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Trockenfeuerlöscher.
Vorliegende Erfindung betrifft einen Trockenfeuerlöscher, bei welchem das Trockenlösch pulver durch ein unter Druck stehendes Gas zum Austreten aus dem das Pulver enthaltenden Behälter gebracht wird, um es auf den Feuerherd zu schleudern. Gemäss der Erfindung ist der Feuerlöscher derart ausgestattet, dass durch eine Wirbelbildung eine innige Durchmischung zwischen Luschgas und Löschpulver vor dem Austreten des Löschpulvers stattfindet, so dass eine sehr vollkommene Ablöschung der Brandstelle stattfinden muss. Durch die Mischung des Löschgases rait dem Löschpulver, welches auf die Brandstelle niederfällt, wird verhindert, dass das Löschgas von den Feuergasen mit hochgerissen wird.
In der Zeichnung ist der Feuerlöscher dargestellt.
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die innere Ausgestaltung des Ventils nach Fig. 7.
Bei dem in Fig. 1 dargestellten Feuerlöscher dient der Behälter 1, in welchem sich das unter Druck stehende Löschgas (CO2) befindet, zugleich als Handgriff. Beim Drehen des Handrades 2 wird der Auslass geöffnet und das Löschgas tritt durch das Rohr 3 in den Behälter 4 für das Löschpulver, verteilt sich in diesem Behälter und strömt gesättigt mit Löschpulver durch das Strahl- rohr ; j heraus. Damit dieses Herausschiessen des Löschgases erst bei einem gewissen Druck, also
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aus Blei, Papier oder dgl. verschlossen, welches derart bemessen ist, dass es erst bei einem ge- wiss@n Druck zerreisst.
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pul vrs am unteren Ende des Behälters 8 angeordnet ; sie könnte auch an einer zweckentsprechenden anderen Stelle des Feuerlöschers angeordnet sein.
Die Düse 7 sitzt seitlich am Be- hälter und verjüngt sich nach dem Ende zu zu einer Öffnung beliebigen Querschnittes (siehe Fig. 5).
Zweckmässig wird eine breite schlitzartige Ausströmöffnung gewählt, um die ausströmende Wolke gleichsam zu einem flachen wagerechten Schleier zu verteilen. Das unter Druck in das Löschpulver einströmende Löschgas (Kohlensäure CO2) gelangt durch drei unter spitzen Winkeln nach verschiedenen Richtungen auscinandergerichtete Düsen zur Ausströmung. Von letzteren Düsen sind zwei Düsen 9 und 10 an der Hinterwand unter einem spitzen Winkel von etwa 60 bis 70 schräg nach aussen und unten gerichtet, wogegen die dritte Düse 11 schräg nach vorn gegen die Ausströmdüse 7 des Löschpulvers hin gerichtet ist.
Die Löschgasdüsen wirken nun zusammen mit der enteprechend gekrümmten Wandung des Feuerlöschers. Für dieses Zusammenwirken ist die Wandung 12 von der Hinterseite des Löschers aus nach vorn gegen die Auslassöffnung bogenförmig oder trichterartig gekrümmt, wie die Zeichnung im Längsschnitt (Fig. 2) erkennen lässt. Auch der Querschnitt dieser gekrümmten Wandung ist nach unten bauchig gekrümmt, wie Fig. 3 im Querschnitt erkennen lässt. Wenn nun aus den Düsen 9 und 10 Gas ausströmt, so prallt es gegen die runde Wandung und wird sowohl nach unten als auch nach vorn hin gegen die Düse abgetrieben, wodurch eine gute Durchwirbelung zwischen Löschpulver und Löschgas stattfindet.
Die schräge, nach vom gerichtete
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Ausströmdüse 11 des Löscbgaes ist etwa derart gestellt, dass sie gegen die obere, schräg nach unten gerichtete Wandung der Ausströmdüse 7 des Löschpulvers gerichtet ist. Wesentlich für die Stellung der Düsen 9, 10 und 11 erscheint es, dass das Löschgas längs der Wandungen des Feuerlöschers zur Ausströmdüse 7 seinen Weg nimmt, um längs der Wandungen alles Löschpulver zu lockern und dessen Festsacken zu verhindern. Durch eine derartige Anordnung kann ein Festsacken des Löschpulvers im Gefäss nie stattfinden, vielmehr wird eine ausserordentlich gute Durchmischung des ausströmenden Gases mit dem Löschpulver herbeigeführt.
Fig. 4 zeigt einen Querschnitt der Austrittadüse für das Lösohpulver. Dieser Querschnitt bewirkt ein Zusammenstossen der längs der Wandung wandernden beiden Gasströme, die den Düsen 9 und 10 entströmen und dem von oben längs der oberen Düsenwandung aus der Düse 11 kommenden Gasstrom. Eine derartige Form des Aukbmungsteiles, durch welche gleichfalls die Gasströme längs der Wandung geleitet werden und dann an dem etwas hervorragenden Kanten 13, 13 der Düsenwandung zusammenprallen, bewirkt infolge des hervorgerufenen Wirbelns an den Kanten gleichfalls eine vorteilhafte Durchmischung des Löschpulvers mit dem Löschgas.
Das in Fig. 6 dargestellte Ventil soll dazu dienen, um möglichst rasch den Feuerlöscher m Bewegung zu setzen. Zu diesem Zwecke ist das Ventil in der Weise angeordnet, dass ein von Hand zu betätigender Hebel-M am oberen Teil des Ventils angelenkt ist und auf die Spindel 15 des Ventils einwirkt, durch deren Verschiebung das Ventil zwecks Auslassens des Löschgases bewegt wird. Bei dem in Fig. 7 dargestellten Ventil muss der Handhebel 16 seitlich in der Richtung des Pfeiles 17 verschwenkt werden, um die Ausströmöffnung freizugeben und das Löschgas in den Behälter für das Löschpulver eintreten zu lassen. Eine zweckentsprechende Anordnung des
Ventils ist in Fig. 8 dargestellt. Das innere Ende der Ventilspindel , an welcher aussen der
Hebel 16 sitzt, verschliesst die Ausströmöffnung 19.
Zur Abdichtung der Ventilspindel ist zwischen zwei Metallscheiben 20 ein Ring 21 aus elastischem Material, z. B. Gummi, eingesetzt, welcher durch die eingeschraubte Mutter 22 derart zusammengepresst wird, dass er sich sowohl aussen an die Wandung des Ventilgehäuses sowie innen gegen die Ventilspindel fest anpresst und dadurch die Dichtung bewirkt.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Trockenfeuerlöscher, bei welchem ein trockenes Löschpulver mit Hilfe eines unter Druck stehenden Gases ausgetrieben wird, dadurch gekennzeichnet, dass im Innern des Löschpulver- behälters mehrere Düsen für das zum Austreiben dea Löachpulvers dienende Gas derart angeordnet sind, dass ein Teil derselben schräg nach unten und parallel zur BehÅalterwandung und andere gegen die Pulveraustrittdüse zu gerichtet sind, um zu gleicher Zeit ein Auflockern des Pulvers an der Wandung des Pulverbehälters und eine heftige Wirbelbildung im Innern des letzteren zu erzeugen.