AT212158B - Feuerlöschpistole - Google Patents

Feuerlöschpistole

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AT212158B
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AT
Austria
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pistol
trigger
extinguishing
screw
gun
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AT859558A
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English (en)
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Ernst Herberg
Original Assignee
Ernst Herberg
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Description


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  Feuerlöschpistole 
Zum Löschen von kleineren Bränden, insbesondere von Vergaserbränden bei Kraftfahrzeugen, werden sogenannte Handfeuerlöscher verwendet, die leicht transportabel sind und die nach Gebrauch wieder gefüllt werden können. Nach dem Öffnen eines Ventils mittels eines kleinen Handrades, tritt die Löschflüssigkeit unter Druck aus und kann gegen den Brandherd gespritzt werden. Bei den ebenfalls bekannten mit Ventilen versehenen Feuerlöschpistolen sorgt nach Zurückziehen des Abzugshahnes eine handelsübliche Kohlensäurepatrone dafür, dass die   Löschflüssigkeit   unter Druck aus der Pistole herausgespritzt wird. 



   Die bekannten Handfeuerlöscher haben den Nachteil, dass sie unhandlich und umständlich zu bedienen sind und in einer besonderen Haltevorrichtung aufgehängt werden müssen, damit sie eine bestimmte Lage beibehalten. Bei Mitnahme derartiger Löscher in Kraftfahrzeugen besteht bei einem Unfall die Gefahr, dass das Gerät in seinem Halter verklemmt wird und dann nicht herausgenommen werden kann. Durch den Schreck, den viele Leute bei Ausbruch eines Brandes bekommen, ist es leicht möglich, dass der Löscher 
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 dreht werden. Ferner lässt sich das Handrad oft nur schwer aufdrehen, hauptsächlich dann, wenn der Löscher längere Zeit nicht gebraucht wurde. Ein weiterer Nachteil ist, dass die Druckgasbehälter der bekanntenLöscher durch Stopfbüchsen abgedichtet sind, die im Laufe der Zeit undicht werden und dann das Druckgas entweichen lassen.

   Werden Federdruckventile benutzt, so kann die Feder mit der Zeit erlahmen, wodurch der Ventilsitz undicht wird und Druckgas verloren geht. Die Ventile der bekannten Feuerlöschpistolen haben den Nachteil, dass sie sehr empfindlich sind und leicht verschmutzen können und die Pistole, wenn sie längere Zeit nicht benutzt wurde, durch Hängenbleiben von Ventilen versagen kann. Es besteht auch die Gefahr, dass die Ventile undicht werden und dann Löschflüssigkeit aus der Pistole ausläuft. 



   Zweck der Erfindung, die eine   Feuerlöschpistole,   insbesondere für Kraftfahrzeuge betrifft, deren Innenraum zur Aufnahme der Löschflüssigkeit behälterartig ausgebildet ist und die eine mit dem Abzugshahn in Verbindung stehende Vorrichtung zum Herausdrücken der Löschflüssigkeit aus dem Pistolenlauf besitzt, ist es, die obengenannten Nachteile zu beseitigen. Es liegt ihr daher die Aufgabe zugrunde, eine handliche, leicht und sicher bedienbare und zugleich als Verteidigungswaffe dienende Feuerlöschpistole zu schaffen, die einfach im Aufbau und billig in der Herstellung ist und sich nach Gebrauch wieder leicht nachfüllen lässt, ohne dass die Pistole hiezu in das Herstellerwerk eingeschickt werden muss. 



   Zur Lösung dieser Aufgabe wird gemäss der Erfindung vorgeschlagen, die Löschpistole so auszubilden, dass die Vorrichtung zum Herausdrücken der Löschflüssigkeit aus einem auswechselbaren Druckgasbehälter, beispielsweise einer   handelsüblichenKohlensäurepatrone   und einer vom Abzugshahn betätigten, mit einem Kanalsystem zum Durchtritt des Druckgases in den Löschmittelbehälter versehenen Einrichtung besteht und als gesonderte Baueinheit unterhalb des Pistolenlaufes vor dem Abzugshahn leicht lösbar angeordnet ist. 



   Die Pistolenform des Löschgerätes hat hauptsächlich den Vorteil, dass ein gutes Zielen mit der her- 
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 als Verteidigungswaffe bei der Abwehr eines Überfalls Verwendung finden, da der Angreifer wegen der getreuen Nachbildung im ersten Augenblick annimmt, es handle sich um   eine Kugelpistole   und da die Löschflüssigkeit, so z. B. das bekannte Chlorpromethan, eine ähnliche Wirkung wie Tränengas hat. Bei geziel- 

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 tem Ausspritzen der   Löschflüssigkeit   kann jeder Angreifer bis in eine Entfernung von etwa 10 m abgewehrt und kampfunfähig gemacht werden. Die Löschpistole gemäss der Erfindung wird genau wie jede andere
Pistole durch Abdrucken des Abzugshahnes betätigt.

