AT61202B - Trockenfeuerlöscher. - Google Patents

Trockenfeuerlöscher.

Info

Publication number
AT61202B
AT61202B AT61202DA AT61202B AT 61202 B AT61202 B AT 61202B AT 61202D A AT61202D A AT 61202DA AT 61202 B AT61202 B AT 61202B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
extinguishing
valve
fire extinguisher
extinguishing gas
powder
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Wilhelm Hinkel
Original Assignee
Friedrich Wilhelm Hinkel
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Friedrich Wilhelm Hinkel filed Critical Friedrich Wilhelm Hinkel
Application granted granted Critical
Publication of AT61202B publication Critical patent/AT61202B/de

Links

Landscapes

  • Fire-Extinguishing By Fire Departments, And Fire-Extinguishing Equipment And Control Thereof (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Trockenfeuerlöscher. 



   Vorliegende Erfindung betrifft einen Trockenfeuerlöscher, bei welchem das   Trockenlösch   pulver durch ein unter Druck stehendes Gas zum Austreten aus dem das Pulver enthaltenden Behälter gebracht wird, um es auf den Feuerherd zu schleudern. Gemäss der Erfindung ist der Feuerlöscher derart ausgestattet, dass durch eine Wirbelbildung eine innige Durchmischung zwischen   Luschgas   und Löschpulver vor dem Austreten des   Löschpulvers   stattfindet, so dass eine sehr vollkommene Ablöschung der Brandstelle stattfinden muss. Durch die Mischung des   Löschgases   rait dem Löschpulver, welches auf die Brandstelle   niederfällt,   wird verhindert, dass das Löschgas von den Feuergasen mit hochgerissen wird. 



   In der Zeichnung ist der Feuerlöscher dargestellt. 
 EMI1.1 
 die innere Ausgestaltung des Ventils nach Fig. 7. 



   Bei dem in Fig. 1 dargestellten Feuerlöscher dient der Behälter 1, in welchem sich das unter Druck stehende Löschgas (CO2) befindet, zugleich als Handgriff. Beim Drehen des Handrades 2 wird der Auslass geöffnet und das Löschgas tritt durch das Rohr 3 in den Behälter 4 für das Löschpulver, verteilt sich in diesem Behälter und strömt gesättigt mit Löschpulver durch das Strahl-   rohr ; j heraus. Damit   dieses Herausschiessen des Löschgases erst bei einem gewissen Druck, also 
 EMI1.2 
 aus Blei, Papier oder dgl. verschlossen, welches derart bemessen ist, dass es erst bei einem ge-   wiss@n Druck zerreisst.   
 EMI1.3 
   pul vrs am   unteren Ende des Behälters 8 angeordnet ; sie könnte auch an einer zweckentsprechenden anderen Stelle des Feuerlöschers angeordnet sein.

   Die Düse 7 sitzt seitlich am Be-   hälter   und verjüngt sich nach dem Ende zu zu einer Öffnung beliebigen Querschnittes (siehe Fig. 5). 



    Zweckmässig wird   eine breite schlitzartige Ausströmöffnung gewählt, um die ausströmende Wolke gleichsam zu einem flachen wagerechten Schleier zu verteilen. Das unter Druck in das Löschpulver einströmende Löschgas (Kohlensäure CO2) gelangt durch drei unter spitzen Winkeln nach verschiedenen Richtungen auscinandergerichtete Düsen zur Ausströmung. Von letzteren Düsen sind zwei   Düsen 9 und 10   an der Hinterwand unter einem spitzen Winkel von etwa 60 bis 70  schräg nach aussen und unten gerichtet, wogegen die dritte Düse 11 schräg nach vorn gegen die Ausströmdüse 7 des Löschpulvers hin gerichtet ist. 



     Die Löschgasdüsen wirken   nun zusammen mit der enteprechend gekrümmten Wandung des Feuerlöschers. Für dieses Zusammenwirken ist die Wandung 12 von der Hinterseite des Löschers aus nach vorn gegen die Auslassöffnung bogenförmig oder trichterartig gekrümmt, wie   die Zeichnung im Längsschnitt (Fig.   2) erkennen lässt. Auch der Querschnitt dieser gekrümmten Wandung ist nach unten bauchig gekrümmt, wie Fig. 3 im Querschnitt erkennen lässt. Wenn nun aus den Düsen 9 und 10 Gas ausströmt, so prallt es gegen die runde Wandung und wird   sowohl nach unten als auch nach vorn hin gegen die Düse abgetrieben, wodurch eine gute Durchwirbelung zwischen Löschpulver und Löschgas stattfindet.

   Die schräge, nach vom gerichtete   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Ausströmdüse 11 des   Löscbgaes   ist etwa derart gestellt, dass sie gegen die obere, schräg nach unten gerichtete Wandung der Ausströmdüse 7 des Löschpulvers gerichtet ist. Wesentlich für die Stellung der Düsen 9, 10 und 11 erscheint es, dass das Löschgas längs der Wandungen des   Feuerlöschers   zur Ausströmdüse 7 seinen Weg nimmt, um längs der Wandungen alles Löschpulver zu lockern und dessen Festsacken zu verhindern. Durch eine derartige Anordnung kann ein Festsacken des Löschpulvers im Gefäss nie stattfinden, vielmehr wird eine ausserordentlich gute Durchmischung des ausströmenden Gases mit dem Löschpulver   herbeigeführt.   



