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von dem aktiven Weg in den magnetischen Nebenschluss abgelenkt wird. Der aktive Kraftfluss, der die Schliessung des Schalters verhindert, fällt also sehr rasch mit dem sinkenden Strom ab, die andere auf den Schalter einwirkende Kraft, die ihn zu schliessen strebt, nimmt nicht in gleichem Masse ab und überwiegt schliesslich die Wirkung des ihr entgegenwirkenden Kraftflusses, so dass der Schalter dann geschlossen wird. Die Kraft, welche das Schliessen des Schalters veranlasst, rührt von einem weiteren magnetischen Flux des Schützes her, der in einem andern Teil desselben wirksam ist und den Schalter im entgegengesetzten Sinne angreift als der seine Öffnung bewirkende Kraftfluss.
Zu der magnetischen Kraft, welche die Schliessung des Schalters bewirkt, können noch mechanische Kräfte, wie Schwerkraft oder dgl., hinzukommen.
Das gemäss der Erfindung ausgebildete Schütz kann in verschiedener Weise ausgeführt werden. Enige Ausführungsformen sind in der Zeichnung dargestellt. In sämtlichen Figuren haben die mit gleichen Bezugszeichen bezeichneten Teile des Apparates gleiche bzw. ähnliche Bedeutung.
Fig. 1 bzw. 1 a bzw. 1 b bzw. 1 c zeigen den Apparat gemäss dem ersten Ausführungsbeispiel in Seitenansicht und teilweise im Schnitt bzw. in der Draufsicht bzw. im Schnitt in der Ebene A-A bzw. im Schnitt in der Ebene B-B.
Der ganze Apparat ist zweckmässigerweise auf irgendeiner passenden isolierenden Platte 10,
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angedeutet. 11 ist ein fester und 12 ein beweglicher, auf einem um die Achse 16 drehbaren, doppelarmig ausgebildeten, von der Hauptstromspule 1. gesteuerten Hebelschalter angeordneter Kontakt.
Der letztere kann zweckmässig in bekp : tuter Weise auf einem mittels Achse 79 in den Ansätzen 37 des Hebelschalters geiagerLen Kontaktträger 18 befestigt sein, welcher einerseits mit seinem Nocken 21 an dem Sca'f abgestützt ist und andererseits eine gespannte Feder 2C zusammendrückt, so dass beim Schliessen der Kontakte die Feder noch mehr zusammengedrückt wird, wodurch eine gute Berührung der Kontaktfläche gesichert wird.
Die Hauptstromspule 13 erregt einen beweglichen Magnetkern 14 und wird durch ein zur Rückleitung der Flüsse dienendes
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Magnetkernes 14 werden in den Führungen 5 bzw. 4 geführt, Der Hub des Kernes 77 ist oben durch eine Eisenplatte 14'begrenzt. Die Eisenplatte 14' ist mit dem Joch 1, 1 durch Schrauben 41 und 44 fest verbunden und gegen dieses sowie gegen die obere Führungsstange 2 durch Messing- platten ; 3 und 45 von passender Dicke bzw. durch Messinghülse 4 magnetisch isoliert. Auch seitlich ist die Eisenplatte gegen den Pol A'des Joches durch einen passend grossen Luftspalt 62 getrennt.
Der seitliche Luftabstand 45' zwischen der Seitenwand der Platte 14'und der (le, Poles 7 darf gagegen nicht gross sein, damit der den magnetischen Nebenschluss zum Luftspalt 25 bildende Weg vom Pol 7 zum anliegenden Teil der Platte 14' und zum oberen Teil des Kernes 11
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bzw. bei ungenügend erregter Spule 13 der Kern mit seinem Gewicht den linken rm des Schalters belastet und diesen in der Ausschaltlage hält.
Die Wirkungsweise des Schützes ist nun folgende : Wenn die Spule 13 von einem verhält is-
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Schützes nicht geschlossen werden darf, so wird der Magnetkern 14 unter der Wirkung der Spule und der Platte 14'in die durch punktierte Linien angedeutete Lage hochgehoben und ent- riegelt den Schalter.