   Nach Gebrauch müssen die auf den für die   Löschflüs-   sigkeit und das Druckgas vorgesehenen Öffnungen sitzenden Platzfolien, die so eingebaut sind, dass sie von   aussen   nicht beschädigt werden   können,   gegen neue ausgewechselt werden, damit die Pistole wieder mit   Löschflüssigkeit   nachgefüllt werden kann. Ferner muss eine neue Druckgaspatrone in die Vorrichtung zum
Herausdrücken der Löschflüssigkeit eingeschraubt werden. Das Nachfüllen der Pistole ist so einfach, dass es von jedem Laien vorgenommen werden kann. Zu diesem Zweck sind besondere Nachfüllpackungen im
Handel erhältlich, die eine Kohlensäurepatrone, Löschflüssigkeit und Platzfolien enthalten.

   Die Pistole kann ohne Waffenschein mitgeführt und insbesondere im Auto bequem und griffbereit im Handschuhkasten, unter dem Sitz, oder in der Seitentasche untergebracht werden ; eine besondere Haltevorrichtung ist nicht erforderlich. 



   In weiterer Ausbildung der Erfindung kann in den Innenraum der Pistole ein Steigrohr eingesetzt wer- den, dessen eines Ende in den Pistolengriff hineinragt und dessen anderes Ende an einer Düse befestigt ist, welche die Laufmündung der Pistole bildet. Zum Verschliessen der Düse werden zweckmässigerweise Platz- folien verwendet, die bei einem gewissen Druck aufreissen und der   Löschflüssigkeit   den Durchtritt freige- ben. Um bei Versagen der Düse der unter Druck stehenden Löschflüssigkeit eine weitere Austrittsmöglich- keit zu schaffen, ist unter der Hauptdüse eine Reservedüse, die ebenfalls mit dem Steigrohr in Verbindung steht, am Pistolenvorderteil angeordnet. Zum Nachfüllen der Löschflüssigkeit kann an der Unterseite des
Pistolengriffs eine Öffnung mit Schraubverschluss vorgesehen sein.

   Der Druckgasbehälter ist durch eine   Platzmembran verschlossen,   in die ein in der Öffnungseinrichtung befindlicher Stössel mit einem an seinem vorderen Ende befindlichen, scharfkantigen Röhrchen eindringt und so dem Druckgas den Austritt er- möglicht. Das vordere Ende des Gehäuses der Einrichtung zum Öffnen des Druckgasbehälters kann mit ei- nem Gewindestutzen versehen sein, auf welchen der Gasbehälter mittels einer seitlich eingeschlitzten Überwurfmutter aufgeschraubt wird. Zweckmässigerweise wird die Vorrichtung zum Herausdrücken der   Löschflüssigkeit auf   eine mit dem Pistolengehäuse verbundene Muffe aufgesetzt und an dieser festgeschraubt. Die Muffe besitzt eine Eintrittsöffnung zum   Löschflüssigkeitsbehälter   der Pistole, die ebenfalls von einer Platzfolie abgedeckt wird.

   Die Vorrichtung zum Herausdrücken der Löschflüssigkeit wird durch eine Abdeckkappe, die auf dem Pistolengehäuse aufsitzt, geschützt. Um ein unbeabsichtigtes Abziehen des Hahnes zu verhindern, kann noch eine besondere Sicherung an der Pistole vorgesehen werden. Diese Sicherung besteht vorzugsweise aus einem drehbaren Winkelstück, das in Sperrstellung eine am oberen Ende des Abzugshahnes befindliche Schulter blockiert. Das Winkelstück kann durch eine von einer Schraubenfeder abgestützt und den verstellbaren   Sicherungsflügel   tragende Schraube im Gehäuse der Vorrichtung zum Herausdrücken der Löschflüssigkeit gehalten werden. In der Schulter des Abzugshahnes kann eine Justierschraube zum Einstellen desselben angebracht sein. 



   Weitere Merkmale der Erfindung können aus der Zeichnung und der zugehörigen Beschreibung entnommen werden. 



