AT61125B - Einrichtung zum Einfärben von Reliefschriftzeichen bei Morseapparaten. - Google Patents
Einrichtung zum Einfärben von Reliefschriftzeichen bei Morseapparaten.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Einrichtung zum Einfärben von Reliefschriftzeichen bei Morseapparaten. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Einrichtung an Morseapparaten, welche es ermöglicht, nur die im Papierstreifen erhaben erscheinenden Schriftzeichen ein- EMI1.1 im Wesen durch eine besondere Konstruktion der Färbewalze erreicht, welche einen durch tiefe Rillen von der übrigen Walzenulnäche getrennten schmalen Färbestreifen enthält, dem allein die Farbe zugeführt wird. Seine Oberfläche liegt etwas tiefer als die der anstossenden Walzenteile, so dass, wenn mit Hilfe einer weiteren Walze der Papierstreifen an die Färbowalze angedrückt wird, nur die Erhöhungen im Papierstreifen, also die Schriftzeichen mit dr etwas tiefer liegenden Oberfläche des Färbestreifens in Berührung kommen und unter Plattdrücken eingefärbt werden, während der Streifen selbst von der EMI1.2 und vollständig rein bleibt. Etwaiger zu starker Überschuss von Färbenüssigkeit in den Rillen bewirkt dabei höchstens das Einsäumen der Schriftzeichen durch zwei von ihm getrennte Streifen, was das Ablesen keineswegs erschweren würde. Auf keinen Fall kann aber der Papierstreifen in der Nähe des Farbstreifens eingefärbt werden, da die Fltlssigkeitsschicht über dem Fiirbestreifen immer gleichmässig und ausserordentlich dünn bleiben wird und zu einer Ansammlung von Flüssigkeit auf dem Fürbestreifen keine Möglichkeit (durch Adhäsion oder dgl. ) geboten wird. Der zwischen den äusseren Teilen der Walze gespannte Papierstreifen bleibt also stets weiss und nur die mit dem vertieften Färbestreifen in Berührung kommenden reliefartig Vorspringenden Schriftzeichen werden eingefärbt. Dadurch wird gleichzeitig die Färbung äusserst sparsam und jede Verschwendung das Farbstoffes hintangehalten0 Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung, und zwar stellt Fig. 1 die Gesamtanordnung der Einrichtung bei einem gewöhnlichen Morseapparat dar ; Fig. 2 zeigt eine teilweise geschnittene Ansicht der Farbwalze. Auf dem Arm a des Morseapparates sitzt in bekannter Weise der Schreibstift b, welcher mit der Rolle c zusammen arbeitet, welche die zur Erzeugung der Reliefschrift- /Rirhen nötige kleino Rinne besitzt. Der von der Papierrolle kommende Papierstreifen f läuft über die genannte Rolle c und wird hierauf zwischen den beiden durch Federdruck oder dgl. leicht zusammengepressten Walzen d und e durchgezogen. Die Walze e ist die Färbewalze, während die Walze d nur zum Andrücken und Durchziehen des Papierstreifens dient und daher eine glatte Oberfläche aufweist. Diu Färbewatze e (Fig. 2) besteht aus einem glatten Teil el, weist jedoch ungefähr in der Mitte den eigentlichen Färbestreifen 9 auf. Dieser ist, wie der in Fig. 2 im Schnitt ersichtliche Teil zeigt, im Vergleich zu dem glatten Teil etwas versenkt. Er ist ferner durch tiefe Rillen von den Teilen e1 der Walze gesondert. Dadurch wird ein Überlaufen des Farbstoffes von dem Färbestreifen 9 auf die übrige Walzenfläche verhindert. Gleichzeitig dienen die Rillen als Führung für die Mündung k des Farbgefässes l (Fig. 1), welches in beliebiger Weise am Rahmen des Apparats befestigt werden kann. Ein weiterer Vorteil der Anordnung besteht darin, dass jeder Apparat durch Aus- tauschen der einen Vorziehwalze durch eine der vorstehend beschriebenen Färbewalzen sofort in einen Farbschreiber umgewandelt werden kann, ohne dass irgend welche zusätz- liche Vorrichtungen nötig wären.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Einrichtung zum Einfärben von Reliefschriftzeichen bei Morseschreibern mit direkter Zuführung der Farbflüssigkeit zur Färbewalze, dadurch gekennzeichnet, dass die Färbewalze eine um die Höhe der Reliefschriftzeichen vertiefte, von den seitlichen Teilen der Walze durch tiefere Rillen isolierte Zone aufweist, deren Breite genügend gross ist, um eine Adhäsionswirkung zwischen den die Zone begrenzenden Seitenteilen auf.zuheben, hingegen kleiner ist als die Breite des einzufärbenden Papierstreifens, so dass auf der eigentlichen Färbezone sich ständig eine dünne Flüssigkeitsschicht befindet, welche nur die Reliefteile kräftig zu färben imstande ist, während der Papierstreifen selbst an den Rändern auf den Seitenteilen der Färbewalze aufliegt und daher in keine Berührung mit der tieferliegenden Färbezone kommt.2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Isolierung der Färbezone dienenden Rillen als Führung für die Auslaufmündung des Farbgefässes dienen.3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Färbewalze mit einer zweiten Walze zusammenarbeitet, die den Papierstreifen an die Umfläche der Färbewalze und die Schriftzeichen gegen den Färbestreifen drückt, während sie gleichzeitig das Vorziehen des Papierstreifens bewirkt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT61125T | 1912-02-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT61125B true AT61125B (de) | 1913-09-10 |
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ID=3582972
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT61125D AT61125B (de) | 1912-02-28 | 1912-02-28 | Einrichtung zum Einfärben von Reliefschriftzeichen bei Morseapparaten. |
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1912
- 1912-02-28 AT AT61125D patent/AT61125B/de active
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