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mengen zu führen, können sie parallel geschaltet werden, wie in Fig. 1 und 3 gezeigt ist, wobei der eine Pol jedes Spulenabschnittes zu jeder der Klemmen 6 geht. Quer über die Hauptleitung ist ein Nebenschlussstromkreis geschaltet, der aus den Drähten 7 besteht, welche zu den Klemmen 8 des Instrumentes führen. In diesen Stromkreis sind die induktionsfreien Widerstände 9 in Reihe geschaltet und ebenso die bewegliche Spule 2, die mit den Widerständen durch die Drähte 10 verbunden ist.
Bei idealen Bedingungen ist der durch den Nebenschlussstromkreis fliessende Strom proportional zur Spannung in dem Hauptstromkreis und in Phase mit ihm und, da der durch die feste Spule 1 fliessende Strom der Strom des Hauptstromkreises ist, so ist die Bewegung der beweglichen Spule 2 und des an derselben sitzenden Zeigers 3 proportional zum Durchschnitt
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Zahl der verbrauchten Watt direkt anzeigt. Die Abschnitte der festen Spule werden von Ständern 11 getragen (Fig. 3), die auf einer Platte 12 angeordnet sind. Letztere sowie die Ständer stützen sämtliche Arbeitsteile des Instrumentes.
Die Platte zu ist in einer Vertiefung 13 (Fig. 3) der Bodenplatte 14 des Gehäuses gelagert und wird durch Bolzen 7J darin befestigt, die durch Löcher hindurchgehen. welche in Lappen 16 der Platte 12 gebohrt sind. Die Platte 1 wird von der Bodenplatte für einen weiter unten beschriebenen Zweck isoliert. Diese Isolierung kann vorteilhafterweise durch die in Fig. 4 veranschaulichten Mittel erfolgen. Gemäss dieser Figur sind die Bolzen 15 mit erweiterten Anschlagflächen 108 versehen, welche von dicken Unterl-gscheihen 109 aus Isoliermaterial umgeben sind, auf denen die Lappen 16 aufruhen.
Die Bolzen 1-5 selbst sind von Hülsen 110 aus Isoliermaterial umgeben. die sich dicht an die Innenwandung der Öffnungen
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scheiben 109 und den Bolzen 15 vor und ruhen auf den Bunden 108 auf. Die oberen Enden der HÜben 110 ragen etwas Über die Lappen 16 hinaus und sind von Unterlegscheiben 777 aus Isoher- matprial umgeben, die auf den Lappen 16 aufruhen. Auf die oberen mit Gewinde versehenen
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Herstellung der Ständer 11 benutzte Material sehr hart ist. Die Zapfen werden durch Stifte 22 m den Schhtzen gehalten. Die Ständer 11 werden aus dünnem Metall gemacht, damit die Ab-
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liegenden Flächen der Ständer eingeschnitten sind. Die Nuten sind so tief gemacht, dass die Flansche 24 vollständig darin angenommen werden.
Es ist nämlich wichtig, dass kein Teil der Flansche über die Ebenen der Flächen der Ständer hinaus vorspringen kann, damit die Abschnitte der Spule 1, die auf den Sektoren 23 angebracht sind, mit den Flächen der Ständer 11 unmittelbar in Eingriff gepresst werden können, wodurch sie in genaue Einstellung mit Bezug zueinander gebracht werden. Die Spulenabschnitte werden durch Klammern 25 auf den Sektoren 23 festund mit den Flächen der Ständer 11'in Eingriff gehalten. Die Klammern sitzen an Schraubenstiften, die durch die Ständer 11 hindurchgehen, wobei mit erweiterten Köpfen versehene Hülsen 26 vorgesehen sind, welche die Schraubenstifte umgeben und durch welche die Klammern von den Trägern getrennt werden. Durch Muttern 27 werden die Klammern auf den Ständern festgehalten.
Die bewegliche Spule 2 besteht aus feinen isolierten Drahtwindungen, vorzugsweise aus Aluminium. An zwei gegenüberliegenden Stellen ist die Spule auseinandergespreizt, wie bei 2R in den Fig. 3 und 14 gezeigt ist. Durch diese offenen Stellen geht der die bewegliche Spule tragende
Stab 29 hindurch. Zur Befestigung der beweglichen Spule an dem Stab 29 sind zwei längsweise gezahnte Platten 30 vorgesehen, die entsprechend der Krümmung der Spule gekrümmt und mit an ihren Kanten abgebogenen Lappen 31 versehen sind, die einen Stift. 32 aufnehmen, welcher durch ein Loch in dem Stab 29 hindurchgeht. Die Platten 30 sind aus sehr dünnem leichten
Metall gemacht, so dass sie entsprechend der krummlinigen Gestalt der Spule geformt werden können.