     . In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel gemäss der Erfindung dargestellt,   u. zw. zeigt : Fig. l eine Seitenansicht der Löschpistole im Schnitt, Fig. 2 und 3 eine Draufsicht auf die Vorrichtung zum Herausdrücken der   Löschflüssigkeit   aus dem Pistolenlauf mit den beiden Endstellungen des Abzugshahnes und Fig. 4 die Sicherungseinrichtung für den Abzugshahn im Schnitt nach A-B in Fig. 2. Die in Fig. 1 dargestellte Pistole besteht im wesentlichen aus dem   als Löschflüssigkeitsbehälter ausgebildeten Pistolengehäuse   1 und der Vorrichtung 2 zum Herausdrücken der   Löschflüssigkeit   die unterhalb der Pistolenlaufes angeordnet ist. Im Innern des Pistolengehäuses verläuft das Steigrohr 3, das mit seinem einen Ende, auf welches ein.

   Sieb 4 aufgesetzt ist, in den Pistolengriff 5 hineinragt. Das andere Ende des Steigrohres 3 mündet in eine Düse 6 am Vorderteil 7 der Pistole. Die Düse 6 wird durch eine Platzfolie 8 verschlossen, die durch eine in. ein Rohrstück 9 eingeschraubte, rohrförmige Schlitzmutter 10 gehalten wird. Unter der Düse 6 befindet sich eine Reservedüse 11, die durch eine Platzfolie 12 verschlossen   ist, über einen Verbindungska-   nal 13 mit der Düse 6 in Verbindung steht und bei Versagen der Düse 6 in Tätigkeit tritt.

   Die Platzfolie 12 der   Reservedüse   11 zerreisst erst bei einem etwas höheren Druck als die Platzfolie der Düse 6, ist also kräftiger bemessen als diese.   An der Unterseite des Pistolengriffs   5 ist   eineöffnung mit Schraubenverschluss   14 vorgesehen, durch welche die Löschflüssigkeit nachgefüllt wird. Kimme 15 und Korn 16 auf der Oberseite der Pistole sollen ein gutes Zielen ermöglichen. 



   Zum Herausdrücken der   Löschflüssigkeit   aus der Düse 6 dient die aus dem Druckgasbehälter 17 und der Einrichtung 18 zum Öffnen des   Druckgasbehälters   bestehende Vorrichtung 2, die vom Abzugshahn 19 betätigt wird. Der Druckgasbehälter 17 ist mit Hilfe der zum Einführen desselben seitlich aufgeschlitzte 

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 Überwurfmutter 20 auf einem Gewindestutzen 21 am vorderen Ende des Gehäuses 22 der Öffnungseinrich- tung 18 aufgeschraubt, während am andern Ende des Gehäuses der Abzugshahn 19 drehbar gelagert ist. Der
Druckgasbehälter 17 ist durch eine Metallmembran 23 abgedeckt, die durch eine Überwurfmutter 24 gegen die   Austrittsöffnung   des Behälters 17 gedruckt wird.

   Innerhalb des Gehäuses 22 befindet sich ein Stö- ssel 25, der durch den Abzugshahn 19 nach vom gedruckt werden kann. Im vorderen Teil des Stössels 25 ist eine Bohrung 26 mit einem Röhrchen 27 vorgesehen, das an seiner Vorderseite abgeschrägt und scharf- kantig ist, so dass es beim Zurückziehen des Abzugshahnes 19 die Metallmembran 23 des Druckgasbehäl- ters 17 durchstossen kann. 



   Die Vorrichtung 2 ist an einer zur Aufnahme des   Stössels   25 eingeschlitzten Muffe 28, die an der Pi- stole befestigt ist und in den Löschflüssigkeitsraum hineinragt, mittels einer Schraube 29 festgeschraubt. 



   Die Schraube 29 weist eine Mittelbohrung mit Gewinde auf, in welche eine Schraube 30 zum Halten der
Abdeckkappe 31 für die Vorrichtung 2 eingeschraubt wird. In der Muffe 28 ist eine   Eintrittsöffnung   32 vor- gesehen, die von einer durch einen Schraubenring   33 gehaltenen Platzfolie. 3. 4   abgedeckt wird, um ein Ein- dringen der   Löschflüssigkeit   in die Vorrichtung 2 zu verhindern. Die Bohrung 26 im Stössel 25 ist durch Querbohrungen 35 mit der Muffe 28 verbunden, damit das Druckgas in die Muffe einströmen kann. 



   Zur Sicherung des Abzugshahnes 19 dient ein Winkelstück 36, das mittels eines   Sicherungsflügeis   37 (Fig. 2) gedreht werden kann und sich in Sperrstellung gegen eine Schulter 38 am Abzugshahn anlegt. Eine Justierschraube 39, die durch die Schulter 38 hindurchgreift, dient zum Einstellen des Abzugshahnes 19. 



