AT58693B - Elektrisches Meßinstrument. - Google Patents

Elektrisches Meßinstrument.

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AT58693B
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Edward Weston
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Edward Weston
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Description


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 mengen zu führen, können sie parallel geschaltet werden, wie in Fig. 1 und 3 gezeigt ist, wobei der eine Pol jedes Spulenabschnittes zu jeder der Klemmen 6 geht. Quer über die Hauptleitung ist ein Nebenschlussstromkreis geschaltet, der aus   den Drähten   7 besteht, welche zu den Klemmen 8 des Instrumentes führen. In diesen Stromkreis sind die induktionsfreien Widerstände 9 in Reihe geschaltet und ebenso die bewegliche Spule   2,   die mit den   Widerständen   durch die   Drähte 10   verbunden ist.

   Bei idealen   Bedingungen   ist der durch den   Nebenschlussstromkreis   fliessende Strom proportional zur Spannung in dem Hauptstromkreis und in Phase mit ihm und, da der durch die feste Spule 1 fliessende Strom der Strom des Hauptstromkreises ist, so ist die   Bewegung   der beweglichen Spule 2 und des an derselben sitzenden Zeigers 3 proportional zum Durchschnitt 
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 Zahl der verbrauchten Watt direkt anzeigt. Die Abschnitte der festen Spule werden von Ständern 11 getragen (Fig. 3), die auf einer Platte 12 angeordnet sind. Letztere sowie die Ständer stützen sämtliche Arbeitsteile des Instrumentes.

   Die Platte   zu   ist in einer Vertiefung 13 (Fig. 3) der Bodenplatte 14 des Gehäuses gelagert und wird durch Bolzen   7J darin befestigt,   die durch Löcher hindurchgehen. welche in Lappen 16 der Platte 12 gebohrt sind. Die Platte   1   wird von der Bodenplatte für einen weiter unten beschriebenen Zweck isoliert. Diese Isolierung kann vorteilhafterweise durch die in Fig. 4 veranschaulichten Mittel erfolgen.   Gemäss   dieser Figur sind die Bolzen 15 mit erweiterten Anschlagflächen 108 versehen, welche von dicken    Unterl-gscheihen 109   aus Isoliermaterial umgeben sind, auf denen die Lappen 16 aufruhen.

   Die Bolzen 1-5 selbst sind von Hülsen 110 aus Isoliermaterial umgeben. die sich dicht an die Innenwandung der Öffnungen 
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 scheiben 109 und den Bolzen 15 vor und ruhen auf den Bunden 108 auf. Die oberen Enden der   HÜben 110 ragen etwas Über   die Lappen 16 hinaus und sind von   Unterlegscheiben 777 aus Isoher-     matprial umgeben, die auf   den Lappen 16 aufruhen. Auf die oberen mit Gewinde versehenen 
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 Herstellung der Ständer 11 benutzte Material sehr hart ist. Die Zapfen werden durch Stifte 22 m den Schhtzen gehalten. Die Ständer 11 werden   aus dünnem   Metall gemacht, damit die Ab- 
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 liegenden Flächen der Ständer eingeschnitten sind. Die Nuten sind so tief gemacht, dass die Flansche 24 vollständig darin angenommen werden.

   Es ist nämlich wichtig, dass kein Teil der Flansche über die Ebenen der Flächen der Ständer hinaus vorspringen kann, damit die Abschnitte der Spule   1,   die auf den Sektoren 23 angebracht sind, mit den Flächen der Ständer 11 unmittelbar in Eingriff gepresst werden können, wodurch sie in genaue Einstellung mit Bezug zueinander gebracht werden. Die Spulenabschnitte werden durch Klammern 25 auf den Sektoren 23 festund mit den Flächen der Ständer 11'in Eingriff gehalten. Die Klammern sitzen an Schraubenstiften, die durch die Ständer 11 hindurchgehen, wobei mit erweiterten Köpfen versehene Hülsen 26 vorgesehen sind, welche die Schraubenstifte umgeben und durch welche die Klammern von den Trägern getrennt werden. Durch Muttern 27 werden die Klammern auf den Ständern festgehalten. 



   Die bewegliche Spule 2 besteht aus feinen isolierten Drahtwindungen, vorzugsweise aus Aluminium. An zwei gegenüberliegenden Stellen ist die Spule auseinandergespreizt, wie bei   2R   in den Fig. 3 und 14 gezeigt ist. Durch diese offenen Stellen geht der die bewegliche Spule tragende
Stab 29 hindurch. Zur Befestigung der beweglichen Spule an dem Stab 29 sind zwei längsweise gezahnte Platten 30 vorgesehen, die entsprechend der Krümmung der Spule gekrümmt und mit an ihren Kanten abgebogenen Lappen 31 versehen sind, die einen Stift. 32 aufnehmen, welcher durch ein Loch in dem Stab 29 hindurchgeht. Die Platten 30 sind aus sehr dünnem leichten
Metall gemacht, so dass sie entsprechend der   krummlinigen   Gestalt der Spule   geformt   werden können.

   Bei der Konstruktion der Spule wird der Draht so gewunden. dass die in der Achse der 
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 gestellt und in ihrer Stellung befestigt. Der Stab 29 wird durch die Öffnungen in der Spule an den Platten hindurchgesteckt und an den letzteren durch die Stifte 32 befestigt. Der Stab und die Spule werden so starr miteinander verbunden, und eine gegenseitige Verdrehung wird verhindert. Die nut den in genauer achsialer Stellung befestigten Platten 30 versehene Spule 2 bildet ein einheitliches Ganzes. und kann daher besonders angefertigt und gehandhabt werden. so dass die Spule zu jeder Zeit leicht an dem Stab eines Instrumentes in genauer Stellung angebracht werden kann.

   Derartig hergestellte Spulen sind auswechselbar, und im Falle der   Beschädigung   einer Spule oder auch aus einem anderen Grunde, kann eine alte Spule durch eine neue ersetzt werden. 
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 Ende des Stabes sitzende Hülse ist mit einer Buchse 34 versehen. in welche das Ende des Stabes eintritt. Ausserdem ist die Hülse mit einem   Bund. 35   und einem   verjüngten flachen Teil. 36 sowie   einem mit Schraubengewinde versehenen Teil 37 versehen. Letzterer Teil enthält eine Bohrung. 
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 Auf diese Weise wird der Zeiger an einer Drehung mit Bezug zu dem Stab 29 verhindert.