Bei der Konstruktion der Spule wird der Draht so gewunden. dass die in der Achse der
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gestellt und in ihrer Stellung befestigt. Der Stab 29 wird durch die Öffnungen in der Spule an den Platten hindurchgesteckt und an den letzteren durch die Stifte 32 befestigt. Der Stab und die Spule werden so starr miteinander verbunden, und eine gegenseitige Verdrehung wird verhindert. Die nut den in genauer achsialer Stellung befestigten Platten 30 versehene Spule 2 bildet ein einheitliches Ganzes. und kann daher besonders angefertigt und gehandhabt werden. so dass die Spule zu jeder Zeit leicht an dem Stab eines Instrumentes in genauer Stellung angebracht werden kann.
Derartig hergestellte Spulen sind auswechselbar, und im Falle der Beschädigung einer Spule oder auch aus einem anderen Grunde, kann eine alte Spule durch eine neue ersetzt werden.
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Ende des Stabes sitzende Hülse ist mit einer Buchse 34 versehen. in welche das Ende des Stabes eintritt. Ausserdem ist die Hülse mit einem Bund. 35 und einem verjüngten flachen Teil. 36 sowie einem mit Schraubengewinde versehenen Teil 37 versehen. Letzterer Teil enthält eine Bohrung.
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Auf diese Weise wird der Zeiger an einer Drehung mit Bezug zu dem Stab 29 verhindert.
Der Zeiger ist auf der Hülse durch eine Überwurfmutter 39 befestigt. dei auf dem mit Gewinde ver- schenen Teil. 37 festgeschraubt ist und durch welche auch die inneren. durch Unterlegscheiben 42 aus Isoliermaterial voneinander getrennten Federklemmen 4C und 41 in Stellung gehalten w erden Die untere Hülse 33 ist ebenfalls mit einer Buchse. 34 versehen, in welche das untere Ende des Stabes : 29 eintritt, und ferner mit einem Bund 35. einem verjüngten flachen Teil 36 und einem mit Gewinde versehenen Teil.' {7. Letzterer hat ebenfalls eine Bohrung, in welche ein Drehzapfen 3 hineingepresst ist.
Letzterer findet seine Stützung in einem Diamantlager 4. 3, welches von einem
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Brücke 48 gestützten Block 47 eingeschraubt ist. Die Brücke 48 besteht aus den beiden vorzugsweise aus Metall gemachten und durch einen Streifen 51 aus Isoliermaterial voneinander isolierten Stücken-/9. J. Die Brücke w) rd von den oberen Enden der Ständer 77 getragen (Fig. 3) und dient gleichzeitig als eine Verbindung der Ständer, wodurch letztere in ihrer Stellung zueinander gehalten werden. Von den Ständern ist die Brücke ebenfalls isoliert, wodurch die Bildung eines elektrischen Stromkreises durch die Ständer, die Brücke und die Platte 12 verhindert wird.
Die Brücke wird an den Ständern/7 dadurch befestigt, dass an den oberen Enden der letzteren vor-
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sind zylindrisch gemacht und werden dadurch gebildet. dass von den oberen Enden der Ständer vorspringende Zungen abgedreht werden. Ober diese Stifte werden zunächst Unterlegscheiben 53 geschoben, die auf den durch die Stifte gebildeten Rtütztlächen der Ständer aufruhen. Die die Brücke bildenden Teile sind mit Öffnungen für die Stifte versehen, wobei zwischen den Stiften und der Innenwandung der Öffnung Hülsen 54 aus Isoliermaterial eingeschoben sind. Die eine der Hülsen 54 ist in ihrem unteren Ende mit einem Flansch JJ versehen, der auf einer der Unterlegscheiben 5J aufruht.