   Das Winkelstück 36 wird im Gehäuse 22 der   Öffnungseinrichtung   18 durch eine Schraube 40 mit Feder 41 drehbeweglich gehalten. Schraube 40 und Feder 41 werden durch eine Bohrung in der Abdeckkappe 31 der
Vorrichtung 2 hindurchgesteckt. Um den Abzugshahn 19 ist zu dessen Schutz noch ein abschraubbarer Bügel 42 angeordnet. 



   In Fig. 2 und 3 ist die Vorrichtung 2 dargestellt, die aus den Einzelteilen Druckgasbehälter 17, Überwurfmutter 20, Öffnungseinrichtung 18 und Abzugshahn 19 zusammengesetzt ist. Im Gehäuse 22 der Öffnungseinrichtung ist eine durchgehende Bohrung 43 für die seitlich eingeschlitzte Muffe 28vorgesehen. 



  Die Schlitze in der Muffe 28 dienen zur Aufnahme des Stössels 25 beim Aufsetzen der Vorrichtung 2 auf die Muffe. 



   Die Wirkungsweise der Löschpistole ist folgende :
Bei Ausbrechen eines Brandes wird zunächst der Sicherungsflügel 37 zur Entsicherung der Pistole umgeklappt und dann der Abzugshahn 19 nach hinten gezogen. Dabei wird der Stössel 25 mit seinem Röhrchen 27 durch die Metallmembran 23 des Druckgasbehälters 17 hindurchgedrückt. Das Druckgas strömt nun durch die Bohrung 26 und 35 in die Muffe 28, drückt dort die Platzfolie 34 ein und hat dadurch Zutritt zum Löschflüssigkeitsbehälter im Pistolengehäuse 1. Die jetzt unter Druck stehende Löschflüssigkeit wird durch das Sieb 4 in das Steigrohr 3 gedrückt und gelangt so in die Düse 6, zerstört dort die Platzfolie 8 und spritzt dann aus der Pistole heraus. Wenn die Düse 6 verstopft ist oder versagt, so kann die Löschflüssigkeit durch den Verbindungskanal 13 aus der Reservedüse 11 austreten. 



   Nach Entleerung der Pistole müssen zunächst die Platzfolien 8,34 ausgewechselt werden, damit diese wieder neu mit Löschflüssigkeit gefüllt werden   können. zu   welchem Zweck der Schraubenverschluss 14 geöffnet und die Flüssigkeit eingefüllt wird. 



   Auch der Druckgasbehälter 17 muss ausgetauscht werden, was folgendermassen geschieht : Die Schraube 30 wird aus der Schraube 29 herausgedreht, so dass nach Entfernen der Sicherung für den Abzugshahn die Abdeckkappe 31 abgenommen werden kann. Nach Herausschrauben der Schraube 29 wird die Vorrichtung 2 d. h. Druckgasbehälter 17, Öffnungseinrichtung 18 und Abzugshahn 19 von der Muffe 28 abgezogen und ein neuer   Druckgasbehälter   17 auf den Gewindestutzen 21 am Gehäuse 22 der Öffnungseinrichtung 18 aufgeschraubt. Nachdem eine neue Platzfolie 34 in die Muffe 28 eingesetzt worden ist, wird die Vorrichtung 2 wieder auf die Muffe 28 aufgeschoben und mit derSchraube 19 in   dieser angeschraubt. Anschliessend wird   die Abdeckkappe 31 über die Vorrichtung 2 gesetzt und mittels der Schraube 30 befestigt.

   Zum Schluss wird die Schraube 40 mit der Feder 41 und dem Sicherungsflügel 37 in das Winkelstück 36 eingedreht. 



   Durch die Platzfolie wird eine gute Abdichtung des   Löschflüssigkeitsbehälters   erzielt und selbst wenn die Pistole längere Zeit nicht gebraucht wird, ist eine einwandfreie Wirkung garantiert. 

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Claims (1)

