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Vorrichtung zum Befestigen von Glühfäden elektrischer Glühlampen auf ihren
Traggestellen.
Gegenstand der Erfindung bildet eine Vorrichtung zum Befestigen der Fäden von elektrischen Glühlampen auf ihrem Tragkörper. Diese Vorrichtung findet insbesondere dann Anwendung, wenn die Glühfäden an vielen Stellen an ihrem Tragkörper befestigt werden sollen und wenn hiebei das zwischen zwei Hefestigungsstellen befindliche Fadenstück länger sein soll, als die kürzeste Entfernung zwischen diesen Befestigungsstellen beträgt. Der Erfindungsgegenstand gestattet daher, dem Fadennetz eine gewisse Schlaffheit zu geben und die Länge der Fadenteile zwischen den Befestigungsstellen genau lU bemessen.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in beispielsweiser Ausführung veranschaulicht$ und zeigt Fig. I die Vorrichtung während der Befestigung der Fäden, während Fig. 2 die Vorrichtung bereit zur Entfernung des mit den Glühfäden versehenen Trag- körpers darstellt.
Die Vorrichtung besteht aus einer Achse a. die am einen Ende mit einer zentralen Bohrung b versehen ist. In dem hohlen'leile sind Längsschlitze c angeordnet. D) e Bohrung b dient zur Einführung des die Glühfäden aufnehmenden Tragkörpers e, die derart erfolgt, dass seine in der gleichen Radialehene liegenden Tragarme f in den Schlitz c gelangen. Auf das Ende der Achse kann ein Ring d aufgeschraubt werden, der zum Festhalten des Tragkörpers während der Anbringung der Glühfäden dient.
Das andere Ende der Achse a ist 1\1 ein Rohr g eingesetzt und kann m demselben mittels einer Schraube g' testgeklemmt werden. Das Rohr g ist zweckmässig auf dem Arbeitstische befestigt und mit einer als Handhabe dienenden Scheibe h versehen, mittels welcher die ganze Vorrichtung gedreht werden kann.
Um die Achse a sind Stäbe i angeordnet, welche beispielsweise in den von den Tragarmen f bestimmten Radialebenen liegen. Diese Stäbe i können entweder parallel zur Achse a oder geneigt gegen sie verlaufen, je nachdem die zu befestigenden Gluhfädenteile durchaus gleiche oder allmÅahlich wachsende oder abnehmende Längen erhalten sollen.
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mit der Achse ein Gelenkviereck bildet, und stehen @usserdem unter der Wirkung von Federn n. welche bestrebt sind, die Stabe i von der Achse a abzudrücken.
An jedem Stab t greift ein Gelenkstah k an, der andererseits mit einer auf der Achse a verschiebbaren Hülse 1 in gelenkiger Verbindung steht. deren Verschiebung auf der Achse durch eine Schalter m begrenzet wird, gegen welche ein Teil o der Hülse stossen kann. Die Lage der Hülse I bestimmt den Abstand der Stäbe i voneinander und ihre Entfernung von der Achse a Die Hülse besitzt Schlitzep und einen Klemmring, der mittels einer Schraube angezogen werden kann.
Diese Klemmvorrichtung sichert die Starrheit der ganzen Ein-
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zuordnen, dass sie von den auf den Tragkörper gespannten Glahfäden befreit werden können, sei es durch Annäherung der Stäbe an die Achse a, sei es durch eine Drehbewegung der Stäbe um die Achse a.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende. Die Vorrichtung wird im Rohre mittels der Schraube g' festgeklemmt und der Tragkörper eingesetzt. Beispielsweise vom unteren Ende des Tragkörpers ausgehend, wird ein Ende des Glühfadens r an einem Tragarm f mittels eines Klebstoffes oder auf andere Weise befestigt, dann wird die ganze
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anlegt. Der Glühfaden wird sodann am folgenden Tragarm f befestigt, worauf sich der Vorgang wiederholt.
Wenn das Spannen der Glühfäden beendigt ist, werden die Stäbe i der Achse a unter Znsammendrückung der Federn Ja genähert, wobei sich die Hülse 1 auf der Achse verschiebt und in der neuen Lage festgestellt werden kann. Die zwischen zwei Tragarmen befestigten Gtühfadenteite werden dabei von den Stäben t frei und nachdem der Ring d entfernt worden ist, kann der Tragkörper mit den Glühfäden von der Achse a abgenommen werden.
Zur Bespannung von Tragkörpern, die einem rohrförmigen Mittelschaft besitzen, kann die Achse a als glatter Stab ausgebildet sein, über dessen Ende der Tragkörper geschoben und in beliebiger Weise festgestellt werden kann.
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1. Vorrichtung zum Befestigen von Glühfäden elektrischer Glühlampen auf ihren Traggestellen, dadurch gekennzeichnet, dass um eine den Glühfaden-Tragkörper aufnehmende Achse (a) Stäbe (i), deren Neigung und Entfernung in bezug auf die Achse verändert werden können, angeordnet sind, über welche Stäbe die zwischen zwei Befestigungsstellen zu spannenden Glühfäden gelegt werden.