AT60407B - Schütz, welches seine Kontakte nach Maßgabe des Stromes betätigt. - Google Patents

Schütz, welches seine Kontakte nach Maßgabe des Stromes betätigt.

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AT60407B
AT60407B AT60407DA AT60407B AT 60407 B AT60407 B AT 60407B AT 60407D A AT60407D A AT 60407DA AT 60407 B AT60407 B AT 60407B
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  • Driving Mechanisms And Operating Circuits Of Arc-Extinguishing High-Tension Switches (AREA)

Description


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 von dem aktiven Weg in den magnetischen Nebenschluss abgelenkt wird. Der aktive Kraftfluss, der die Schliessung des Schalters verhindert, fällt also sehr rasch mit dem sinkenden Strom ab, die andere auf den Schalter einwirkende Kraft, die ihn zu schliessen strebt, nimmt nicht in gleichem Masse ab und überwiegt schliesslich die Wirkung des ihr entgegenwirkenden Kraftflusses, so dass der Schalter dann geschlossen wird. Die Kraft, welche das Schliessen des Schalters veranlasst, rührt von einem weiteren magnetischen Flux des Schützes her, der in einem andern Teil desselben wirksam ist und den Schalter im entgegengesetzten Sinne angreift als der seine Öffnung bewirkende Kraftfluss.

   Zu der magnetischen Kraft, welche die Schliessung des Schalters bewirkt, können noch mechanische Kräfte, wie Schwerkraft oder dgl., hinzukommen. 



   Das gemäss der Erfindung ausgebildete Schütz kann in verschiedener Weise ausgeführt werden. Enige Ausführungsformen sind in der Zeichnung dargestellt. In sämtlichen Figuren haben die mit gleichen Bezugszeichen bezeichneten Teile des Apparates gleiche bzw. ähnliche Bedeutung. 



   Fig. 1 bzw. 1 a bzw. 1 b bzw. 1 c zeigen den Apparat gemäss dem ersten Ausführungsbeispiel in Seitenansicht und teilweise im Schnitt bzw. in der Draufsicht bzw. im Schnitt in der Ebene A-A bzw. im Schnitt in der Ebene B-B. 



   Der ganze Apparat ist zweckmässigerweise auf irgendeiner passenden isolierenden Platte   10,   
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 angedeutet. 11 ist ein fester und 12 ein beweglicher, auf einem um die Achse 16 drehbaren, doppelarmig ausgebildeten, von der Hauptstromspule   1.   gesteuerten Hebelschalter angeordneter Kontakt.

   Der letztere kann zweckmässig in   bekp : tuter   Weise auf einem mittels   Achse 79   in den   Ansätzen 37   des Hebelschalters   geiagerLen     Kontaktträger 18   befestigt sein, welcher einerseits mit seinem Nocken 21 an dem   Sca'f abgestützt   ist und andererseits eine gespannte   Feder 2C   zusammendrückt, so dass beim Schliessen der Kontakte die Feder noch mehr   zusammengedrückt   wird, wodurch eine gute Berührung der Kontaktfläche gesichert wird.

   Die Hauptstromspule 13 erregt einen beweglichen Magnetkern 14 und wird durch ein zur Rückleitung der Flüsse dienendes 
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 Magnetkernes 14 werden in den Führungen 5 bzw. 4   geführt, Der   Hub des   Kernes 77 ist oben durch   eine Eisenplatte 14'begrenzt. Die Eisenplatte 14' ist mit dem Joch 1, 1 durch Schrauben 41 und 44 fest verbunden und gegen dieses sowie gegen die obere Führungsstange 2 durch Messing-   platten ; 3   und   45   von passender Dicke bzw. durch Messinghülse 4 magnetisch isoliert. Auch seitlich ist die Eisenplatte gegen den Pol   A'des Joches   durch einen passend   grossen Luftspalt 62   getrennt.