Neben diesem Flansch findet sich eine Verstärkung. 56, die dicht in die entsprechende Öffnung an dem unteren Teil 50 der Brücke einpasst. Die Höhe der Verstärkung 56 entspricht der Dicke des unteren Brückenteiles und dient gleichzertig zur Stützung
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des Isolierstreifens 51, auf welchem der obere Brückenteil 49 aufruht. Die Öffnung in dem letzteren Brückenteil ist kleiner als die entsprechende Öffnung in dem unteren Brückenteil 50 und ist dem oberen zylindrischen Teil der Hülse 54 genau angepasst. Über der Brücke ist einer von zwei Ringen 57 angebracht, von welchem ein Streifen cm vorspringt, an dem einer der einen Teil des Nebenschlussstromkreises bildenden Drähte 10 angelötet oder auf andere Weise befestigt werden kann.
Von dem Ring 57 springt auch ein Lappen 59 vor, dessen Zweck weiter unten beschrieben ist. Der Ring wird zwischen Unterlegscheiben 60 aus Isoliermaterial gehalten. Die Unterlegscheiben, der Ring und die Brückenteile werden durch eine Kopfschraube 61 in ihren Stellungen befestigt. Die Schraube 61 ist in das Muttergewinde des Stiftes 52 hineingeschraubt. Das andere Ende der Brücke ruht auf einer Unterlegscheibe 62 aus Isoliermaterial auf und ist von einem Stift 52 durch eine Hülse 63 aus Isoliermaterial isoliert, durch welche es auch mit Bezug zu dem Stift in bestimmter Stellung gehalten wird. Die Hülse 63 ist mit einem zylindrischen Teil 64 von kleinerem Durchmesser versehen, der in entsprechende Öffnungen in dem unteren Brückenträger 50 und dem Isolierstreifen 51 genau eingepasst ist.
Die Hülse ist mit einer zylindrischen
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zylindrische Fläche genau in eine in dem oberen Brückenteil 49 gebildete Öffnung eingepasst ist. Die Hülse 63 ist mit einem Flansch 66 versehen, der sich an den oberen Brückenteil 49 anlegt und den zweiten Ring 57 trägt, ähnlich dem an dem anderen Ende der Brücke angebrachten Ring 57. Auf diesem Ring ruht eine Unterlegscheibe 60 aus Isoliermaterial auf, an die sich der Kopf einer zweiten Kopfschraube 61 anlegt, durch welche die Unterlegscheibe, der Ring, die Hülse und die Brücke in ihren Stellungen befestigt werden. Durch die Anschlagfächen der Hülse wird die genaue Stellung der Brückenteile in parallelen wagerechten Ebenen gesichert, und da die Hülsen genau auf die Stifte 52 und in die Öffnungen der Brückenteile einpassen, so werden diese Öffnungen mit den Stiften konzentrisch gehalten.
Die genaue Stellung der Brücke und besonders des oberen Brückengliedes, in welchem sich die das Diamantlager 43 tragende Schraube befindet, ist von wesentlicher Bedeutung und wird durch die beschriebenen Mittel erreicht. Der Durchmesser der Verstärkung 56 der Hülse 54 wird gleich dem Durchmesser der Verstärkung 65 der Hülse 63 gemacht, während der Durchmesser des zylindrischen Teiles der Hülse 54 gleich dem Durchmesser des zylindrischen Teiles 64 der Hülse 63 gemacht wird. Infolge dieser Konstruktion sind die Brückenteile einander gleich, wobei jeder Teil ein weites Loch von einem gewissen Durchmesser in dem einen Ende und ein Loch von einem kleinerem Durchmeser an dem anderen Ende hat. indem die Brückenteile einfach in umgekehrter Stellung zusammengesetzt bind.
Die Brückenteile können auf diese Weise mit-demselben Gesenk gemacht werden, wodurch die durch die Konstruktion besonderer Werkzeuge zur Herstellung jedes Brückengliedes entstehenden Kosten vermieden werden. Die eigentiimliche Konstruktion der Hülse 63 hat den V orten, dass dadurch die Zusammensetzung der Brüc-ke und der damit verbundenen Teile erleichtert wird. Wenn nämhch beide Hulsen gleich der Hülse 54 konstruiert wären, so würde beim Abnehmen der Brückenteile von den Hülsen Schwierigkeit entstehen.
Infolge der oben beschriebenen Konstruktion der Brückenteile und der zur Isolierung dienenden Illllsen werden ununterbrochene Flächen vermieden, die Länge der die Brücken-
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Brückeiite. il zum anderen wird verhindert.