   Der Zeiger ist auf der Hülse durch eine Überwurfmutter 39 befestigt. dei auf dem mit   Gewinde ver-   schenen Teil. 37 festgeschraubt ist und durch welche auch die inneren. durch Unterlegscheiben 42 aus Isoliermaterial voneinander getrennten Federklemmen 4C und 41 in Stellung gehalten w erden Die untere Hülse 33 ist ebenfalls mit einer Buchse. 34 versehen, in welche das untere Ende des Stabes   : 29   eintritt, und ferner mit einem Bund 35. einem verjüngten flachen Teil 36 und einem mit   Gewinde versehenen Teil.' {7. Letzterer   hat ebenfalls eine Bohrung, in welche ein   Drehzapfen 3     hineingepresst ist.

   Letzterer findet seine Stützung   in einem Diamantlager   4. 3, welches   von einem 
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 Brücke 48   gestützten   Block 47 eingeschraubt ist. Die Brücke 48 besteht aus den beiden vorzugsweise aus Metall gemachten und durch einen Streifen 51 aus Isoliermaterial voneinander isolierten   Stücken-/9. J. Die   Brücke   w) rd   von den oberen Enden der   Ständer 77 getragen (Fig.   3) und dient gleichzeitig als eine Verbindung der Ständer, wodurch letztere in ihrer Stellung zueinander gehalten werden. Von den Ständern ist die Brücke ebenfalls isoliert, wodurch die Bildung eines elektrischen Stromkreises durch   die Ständer,   die Brücke und die Platte 12 verhindert wird.

   Die Brücke wird an den   Ständern/7 dadurch befestigt,   dass an den oberen Enden der letzteren vor- 
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 sind zylindrisch gemacht und werden dadurch gebildet. dass von den oberen Enden der Ständer   vorspringende   Zungen abgedreht werden. Ober diese Stifte werden zunächst Unterlegscheiben 53   geschoben,   die auf den durch die Stifte gebildeten   Rtütztlächen   der Ständer aufruhen. Die die Brücke bildenden Teile sind mit Öffnungen für die Stifte versehen, wobei zwischen den Stiften und der Innenwandung der Öffnung Hülsen 54 aus Isoliermaterial eingeschoben sind. Die eine der Hülsen 54 ist in ihrem unteren Ende mit einem   Flansch JJ versehen, der   auf einer der Unterlegscheiben 5J aufruht.

   Neben diesem Flansch findet sich eine Verstärkung. 56, die dicht in die entsprechende Öffnung an dem unteren Teil 50 der Brücke einpasst. Die Höhe der Verstärkung 56 entspricht der Dicke des unteren Brückenteiles und dient gleichzertig zur Stützung 

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 des Isolierstreifens   51,   auf welchem der obere Brückenteil 49 aufruht. Die Öffnung in dem letzteren Brückenteil ist kleiner als die entsprechende Öffnung in dem unteren Brückenteil 50 und ist dem oberen zylindrischen Teil der Hülse 54 genau angepasst. Über der Brücke ist einer von zwei Ringen 57 angebracht, von welchem ein Streifen   cm   vorspringt, an dem einer der einen Teil des Nebenschlussstromkreises bildenden Drähte 10 angelötet oder auf andere Weise befestigt werden kann.

   Von dem Ring 57 springt auch ein Lappen 59 vor, dessen Zweck weiter unten beschrieben ist. Der Ring wird zwischen Unterlegscheiben 60 aus Isoliermaterial gehalten. Die Unterlegscheiben, der Ring und die Brückenteile werden durch eine Kopfschraube 61 in ihren Stellungen befestigt. Die Schraube 61 ist in das Muttergewinde des Stiftes 52 hineingeschraubt. Das andere Ende der   Brücke   ruht auf einer Unterlegscheibe 62 aus Isoliermaterial auf und ist von einem Stift 52 durch eine Hülse 63 aus Isoliermaterial isoliert, durch welche es auch mit Bezug zu dem Stift in bestimmter Stellung gehalten wird. Die Hülse 63 ist mit einem zylindrischen Teil 64 von kleinerem Durchmesser versehen, der in entsprechende Öffnungen in dem unteren Brückenträger 50 und dem Isolierstreifen 51 genau eingepasst ist.

   Die Hülse ist mit einer zylindrischen 
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   zylindrische Fläche genau in   eine in dem oberen Brückenteil 49 gebildete Öffnung eingepasst ist. Die Hülse 63 ist mit einem Flansch 66 versehen, der sich an den oberen Brückenteil 49 anlegt und den zweiten Ring 57 trägt, ähnlich dem an dem anderen Ende der Brücke angebrachten Ring 57. Auf diesem Ring ruht eine Unterlegscheibe 60 aus Isoliermaterial auf, an die sich der Kopf einer zweiten Kopfschraube 61 anlegt, durch welche die Unterlegscheibe, der Ring, die Hülse und die Brücke in ihren Stellungen befestigt werden. Durch die Anschlagfächen der Hülse wird die genaue Stellung der Brückenteile in parallelen wagerechten Ebenen gesichert, und da die Hülsen genau auf die Stifte 52 und in die Öffnungen der Brückenteile einpassen, so werden diese Öffnungen mit den Stiften konzentrisch gehalten.

   Die genaue Stellung der Brücke und besonders des oberen Brückengliedes, in welchem sich die das Diamantlager 43 tragende Schraube befindet, ist von wesentlicher Bedeutung und wird durch die beschriebenen Mittel erreicht. Der   Durchmesser   der Verstärkung 56 der Hülse 54 wird gleich dem Durchmesser der Verstärkung 65 der Hülse 63 gemacht, während der Durchmesser des zylindrischen Teiles der Hülse 54 gleich dem Durchmesser des zylindrischen Teiles 64 der Hülse 63 gemacht wird. Infolge dieser Konstruktion sind die Brückenteile einander gleich, wobei jeder Teil ein weites Loch von einem gewissen Durchmesser in dem einen Ende und ein Loch von einem kleinerem Durchmeser an dem anderen Ende hat. indem die Brückenteile einfach in umgekehrter Stellung zusammengesetzt bind.

