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Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Einrichtung zur Regelung bzw. zur Erleichterung der Regelung des Ganges von Zigarettenmaachinen mit Bildung eines unendlichen Wickels, damit die erzeugten Zigaretten sieh möglichst, dem beabsichtigten Gewicht anpassen. Zur praktischen Durchführung der Erfindung wird eine Einrichtung vorgesehen, um eine bestimmte Anzahl von Zigaretten, beispielsweise 100, nach ihrer Abgabe aus der Maschine kontinuierlich zu wägen.
Bei der einfachsten Ausführungsweise gibt das so kontinuierlich angezeigte Gewicht dem Arbeiter ein Mittel an die Hand, die Geschwindigkeit der Tabakzuführungseinrichtung von Hand aus zu beschleunigen oder zu verzögern, je nachdem die Wägeeinrichtung zeigt, dass die ausgegebenen Zigaretten unter-oder oberhalb des angenommenen und beabsichtigten Gewichtes sind. Vorzugsweise wird die Vorrichtung aber selbsttätig dadurch hergestellt, dass mit der Wägevorrichtung eine durch diese geregelte Übertragungsvorrichtung verbunden wird, welche den Antrieb der Tabakzuführung hinsichtlich seiner Geschwindigkeit entsprechend steuert.
Vorzugsweise wird die Wägevorrichtung für die Zigaretten dort ungeordnet, wo letztere aus der Maschine austreten. Angenommen, die Zahl der kontinuierlich gewogenen Zigaretten wäre WO, so wird deren Gewicht ungefähr bei 120 ! 7 liegen und da die Regelung innerhalb weniger Prozente stattfinden muss, so muss die Wägung sehr empfindlich sein und darf nicht durch den die Zigaretten fördernden Mechanismus gestört werden.
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führungsform ; bei welcher die Zigaretten längs des Wagebalkens durch eine Förderkette vorgeschoben werden, wobei Fig.7 eine Draufsicht und die Fig. 8 und 9 Schnitte nach den Linien E-E und F-F der Fig. 7 sind.
Die übrigen Figuten zeigen Einzelheiten : so veranschaulicht Fig. 10 das Schema der
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wie nachtraglich erklärt werden wird, zu stören), so dass die Geschwindigkeit des Bandes 4 stets proportional ist zu jener der Zigarettenmaschine, oder in anderen Worten, proportional zu der
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abfallen. 6 ist eine Lenkerplatte zur Führung der Zigaretten auf das Band, welche am anderen Ende auf einen Sammelriemen 7 abfallen, von welchem sie durch den Arbeiter abgenommen werden.
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der Welle 52 sitzenden Wurm 51 angetrieben wird.
53 sind auf der Welle 52 lose aufgesteckte Kegelräder, die in entgegengesetzter Richtung durch das mittlere Kegelrad 54 angetrieben werden, welch letzteres kontinuierlich rotiert. 5/j sind magnetische Kupplungen, mittels welcher das eine oder das andere Kegelrad 53 mit der Welle gekuppelt werden kann. Die elektrischen Leitungen L und H von der Wagebalkenköntakteinrichtung und 14 von der Batterie sind mit den Klauenkupplungen durch Schleifkontakte der gebräuchlichen Ausführung verbunden, so dass, wenn der Strom durch 14 und L fliesst, die die Tabakzuführung regelnde Welle 9 in der einen Richtung, und wenn der Strom durch 14 und H fliesst, in der anderen Richtung gedreht wird. Ist kein Stromkreis geschlossen, so bleibt die Welle 9 in Ruhe.
Die vom Wagebalken gesteuerten Kontakte können als Drähte ausgebildet sein, die in Quecksilber tauchen : da dieser Ausführungsweise die wohlbekannten Naehteile anhängen, wird vorzugsweise die vorhin beschriebene Bauart durchgeführt. Wird ein Quecksilberkonta1.. -t ver- wendet, so zeigt sich die in Fig. 11 dargestellte Ausgestaltung vorteilhaft, wo 56 ein gekrümmtes Glasrohr darstellt, das auf dem Wagebalken montiert und teilweise mit Quecksilber 57 gefüllt
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Art geschlossen.
Da es wünschenswert ist, dass der Wagebalken nicht bloss die Tatsache anzeigt, dass die abgeschnittenen Zigaretten leichter oder schwerer als normal sind, sondern, dass er auch eine quantitative Anzeige des Überschusses oder mangels an Gewicht angibt. wird die in Fig. 14 dar-
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dem freien Ende des Wagebalkens leicht drehbar gelagert ist. Dieser Zeiger hat einen nach abwärts reichenden Arm 60 mit einem Balanciergewicht 61 (oder könnte auch durch eine schwache Feder geregelt werden) und einen Ansatz 62, der zwischen fixen Stiften 63 spielt.
Diese Stifte sind genügend weit voneinander angeordnet, dass der Wagebalken so weit nach auf-oder bwurts schwingen kann. dass das Relais betätigt wird. bevor die Stifte gegen den Ansatz 62 stossen. so dass diese Einrichtung in keiner Weise die Empfindlichkeit der automatischen Kontrollwirkung beeinträchtigt. Jeder grössere Cberschuss oder Mangel an Gewicht wird dann durch den Zeiger und die fixe Skala 64 in Prozenten ablesbar.
Selbstverständlich kann der Zeiger auch um einen festen Drehzapfen schwingen und die Anschlagstifte am Wagebalken angeordnet werden; die dargestellte Einrichtung hat aher den orteil. dans nur ein Zeiger und eine Skala notwendig sind. Bei der Ausführungsform nach den
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dem Gewichte der Zigaretten, welche in ihrer Gänze auf der durch den Wagebalken gebildeten Bahn aufruhen.
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dem Band aufliegt, in diese Richtung gebracht und vorwärtsgefördert, bis sie, über die schiefe Bahn abfallend, durch deren aufgebogenen unteren Rand 73 angehalten werden.
Das untere Ende dieser Fallbahn hat einen Ausschnitt 74, durch welchen die Enden der Transportblätter 65 hindurchgehen und dabei in der richtigen Aufeinanderfolge die jeweils unterste Zigarette aufnehmen. Auf der Fallbahn sind stets eine Anzahl von Zigaretten angehäuft, wodurch eine geringe Unregelmässigkeit in der Abgabe ausgeglichen wird. Damit die Zigaretten mit ihren Enden in einer Linie liegen, wird ein Paar runder oder rechteckiger endloser Laufriemen 75 vorgesehen, das knapp oberhalb des Förderbandes liegt und gegen dessen Abgabeende zu konvergierend verl uft, an welcher Stelle seine Entfernung nur um ein geringeres mehr als die Zigarettenlänge beträgt.
Die Laufgeschwindigkeit dieser Riemen ist jener der Zigaretten angepasst, wodurch letztere allmählich während ihrer Vorwärtsbewegung ausgerichtet werden.
Dieselbe Einrichtung kann auch beim Sammelriemen angeordnet werden. um die Zigaretten in eine für ihre Abnahme durch den Arbeiter geeignetere Lage zu bringen.
PATENT -ANSPRÜCHE : l. Zigarettenmaschine, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zur fortwährenden Abwägung
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Abwäge Vorrichtung richtiggestellt wird.