An den oben erwähnten, von den Ringen 57 vorspringenden Lappen 59 sind die äusseren Enden biegsamer Leiter 67 (Fig.,')) angelötet oder auf andere Weise befestigt. Diese Leiter erhalten die Gestalt flacher Federn. Die anderen Enden derselben sind an dem oberen bzw. unteren federnden Widerlager 68 bzw. 69 befestigt. Der eine der Lappen 59 ist von seinem Ring 57 nach oben und der andere Lappen nach unten abgebogen. Die Feder 67, deren eines Ende mit dem nach unten abgebogenen Lappen verbunden ist. ist an ihrem unteren Ende mit dem unteren \ tderlager verbunden, während die andere Feder 67 mit ihrem einen Ende an dem nach oben abgebogenen Lappen und mit ihrem anderen Ende mit einem nach oben abgebogenen Teil des oberen Widerlagers verbunden ist.
Auf diese Weise werden die beiden Federn oder biegsamen lutter 67 in einem Abstand voneinander gehalten und in parallelen Ebenen, und die federnden Widerlager können eingestellt werden, ohne dass eine Gefahr einer Kollision zwischen denselben vorhanden iht. Das obere federnde Widerlager 68 wird zwischen einer Anschlagfläche an der Hülse -17 und ùem oberen Brückenteil 49 gehalten, wobei zwischen dem Brückenteil und dem federnden Anschlag eine mit nach innen vorspringenden Zungen 71 versehene federnde Unterleg- scheibe 7ss eingesetzt ist.
Die Zungen in dieser Unterlegscheibe legen sich an das federnde Widerlager 68 mit solcher Reibung an, dass letzteres in jeder Stellung, in welche es eingestellt wird, gehalten wird, wobei die Stellung bequem geändert werden kann. Dis untere Widerlager 69 wird
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Die die Schraube 46 enthaltende Buchse 47 ist mit einer wagerechten Kerbe 7-) (Fig. 6) versehen, die ungefähr zur Hälfte durch die Buchse hindurchgeht. Durch ein Loch in dem oberen Teil der Buchse 47 geht eine Schraube 74 hindurch, die in ein Muttergewinde in dem unteren Teil hineingeschraubt wird. Durch Anziehen dieser Schraube können die durch die Kerbe getrennten Teile der Buchse zusammengezogen werden, wodurch auch die Gewindegänge der Schraube 46 in dem Muttergewinde der Buchse 47 festgeklemmt werden, so dass die Schraube 46 verriegelt wird. Diese Art und Weise der Verriegelung der Schraube 46 gegen zufällige Drehung ist besonders für den gewünschten Zweck geeignet, da nur eine ganz geringe Drehung der Stellschraube 74 erforderlich ist, um die Schraube 46 zu verriegeln oder genügend freizugeben, so dass sie eingestellt werden kann.
Die Schraube 46 kann auf diese Weise genau in eine solche Stellung gebracht werden, dass das obere Diamantlager 4J in dichten Eingriff mit der Spitze des oberen Drehzapfens 38 gebracht wird, ohne dass dabei der geringste Längsdruck auf den Drehzapfen ausgeübt wird. Diese feine Einstellung ist für die genaue Arbeitsweise des Instrumentes erforderlich. Die Stellschraube kann darauf zur Verriegelung der Schraube 46 gedreht werden. Die wirkliche Bewegung des über der Kerbe 73 liegenden Teiles der Buchse 47 ist so gering, dass jedwede Längsbewegung der Schraube 46, falls dieselbe nicht mit absoluter Genauigkeit den Gewindegängen des Muttergewindes angepasst ist, verhindert wird.
Auf diese Weise ist eine Schwierigkeit überwunden worden, die bei den früheren Ausführungsformen des Instrumentes vorhanden war, bei denen zur Verriegelung der das Diamantlager tragenden Schraube eine Vemegelungsmutter bekannter Form benutzt wurde. Durch das Aufsetzen einer solchen Verriegelungsmutter wurde nämlich die Schraube des Diamantlagers, nachdem sie mit Bezug zu dem Drehzapfen sorgfältig eingestellt worden war, ein wenig gehoben. Bei der Einstellung der Lagerschraube wird gewöhnlich durch den dabei verwendeten Schraubenzieher ein Abwärtsdruck auf die Schraube ausgeübt, wodurch die unteren Flächen der Schraubengewinde gegen die oberen Flächen der Muttergewinde angepresst werden. Beim Losschrauben der Verriegelungsmutter wird die Richtung des Druckes auf die
Schraube umgekehrt und die Schraube wird gehoben.