   Die Brückenteile können auf diese Weise mit-demselben Gesenk gemacht werden, wodurch die durch die Konstruktion besonderer Werkzeuge zur Herstellung jedes Brückengliedes entstehenden Kosten vermieden werden. Die eigentiimliche Konstruktion der Hülse 63 hat den   V orten, dass   dadurch die Zusammensetzung der   Brüc-ke und   der damit verbundenen Teile erleichtert wird. Wenn nämhch beide Hulsen gleich der Hülse 54 konstruiert wären, so würde beim Abnehmen der Brückenteile von den Hülsen Schwierigkeit entstehen. 



   Infolge der oben beschriebenen Konstruktion der Brückenteile und der zur Isolierung dienenden   Illllsen   werden ununterbrochene Flächen vermieden, die Länge der die Brücken- 
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   Brückeiite. il zum   anderen wird verhindert. 



   An den oben erwähnten, von den Ringen 57 vorspringenden Lappen 59 sind die äusseren   Enden biegsamer   Leiter 67   (Fig.,')) angelötet   oder auf andere Weise befestigt. Diese Leiter erhalten die Gestalt flacher Federn. Die anderen Enden derselben sind an dem oberen bzw. unteren federnden Widerlager   68   bzw. 69 befestigt. Der eine der Lappen 59 ist von seinem Ring   57   nach oben und der andere Lappen nach unten abgebogen. Die Feder 67, deren eines Ende mit dem nach unten abgebogenen Lappen verbunden ist. ist an ihrem unteren Ende mit dem unteren    \ tderlager verbunden,   während die andere Feder 67 mit ihrem einen Ende an dem nach oben abgebogenen Lappen und mit ihrem anderen Ende mit einem nach oben abgebogenen Teil des oberen Widerlagers verbunden ist.

   Auf diese Weise werden die beiden Federn oder biegsamen   lutter 67 in   einem   Abstand voneinander gehalten   und in parallelen Ebenen, und die federnden Widerlager können eingestellt werden, ohne dass eine Gefahr einer Kollision zwischen denselben   vorhanden iht. Das obere   federnde Widerlager 68 wird zwischen einer Anschlagfläche an der   Hülse -17 und ùem   oberen Brückenteil 49 gehalten, wobei zwischen dem Brückenteil und dem federnden Anschlag eine mit nach innen vorspringenden Zungen 71 versehene federnde Unterleg-   scheibe 7ss eingesetzt   ist.

   Die Zungen in dieser Unterlegscheibe legen sich an das federnde Widerlager 68 mit solcher Reibung an, dass letzteres in jeder Stellung, in welche es eingestellt wird,   gehalten wird, wobei   die Stellung bequem geändert werden kann. Dis untere Widerlager 69 wird 
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   Die die Schraube 46 enthaltende Buchse 47 ist mit einer wagerechten Kerbe   7-)   (Fig. 6) versehen, die ungefähr zur Hälfte durch die Buchse hindurchgeht. Durch ein Loch in dem oberen Teil der Buchse 47 geht eine Schraube 74 hindurch, die in ein Muttergewinde in dem unteren Teil hineingeschraubt wird. Durch Anziehen dieser Schraube können die durch die Kerbe getrennten Teile der Buchse zusammengezogen werden, wodurch auch die Gewindegänge der Schraube 46 in dem Muttergewinde der Buchse 47 festgeklemmt werden, so dass die Schraube 46 verriegelt wird. Diese Art und Weise der Verriegelung der Schraube 46 gegen zufällige Drehung ist besonders für den gewünschten Zweck geeignet, da nur eine ganz geringe Drehung der Stellschraube 74 erforderlich ist, um die Schraube 46 zu verriegeln oder genügend freizugeben, so dass sie eingestellt werden kann.

   Die Schraube 46 kann auf diese Weise genau in eine solche Stellung gebracht werden, dass das obere Diamantlager   4J   in dichten Eingriff mit der Spitze des oberen Drehzapfens 38 gebracht wird, ohne dass dabei der geringste Längsdruck auf den Drehzapfen ausgeübt wird. Diese feine Einstellung ist für die genaue Arbeitsweise des Instrumentes erforderlich. Die Stellschraube kann darauf zur Verriegelung der Schraube 46 gedreht werden. Die wirkliche Bewegung des über der Kerbe 73 liegenden Teiles der Buchse 47 ist so gering, dass jedwede Längsbewegung der Schraube 46, falls dieselbe nicht mit absoluter Genauigkeit den Gewindegängen des Muttergewindes angepasst ist, verhindert wird.

   Auf diese Weise ist eine Schwierigkeit überwunden worden, die bei den früheren Ausführungsformen des Instrumentes vorhanden war, bei denen zur Verriegelung der das Diamantlager tragenden Schraube eine Vemegelungsmutter bekannter Form benutzt wurde. Durch das Aufsetzen einer solchen Verriegelungsmutter wurde nämlich die Schraube des Diamantlagers, nachdem sie mit Bezug zu dem Drehzapfen sorgfältig eingestellt worden war, ein wenig gehoben. Bei der Einstellung der Lagerschraube wird gewöhnlich durch den dabei verwendeten Schraubenzieher ein Abwärtsdruck auf die Schraube ausgeübt, wodurch die unteren   Flächen   der Schraubengewinde gegen die oberen Flächen der Muttergewinde angepresst werden. Beim Losschrauben der Verriegelungsmutter wird die Richtung des Druckes auf die
Schraube umgekehrt und die Schraube wird gehoben.

   Gemäss der vorliegenden verbesserten Verriegelungsvorrichtung wird durch das Abwärtsbiegen des über der Kerbe liegenden Teiles der Buchse 47 bei der Verriegelung der Schraube lediglich ein Druck in der Richtung desjenigen Druckes ausgeübt, der bereits durch den Schraubenzieher auf die Schraube ausgeübt wurde. 



   Es liegt also in diesem Falle kein Bestreben vor, die Stellung der Schraube zu ändern, nachdem sie eingestellt worden ist. 



