AT61374B - Drehrost für Gaserzeuger. - Google Patents

Drehrost für Gaserzeuger.

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Emil Semsch
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  Drehrost für Gaserzeuger. 



   Die Erfindung betrifft einen rotierenden Rost für Gaserzeuger, welcher aus zwei entgegengesetzt exzentrisch liegenden und schräg miteinander verbundenen Körpern besteht, die einen gemeinsamen und ungeteilten Windraum umschliessen. Besondere messerartige, Ansätze sind am Umfange des Rostes nahe seinem oberen Ende angebracht. Die Messer sind hohl und die Höhlung steht mit dem inneren Rostraum in Verbindung. 



   Andere bekannte Rostkonstruktionen bedingen durch ihre Form und Anordnung vielfach einseitige Pressungen und Stauungen in der ganzen Höhe des Rostes und darüber hinaus, die sich durch einseitiges Durchbrennen des Inhaltes und Bilden von Schlacken kund tun. Diese Pressungen verursachen des weiteren eine rasche einseitige Abnutzung der   Rnndführung   des Rostes, was eine oftmalige Auswechslung schwerer kostspieliger Teilu und hohen Kraftverbrauch zur Folge hat.

   Während man letzteres bei bisherigen   Goneratorkonstruktionen     überhaupt   noch nicht berücksichtigt hat, war man bemüht, die anderen Mängel des Betriebes dadurch herabzumindern, dass man den Rost durch Zwischenwände unterteilt und mit komplizierten Wind-und Dampfanschlüssen versehen hat, die bis in die einzelnen Kammern reichen und verschiedene Winddrücke erzeugen. 



  Oft. auch musste man Ausleger anbringen, die nicht den Zweck wie obige Erfindung erfüllen, sondern lediglich zum Abtrennen der   Schlackenansätze   von den seitlichen Generatorwänden dienten. 



   Da ferner z. B. bei nur exzentrisch laufenden Rosten die Luft vom Hauptrostkörper direkt in die gestauten Massen geht, wogegen die andere Seite infolge der be-   dingten langsamen Umdrehungszahl des Rostes erst wieder nach ein bis zwei Stunden   in ebenfalls gestauten Mengen Luft zugeführt bekommt, muss man die Schütthöhe im Generator ziemlich hoch halten, um eine gleichmässige Vergasung zu erzielen. 



   Backende und dicht liegende Kohlen, wie Staubkohlen und Schlamm, lassen sich daher mit solchen Rosten nur unter grossen Schwierigkeiten oder gar nicht vergasen. 



   Die Erfindung hat nun den Zweck, bei Vermeidung bzw. Verminderung dieser   Übelst. ände   nicht nur normal vorkommende Kohlensorten aller Art, sondern auch die oben   erwähnten   und insbesondere solche mit bösartiger Schlackenzusammensetzung zur Vergasung zu bringen. 



   Fig. 1 zeigt den Aufriss, Fig. 2 den Grundriss eines solchen Rostes, der auf einem drehbaren Teller m gelagert ist und dessen Oberteil- q und Unterteil o zueinander in   entgegengesetzter Richtung   exzentrisch verschoben sind. Diese beiden Teile sind durch das   schräge   Zwischenstück p verbunden und mit Spalten und Öffnungen r und   I   zum Austritt der Luft versehen. Die letzteren   I   dienen zur Verbindung des Windraumes mit den aussen sitzenden   Hohlmessern   i. Die Fig.   {3   zeigt die letztere im Querschnitt. Die 
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 durch die   Löten * a   und   Yi   Y2 zum Ausdruck gebracht. 



   Der Arbeitsvorgang ist nun folgender :
Der Brennstoff erhält seine Vergasungsluft von Rohr k aus durch den langsam rotierenden Hauptrost und durch die Hohlmesser i, welche die Luft ohne Flihrungszwang frei in das Brennmaterial treten lassen. Während der Hauptrost den grösseren Teil des Generatorinhaltes mit Vergasungsluft versieht, haben die Hohlmesser i auf jenen Stellen, die dem jeweiligen Stand des Rostkörpers entfernter liegen, einen Luftschleier zu bilden. 

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 zertrümmert. Die Hohlmesser i durchschneiden den Generatorinhalt derart, dass die zermalmten   Aschonschichten   von den darüber liegenden Schichten abgetrennt und gleichzeitig spiralförmig nach unten geschoben werden.

   Während nun einerseits die Erweiterung des Raumes f das Absinken der Asche unterstützt und weitere Pressungen auf der Zermalmungsseite vermeidet, wird auf der Seite b das infolge der   Rostkonstraktion   stetig aufgelockerte Material durch die Ausladung g gleichmässig der Austragsvorrichtung h zugeschoben. Die infolge der Ausladungen xa und Y2 auf der kurvenförmigen Seite g und e auf die drehende Rostkonstruktion einwirkenden Drücke heben sich gegenseitig auf und es wird also ein Druckausgleich erzielt, der eine Schonung der   Rundführung   n und eine erhebliche Kraftersparnis zur Folge hat.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Drehrost für Gaserzeuger mit luftzuführendem exzentrischem Aufbau, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufbau mit entgegengesetzt exzentrisch liegendem Unter-und Oberteil schräg gerichtet ist und nahe seinem oberen Ende wagerecht angebrachte, luftzuft1hrende Hohlmesser trägt.
AT61374D 1912-09-12 1912-09-12 Drehrost für Gaserzeuger. AT61374B (de)

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