AT59263B - Verfahren zur Herstellung von Glas. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Glas.

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Solon Osmond Richardson Jr
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Solon Osmond Richardson Jr
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Description


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 Strome nach der   Arbeitskammer   und der Arbeitsöffnung fliesst. Auch kann der   vorgeschmolzene   Satz gegebenenfalls aus dem Schmelztiegel ausgegossen, abgekühlt und zerkleinert werden, etwa in Form von Körnern, welche dann in den Aufnahmetiegel des Arbeitsofens von Zeit zu Zeit je nach Bedarf eingeführt werden. 



   Der genaue Vorgang, der in dem Tiegel während dieses Vorschmelzens stattfindet, ist nicht   vö) ! ig aufgeklärt, sicher   ist indessen, dass, wenn ein Einsatz beispielsweise für Glas, der gemäss irgend einer üblichen praktischen Formel unter Beimengung von oder ohne Bruchglas zusammengesetzt ist, in einem offenen oder geschlossenen Tiegel geschmolzen wird. von dem kein   Ausfluss   stattfindet, die Einzelteile sich zu einer gleichmässigen Glasmasse vereinigen.

   In diesem Vor-   schmelzprozess   des Verfahrens, der praktisch 12 bis 14 Stunden bei einer Temperatur von 1260   his 13700 C andauert.   wird vielleicht die Trennung der zur Bildung der Glasmasse dienenden Teile während des nächsten Abschnittes des Verfahrens dadurch verhindert, dass, wenn die vorgeschmolzen Glasmasse die Schmelzkammer erreicht, aus der ein beständiger Zufluss stattfindet. das Verschmelzen eine   mechanische   Vereinigung der Bestandteile bewirkt hat, wodurch ihre   mechanische   Trennung während des folgenden Abschnittes des Verfahrens verhindert wird ; es ist indessen auch   möglich,   dass das Vorschmelzen eine mehr oder weniger vollständige chemische   Verbindung   zwischen den Bestandteilen vermittelt hat.

   Wahrscheinlich aber bewirkt das Vor- 
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   Vereinigung der Bestandteile   stattfindet, die vorgeschmolzene Masse in die   Aufnahmekammer   des ständig arbeitenden Ofens unmittelbar aus dem Vorschmelztiegel ohne irgend welche Zwischen- 
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   sammengesetzt   ;   gleichmässig gute Resultate   sind dadurch erreicht worden, dass dieser Einsatz zunächst teilweise zu einer Masse von im wesentlichen durchwegs gleichem Spezifischem Gewicht verschmolzen und während sie in teilweise geschmolzenem Zustande sich befindet, in Wasser gegossen wird. wobei sie in Körner zerstückelt und so in eine geeignete Form übergeführt wird. 
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 Patente Xr. 186227 dargestellt und beschrieben ist. bilden die Tiegel ein einheitliches Ganze. Diese Anordnung bringt aber verschiedene Nachteile mit sich.

   Es ist in der Glasfabrikation 
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   ntcht selten bei Abnutzung   oder   Beschädigung   desselben als notwendig erweist, eine nachhaltige und   vollständige Abkühlung   des Ofens eintreten wird. Denn bei Beschädigung auch nur eines einzelnen Elementes macht sich die Auswechslung des ganzen Hafens erforderlich, wodurch sich zudem ein grosser Anfwand an Geldmitteln für den auszuwechselnden Hafen und für das 
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   o cn einst ellt. Alle   diese Nachteile sind bei dem Ofen gemäss der Erfindung dadurch vermieden, dass jeder Tiegel für sich gesondert ausgewechselt werden kann. ohne dass die anderen in Mit-   teidenschnft   gezogen werden. 

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   B ist der Aufnahmetiegel, in dessen   Zuführöunung der   teilweise geschmolzene Einsatz oder die Körner von Zeit zu Zeit geschafft werden, wobei die Öffnung D zwischen jeder Füllung in bekannter Weise zweckmässig verschlossen wird. Der Tiegel B ist in eine Aufnahmekammer E und eine Klärkammer F durch eine Scheidewand G getrennt ; am Unterende dieser Scheidewand vermittelt ein Kanal g die Verbindung zwischen den Kammern E und F.