   Die Buchsen 47 und 72 sind dauernd an ihren entsprechenden   Brückengliedern   in der Weise befestigt, dass ihre inneren Enden, wie in Fig. 11 gezeigt ist, umgelegt sind. Diese Konstruktion wird durch die Verwendung von zwei voneinander isolierten   Brückengliedern möglich gemacht.  
Auf diese Weise wird ein Gebilde geschaffen,   das jpicht zusammengesetzt   und auseinander- 
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 und 72 unmittelbar an ihren   Brückengliedern   befestigt werden,   wodurelh die ot\\endikeit   einer Isolierung zwischen den Buchsen oder den daran   a. nssebrachten federnden \\ Klerlkern   und der Brücke beseitigt ist.

   Die gehörige Isolierung   die !'1er kleinen Teile von   einer einzigen   metallenen   Brüeke bereitet eine gewisse Schwierigkeit, während die Isolierung zweier Brückenglieder voneinander und von den Ständern 11 sehr einfach ist. Es ist wichtig, dass die   Brücke   und die   Lagersehrauben   leicht entfernt werden können, da sie stets   herausgenommen   werden müssen, wenn die bewegliche Spule oder andere Teile des beweglichen Mechanismus entfernt werden. 



   An den Widerlagern 68 und 69 sind   durch Lötung   die äusseren Enden der Spiralfedern   7J   (Fig. 11) befestigt, deren innere Enden an den gegabelten Armen der Federklemmen   10, 41   befestigt sind, welch letztere an der auf dem Ende des Stabes 29 sitzenden Buchse 33 befestigt sind. Durch die Spiralfedern 75 wird die Verdrehung der beweglichen Spule gemessen und dadurch die Bewegung derselben und des Zeigers geregelt, wobei die Federn stets das Bestreben haben, den Zeiger in seine Anfangsstellung zurückzubewegen. Die Federn dienen auch gleichzeitig dazu, den   Strom   der beweglichen Spule zu und von derselben wegzuleiten.

   Jede der   Federklemmen 40, 41   ist mit einem   nach   oben vorspringenden Arm 76   versahen (Fig. 16), von   dessen oberem Ende ein Finger 77 abgebogen ist. wodurch eine Gabel gebildet wird. in welcher das eine Ende der 
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 sie gelgt ist, zusammengeklemmt werden, wodurch die Feder erfasst und   festgehalten wird.   



  Ausserdem wird die Feder in der Gabel noch durch Lötung befestigt, wodurch eine dauernde elektrische Verbindung hergestellt wird. Die Federklemmen 40, 41 sind mit vorspringenden Zungen   78,   79 versehen (Fig.   15),   die auf beiden Seiten eines als   Gegengewicht dienenden Armes fW   vorspringen. Da die Zungen auf beiden Seiten der   Drehungsachse von dem Zeiger vorspringen.   so unterstützen sie den   Gewichtsarm   in der Balanciprung des Zeigers, wodurch die Verwendung eines leichteren Gegengewichtes möglich gemacht wird. An den Zungen   78. 79   sind die   Enden 81   des die bewegliche Spule bildenden Leiters befestigt (Fig. 11).

   Der   Stromkreis durch die bewegliche   Spule ist also folgender : Ein Draht 7 (Fig. 2) des   Nebenschlussstromkreises fuhrt   zu einer der 

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 Klemmen 8 des Instrumentes, worauf der Strom durch den induktionsfreien Widerstand 9 geht, darauf durch den Draht 10 zu dem Streifen 58, Ring 57, Leiter 67, oberes Widerlager   68,   Spiralfeder 75 und Klemme   40,   an welcher das eine Ende 81 des die Spule 2 bildenden Drahtes angelötet ist. Das andere Ende des die Spule 2 bildenden Drahtes ist an der anderen Klemme 41 befestigt, und der Stromkreis wird vollendet durch die zweite Spiralfeder   75,   das andere Widerlager 69, 
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 stand 9, die zweite Klemme   8,   Draht 7 und den Rückleitungsdraht 5.

   Wie hieraus ersichtlich, sind die Verbindungen in dem durch die bewegliche Spule führenden Stromkreis nur feste Kontakte, welche alle angelötet sind, so dass veränderliche Kontaktwiderstände, die bei Gleitkontakten entstehen. ausgeschlossen sind. Die oben beschriebenen Verbindungen, durch welche der Strom der beweglichen Spule zu-und von derselben weggeleitet wird und durch welche alle Gleitkontakte vermieden werden, tragen erheblich zu der Genauigkeit des Instrumentes bei, wenn dasselbe für Stromkreise niedriger Spannung verwendet wird, da die Widerstände, die durch derartige Kontakte erzeugt werden, wechseln und im Vergleich mit dem Gesamtwiderstand des   Nebenschlussstromkreises   sehr gross werden können.

   Die beschriebenen Verbindungen sind daher ungeachtet der Spannung des Stromkreises, in welchem das Instrument verwendet   wird, wünschenswert. Wo   die Spannung des Hauptstromkreises jedoch gross ist, sind die Widerstände von Gleitkontakten im Verhältnis zu dem Gesamtwiderstand des Nebenschluss Stromkreises gering, und die dadurch etwa hervorgerufenen Fehler können   unberücksichtigt   bleiben. In solchen Fällen können anstatt der biegsamen Leiter 67 Leiter irgend welcher anderen bekannten Konstruktion benutzt werden, um den Strom durch die bewegliche Spule zu leiten. 



     Die Widerlager 68, 69   sind einstellbar gemacht, damit der Zeiger anfänglich auf die Nullstellung gebracht werden kann. Zur Einstellung der Widerlager sind die in Fig. 11 gezeigten Mittel vorgesehen Sie bestehen aus einem Arm, welcher von dem oberen Widerlager 68 vor-   Hpriugt und   mit einem erweiterten Schlitz 82 versehen ist (Fig. 5). In einem Lager in dem Deckel des   Instrumentes   ist ein Pfropfen 85 drehbar angebracht, der an seinem äusseren Ende mit einem Schlitz zum Einsetzen eines Schraubenziehers versehen ist.

   An dem unteren Ende des Pfropfens   untcrhalb des Deckels 18   ist ein Block 85 durch eine Schraube 87 befestigt, wobei zwischen dem Block und der Bodenfläche einer Ausnehmung 89 auf der Unterseite des Deckels 18 eine der   L''itcrlegMcheibe 70 ähnliche   federnde Unterlegscheibe 88 angebracht ist. In dem Block   86   sitzt ein mit Bezug zu dem Pfropfen exzentrisch gestalteter nach unten vorspringender Stift   90,   der   ui     den Schlitz   des Widerlagers 68 eintritt und dazu dient. das Widerlager zu bewegen, wenn der Pfropfen   8.   5 gedreht wird. Der Stift 90 kann aus Isoliermaterial gemacht sein. Wenn er aus   Aletall gemacht ist, muss   er von dem in dem Deckel eingepassten Pfropfen isoliert werden.

