AT60475B - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung wasserdichten Schuhwerkes. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung wasserdichten Schuhwerkes.

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AT60475B
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AT
Austria
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impregnating agent
slide
roller
channel
shut
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George Thomas Hawkins
Richard Marmaduke Jones
Arthur Frederick Lenton
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George Thomas Hawkins
Richard Marmaduke Jones
Arthur Frederick Lenton
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Description


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 EMI1.1 
 
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   Die Erfindung ist nicht auf die Verwendung eines bestimmten wasserdicht machenden Stoffes beschränkt, doch wird vorteilhaft eine Lösung von Pech und Fett benutzt, da dieses Mittel im erstarrten Zustande elastisch und einigermassen geschmeidig ist. Würde ein Mittel verwendet werden, das im festen Zustande spröde ist, so würde es beim Biegen des Schuhes brechen, wodurch die Wasserdichtheit verloren ginge. 



   Zweckmässig werden rasch erstarrende Imprägniermittel verwendet, damit, sobald die Lösung rings auf dem Vorderteil und mittleren Teil der Sohle aufgetragen ist, und die gebräuchliche Einlage zwischen Brandsohle und Aussensohle (in der Zeichnung nicht dargestellt) an ihren Platz gelegt wurde, letztere durch die in der Stichriefe c befindliche Lösung   i   festgehalten wird. Diese Art der Befestigung macht die Anwendung der bisher zu diesem Zwecke benutzten Stifte oder Klammern überflüssig. 



   In den Fig. 2 bis 5 der Zeichnung ist eine Ausführungsform der zur Durchführung des Verfahrens dienenden Vorrichtung veranschaulicht, und zwar zeigen die Fig. 2,3 und 4 die Vorrichtung in Draufsicht, Seitenansicht und im Längsschnitt, während Fig. 5 den Vorderteil der   Vorrichtung   in schaubildlicher Darstellungsweise veranschaulicht. 



   Die Vorrichtung besteht aus einem Behälter   1,   der auf geeignete Weise erhitzt werden kann, um das Imprägniermittel zum Schmelzen zu bringen. Beispielsweise kann im Behälter eine schraubenartig gewundenes Dampfheizungsrohr 2 angeordnet sein. An der Oberseite des Behälters ist ein Trichter 3 zum Einfüllen des Imprägniermittels vorgesehen, an welchen sich ein mit seitlichen Öffnungen versehenes Rohr anschliesst. Durch oder   um   den Trichter können ebenfalls Dampfrohre gelegt sein. Im   Behälter   selbst sind vorteilhaft   Rühreinrichtungen   vorgesehen, welche die Imprägnierflüssigkeit ständig in Bewegung erhalten. 



     Vom Behälter 1 führt   ein Kanal 6 durch einp Kammer 5, welche durch das Dampfrohr 2 oder eine andere geeignete Einrichtung geheizt wird, um das   Imprägniermittel bis   zum Augenblick der Abgabe in flüssigem und warmen   Zustande   zu erhalten. Als Absperrorgan des Kanales 6 dient ein in Führungen 8 bewegbarer Schieber 7. Der Schieber wird durch eine Druckplatte   9,   die unter dem Einflusse einer   Feder 10   steht, fest an die Wand der Kammer 5 gedruckt und um die Dichtheit des Kanalabschlusses zu sichern. Die Feder   10   ist eine rohrförmige Ausbuchtung 11 einer Platte 12 eingelegt, die an der Aussenwand der Büchse 5 befestigt ist. 



   Der Schieber besitzt eine Üffnung 13, welche bei dessen oberer Stellung in die Achse des
Kanales 6'zu liegen kommt und dadurch den Weg für das Imprägniermittel freigibt. Die Abwärts- bewegung des Schiebers ist durch einen Anschlag 14 begrenzt, während die Grenze der Bewegung 
 EMI2.1 
   Schraube 7. die von   einem Arm 17 des Behälters 1 getragen wird, trifft. Zwischen den   Arm li     und den Anschlag 77 ist   eine Feder 18 eingeschaltet, welche das Bestreben hat. den Schieber   abwärts zu drücken   so dass der Kanal 6, wenn die Vorrichtung ausser Betrieb ist, verschlossen   !) leiht. Demnach   ist es, um den Kanal 6 zu   öffnen,   erforderlich, den Schieber 7 unter Überwindung   d'-i Federe irkung   zu heben. 