Dieser strebt nun unter dem Einfluss seiner schwere sowie der im Luftsp. lte zwischen den Polstücken 8 und 3 wirksamen Kraft des magnetischen Flusses - welcher aus dem unteren Ende der Kernes 74 durch den rechten Schenkel des Joches 1, den Po) S, den Luftspalt 9,
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so ausgebildet, dass er infolge seiner Schwerkraft sich in die in der Fig. 3 dargestellte Ausschaltlage einzustellen strebt, so dass man hier keiner besonderen Verriegelungsvorrichtung bedarf und der Schalter beim Ausbleiben des Stromes von selbst in die Ausschaltlage zurückkommt.
Der Fluss, welcher aus dem Pol 7 des Magnetkernes 14 ausgeht, verzweigt sich in zwei Teile : der aktive Fluss fliesst durch das Eisenstück 23, den Luftspalt 25, den Hebelarm 22, den Hebelarm 15, den Pol 3 und den Luftspalt 9 in den oberen Pol 8 der Kernes 14, der zweite Teil des Gesamtnasses fliesst durch die den magnetischen Nebenschluss bildende verhältnismässig dünne Platte 28 in die Lager 17 und von dort über den Hebelarm 15, den Pol 3 und den Luftspalt 9 in den oberen Pol 8 der Kernes 14. Die Wirkungsweise und die Bedeutung der übrigen Teile, die durch die gleichen Bezugszeichen angedeutet sind wie die entsprechenden Teile der vorher be-
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Stromzuführungsleitung der Erregerspule und mit 15'bzw. 13'der Stromzuführungs-bzw.
Ab- führungskontakt und mit 24 eine zur Regelung des Luftspaltes 25 dienende, längs der Justierschraube 26 bewegliche. durch die Feder 27 feststellbare Schraubenmutter aus Messing bedeutet.
Man kann die Wirkungsweise der obenbeschriebenen Anordnungen noch in einer Richtung
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Nebenschluss 28 durch die Dämpfungsvorrichtung 29 verzögert, der überschüss ge Flux wird daher nach dem Luftspalt 25 hin abgelenkt und der aktive, durch den Luftspalt 2-5 auf den Hebelarm 22 einwirkende Flux wird daher im gewünschten Masse verstärkt. In ähnlicher Weise kann man den in dem Luftspalt 9 wirksamen Kraftfluss schwächen. indem man die Dämpfungs- vorrichtung 29 auf dem diesen Fluss führenden Schenkel anbringt. Schliesslich kann man auf beiden genannten Stellen je eine Dämpfungshülse 29 anbringen.
Die Ausführungsform gemäss Fig. 4 stellt eine Vereinfachung der gemäss Fig. 2 dar ; hier nimmt der Schalter unter Wirkung seiner Schwerkraft allein die in der Zeichnung dargestellte Ausschaltstellung ein. Der die Schliessung des Schalters bewirkende Kraftnuss verläuft hier wieder durch den Hebelarm 75, Pol. . Luftpalt 9 und Pol 8 des Schenkels 1, der die Schliessung des Schalters verhindernde Kraftfluss nimnit seinen Weg über den Hebelarm 22. Pol 31, Luftspalt 25
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des magnetisch leitenden Materials. z.
B. durch Einfügung eines Messingstückes 49. zu erzengen, zum Zweck der Charakteristik des Gesamtfluxes (d. h. die Kurve seiner Abhängigkeit vom Erregerstrom) eine mehr geradlinige Gestalt zu gehen, wodurch das rasche Abfallen des aktiven Flusses bei sinkendem Strom noch gesteigert
Beim Ausführungsbeispiel gemäH Fig. 5 wirkt die Kraft, welche die Schliessung der Kontakte herbeizuführen sucht, im Luftspalt 9 zwischen einer festen runden Scheibe 57 und einem
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durch Schliessen des Hauptschalters L zunächst der ganze Widerstand R1, R2, R3 vorgeschaltet, @ wobei die Spule 13 des Schützes S1 vom Strom durchflossen wird.
Wenn der Strom infolge der angewachsenen Geschwindigkeit des Motors auf einen für die Ausschaltung der ersten Widerstands- stufe R1 geeigneten Wert gesunken ist, schliesst sich selbsttätig der Schalter des ersten Schützes, der Widerstand R1 wird durch die Spule des zweiten Schützes kurzgeschlossen, aber der Schalter
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