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Strome nach der Arbeitskammer und der Arbeitsöffnung fliesst. Auch kann der vorgeschmolzene Satz gegebenenfalls aus dem Schmelztiegel ausgegossen, abgekühlt und zerkleinert werden, etwa in Form von Körnern, welche dann in den Aufnahmetiegel des Arbeitsofens von Zeit zu Zeit je nach Bedarf eingeführt werden.
Der genaue Vorgang, der in dem Tiegel während dieses Vorschmelzens stattfindet, ist nicht vö) ! ig aufgeklärt, sicher ist indessen, dass, wenn ein Einsatz beispielsweise für Glas, der gemäss irgend einer üblichen praktischen Formel unter Beimengung von oder ohne Bruchglas zusammengesetzt ist, in einem offenen oder geschlossenen Tiegel geschmolzen wird. von dem kein Ausfluss stattfindet, die Einzelteile sich zu einer gleichmässigen Glasmasse vereinigen.
In diesem Vor- schmelzprozess des Verfahrens, der praktisch 12 bis 14 Stunden bei einer Temperatur von 1260 his 13700 C andauert. wird vielleicht die Trennung der zur Bildung der Glasmasse dienenden Teile während des nächsten Abschnittes des Verfahrens dadurch verhindert, dass, wenn die vorgeschmolzen Glasmasse die Schmelzkammer erreicht, aus der ein beständiger Zufluss stattfindet. das Verschmelzen eine mechanische Vereinigung der Bestandteile bewirkt hat, wodurch ihre mechanische Trennung während des folgenden Abschnittes des Verfahrens verhindert wird ; es ist indessen auch möglich, dass das Vorschmelzen eine mehr oder weniger vollständige chemische Verbindung zwischen den Bestandteilen vermittelt hat.
Wahrscheinlich aber bewirkt das Vor-
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Vereinigung der Bestandteile stattfindet, die vorgeschmolzene Masse in die Aufnahmekammer des ständig arbeitenden Ofens unmittelbar aus dem Vorschmelztiegel ohne irgend welche Zwischen-
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sammengesetzt ; gleichmässig gute Resultate sind dadurch erreicht worden, dass dieser Einsatz zunächst teilweise zu einer Masse von im wesentlichen durchwegs gleichem Spezifischem Gewicht verschmolzen und während sie in teilweise geschmolzenem Zustande sich befindet, in Wasser gegossen wird. wobei sie in Körner zerstückelt und so in eine geeignete Form übergeführt wird.
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Patente Xr. 186227 dargestellt und beschrieben ist. bilden die Tiegel ein einheitliches Ganze. Diese Anordnung bringt aber verschiedene Nachteile mit sich.
Es ist in der Glasfabrikation
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ntcht selten bei Abnutzung oder Beschädigung desselben als notwendig erweist, eine nachhaltige und vollständige Abkühlung des Ofens eintreten wird. Denn bei Beschädigung auch nur eines einzelnen Elementes macht sich die Auswechslung des ganzen Hafens erforderlich, wodurch sich zudem ein grosser Anfwand an Geldmitteln für den auszuwechselnden Hafen und für das
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o cn einst ellt. Alle diese Nachteile sind bei dem Ofen gemäss der Erfindung dadurch vermieden, dass jeder Tiegel für sich gesondert ausgewechselt werden kann. ohne dass die anderen in Mit- teidenschnft gezogen werden.
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B ist der Aufnahmetiegel, in dessen Zuführöunung der teilweise geschmolzene Einsatz oder die Körner von Zeit zu Zeit geschafft werden, wobei die Öffnung D zwischen jeder Füllung in bekannter Weise zweckmässig verschlossen wird. Der Tiegel B ist in eine Aufnahmekammer E und eine Klärkammer F durch eine Scheidewand G getrennt ; am Unterende dieser Scheidewand vermittelt ein Kanal g die Verbindung zwischen den Kammern E und F.
Ein Ausflussrohr H führt von dem Tiegel B zu dem Aufnahmerohr I des Tiegels C ; das Aufnahmerohr I führt in die Arbeitskammer J des Tiegels C. in der zweckmässig ein Ring K von üblicher Form aus feuerfestem Material auf der Glasmasse schwimmt ; die Sammelvorrichtung der das Glas verarbeitenden Maschine tritt in den Tiegel C durch die Arbeitsöffnung L ein und entnimmt die Glasmasse an der Innenseite des Ringes.
Der mehr oder weniger vorgeschmolzene Einsatz oder die Körner werden in der Kammer E des Tiegels B geschmolzen ; die etwa nicht geschmolzenen Bestandteile des Einsatzes schwimmen zum grössten Teil auf der Glasmasse in der Kammer E und die Glasmasse, die in der Kammer E teilweise geklärt ist, strömt in die Kammer F, wo sie weiter geklärt wird. Die Scheidewand G hält von der Kammer F die nicht geschmolzenen Bestandteile fern, die auf der Glasmasse in der Kammer E schwimmen. Die reine Glasmasse strömt durch das Ausfl. ussrohr H in das Einfluss- rohr 7 über ; die genannten Rohre werden durch ein Mauerwerk 37 getragen und eingeschlossen, das aus feuerfestem Material, z. B.
Kieselgur besteht und die zum Verarbeiten fertige, reine Glasmasse strömt in den Tiegel ('über, aus der sie durch die Maschine entnommen wird.
Infolge dieser Anordnung wird das ganze Verfahren des Schmelzens. Kiärens und Sammelns der Glasmasse nicht nur in geschlossenen Tiegeln ausgeführt, so dass die Masse nirgends der Einwirkung von reduzierenden Gasen ausgesetzt ist, sondern der Tiegel C schützt auch genügend die Sammelvorrichtung vor Beschädigung durch die Hitze der in dem Ofen befindlichen Gase.
Wo indessen die Glasmasse in eine offene Arbeitskammer übergeführt wird. kann die Samuel- vorrichtung durch Verwendung eines sogenannten Rtiefelschaftes geschützt werden ; ein solcher
Rtiefelschaft kann beispielsweise aus einem Behälter bestehen, der am Boden offen ist und an der Seite unterhalb des Glasmassespiegels Offnungen hat und der in dem Arbeit. sbehälter derart angeordnet ist. dass sein Hals in die Arbeitsöffnung des Ofens passt. Die Glasmasse fliesst also frei aus dem Behälter in den Stiefelschaft, während das geschlossene Ende des Schaftes die Sammel- vorrichtung gegen die Gase des Ofens schützt.
Es ist ausgeführt worden, dass der Einsatz, bevor er in die Schmelzkammer geschafft wird. geschmolzen wird ; es ist zu bemerken, dass der Grad der Verflüssigung nicht von Wichtigkeit ist, solange der Einsatz genügend erweicht ist. um eine mechanische Trennung der Bestandteile in schädlichem Umfange zu verhindern, wenn der Einsatz später zu flüssiger Glasmasse ver-
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füssigt werden, falls dies gewünscht wird und andererseits kann eine genügende Verflüssigung zwecks Erzielung der obengenannten Resultate auch dann erzielt werden. wenn der Einsatz
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