AT162894B - Verfahren zur Herstellung von Dauermagneten auf Eisen-Nickel-Aluminium-Kobalt-Basis mit durch Wärmebehandlung im Magnetfeld erzuegter Vorzugsrichtung - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Dauermagneten auf Eisen-Nickel-Aluminium-Kobalt-Basis mit durch Wärmebehandlung im Magnetfeld erzuegter Vorzugsrichtung

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AT162894B
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  Verfahren zur Herstellung von Dauermagneten auf Eisen-Nickel-Aluminium-Kobalt-Basis mit durch Wärmebehandlung im Magnetfeld erzeugter Vorzugsrichtung 
Es ist bekannt, dass Dauermagnete auf EisenNickel-Aluminium-Kobalt-Basis nach Wärmebehandlung in einem starken Magnetfeld eine magnetische Vorzugsrichtung aufweisen. Man gewinnt so Dauermagnete mit einer sehr starken Energiekonzentration, die es gestattet, die Magnete sehr klein zu halten. 



   Da Stücke kleiner Masse nur sehr schwierig oder überhaupt nicht zu giessen sind, hat man schon Metall-oder Legierungspulver in der gewünschten Zusammensetzung gesintert und anschliessend der Magnetfeldbehandlung unterworfen. 



   Es wurde nun gefunden, dass man vorteilhaft Dauermagnete mit Vorzugsrichtung herstellen kann, wenn man die endgültige Formgebung gleichzeitig mit der Magnetfeldbehandlung vornimmt, das Legierungspulver also bei den für die Magnetfeldbehandlung notwendigen Temperaturen unter Druck sintert. 



   Voraussetzung für den Erfolg des Verfahrens ist jedoch, dass die für die Magnetfeldbehandlung erforderliche Zeit kleiner ist als jene für die Sinterung bei der gleichen Temperatur ; selbstverständlich darf aus betrieblichen Gründen die Zeit der Behandlung nicht über ein gewisses Ausmass, z. B. eine halbe Stunde, steigen. Durch Auswahl der Zusammensetzung, insbesondere des Kobalt-und Aluminium-Gehaltes, der Dauermagnetlegierung hat man es in der Hand, Zeit und Temperatur der Magnetfeldbehandlung jener des Drucksinterns anzugleichen. Eine weitere Beeinflussung ist durch die Auswahl der Rohstoffe, die verwendete Korngrösse und Korngrössenverteilung gegeben. So erwies es sich in vielen Fällen als vorteilhaft, das Kobalt in der Hauptmenge in Form von Pulver von Kobalt-Magnetstahl einzubringen. 



   Das Drucksintern erfolgt zweckmässig unter Schutzgasatmosphäre, z. B. unter Wasserstoff oder auch Stickstoff. Falls die Verweilzeiten sehr gering sind, kann das Schutzgas sogar weggelassen werden. 



   Als Material für die Pressform findet vorteilhaft Sinterkorund Verwendung ; hiebei erweist sich Sinterkorund mit geringen Zusätzen von Chromoxyd dem nahezu chemisch reinen Sinterkorund überlegen. Die Pressblättchen und Pressstempel sind ebenfalls aus Sinterkorund oder einem ähnlichen hochfeuerfesten Stoff, wie Kohle bzw. 



  Graphit, herzustellen. 



   Zur Erleichterung der Arbeit beim Drucksintem ist es vorteilhaft, nicht vom Pulver auszugehen, sondern dieses vorzupressen, um es in Tablettenform in die Presse für das Drucksintem einzubringen. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zur Herstellung von Dauermagneten auf Eisen-Nickel-Aluminium-KobaltBasis mit durch Wärmebehandlung im Magnetfeld erzeugter Vorzugsrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass die Wärmebehandlung im Magnetfeld gleichzeitig mit dem Drucksintern des aus Metall-oder Legierungspulver bestehenden Aus-   gangsstoffes   erfolgt, wobei die für die Magnetfeldbehandlung erforderliche Zeit kleiner sein muss als jene für die Sinterung bei der gleichen Temperatur. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren zur Herstellung von Dauermagneten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anpassung von Temperatur und Zeit der Magnetfeldbehandlung an die Sintertemperatur und-zeit durch Auswahl der Zusammensetzung der Ausgangswerkstoffe, insbesondere des Kobalt-und Aluminium-Gehaltes, erfolgt.
    3. Verfahren zur Herstellung von Dauermagneten nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Kobalt zum Hauptanteil oder zur Gänze in Form von Pulver eines KobaltMagnetstahles eingebracht wird.
    4. Verfahren zur Herstellung von Dauermagneten nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass als Material für die Pressform Sinterkorund, vorzugsweise ein Sinterkorund mit Zusätzen geringer Mengen an Chromoxyd, Verwendung findet. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT162894D 1946-08-09 1946-08-09 Verfahren zur Herstellung von Dauermagneten auf Eisen-Nickel-Aluminium-Kobalt-Basis mit durch Wärmebehandlung im Magnetfeld erzuegter Vorzugsrichtung AT162894B (de)

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