Gemäss der vorliegenden verbesserten Verriegelungsvorrichtung wird durch das Abwärtsbiegen des über der Kerbe liegenden Teiles der Buchse 47 bei der Verriegelung der Schraube lediglich ein Druck in der Richtung desjenigen Druckes ausgeübt, der bereits durch den Schraubenzieher auf die Schraube ausgeübt wurde.
Es liegt also in diesem Falle kein Bestreben vor, die Stellung der Schraube zu ändern, nachdem sie eingestellt worden ist.
Die Buchsen 47 und 72 sind dauernd an ihren entsprechenden Brückengliedern in der Weise befestigt, dass ihre inneren Enden, wie in Fig. 11 gezeigt ist, umgelegt sind. Diese Konstruktion wird durch die Verwendung von zwei voneinander isolierten Brückengliedern möglich gemacht.
Auf diese Weise wird ein Gebilde geschaffen, das jpicht zusammengesetzt und auseinander-
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und 72 unmittelbar an ihren Brückengliedern befestigt werden, wodurelh die ot\\endikeit einer Isolierung zwischen den Buchsen oder den daran a. nssebrachten federnden \\ Klerlkern und der Brücke beseitigt ist.
Die gehörige Isolierung die !'1er kleinen Teile von einer einzigen metallenen Brüeke bereitet eine gewisse Schwierigkeit, während die Isolierung zweier Brückenglieder voneinander und von den Ständern 11 sehr einfach ist. Es ist wichtig, dass die Brücke und die Lagersehrauben leicht entfernt werden können, da sie stets herausgenommen werden müssen, wenn die bewegliche Spule oder andere Teile des beweglichen Mechanismus entfernt werden.
An den Widerlagern 68 und 69 sind durch Lötung die äusseren Enden der Spiralfedern 7J (Fig. 11) befestigt, deren innere Enden an den gegabelten Armen der Federklemmen 10, 41 befestigt sind, welch letztere an der auf dem Ende des Stabes 29 sitzenden Buchse 33 befestigt sind. Durch die Spiralfedern 75 wird die Verdrehung der beweglichen Spule gemessen und dadurch die Bewegung derselben und des Zeigers geregelt, wobei die Federn stets das Bestreben haben, den Zeiger in seine Anfangsstellung zurückzubewegen. Die Federn dienen auch gleichzeitig dazu, den Strom der beweglichen Spule zu und von derselben wegzuleiten.
Jede der Federklemmen 40, 41 ist mit einem nach oben vorspringenden Arm 76 versahen (Fig. 16), von dessen oberem Ende ein Finger 77 abgebogen ist. wodurch eine Gabel gebildet wird. in welcher das eine Ende der
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sie gelgt ist, zusammengeklemmt werden, wodurch die Feder erfasst und festgehalten wird.
Ausserdem wird die Feder in der Gabel noch durch Lötung befestigt, wodurch eine dauernde elektrische Verbindung hergestellt wird. Die Federklemmen 40, 41 sind mit vorspringenden Zungen 78, 79 versehen (Fig. 15), die auf beiden Seiten eines als Gegengewicht dienenden Armes fW vorspringen. Da die Zungen auf beiden Seiten der Drehungsachse von dem Zeiger vorspringen. so unterstützen sie den Gewichtsarm in der Balanciprung des Zeigers, wodurch die Verwendung eines leichteren Gegengewichtes möglich gemacht wird. An den Zungen 78. 79 sind die Enden 81 des die bewegliche Spule bildenden Leiters befestigt (Fig. 11).
Der Stromkreis durch die bewegliche Spule ist also folgender : Ein Draht 7 (Fig. 2) des Nebenschlussstromkreises fuhrt zu einer der
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Klemmen 8 des Instrumentes, worauf der Strom durch den induktionsfreien Widerstand 9 geht, darauf durch den Draht 10 zu dem Streifen 58, Ring 57, Leiter 67, oberes Widerlager 68, Spiralfeder 75 und Klemme 40, an welcher das eine Ende 81 des die Spule 2 bildenden Drahtes angelötet ist. Das andere Ende des die Spule 2 bildenden Drahtes ist an der anderen Klemme 41 befestigt, und der Stromkreis wird vollendet durch die zweite Spiralfeder 75, das andere Widerlager 69,
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stand 9, die zweite Klemme 8, Draht 7 und den Rückleitungsdraht 5.
