AT61472B - Verfahren zur Herstellung einer festen und elastischen Masse aus Lederabfällen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer festen und elastischen Masse aus Lederabfällen.

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  Verfahren zur Herstellung einer festen und   elastischen Masse aus Lederabfa-Iien.   



   Durch das den   Erfindungsgogenstand   bildende Verfahren gelingt es, aus Leder-   abfällen   in technisch einfacher und wirtschaftlich vorteilhafter Weise eine sehr feste und elastische Masse zu erzeugen, die zu den verschiedensten Zwecken Verwendung finden kann. 



  Das Verfahren wird folgendermassen   ausgeführt.   



     Lederabfätle,   wie altes Schuhzeug usw. werden, auf geeignete Weise in kleine Stücke zerteilt, zirka acht Stunden in Chlorschwefel geweicht, getrocknet und im Wasser gewaschen, nachher wieder getrocknet, zu Pulver gemahlen und die Masse mit einem Klebstoff maschinell feucht verrührt, um die Partikelchen zusammenzuhalten (eventuell auch   ureter   Zugabe einer entsprechenden Menge   Fettstoffes)   und dann unter starkem hydraulischen Druck in Formen gepresst, um hieraus Griffe für Schaltbretter, Telephonmuscheln, Isoliermaterial beliebiger Gestaltung, Messergriffe, Knöpfe und viele andere Gegenstände zu erzeugen. Die Masse kann auch ganz nach Belieben gefärbt werden und hat das Aussehen und Festigkeit wie Ebonit. 



   Wünscht man Gegenstände von besonderer Härte und Festigkeit zu erzeugen, bei welchen keine Isolierfähigkeit gegen elektrischen Strom oder Wärme verlangt wird, so setzt man der, wie oben beschrieben, mit dem Klebstoffe angerührten Masse einen entsprechenden Prozentsatz von pulverisiertem Grauguss zu. Man gewinnt letzteren dadurch, dass man   Graugussabfälle   bis zur   Gl11hhitze   erwärmt, im kalten Wasser abschreckt, dann zu Pulver vermahlt. Die Masse, welche ebenfalls in entsprechenden Formen unter hydraulischen Druck gepresst wird, findet Verwendung zu Bremsklötzen für Wagen aller Art, speziell bei elektrischen und Eisenbahnwaggons. Ferner kann die Masse Verwendung finden zur Erzeugung von   Eisenbahnschwellen,   Hufeisen, Pflastersteinen und vielen anderen Gegenständen. 



   Nach dem Pressen muss der Gegenstand einige Zeit bei entsprechender Temperatur trocknen. Wie eingangs bemerkt, können   Lederabfälle   von allen Betrieben sowie altes Schuhwerk in Verwendung kommen. 



   Zwecks Erhöhung der Feuerbestäudigkelt kann Borax, schwefelsaures oder phosphorsaures Ammoniak oder gegebenenfalls Wasserglas zugesetzt werden, doch ist der angewendete hydraulische Druck ein so hoher, dass das Pressgnt an und für sich un-   verbrennhar ist.   
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1. Verfahren zur Herstellung einer festen und elastischen Masse aus Lederabf illen, dadurch gekennzeichnet, dass Lederabfälle oder dgl. in zerkleinertem Zustande mit Chlorschwefel längere Zeit behandelt, hierauf getrocknet, gewässert und nach   abermaligem   Trocknen gepulvert, mit einem Klebmittel verrührt und schliesslich in Formen gepresst werden. 

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Claims (1)

  1. 2. Abänderung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der in Anspruch 1 beschriebenen Masse pulverisierter Grauguss zugesetzt wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT61472D 1912-08-03 1912-08-03 Verfahren zur Herstellung einer festen und elastischen Masse aus Lederabfällen. AT61472B (de)

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