   Ein   Ausflussrohr H   führt von dem Tiegel B zu dem Aufnahmerohr I des Tiegels C ; das Aufnahmerohr I führt in die Arbeitskammer J des Tiegels C. in der zweckmässig ein Ring   K   von üblicher Form aus feuerfestem Material auf der Glasmasse schwimmt ; die Sammelvorrichtung der das Glas verarbeitenden Maschine tritt in den Tiegel C durch die   Arbeitsöffnung L   ein und entnimmt die Glasmasse an der Innenseite des Ringes. 



   Der mehr oder weniger   vorgeschmolzene   Einsatz oder die Körner werden in der Kammer E des Tiegels B geschmolzen ; die etwa nicht geschmolzenen Bestandteile des Einsatzes schwimmen zum grössten Teil auf der Glasmasse in der Kammer E und die Glasmasse, die in der Kammer E teilweise geklärt ist, strömt in die Kammer F, wo sie weiter geklärt wird. Die Scheidewand G hält von der Kammer F die nicht geschmolzenen Bestandteile fern, die auf der Glasmasse in der Kammer E schwimmen. Die reine Glasmasse strömt durch das   Ausfl. ussrohr H in   das   Einfluss-     rohr 7 über   ; die genannten Rohre werden durch ein   Mauerwerk 37   getragen und eingeschlossen, das aus feuerfestem Material, z. B.

   Kieselgur besteht und die zum Verarbeiten fertige, reine Glasmasse strömt in den Tiegel ('über, aus der sie durch die Maschine entnommen wird. 



   Infolge dieser Anordnung wird das ganze Verfahren des   Schmelzens.   Kiärens und Sammelns der Glasmasse   nicht   nur in geschlossenen Tiegeln ausgeführt, so dass die Masse nirgends der Einwirkung von reduzierenden Gasen ausgesetzt ist, sondern der   Tiegel C schützt   auch genügend die Sammelvorrichtung vor Beschädigung durch die Hitze der in dem Ofen befindlichen Gase. 



  Wo indessen die Glasmasse in eine offene Arbeitskammer   übergeführt wird. kann   die Samuel-   vorrichtung   durch Verwendung eines sogenannten   Rtiefelschaftes   geschützt werden ; ein solcher
Rtiefelschaft kann beispielsweise aus einem Behälter bestehen, der am Boden offen ist und an der Seite unterhalb des   Glasmassespiegels Offnungen   hat und der in dem   Arbeit. sbehälter   derart angeordnet ist. dass sein Hals in die   Arbeitsöffnung   des Ofens passt. Die Glasmasse fliesst also frei aus dem Behälter in   den Stiefelschaft, während   das geschlossene Ende des Schaftes die   Sammel-   vorrichtung gegen die Gase des Ofens schützt. 



   Es ist   ausgeführt   worden, dass der Einsatz, bevor er in die Schmelzkammer geschafft wird. geschmolzen wird ; es ist zu   bemerken, dass   der Grad der   Verflüssigung   nicht von Wichtigkeit ist, solange der   Einsatz genügend erweicht   ist. um eine mechanische Trennung der Bestandteile in schädlichem Umfange zu verhindern, wenn der Einsatz später zu flüssiger Glasmasse ver- 
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   füssigt   werden, falls dies gewünscht wird und andererseits kann eine genügende   Verflüssigung   zwecks Erzielung der obengenannten Resultate auch dann erzielt werden. wenn der Einsatz 
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Claims (1)

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    3. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet. dass der Glassatz nach Beendigung der Vorschmelzprozesses in einen Behälter mit Wasser gegossen und dabei in Form von Körnern zerkleinert wird.
    4. Ofen zur weiteren Behandlung des nach dem Verfahren gemäss Anspruch 1 vorbehandelten Glassatzes, dadurch gekennzeichnet, dass derselbe zwecks Erleichterung der Auswechslung aus einer Anzahl voneinander getrennter Tiegel oder Kammern besteht, die der Reihe nach so miteinander verbunden sind, dass ihre Verbindungsöffnungen auf verschiedener Höhe, und zwar tiefer als die Beschickungs- und Arbeitsöffnung liegen, so dass das Material in sämtlichen Tiegeln bzw. Kammern auf gleicher Höhe steht.
    5. Ausführungsform des Ofens nach Anspruch 4. dadurch gekennzeichnet, dass der Ofen (A) zwei Tiegel (B. C) enthält, von denen der erstere (B) durch eine Scheidewand (G) in zwei durch EMI4.1
AT59263D 1911-06-16 1911-06-16 Verfahren zur Herstellung von Glas. AT59263B (de)

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