Wie hieraus ersichtlich, sind die Verbindungen in dem durch die bewegliche Spule führenden Stromkreis nur feste Kontakte, welche alle angelötet sind, so dass veränderliche Kontaktwiderstände, die bei Gleitkontakten entstehen. ausgeschlossen sind. Die oben beschriebenen Verbindungen, durch welche der Strom der beweglichen Spule zu-und von derselben weggeleitet wird und durch welche alle Gleitkontakte vermieden werden, tragen erheblich zu der Genauigkeit des Instrumentes bei, wenn dasselbe für Stromkreise niedriger Spannung verwendet wird, da die Widerstände, die durch derartige Kontakte erzeugt werden, wechseln und im Vergleich mit dem Gesamtwiderstand des Nebenschlussstromkreises sehr gross werden können.
Die beschriebenen Verbindungen sind daher ungeachtet der Spannung des Stromkreises, in welchem das Instrument verwendet wird, wünschenswert. Wo die Spannung des Hauptstromkreises jedoch gross ist, sind die Widerstände von Gleitkontakten im Verhältnis zu dem Gesamtwiderstand des Nebenschluss Stromkreises gering, und die dadurch etwa hervorgerufenen Fehler können unberücksichtigt bleiben. In solchen Fällen können anstatt der biegsamen Leiter 67 Leiter irgend welcher anderen bekannten Konstruktion benutzt werden, um den Strom durch die bewegliche Spule zu leiten.
Die Widerlager 68, 69 sind einstellbar gemacht, damit der Zeiger anfänglich auf die Nullstellung gebracht werden kann. Zur Einstellung der Widerlager sind die in Fig. 11 gezeigten Mittel vorgesehen Sie bestehen aus einem Arm, welcher von dem oberen Widerlager 68 vor- Hpriugt und mit einem erweiterten Schlitz 82 versehen ist (Fig. 5). In einem Lager in dem Deckel des Instrumentes ist ein Pfropfen 85 drehbar angebracht, der an seinem äusseren Ende mit einem Schlitz zum Einsetzen eines Schraubenziehers versehen ist.
An dem unteren Ende des Pfropfens untcrhalb des Deckels 18 ist ein Block 85 durch eine Schraube 87 befestigt, wobei zwischen dem Block und der Bodenfläche einer Ausnehmung 89 auf der Unterseite des Deckels 18 eine der L''itcrlegMcheibe 70 ähnliche federnde Unterlegscheibe 88 angebracht ist. In dem Block 86 sitzt ein mit Bezug zu dem Pfropfen exzentrisch gestalteter nach unten vorspringender Stift 90, der ui den Schlitz des Widerlagers 68 eintritt und dazu dient. das Widerlager zu bewegen, wenn der Pfropfen 8. 5 gedreht wird. Der Stift 90 kann aus Isoliermaterial gemacht sein. Wenn er aus Aletall gemacht ist, muss er von dem in dem Deckel eingepassten Pfropfen isoliert werden.
Zu diesem Zwecke wird der an dem Pfropfen befestigte Block 86 aus Isoliem1aterial gemacht. Der
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(lntreten kann, wenn der Deckel des Instrumentes aufgesetzt wird. Zu diesem Zweck wird beim Aufsetzen des Deckels durch Verdrehung des Pfropfens 85 der Schlitz 90 in eine Stellung gebracht, 111 weicher er sich soweit als möglich von dem Widerlager 68 befindet, so dass er beim Aufsetzen des Deckels m dte erweiterte Mündung des Schlitzes eintritt. Wenn dann der Pfropfen 85 gedreht wird. so tntt der Stift in den engeren Teil des Schlitzes 82 ein.