   An ziel in der Wand der Kammer    < 3   verschiebbaren   Führungsstangen 19   ist unter dem Schieber 7 ein Träger 20 befestigt, der an einer Seite eine Rolle 21 trägt. Wenn sich der Träger 20 
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   Abwärtsbewegung des Schiebers kommt   der Träger 20 mit der Unterfläche des Schiebers in   Hcruhrunn. so dass   beim Anheben des Trägers 20 auch der Schieber gehoben wird. 



   Zur Benutzung der Einrichtung wird die Fläche h des Schuhes gegen die Rolle 21 gedrückt, wodurch diese samt dem Träger   20   und dem Schieber   7   gehoben und der Kanal 6 freigegeben 
 EMI2.3 
   'fuhrt. dass   sich die Rolle 21 auf der Fläche   h   abwälzt, wodurch das Imprägniermittel auf diese   .   mfgetragen und zwischen die einzelnen Teile des Nahtrandes eingepresst wird. Beim Entfernen des 
 EMI2.4 
 

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   Die Oberfläche der Rolle 21 ist gerieft oder auf andere Weise rauh gemacht, so dass die Rolle bei der Bewegung des   Werkstückes   infolge Reibung zur Drehung gezwungen ist. Die Bewegung der Werkstückes kann ein ständig vorschreitende oder eine hin und her gehende sein und wird so lange fortgesetzt, bis die Imprägnierung eine genügende ist. 



   Eine Vereinfachung der Vorrichtung ergibt sich, wenn die Befestigung der Roile 21 nicht an einem eigenen Träger, sondern direkt an dem Schieber erfolgen würde. Der Schieber könnte auch durch ein beliebig anderes Absperrorgan ersetzt werden, dessen Betätigung direkt oder indirekt mittels des beweglichen Rollenträgers erfolgt. Auch die Führung des Rollenträgers könnte geändert werden, indem sie nicht an dem Gehäuse   5   sondern an dem Schieber 7 angeordnet wird. 



   Der   Behälter   für das Imprägniermittel ist mit einem   Entlüftungsrohr   29 versehen und besitzt eine verschliessbare Öffnung   30,   um eine Reinigung zu ermöglichen. Die Lagerung des Behälters erfolgt auf einem Gestell oder dgl. in solcher Höhe, dass sie die Führung des Werk   Stückes   unter der Rolle durch den Arbeiter ohne Schwierigkeiten vorgenommen werden kann. 



     PATENT-ANSPRÜCHE   :   1.   Verfahren zur Herstellung wasserdichten   Schuh werkes, dadurch gekennzeichnet, dass   das auf die   a. neinanderliegenden Ränder der Brandsohle   und des Oberleders, gegebenen Falles auch des Futters und der Einfassung, aufgetragene   Imprägnierungsmittel   in die Hohlräume zwischen den genannten Teilen des Schuhes eingepresst und die   Stichriefe   der Brandsohle ebenfalls mit dem Imprägnierungsmittel ausgefüllt wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch I, dadurch gepuzeichnet, dass das Ausfüllen der Brandsohlen- EMI3.1 genommen wird.
    3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet. dass das Absperrorgan des Abflusskanales des Stoffbebälters derart angeordnet ist. dass es in geöffnetem Zustande das Imprägniermittel sowohl zur Stichriefe der Brandsohle als auch zu jenem Organ führt, das zum Auftragen und Einpressen des Imprägnierungsmittels in den Nahtrand des Schuhes dient.
    4 Vorrichtung nach Anspruch 3. dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigung des Absperrorganes (7) des Auslasskanales (6) durch das Andrücken des Werkstückes an das zum Auftragen und Einpressen des Imprägniermittels dienende, vorteithaft a) s Rolle mit rauher Lauffläche ausgebildete Organ erfolgt. EMI3.2
AT60475D 1911-01-21 1911-12-20 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung wasserdichten Schuhwerkes. AT60475B (de)

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GB60475X 1911-01-21

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AT60475B true AT60475B (de) 1913-08-11

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ID=9807444

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AT60475D AT60475B (de) 1911-01-21 1911-12-20 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung wasserdichten Schuhwerkes.

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