  1. PATENT ANSPRÜCHE : 1. Feuerlöschpistole, insbesondere für Kraftfahrzeuge, deren Innenraum zur Aufnahme der Löschflüssigkeit behälterartig ausgebildet ist und die eine mit dem Abzugshahn in Verbindung stehende Vorrichtung zum Herausdrücken der Löschflüssigkeit aus dem Pistolenlauf besitzt, dadurch gekennzeichnet, dass diese <Desc/Clms Page number 4> Vorrichtung (2) aus einem auswechselbaren Druckgasbehälier (17), beispielsweise einer handelsüblichen Kohlensäurepatrone und einer vom Abzugshahn (19) betätigten, mit einem Kanalsystem (26, 27, 35) zum Durchtritt des Druckgases in den Löschmittelbehälter versehenen Einrichtung (18) zum Öffnen des Behäl- ters (17) besteht und als gesonderte Baueinheit unterhalb des Pistolenlaufes vor dem Abzugshahn (19)
    leicht lösbar angeordnet ist.
    2. Feuerlöschpistole nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung (18) zum Öffnen des Druckgasbehälters aus einem in einem Gehäuse (22) geführten Stössel (25) besteht, dessen hinteres En- de auf dem Abzugshahn (19) aufsitzt und in dessen vorderes Ende ein scharfkantiges Röhrchen (27) einge- setzt ist, das bei Betätigung des Abzugshahnes (19) die Verschlussmembran. (23) des Gasbehälters (17) durch- drückt.
    3. Feuerlöschpistole nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass auf einen Gewindestutzen (21) am vorderen Ende des Gehäuses (22) für die Einrichtung (18) zum Öffnen des Druckgasbehälters eine seit- lich eingeschlitzte Überwurfmutter (20) zum Halten des Gasbehälters (17) aufgeschraubt ist.
    4. Feuerlöschpistole nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (2) zum Herausspritzen der Löschflüssigkeit auf einer mit dem Pistolengehäuse (1) verbundenen Muffe (28) aufgesetzt und durch eine Schraube (29) mit dieser verbunden ist.
    5. Feuerlöschpistole nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Muffe (28) eine von einer Platzfolie (34) abgedeckte Eintrittsöffnung (32) für den Durchtritt des Druckgases in den Löschflüssigkeits- behälter besitzt.
    6. Feuerlöschpistole nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Stössel (25) und das Gehäuse (22) der Einrichtung (18) zum Öffnen des Druckgasbehälters Bohrungen (26, 35) aufweisen, durch welche das Druckgas in die Muffe (28) einströmen kann.
    7. Feuerlöschpistole nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (2) zum Herausspritzen derLöschflüssigkeit und das obere Ende des Abzugshahnes (19) durch eine Kappe (31), die auf dem Pistolengehäuse (1) aufsitzt, abgedeckt sind.
    8. Feuerlöschpistole nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass zum Befestigen der Abdeckkappe (31) eine Schraube (30) dient, welche in die zum Halten der Vorrichtung (2) zum Herausspritzen der Löschflüssigkeit am Pistolengehäuse (1) bestimmte Schraube (29) eingeschraubt ist.
    9. Feuerlöschpistole nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Innenraum der Pistole ein Steigrohr (3) verläuft, dessen eines Ende in den Handgriff (5) hineinragt und dessen anderes Ende in eine Düse (6) eingesetzt ist, die die Laufmündung der Pistole bildet.
    10. Feuerlöschpistole nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die die Laufmündung der Pistole bildende Düse (6) eine aus einer in einem mit Innengewinde versehenen Rohrstück (9) sitzende, durchbohrte Schlitzmutter (10) zur Aufnahme einer Platzfolie (8) zum Verschliessen der Düse besitzt.
    11. Feuerlöschpistole nach den Ansprüchen 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass an der Vorderseite (7) der Pistole eine Reservedüse (11) angeordnet ist, die genau wie die Düse (6) ausgebildet ist, mit dieser durch eine Bohrung (13) in Verbindung steht und bei deren Versagen in Tätigkeit tritt.
    12. Feuerlöschpistole nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich an der Unterseite des Pistolengriffes (5) eine Öffnung mit Schraubeaverschluss (14) zum Einfüllen der Löschflüssigkeit befindet.
    13. Feuerlöschpistole nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für den Abzugshahn (19) eine aus einem drehbaren Sperrstück (36) bestehende Sicherung (36-41) vorgesehen ist, die ein unbeabsichtigtes Abziehen des Hahnes verhindert, wobei das Sperrstück (36) in Sperrstellung eine am oberen Ende des Abzugshahnes (19) befindliche Schulter (38) od. dgl. blockiert.
    14. Feuerlöschpistole nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Sperrstück (36) winkelförmig ausgebildet und durch eine von einer Schraubenfeder (41) abgestützte und einen verstellbaren Siche- rungsflügel (37) tragende Schraube (40) im Gehäuse (22) der Vorrichtung (2) zum Ausspritzen der Löschflüssigkeit gehalten ist.
    15. Feuerlöschpistole nach den Ansprüchen 13 und 14, dadurch gekennzeichnet, dass sich in der Schulter (38) des Abzugshahnes (19) eine Justierschraube (39) zum Einstellen derselben befindet.
AT859558A 1957-12-16 1958-12-12 Feuerlöschpistole AT212158B (de)

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