Durch eine weitere Drehung des
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Widerlager 69 ebenso wie das obere einstellbar ist, da die dem letzteren von dem Stift 90 mitgeteilte Bewegung offenbar eine beschränkte ist, und das Instrument sollte mittels des unteren Widerlagers annähernd eingestellt werden, ehe der Deckel 18 aufgesetzt wird. Um das Instrument gewissermassen aperiodisch zu machen, d. h. von solcher Konstruktion, dass der Zeiger nicht uber die Stellung, wo er beim Anzeigen einer gegebenen Quantität zur Ruhe kommen sollte, hin und her schwingt. ist eine Dämpfervorrichtung vorgesehen. welche eine Anzahl neuer Merkmale enthält. Die in der Bodenplatte des Instrumentes angebrachte Platte 12 wird so ausgestaltet. so dass. sie gleichzeitig den Dämpferkasten bildet.
Zu diesem Zwecke sind in der Platte zwei sektorartige Kammern 91 vorgesehen. Die inneren und äusseren Wände derselben sind konzentrisch gemacht. und zwar werden die inneren Wände von der Nabe 4. gebildet (Fig. 11). Die Wände
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Querschmitt haben. als an ihrem oberen Ende. Infolge dieser Konstruktion kann der Dämpferkasten fertiggegossen werden. Dies wird durch Verwendung von Stahlformen erreicht, die infolge der sich nach unten verjüngenden Kammern leicht herausgezogen werden können. Platte 12 wird so gegossen. dass die Schhtze 20 und die Löcher in den Lappen 16 für die Bolzen fertig sind. so daU 111 Platte nicht na-chhearbeitet zu werden braucht.
Durch die Neigung der Wände der
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entstehen, und die Flügel werden leicht verletzt werden. Vorzugsweise werden zwei Flügel 9i verwendet, wobei je ein Flügel in eine der Ausnehmungen 91 eingepasst ist. Diese Flügel sind aus sehr dünnem und leichtem Material gemacht, vorzugsweise aus Aluminium oder einer Legierung desselben, und werden mittels einer Querstange 93 von dem Stab 29 der beweglichen Spule getragen (Fig. 11). Die Querstange 93 ist mit einer mittleren kreisförmigen Erweiterung versehen, in welcher eine flachwandige Öffnung 94 gebildet ist, die auf den flachen Teil der unteren Buchse 33 passt, wobei die Querstange durch die Mutter 39 auf der Buchse gehalten wird.
Die
Querstange ist ferner mit zwei Paaren durehlöcherter Lappen 95 versehen, die auf gegenüberliegenden Seiten der Querstange von derselben nach unten ragen. An diesen Lappen sind die Flügel 92 mittels hohler Nieten oder Ösen 96 befestigt. Damit das Gewicht der Flügel möglichst verringert wird, sind sie aus ausserordentlich dünnem Material gemacht, vorzugsweise Aluminiumblech, und zur Versteifung der Flügel sind Rippen 97 aus dem Blech herausgepresst. Da das Metall zur Bildung der Rippen nicht dicker gemacht wird, so wird kein weiteres Rohmaterial zur Versteifung der Flügel verwendet, und das Gewicht der Flügel wird daher in keiner Weise vergrössert.
In Wirklichkeit wird das Gewicht im Vergleich mit dem Gewicht flacher Flügel von derselben
Stärke ganz erheblich verringert. Die Flügel werden von gleichem Gewicht gemacht und sind konzentrisch mit Bezug zu der Drehungsachse der beweglichen Spule angeordnet. so dass sie einander genau balancieren und keine besonderen Gegengewichte erforderlich sind. Die Kanten der Flügel sind zur Bildung von Flanschen 98 umgelegt, wobei die Flanschen an den inneren und äusseren Kanten der Flügel entsprechend der Krümmung der inneren und äusseren Wände der
Ausnehmungen 91 gekrümmt sind. wie in Fig. 11 gezeigt ist. Durch diese Flansche wird der
Widerstand gegen das Entweichen von Luft um die Kanten der Flügel herum vermehrt. wodurch die Dämpferwirkung vergrössert wird.
Die Dämpferkammern werden von Deckeln 99 verschlossen.
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eine kreisförmige Öffnung bilden, durch welche die Buchse 33 gerade hindurchgeht. Die Deckel 99 sind mit Lappen versehen, in welchen sich Löcher 101 befinden, die nut Schraubenlöchern 102 in der Platte 12 zusammenfallen. Die Deckel werden durch Schrauben in Stellung gehalten. Um die Anbringung der Deckel zu erleichtern und ihre richtige Stellung zu sichern. ist der Dämpfer-
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anlegen. Durch diese Stifte werden die Deckel am Gleiten verhindert. so dass sie beim Auflegen nicht gegen den Stab der Spule stossen, wodurch derselbe leicht beschädigt werden könnte. Durch die Stifte 103 werden auch die Deckel in genauer Stellung gehalten. und das Einschrauben der Schrauben wird erleichtert.
