AT164528B - Verfahren zur Herstellung von Dauermagneten auf Eisen-Nickel-Aluminum-Basis - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Dauermagneten auf Eisen-Nickel-Aluminum-Basis

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  Verfahren zur Herstellung von Dauermagneten auf Eisen-Nickel-Aluminium-Basis 
Es ist bekannt, Dauermagnete auf EisenNickel-Aluminium-Basis durch Schmelzen der Bestandteile herzustellen. Da es sich um Körper mit sehr hohen magnetischen Werten handelt, 
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 was aber zu beträchtlichen Schwierigkeiten beim Vergiessen der Schmelze in die Formen führt. Man ist daher dazu übergegangen, insbesondere die kleineren Magnete durch Sintern herzustellen. 



  Das Pressen der Formlinge erfordert aber verhältnismässig kostspielige Werkzeuge und führt zu einem hohen Verschleiss derselben, da hohe Pressdrücke angewendet werden müssen. Ferner sind zum Sintern in reinstem Wasserstoff besondere Öfen notwendig. 



   Es wurde nun gefunden, dass man auf folgendem einfachem Wege zu Dauermagneten auf EisenNickel-Aluminium-Basis gelangen kann : Aus einem Gemisch von Eisen-und Nickelpulver, gegebenenfalls unter Zusatz von Kobalt und Kupfer, werden die gewünschten Formkörper gepresst und gegebenenfalls gesintert. Durch Wahl der Korngrösse, des Pressdruckes und allenfalls der Sinterbedingungen ist die Porosität der Eisen-Nickel-Formlinge auf ein bestimmtes Mass einstellbar. Anschliessend werden die porösen Formlinge in ein Aluminiumbad gebracht, in dem sie sich mit   Aluminium tränken.   Weniger günstig ist ein Einschmelzen von Aluminium in den porösen Eisen-Nickel-Formling durch Auflegen eines Stückes von Aluminium und gemeinsames Erhitzen. 



   Nach der Tränkung mit Aluminium enthalten die Formlinge die Bestandteile weitestgehend unverändert. Der Gehalt an Aluminium kann durch den gewählten Grad der Porosität der Eisen-Nickel-Formlinge eingestellt werden. Die Formlinge sind nach dem Tränken mit Aluminium dicht und lassen sich noch mechanisch gut bearbeiten, bei manchen Zusammensetzungen auch im Gesenk schmieden. 
Nach endgültiger Formgebung werden die mit Aluminium getränkten Formlinge auf etwa   1300  C   bis zur Legierungsbildung erhitzt und anschliessend in an sich bekannter Weise wärmebehandelt. Da die Formlinge nach dem Tränken dicht sind, ist es in vielen Fällen möglich, das Erhitzen zur Legierungsbildung unter Verzicht auf ein Schutzgas durchzuführen. 



   Die Herstellung von Mehrstoffmetallkörpern durch Tränken eines porösen, metallischen Formkörpers mit einer Metallschmelze von anderer Zusammensetzung als wie der des   Formkörpers   ist an sich bekannt. Die Anwendung dieses Verfahrens zur Herstellung von Dauermagneten auf der Eisen-Nickel-Aluminium-Basis schien deshalb nicht möglich zu sein, weil ein nach dem Tränken mit Aluminium entstehender Mehrstoffmetallkörper keine brauchbaren magnetischen Werte ergibt. Es war daher überraschend, dass durch ein Erhitzen auf höhere Temperaturen nach dem Tränken mit Aluminium eine so vollkommene Legierungsbildung erzielt wird, dass mit derart hergestellten Magneten die gleichen magnetischen Kennwerte erreicht werden wie mit auf übliche Weise hergestellten Sintermagneten gleicher Zusammensetzung. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Dauermagneten auf Eisen-Nickel-Aluminium-Basis, dadurch gekennzeichnet, dass vorerst Presslinge aus Eisen und Nickel, gegebenenfalls unter Zusatz von Kobalt und Kupfer, hergestellt und hierauf ungesintert oder nach dem Sintern mit flüssigem Aluminium getränkt und anschliessend auf höhere Temperaturen zur Legierungsbildung erhitzt werden, worauf die an sich bekannte Wärmebehandlung der fertigen Legierung angeschlossen wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT164528D 1948-06-04 1948-06-04 Verfahren zur Herstellung von Dauermagneten auf Eisen-Nickel-Aluminum-Basis AT164528B (de)

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