   Der seitliche Luftabstand 45' zwischen der Seitenwand der Platte   14'und der (le,   Poles 7 darf gagegen nicht gross sein, damit der den magnetischen Nebenschluss zum Luftspalt 25 bildende Weg vom Pol 7 zum anliegenden Teil der Platte 14' und zum   oberen Teil des Kernes 11   
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 bzw. bei ungenügend erregter Spule 13 der Kern mit seinem Gewicht den linken   rm des Schalters   belastet und diesen in der Ausschaltlage hält. 



   Die Wirkungsweise des Schützes ist nun folgende : Wenn die Spule 13 von einem verhält is- 
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 Schützes nicht geschlossen werden darf, so wird der Magnetkern   14   unter   der Wirkung der   Spule und der Platte 14'in die durch punktierte Linien   angedeutete Lage hochgehoben und ent-   riegelt den Schalter.

   Dieser strebt nun unter dem Einfluss seiner schwere   sowie der im Luftsp. lte   zwischen den Polstücken 8 und 3 wirksamen Kraft des magnetischen Flusses - welcher aus dem unteren Ende der Kernes   74   durch den rechten Schenkel des   Joches 1, den Po) S,   den Luftspalt 9, 
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 so ausgebildet, dass er infolge seiner Schwerkraft sich in die in der Fig. 3 dargestellte Ausschaltlage einzustellen strebt, so dass man hier keiner besonderen Verriegelungsvorrichtung bedarf und der Schalter beim Ausbleiben des Stromes von selbst in die Ausschaltlage zurückkommt. 



   Der Fluss, welcher aus dem Pol 7 des Magnetkernes   14   ausgeht, verzweigt sich in zwei Teile : der aktive Fluss fliesst durch das   Eisenstück   23, den Luftspalt 25, den Hebelarm 22, den Hebelarm 15, den Pol 3 und den Luftspalt 9 in den oberen Pol 8 der Kernes 14, der zweite Teil des   Gesamtnasses fliesst   durch die den magnetischen Nebenschluss bildende verhältnismässig dünne Platte 28 in die Lager 17 und von dort über den Hebelarm   15,   den Pol 3 und den Luftspalt 9 in den oberen Pol 8 der Kernes 14. Die Wirkungsweise und die Bedeutung der übrigen Teile, die durch die gleichen Bezugszeichen angedeutet sind wie die entsprechenden Teile der vorher be- 
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 Stromzuführungsleitung der Erregerspule und mit   15'bzw. 13'der Stromzuführungs-bzw.

   Ab-   führungskontakt und mit   24   eine zur Regelung des Luftspaltes 25 dienende, längs der Justierschraube 26 bewegliche. durch die Feder 27 feststellbare Schraubenmutter aus Messing bedeutet. 



   Man kann die Wirkungsweise der obenbeschriebenen Anordnungen noch in einer Richtung 
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   Nebenschluss 28 durch die Dämpfungsvorrichtung   29 verzögert, der   überschüss ge   Flux wird daher nach dem Luftspalt 25 hin abgelenkt und der aktive, durch den Luftspalt   2-5   auf den Hebelarm 22 einwirkende Flux wird daher im   gewünschten   Masse verstärkt. In ähnlicher Weise kann man den in dem Luftspalt 9 wirksamen Kraftfluss schwächen. indem man die   Dämpfungs-   vorrichtung 29 auf dem diesen Fluss führenden Schenkel anbringt. Schliesslich kann man auf beiden genannten Stellen je eine Dämpfungshülse 29 anbringen. 



   Die   Ausführungsform   gemäss Fig. 4 stellt eine Vereinfachung der   gemäss   Fig. 2 dar ; hier nimmt der Schalter unter Wirkung seiner Schwerkraft allein die in der Zeichnung dargestellte Ausschaltstellung ein. Der die Schliessung des   Schalters bewirkende Kraftnuss verläuft hier wieder     durch den Hebelarm 75, Pol. . Luftpalt   9 und Pol   8 des Schenkels 1, der die Schliessung des   Schalters verhindernde Kraftfluss nimnit seinen Weg über den Hebelarm 22. Pol 31, Luftspalt 25 
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 des magnetisch leitenden Materials. z.