   Zu diesem Zwecke wird der an dem Pfropfen befestigte Block 86 aus   Isoliem1aterial   gemacht. Der 
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   (lntreten   kann, wenn der Deckel des Instrumentes aufgesetzt wird. Zu diesem Zweck wird beim Aufsetzen des Deckels durch Verdrehung des Pfropfens 85 der Schlitz 90 in eine Stellung gebracht, 111   weicher   er sich soweit als möglich von dem Widerlager 68 befindet, so dass er beim Aufsetzen des   Deckels m dte   erweiterte Mündung des Schlitzes eintritt. Wenn dann der Pfropfen 85 gedreht wird. so tntt der Stift in den engeren Teil des Schlitzes   82   ein.

   Durch eine weitere Drehung des 
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 Widerlager 69 ebenso wie das obere einstellbar ist, da die dem letzteren von dem Stift   90   mitgeteilte Bewegung offenbar eine beschränkte ist, und das Instrument sollte mittels des unteren Widerlagers annähernd eingestellt werden, ehe der Deckel 18 aufgesetzt wird. Um das Instrument   gewissermassen aperiodisch   zu machen, d. h. von solcher Konstruktion, dass der Zeiger nicht uber die Stellung, wo er beim Anzeigen einer gegebenen Quantität zur Ruhe kommen sollte, hin und her schwingt. ist eine Dämpfervorrichtung vorgesehen. welche eine Anzahl neuer Merkmale enthält. Die in der Bodenplatte des Instrumentes angebrachte Platte 12 wird so ausgestaltet. so   dass.   sie gleichzeitig den Dämpferkasten bildet.

   Zu diesem Zwecke sind in der Platte zwei sektorartige Kammern 91 vorgesehen. Die inneren und äusseren Wände derselben sind konzentrisch gemacht. und zwar werden die inneren Wände von der Nabe   4.   gebildet (Fig. 11). Die Wände 
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 Querschmitt haben. als an ihrem oberen Ende. Infolge dieser Konstruktion kann der Dämpferkasten fertiggegossen werden. Dies wird durch Verwendung von Stahlformen erreicht, die infolge der sich nach unten verjüngenden Kammern leicht herausgezogen   werden können.   Platte 12 wird so gegossen. dass die Schhtze 20 und die Löcher in den   Lappen 16 für   die Bolzen fertig sind. so daU   111     Platte nicht na-chhearbeitet   zu werden braucht.

   Durch die Neigung der Wände der 
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 entstehen, und die Flügel werden leicht verletzt werden. Vorzugsweise werden zwei Flügel   9i   verwendet, wobei je ein Flügel in eine der Ausnehmungen 91 eingepasst ist. Diese Flügel sind aus sehr dünnem und leichtem Material gemacht, vorzugsweise aus Aluminium oder einer Legierung desselben, und werden mittels einer Querstange   93   von dem Stab 29 der beweglichen Spule getragen (Fig. 11). Die Querstange 93 ist mit einer mittleren kreisförmigen Erweiterung versehen, in welcher eine flachwandige Öffnung 94 gebildet ist, die auf den flachen Teil der unteren Buchse 33 passt, wobei die Querstange durch die Mutter 39 auf der Buchse gehalten wird.

   Die
Querstange ist ferner mit zwei Paaren durehlöcherter Lappen 95 versehen, die auf gegenüberliegenden Seiten der Querstange von derselben nach unten ragen. An diesen Lappen sind die Flügel 92 mittels hohler Nieten oder Ösen 96 befestigt. Damit das Gewicht der Flügel möglichst verringert wird, sind sie aus ausserordentlich dünnem Material gemacht, vorzugsweise Aluminiumblech, und zur Versteifung der Flügel sind Rippen 97 aus dem Blech herausgepresst. Da das Metall zur Bildung der Rippen nicht dicker gemacht wird, so wird kein weiteres Rohmaterial zur Versteifung der Flügel verwendet, und das Gewicht der Flügel wird daher in keiner Weise vergrössert. 



  In Wirklichkeit wird das Gewicht im Vergleich mit dem Gewicht flacher Flügel von derselben
Stärke ganz erheblich verringert. Die Flügel werden von gleichem Gewicht gemacht und sind konzentrisch mit Bezug zu der   Drehungsachse   der beweglichen Spule angeordnet. so dass sie einander genau balancieren und keine besonderen Gegengewichte erforderlich sind. Die Kanten der Flügel sind zur Bildung von Flanschen 98 umgelegt, wobei die Flanschen an den inneren und äusseren Kanten der Flügel entsprechend der Krümmung der inneren und äusseren Wände der
Ausnehmungen 91 gekrümmt sind. wie in Fig. 11 gezeigt ist. Durch diese Flansche wird der
Widerstand gegen das Entweichen von Luft um die Kanten der Flügel herum vermehrt. wodurch die   Dämpferwirkung   vergrössert wird.

   Die Dämpferkammern werden von Deckeln 99 verschlossen. 
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 eine kreisförmige Öffnung bilden, durch welche die Buchse 33 gerade hindurchgeht. Die Deckel 99 sind mit Lappen versehen, in welchen sich Löcher 101 befinden, die nut   Schraubenlöchern   102 in der Platte 12 zusammenfallen. Die Deckel werden durch Schrauben in Stellung gehalten. Um die   Anbringung   der Deckel zu erleichtern und ihre richtige Stellung zu sichern. ist der Dämpfer- 
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 anlegen. Durch diese Stifte werden die Deckel am Gleiten verhindert. so dass sie beim Auflegen nicht gegen den Stab der Spule   stossen, wodurch derselbe   leicht beschädigt werden   könnte. Durch   die Stifte 103 werden auch die Deckel in genauer Stellung gehalten. und das Einschrauben der Schrauben wird erleichtert.

