zueinander angeordneten Windungen bestehendes, bewegliches Spulensystem für Messinstrumente und dgl., dadurch   gekennzeichnet,   dass die Windungen Spulen bilden, welche in bezug auf ihre Drehachse symmetrisch gebaut sind und zueinander so liegen, dass einer Lage der Windungen der einen Spule eine zu dieser gekreuzt liegende Lage der Windungen einer zweiten Spule folgt usw.

Claims (1)

  1. 2. Spulenwickelvorrichtung für das Spulensystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ihre Bestandteile einschliesslich des Kernes so geformt sind, dass sie ohne Zerstörung oder Beschädigung nach Vollendung der Spule entfernt werden können, so dass die Vorrichtung zur Herstellung einer beliebigen Anzahl hohler Spulen gebraucht werden kann.
    3. Verfahren zum Wickeln von Spulen nach Anspruch 1 unter Benutzung einer Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zum Winden der Spule der Wicklungskern in EMI5.2
    4. Vorrichtung nach Anspruch 2, bestehend aus einem Kreuzgestell (f, g) dessen Aussen- flächen den Boden der Windungsnuten bilden, und aus in die Kreuzwinkel passenden Winkelstücken (b), welche die Seitenflächen der Winkelnuten aufweisen. <Desc/Clms Page number 6>
    5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kreuzarme zerlegbar sind und getrennt aus der fertigen Spule gezogen werden können, wobei das den Zapfen (p) für die Bildung von Öffnungen in den Windungen tragende Kreuzstück der einen Spule auch in der Richtung der Spulenachse aus mehreren Teilen (. d) besteht, derart, dass die die Zapfen tragenden Teile (d) eingezogen und aus der Spule genommen werden können.
    6. Messinstrument nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet. dass die Leitungsanschlüsse, welche die Ströme den beweglichen Spulen zuführen, an den Ständern des Instrumentes in gesicherer Lage befestigt sind, so dass ihre inneren Enden in bezug auf die Leitungsfäden, welche sie mit den zugehörigen Teilen der beweglichen Spulen verbinden, dauernd festgelegt sind.
    7. Messinstrument nach Anspruch 6 mit einer Mehrzahl von Spulen im beweglichen Teil, bei welchem die übereinanderliegenden spiralförmigen Stromzuleitungen zu den beweglichen Spulen mit ihren inneren oder äusseren Enden an rings um den beweglichen Teil verteilten Leitungsstücke befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, dass diese Leitungsstücke auf der Achse des beweglichen Teiles oder am Instrumentengestell zwischen Isolierstücke derart in gesicherter Lage gehalten werden, dass die verschiedenen Teile nach der Vereinigung oder Übereinanderlegung in genauer dauernd unveränderlicher Lage zueinander bleiben.
    8. Elektrisches Messinstrument nach Anspruch 6. dadurch gekennzeichnet, dass die festen Leitungsstücke (22) durch ihre ringförmigen Mittelteile auf einer Isolierbüchse (18) zwischen Isolierringen (19, 20, 21) befestigt sind, und dass in der Achsenrichtung der Büchse in rechten Winkeln abgebogene Streifen der Leitungsstücke derart in Einschnitte am Umfang der Büchse oder der Isolierringe greifen, dass die freien Enden der Leitungsstücke in der gewünschten relativen Winkelstellung gesichert sind, während die Büchse mit dem Gestell oder der Achse des beweglichen Teiles mittels Nasen und Nuten verbunden ist, wodurch die genaue Lage der Leitungs- stücke gesichert ist.
    9. Elektrisches Messinstrument nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet. dass die die Leitungsstücke tragende Büchse und die Zwischenring aus Isoliermaterial mittels Zement oder dgl. verbunden sind. so dass sie ein geschlossenes Ganzes bilden, welches die Leitungsstückc zusammenhält.
AT61731D 1911-05-01 1911-05-01 Elektrisches Meßinstrument. AT61731B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT61731T 1911-05-01

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT61731B true AT61731B (de) 1913-10-25

Family

ID=3583613

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT61731D AT61731B (de) 1911-05-01 1911-05-01 Elektrisches Meßinstrument.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT61731B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2746351C2 (de)
DE69500246T2 (de) Herstellungsverfahren für eine Spule auf einem toroidalen Magnetkreis
DE1294541B (de) Drossel ohne Eisenkern
DE1463855A1 (de) Wicklung fuer elektrische Maschinen,insbesondere kleine Gleichstrommaschinen,und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE1488795A1 (de) Transformatoraufbau und Verfahren zu dessen Herstellung
AT61731B (de) Elektrisches Meßinstrument.
DE69130005T2 (de) Supraleitender Draht
WO2001022100A1 (de) Wickelkörper für eine rogowsky-spule mit gegenwindung
DE731018C (de) Mit Abgriffen versehene Wicklung fuer elektrischer Apparate
DE1463855C (de) Verfahren zur Herstellung einer Anker wicklung fur elektrische Maschinen, insbe sondere kleine Gleichstrommaschinen
DE841014C (de) Induktionsfreier elektrischer Widerstand
DE2554550C2 (de) Luftdrosselspule
WO1986003898A1 (fr) Rotor a disques pour machine electrique a entrefer axial
DE679123C (de) Transformatorwicklung, deren Spannung lagenweise anwaechst
DE1488518C (de) Verfahren zum Einbringen einer aus Spulen mit mehreren Windungen bestehenden Wicklung in genutete Magnetkerne elektrischer Maschinen
DE257105C (de)
DE371425C (de) Aus Flachspiralen bestehende Drosselspule
AT112887B (de) Spulenanordnung für Transformatoren mit aus mehreren gegeneinander verstellbaren Teilen bestehendem Kern.
DE439839C (de) Aus schraubenfoermigen, symmetrisch um eine gemeinsame Achse angeordneten Federelementen zusammengesetzter federnder Koerper
DE2260661A1 (de) Verfahren zur herstellung von spulen fuer elektrische maschinen
EP0021134A1 (de) Wicklung, insbesondere Oberspannungswicklung für Trockentransformatoren
DE3545095A1 (de) Wechselstromfuehlerzusammenbau und verfahren zu dessen herstellung
DE2163923C3 (de) Ständer eines Elektromotors, insbesondere eines Kraftfahrzeuganlassers Nippondenso Co., Ltd., Kariya, Aichi (Japan)
CH594273A5 (en) Air-core coil with concentric intersecting windings - with separate cross-piece at points of intersection
DE2920749A1 (de) Verfahren zur herstellung kernloser laeuferwicklungen fuer elektrische maschinen, insbesondere motoren oder generatoren