   B. durch Einfügung eines Messingstückes 49. zu erzengen, zum Zweck der Charakteristik des Gesamtfluxes (d. h. die Kurve seiner Abhängigkeit vom   Erregerstrom)   eine mehr geradlinige Gestalt zu   gehen, wodurch das rasche Abfallen   des aktiven Flusses bei sinkendem Strom   noch gesteigert  
Beim   Ausführungsbeispiel     gemäH Fig. 5 wirkt die Kraft, welche   die Schliessung der Kontakte herbeizuführen sucht, im Luftspalt 9 zwischen einer festen runden Scheibe   57 und einem   
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 durch Schliessen des Hauptschalters L zunächst der ganze Widerstand R1, R2, R3 vorgeschaltet,   @ wobei die Spule 13 des Schützes S1 vom Strom durchflossen wird.

   Wenn   der   Strom infolge der   angewachsenen Geschwindigkeit des Motors auf einen für die Ausschaltung der ersten Widerstands- stufe R1 geeigneten Wert gesunken ist, schliesst sich selbsttätig der Schalter des ersten Schützes,   der Widerstand R1 wird durch die Spule des zweiten Schützes kurzgeschlossen, aber der Schalter   
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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: 1. Schütz, welches seine Kontakte nach Massgabe des Stromes betätigt, dadurch gekennzeichnet, dass parallel zu einem von dem Hauptstrom erregten, der Betätigung des Schützschalters entgegenwirkenden Kraftfluss ein möglichst aus ununterbrochenem Eisen bestehender, bei übermässig grossen Strömen gesättigter magnetischer Nebenschluss gebildet ist, so dass der erstgenannte, den Schalter in der Ofenlage haltende Kraftfluss überwiegt, bei einer für die Betätigung des Schalters geeigneten kleineren Stromstärke aber der Nebenschluss nicht mehr voll gesättigt ist, mithin ein wesentlicher Teil des Flusses von dem Wege, auf welchen er auf den Schalter einwirken kann, ablenkt, so dass der den Schalter in die Schlusslage bringende Kraftfluss überwiegt.
    2. Schütz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beim Ausbleiben der Spannung oder beim weiteren Sinken des Stromes der Schalter durch sein Eigengewicht oder durch eine andere Kraft in die Ausschaltlage gebracht wird.
    3. Schütz nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass durch eine oder mehrere in sich kurzgeschlossene Dämpfungsvorrichtungen (29) der Flux im magnetischen Nebenschluss oder der Flux, welcher die Schliessung des Schalters veranlasst oder die beiden zugleich gegenüber dem Hauptstrom bei seiner Änderung verzögert werden.
    4. Schütz nach Anspruch 1 und Unteransprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass im Wege desjenigen Fluxes, welcher sich in den die Schliessung des Schalters verhindernden aktiven Flux und in den im Nebenschluss verlaufenden Flux teilt, ein weiterer Luftspalt (49 in Fig. 4) vorgesehen ist, zum Zwecke, diesem Gesamtflux eine passende magnetische Charakteristik zu geben.
    5. Einrichtung zur selbsttätigen nach Massgabe des Stromes fortschreitenden Steuerung EMI6.1 Schütz (131 bzw. j ? J dabei aberregt wird.
    6. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Schütz mit einer Spannungsspule (36) versehen ist, zum Zwecke, den Schalter des Schützes nach Wunsch unabhängig von der Stromstärke offen halten zu können. EMI6.2
AT60407D 1911-02-15 1912-02-14 Schütz, welches seine Kontakte nach Maßgabe des Stromes betätigt. AT60407B (de)

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