   Die inneren Kanten der Flügel 92 reichen bis nahe an die Drehungachse des beweglichen Mechanismus heran, so dass die freien Teile der Querstange 9J zwischen den inneren Kanten der Flügel und dem mittleren Teil der Querstange sehr kurz sind. Diese Teile schwingen also in Bogen von kurzen linearen Abmessungen. Hierin liegt ein grosser Vorteil. da dadurch das Entweichen der Luft bei dieser   Dämpfervorri htun beinahe Null ist.   



   Der Dämpferkasten und die Deckelplatten 99 werden aus einem   unmagnetischen Matenal   von hohem spezifischen Widerstand gemacht. z. B. aus dem für die Ständer 11 verwendeten Material, und zwar aus demselben Grunde, nämlich, um die Entstehung von Foucaultströmen zu vermeiden. Die Grundplatte wird auch von möglichst leichter Konstruktion gemacht, danut nicht unnötige Metalimassen in das Feld der festen Spule hineingebracht werden. Die Unterseite der Grundplatte ist zu diesem Zwecke bei   1Ko     und 10 (Fig.   8) ausgeschnitten. Die Lappen 19 jedoch, welche die Ständer 11 tragen, sind starr nut dem oberen Teil des Dämpferkastens verbunden und mit den Wänden der Dämpferkammern durch dünne Platten 106 verbunden. Alle diese Teile werden aus einem Stück gemacht.

   Die (Gestaltung der Grundplatte des Dämpfer-   kastens kann natürlich geändert   werden, und die Grundplatte und der Dämpferkasten können unter Umständen aus Abschnitten hergestellt und aus einem anderen Material, z. B. Hart-   gummi   oder dgl.. gemacht werden. Wenn die Grundplatte aus Metall gemacht wird, so wird sie in der beschriebenen Weise fertiggegossen. Die Grundplatte kann jedoch auch durch Gesenk-   schmieden   oder auf andere Weise hergestellt werden und kann, je nachdem es notwendig ist. nachbearbeitet werden.

   Die Isolierung der Grundplatte von den übrigen Teilen verhindert die Entstehung eines   geschlossenen   Stromkreises, wodurch   Wirbel-oder Foueaultströme.   die sonst in einem solchen Stromkreis hervorgerufen würden, beseitigt werden. 
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 aufgeschraubt ist. und ausserdem aus einer Schraube   17-5,   die im Vergleich mit der Hülse   114   eine grosse Masse enthält und das eigentliche Gegengewicht bIldet. 



   Die Hülse wird lediglich dazu benutzt, um die Verbindung mit   dem Gewichtsarm'* ? her-   zustellen, und ausserdem wird durch die Hülse das Gegengewicht in gehöriger Stellung auf dem Arm gehalten. Um das Aufschrauben der Hülse auf den Arm zu erleichtern, ist die Hülse gespleisst. 
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 nötige Gewichtsmasse zu erhalten. Infolge dieser Konstruktion kann die ganze Masse des Gegengewichtes an einem Punkt konzentiert werden, der von dem Drehungsmittelpunkt der beweglichen Spule weiter entfernt ist, als es der Fall sein würde, wenn ein zylindrisches Gegengewicht von   gleichförmigem Durchmesser benutzt würde.   Die Hebelwirkung des Gegengewichtes wird auf diese Weise vermehrt und leistungsfähiger gemacht.

   Für eine gegebene Leistung des Gegengewichtes kann daher seine Masse verringert werden, und das auf dem Drehzapfen des Instrumentes ruhende Gewicht kann verkleinert werden. In der Zeichnung hat jeder der Abschnitte der festen Spule 1 einen inneren Durchmesser von 38 mm und einen äusseren Durchmesser von   57'15 rnm   und eine achsiale Länge von 12 mm. Die Spulenabschnitte arbeiten jedoch gewissermassen als eine einzige Spule, soweit die Hervorbringung ihres magnetischen Feldes in Frage kommt. Die achsiale Lange der ganzen Spule ist gleich der Summe der achsialen Längen der beiden Abschnitte vermehrt um den dieselben trennenden Abstand. Die gesamte achsiale Länge des gezeigten   Instrumentes   ist 24*2mm.

   Die innere oder bewegliche Spule 2 hat einen mittleren Durchmesser von 31*75mm und eine achsiale Länge von annähernd 6*35   MM.   Die wichtigen Abmessungen soweit die Erzeugung eines mit einer gleichförmigen Skala versehenen Instrumentes in Frage kommt, sind die gesamte achsiale Länge der festen Spule und der Durchmesser der beweglichen Spule Die gesamte achsiale   Länge   und der Durchmesser müssen nahezu in dem Verhältnis der beiden erwähnten Abmessungen mit Bezug zueinander stehen. Die wirklichen Abmessungen. der Spulen können innerhalb gewöhnlicher Grenzen geändert werden, solange das annähernde 
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 ein Fünftel des mittleren Durchmessers der beweglichen Spule.

   Diese Abmessung kann jedoch his zu einem erheblichen Grade geändert werden, ohne dass dadurch die   Gleichförmigkeit   der   Ablenkung beeinträchtigt wird.   Die Ablenkung kann unbegrenzt vermindert und unter gewöhn- 
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   DerWinkelmesshereich. durch welchen die Bewegungen der   beweglichen Spule   den Änderungen in den Werten der zu messenden Quantität proportional sind, umfasst nicht die   vollständige   Umdrehung der beweglichen Spule. sondern ist auf einen bestimmten Abschnitt der Umdrehung   bestimmt. Um also eine Skala zu erhalten,   die auf ihrer ganzen Länge   gleichförmig   eingestellt ist. müssen die Anfangs- und Endwinkel zwischen den magnetischen Achsen der beweglichen und festen Spule so gewählt werden, dass sie innerhalb diesem   Abschnitte- ! fallen.   Damit die Skala 
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 beweglichen Spule und beträgt für dei beschriebenen Abmessungen nahezu 360.

   Bei   einem   solchen AnfangswinkelkanneinegleichförmigeAblenkungderbeweglichenSpuledurcheinenMessbereich von nahezu 90  erzielt werden. Bei dem veranschaulichten Instrument ist der Mess-   bereich 8ss".   Es muss dabei in   Betracht gezogen werden, dass. nachdem   die bewegliche Spule eine gewisse Stelle ihrer Ablenkung passiert hat, die Ablenkung der Spule nicht länger proportional zu dem   Anwachsen   der zu   messenden Quantität   ist. Diese Stelle wird bei der beschriebenen   Abmessung der Teile erreicht, wenn   die bewegliche Spule so gedreht worden ist. dass ihre magnetisch" Achse einen Winkel von 36 +86 =122  mit der magnetischen Achse der festen Spule ein-   schliesst.