   Fig. 4 zeigt einen Querschnitt der Austrittadüse für das   Lösohpulver.   Dieser Querschnitt bewirkt ein Zusammenstossen der längs der Wandung wandernden beiden   Gasströme,   die den Düsen 9 und 10 entströmen und dem von oben längs der oberen Düsenwandung aus der Düse 11 kommenden Gasstrom. Eine derartige Form des   Aukbmungsteiles,   durch welche gleichfalls die   Gasströme   längs der Wandung geleitet werden und dann an dem etwas hervorragenden Kanten 13, 13 der Düsenwandung zusammenprallen, bewirkt infolge des hervorgerufenen Wirbelns an den Kanten gleichfalls eine vorteilhafte Durchmischung des Löschpulvers mit dem Löschgas. 



   Das in Fig. 6 dargestellte Ventil soll dazu dienen, um möglichst rasch den Feuerlöscher m Bewegung zu setzen. Zu diesem Zwecke ist das Ventil in der Weise angeordnet, dass ein von Hand zu betätigender   Hebel-M am   oberen Teil des Ventils angelenkt ist und auf die Spindel 15 des Ventils einwirkt, durch deren Verschiebung das Ventil zwecks Auslassens des Löschgases bewegt wird. Bei dem in Fig. 7 dargestellten Ventil muss der Handhebel 16 seitlich in der Richtung des Pfeiles 17 verschwenkt werden, um die Ausströmöffnung freizugeben und das Löschgas in den Behälter für das Löschpulver eintreten zu lassen. Eine zweckentsprechende Anordnung des
Ventils ist in Fig. 8 dargestellt. Das innere Ende der   Ventilspindel , an welcher   aussen der
Hebel 16 sitzt,   verschliesst   die   Ausströmöffnung   19.

   Zur Abdichtung der Ventilspindel ist zwischen zwei Metallscheiben 20 ein Ring 21 aus elastischem Material, z. B. Gummi, eingesetzt, welcher durch die eingeschraubte Mutter 22 derart zusammengepresst wird, dass er sich sowohl aussen   an die Wandung des Ventilgehäuses sowie innen gegen die Ventilspindel fest anpresst und dadurch die Dichtung bewirkt.   



    PATENT-ANSPRÜCHE :   
1. Trockenfeuerlöscher, bei welchem ein trockenes Löschpulver mit Hilfe eines unter Druck stehenden Gases ausgetrieben wird, dadurch gekennzeichnet, dass im Innern des   Löschpulver-   behälters mehrere Düsen für das zum   Austreiben dea Löachpulvers dienende Gas   derart angeordnet sind, dass ein Teil derselben schräg nach unten und parallel zur BehÅalterwandung und andere gegen die Pulveraustrittdüse zu gerichtet sind, um zu gleicher Zeit ein Auflockern des Pulvers an der Wandung des Pulverbehälters und eine heftige Wirbelbildung im Innern des letzteren zu erzeugen.

Claims (1)

  1. 2. Trockenfeuerlöscher nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die trichterförmige Form der Ausströmdüse aus Kegelmänteln derart zusammengesetzt ist, dass diese unter Bildung von Kanten aneinanderstossen, um durch em Aufeinanderprallen der längs der Kegelmantel geführten Schleier des ausströmenden Löschgases ein vollkommenes Durchwirbeln und Durchmischen des Löschpulvers und Löschgases herbeizuführen.
    3. Für den Löschgasbehälter eines Feuerlöschers nach Anspruch 1 und 2 ein Ventil, dadurch gekennzeichnet, dass die die Auslassöffnung verschliessende und in das Ventilgehäuse hineinragende Ventilspindel nach aussen hin durch einen zwischen Platten zusammengepressten Wulstring von elastischem Material abgedichtet ist, welcher durch eine Verschlussmutter einerseits aussen gegen die Innenwandung des Ventilgehäuses und andererseits innen gegen die Spindel gepresst wird.
AT61202D 1911-12-22 1911-12-22 Trockenfeuerlöscher. AT61202B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT61202T 1911-12-22

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT61202B true AT61202B (de) 1913-09-25

Family

ID=3583058

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT61202D AT61202B (de) 1911-12-22 1911-12-22 Trockenfeuerlöscher.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT61202B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP1259296B1 (de) Mischkammer zur erzeugung von druckluftschaum für löschanlagen
CH648760A5 (de) Feuerloescher.
DE1573805A1 (de) Vorrichtung zur Ultraschallkontrolle insbesondere von Verbindungsschweissungen bei Blechen
DE29522033U1 (de) Vorrichtung zum Impuls-Medien-Austrag
EP3337576B1 (de) Feuerlöscher
EP4065242B1 (de) Lanze, insbesondere löschlanze für die brandbekämpfung
AT61202B (de) Trockenfeuerlöscher.
DE3905223C2 (de)
DE3933582C2 (de)
EP3338863A1 (de) Feuerlöscher
DE29619572U1 (de) Flüssigkeits-Strahldüse und Strahlkopf
DE3232994A1 (de) Schleuderstrahlmaschine
DE217232C (de)
EP1974774A1 (de) Vorrichtung gegen die Ausbreitung von Explosionen, insbesondere Staubexplosionen
WO1997002863A1 (de) Feuerlöscher und eine hierfür ausgebildete spritzdüse für einen löschmittelstrahl
DE91330C (de)
DE21958C (de) Apparat zur Zerstäubung von Flüssigkeiten
EP1698389A1 (de) Filtervorrichtung für trockene, gasförmige Medien
DE10323154A1 (de) Sprühdüseneinheit sowie Feuer(übungs)löscher, enthaltend diese Sprühdüseneinheit
DE127190C (de)
AT73985B (de) Feuerlöscher.
DD148858A3 (de) Feuerloescher mit fluessigem loeschmittel
DE237769C (de)
AT56197B (de) Vorrichtung zum Begrenzen von Kohlenstaubexplosionen.
DE539227C (de) Handfeuerloescher mit einer den Auslass fuer die unter Druck stehende Loeschfluessigkeit absperrenden Verschlussscheibe