   Um   also eine gleichförmige Skala zu erhalten, ist es nicht von Bedeutung, den Anfangswinkel der Spule bei 360 festzulegen. sondern nur den Winkel der Spule auf 122  zu beschränken.   Durch Verkürzung   der Skala kann   der     Anfangswinkel   der Spule an jeder Stelle zwischen 360 und   122"festgelegt   werden. 



   Die Konstruktion der verschiedenen Teile des oben beschriebenen Instrumentes ist eine solche. dass die Teile schnell zusammengesetzt werden können. wobei sie eine genaue Einstellung mit Bezug zueinander erhalten. so dass ein praktisch brauchbares Instrument entsteht. Die 
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 getragen. In der Grundplatte befindet sich das untere Lager für den Stab der beweglichen Spule. und   auf derselben stehen auch die Ständer.   die genau mit Bezug zu dem Stab eingestellt sind. An den Ständern sind die festen Spulen sowie die Brücke angebracht. in welcher sich das obere Lager für den Stab de beweglichen Sopule befindet. Dadurch wird die   gehörige   gegenseitige 
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 in Verbindung mit den Stiften   32,   die durch die in bestimmter Stellung In dem Stab gebohrten Löcher hindurchgehen.

   Die   Hülsen   33 sind unbeweglich auf den Enden des Stabes angebracht und mit den flachen Teilen 36 versehen, auf welche die flachwandigen Öffnungen des Zeigers und der die   Dämpiernügel   tragenden   Querstangen aufgepasst   sind. Die gehörige Winkeleinstellung der beweglichen Spule der Nadel und der DämpferHügel wird dadurch festgelegt, und es ist nicht notwendig, Experimente in der Einstellung zu machen, um diese Teile in der richtigen Weise zueinander einzustellen. Die Wichtigkeit dieser Konstruktion ist gross, da die einzelnen Teile, wenn sie einmal mittels der Werkzeuge hergestellt sind, schnell zusammengesetzt und abgenommen und, wenn notwendig, ausgewechselt werden können. 



   PATENT-ANSPRÜCHE   :  
1. Elektrisches Messinstrument der Zeiger-Dynamometergattung, dadurch gekennzeichnet, dass die feste Spule und die genau innerhalb derselben eingepasste, mit ihr konzentrische bewegliche
Spule so zueinander proportioniert sind, dass die achsiale Länge der festen Spule zum Durchmesser der beweglichen Spule ein bestimmtes Verhältnis (4 : 5) hat, so dass gleiche Änderungen in dem
Wert des zu messenden Stromes stets gleiche Ablenkungen der beweglichen Spule und des damit verbundenen Zeigers innerhalb des Bewegungsbereiches der beweglichen Spule erzeugen. so dass die Messungen des Instrumentes auf einer   gleichförmig     eingeteilten Skala   direkt abgelesen werden können.

Claims (1)

  1. 2. Messinstrument nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Spindel für die bewegliche Spule durch in dieser einander gegenüber angebrachte Öffnungen hindurchgeht und mit der Spule durch an derselben in genauer Winkelstellung zu ihr abnehmbar angebrachte Platten verbunden wird, derart, dass die Spule stets genau in ganz derselben Stellung an der Spindel wieder angebracht werden kann.
    3. Messinstrument nach Anspruch 1 und 2. dadurch gekennzeichnet, dass die zur Verbindung der beweglichen Spule mit der Spindel dienenden, der Spule entsprechend gekrümmten ausgesparten Platten an der Innenfläche der Spule befestigt sind. so dass Spulen von verschiedenem äusseren Durchmesser mittels derselben Platten an der Spindel befestigt werden können.
    4. Messinstrument nach Anspruch t und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Platten mit aufwärtsgerichteten Lappen versehen sind. von denen ein durch die Spindel gesteckter Stift gehalten wird. durch welchen die Spindel und die Spule lösbar miteinander verbunden werden.
    5. Messinstrument nach Anspruch und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die an der Spule befestigten. aus dünnem Metall bestehenden, ausgesparten Platten an ihrer Aussenfläche in ihrer Längsrichtung gezahnt sind. zum Zwecke. den Platten die erforderliche Starrheit zu geben.
    6. Messinstrument nach Anspruch 1 und 2. dadurch gekennzeichnet, dass auf die Enden der die bewegliche Spule tragenden Spindel Hülsen abnehmbar aufgesetzt sind, die mit weiten EMI9.1 denen die Drehzapfen der beweglichen Spuie durch Reibung gehalten werden.
    7. Messinstrument nach Anspruch 1. 2 und 6. dadurch gekennzeichnet. dass die eine der abnehmbar an den Spindetenden angebrachten Hüisen den Zeiger des Messinstrumentes und die andere Hülse die Dämpferflügel aufnimmt. so dass der Zeiger und die Dämpferflgel in genauer Winkelstellung zur Spindel an ihr angebracht werden können.
    8. Messinstrument nach Anspruch t, 2 und 6. dadurch gekennzeichnet, dass auf der auf das obere Ende der Spindel (29) aufgesetzten Hülse (34) eine Klemmutter (39) angebracht ist, deren oberer, mit Innengewinde versehener Teil auf das den Drehzapfen (38) umschliessende dünnwandige Ende der Hülse aufgeschraubt ist und deren unterer erweiterter Teil das zur Aufnahme des Zeigers (3) dienende flache Ende der Hülse (34) umgibt und den Zeiger {'3) und die auf der Hülse (34) angebrachten Federklemmen , 41) festklemmt.
    9. Messinstrument nach Anspruch 8. dadurch gekennzeichnet, dass die Federklemmen nnt einem nach oben vorspringenden Arm oder Lappen (76) versehen sind. von welchem ein Finger (77) seitlich abgezogen ist. wodurch eine Gabe) gebildet wiru, in die das eine Ende der die bewegliche EMI9.2 in der Gabel festgeklemmt wird.
    10. Messinst rument nach Anspruch 8 und 9. dadurch gekennzeichnet, dass die von den Ringen der Federklemmen vorspringenden Arme zu beiden Seiten eines Balancierarmes fur den Zeiger liegen, wobei die Arme in gleichen spitzen Winkeln zum Zeiger angeordnet sind, so dass sie einander ausbalancieren.
    11. Messinstrument nach Anspruch 1. 2 und 6, bei welchem der abnehmbar an der Spmdel angebrachte Zeiger mit einem in entgegengesetzter Richtung vorspringenden Arm versehen ist. dadurch gekennzeichnet, dass an dem Arm mittels emer dünnwandigen Hülse ein aus einer dünnen Scheibe bestehendes Gegengewicht angebracht ist. wobei die Masse der Scheibe grosser ist, als die Masse der Hülse. <Desc/Clms Page number 10>
    12. Messinstrument nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die ausgesparten Ständer (11) für die feste Spule aus nichtmagnetischem, gepressten oder gewalzten Blech von hohem spezifischen Widerstand gemacht sind, um die Entstehung von Wirbelströmen zu verhindern.
    13. Instrument nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass an den Ständern (11) Klemmvorrichtungen befestigt sind, von denen die Abschnitte der festen Spule so gehalten werden, dass ihre benachbarten Flächen an den Seitenflächen der Ständer dicht anliegen.
    14. Instrument nach Anspruch 12 und 13, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Ständer (11) mit einem seitlich vorspringenden Flansch versehen ist, der eine solche Krümmung hat, dass er sich an die Innenfläche der festen Spule anlegt.
    15. Messinstrument nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass zum Anbringen der Abschnitte der festen Spule an die Seitenfläche der Ständer (11) Klammern (25) dienen, die an durch die Ständer (11) hindurchgehenden Schraubenstiften sitzen, an denen sie von Muttern gehalten werden und die von Hülsen (26) umgeben sind, durch welche die Klammern (25) von den Ständern (11) getrennt werden.
    16. Messinstrument nach Anspruch 12, 13 und 15, dadurch gekennzeichnet, dass die flachen Seiten der Ständer (11) mit einer Vertiefung versehen sind, in der ein Teil des die Abschnitte der festen Spule haltenden Gliedes so befestigt ist, dass kein Teil desselben über die Ebene des Ständers hinaus vorspringt, wodurch die genaue Einstellung der Spulenabschnitte er- leie htert wird. i 7.
    Messinstrument nach Anspruch 1 und 12. dadurch gekennzeichnet, dass die von den EMI10.1 gelassener Schrauben (61) miteinander und mit den Ständern (11) verbunden sind, wobei das untere Bruckenglied - von einem Flansch (j'5) gestützt wird, der an dem unteren Ende einer aus Isoliermaterial bestehenden Hülse (54) ausgebildet ist, die den Stift (. 52) an dem oberen EMI10.2 Durchmesser gemacht sind, wobei der Durchmesser der Löcher an den Enden des einen Brücken gliedes und der in diese Lucher eintretenden Hüisenteiie derselbe ist.
    wie der Durchmesser der Locher an den gegenüberliegenden Enden des anderen Brückengliedes und der in diese Löcher eintretenden entsprechenden Hülsenteile, wodurch die Zusammensetzung der Brückenglieder und ihre genaue Einstellung erleichtert wird. EMI10.3 angebracht sind, die mit nach innen vorspringenden. zueinander versetzten Zungen versehen mill die zwischen dem Widerlager und der dasselbe tragenden Hülse eingefügt sind.
    21. Messinstrument nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass auf jedem der Spulenstamler (11) eine von ihm isolierte, in einem Ring (57) bestehende Leitklemme angeordnet ist, von der ein Lappen (59) sowie ein Streifen (58) vorspringen, an welch letzterem ein Zuleitungdraht befestigt ist. während nut den nach oben bzw. unten abgebogenen Lappen das eine Ende einet, biegsamen Leiters (67) verbunden ist, dessen anderes Ende mit dem einstellbaren Wider- EMI10.4 <Desc/Clms Page number 11>
    25. Messinstrument nach Anspruch 1 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass das einstellbare Widerlager (68) für eine der die bewegliche Spule beeinflussenden Federn (75) mit einer weiten Öffnung und einem damit verbundenen verhältnismässig engen Schlitz (82) versehen ist, in den ein in dem abnehmbaren Deckel (18) des Gehäuses sitzender Stift (90) eintreten kann, durch den das Widerlager von aussen eingestellt werden kann.
    26. Messinstrument nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die inneren Wände der die Dämpferflügel aufnehmenden Kammern je mit einer schmalen () ffnung versehen sind. EMI11.1 Wand jeder Kammer so klein als praktisch ausführbar gemacht ist, wodurch das Entweichen von Luft aus der Kammer möglichst verhindert wird.
    27. Messinstrument nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenwände der die Dämpferflügel aufnehmenden Kammern nach oben und aussen geneigt und die äusseren Kanten der Dämpferflügel den Wänden genau angepasst sind.
    28. Messinstrument nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil der Innenwandung jeder Dämpferkammer von einer von der Bodenmitte des Dämpferkastens sich erhebenden Büchse gebildet wird, die das untere Lager für den Drehzapfen der die Dämpferflügel tragenden beweglichen Spulen enthält, wodurch die Dämpferflügel in dem Dämpferkasten genau zentriert werden.
    29. Messinstrument nach Anspruch 26 und 28, dadurch gekennzeichnet. dass das obere Ende der mit dem Dämpferkasten aus einem Stück gemachten Büchse (45) ein wenig unterhalb der Ebene des oberen Endes des Dämpferkastens liegt, wobei über das obere Ende der Büchse die die Dämpferflügel (92) tragende Querstange (93) hinweggeht, die in der Mitte mit einer Verstärkung versehen ist, welche den Raum über der Buchse vollständig ausfüllt und dadurch ein Entweichen der Luft aus den Kammern nach aussen verhindert wird.
    30. Messinstrument nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass für die Dämpferkammern segmentartige Deckel vorgesehen sind. die beim Aufsetzen auf die Dämpferkammern durch von dem Dämpferkasten vorspringende Stifte oder dgl. geführt werden. wodurch das Aufsetzen und Einstellen der Deckel erleichtert und eine Beschädigung des Drehzapfen der beweglichen Spule verhindert wird.
    31. Messinstrument nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet. dass die Dämpferfl. ügel EMI11.2
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