Die inneren Kanten der Flügel 92 reichen bis nahe an die Drehungachse des beweglichen Mechanismus heran, so dass die freien Teile der Querstange 9J zwischen den inneren Kanten der Flügel und dem mittleren Teil der Querstange sehr kurz sind. Diese Teile schwingen also in Bogen von kurzen linearen Abmessungen. Hierin liegt ein grosser Vorteil. da dadurch das Entweichen der Luft bei dieser Dämpfervorri htun beinahe Null ist.
Der Dämpferkasten und die Deckelplatten 99 werden aus einem unmagnetischen Matenal von hohem spezifischen Widerstand gemacht. z. B. aus dem für die Ständer 11 verwendeten Material, und zwar aus demselben Grunde, nämlich, um die Entstehung von Foucaultströmen zu vermeiden. Die Grundplatte wird auch von möglichst leichter Konstruktion gemacht, danut nicht unnötige Metalimassen in das Feld der festen Spule hineingebracht werden. Die Unterseite der Grundplatte ist zu diesem Zwecke bei 1Ko und 10 (Fig. 8) ausgeschnitten. Die Lappen 19 jedoch, welche die Ständer 11 tragen, sind starr nut dem oberen Teil des Dämpferkastens verbunden und mit den Wänden der Dämpferkammern durch dünne Platten 106 verbunden. Alle diese Teile werden aus einem Stück gemacht.
Die (Gestaltung der Grundplatte des Dämpfer- kastens kann natürlich geändert werden, und die Grundplatte und der Dämpferkasten können unter Umständen aus Abschnitten hergestellt und aus einem anderen Material, z. B. Hart- gummi oder dgl.. gemacht werden. Wenn die Grundplatte aus Metall gemacht wird, so wird sie in der beschriebenen Weise fertiggegossen. Die Grundplatte kann jedoch auch durch Gesenk- schmieden oder auf andere Weise hergestellt werden und kann, je nachdem es notwendig ist. nachbearbeitet werden.
Die Isolierung der Grundplatte von den übrigen Teilen verhindert die Entstehung eines geschlossenen Stromkreises, wodurch Wirbel-oder Foueaultströme. die sonst in einem solchen Stromkreis hervorgerufen würden, beseitigt werden.
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aufgeschraubt ist. und ausserdem aus einer Schraube 17-5, die im Vergleich mit der Hülse 114 eine grosse Masse enthält und das eigentliche Gegengewicht bIldet.
Die Hülse wird lediglich dazu benutzt, um die Verbindung mit dem Gewichtsarm'* ? her- zustellen, und ausserdem wird durch die Hülse das Gegengewicht in gehöriger Stellung auf dem Arm gehalten. Um das Aufschrauben der Hülse auf den Arm zu erleichtern, ist die Hülse gespleisst.
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nötige Gewichtsmasse zu erhalten. Infolge dieser Konstruktion kann die ganze Masse des Gegengewichtes an einem Punkt konzentiert werden, der von dem Drehungsmittelpunkt der beweglichen Spule weiter entfernt ist, als es der Fall sein würde, wenn ein zylindrisches Gegengewicht von gleichförmigem Durchmesser benutzt würde. Die Hebelwirkung des Gegengewichtes wird auf diese Weise vermehrt und leistungsfähiger gemacht.
Für eine gegebene Leistung des Gegengewichtes kann daher seine Masse verringert werden, und das auf dem Drehzapfen des Instrumentes ruhende Gewicht kann verkleinert werden. In der Zeichnung hat jeder der Abschnitte der festen Spule 1 einen inneren Durchmesser von 38 mm und einen äusseren Durchmesser von 57'15 rnm und eine achsiale Länge von 12 mm. Die Spulenabschnitte arbeiten jedoch gewissermassen als eine einzige Spule, soweit die Hervorbringung ihres magnetischen Feldes in Frage kommt. Die achsiale Lange der ganzen Spule ist gleich der Summe der achsialen Längen der beiden Abschnitte vermehrt um den dieselben trennenden Abstand. Die gesamte achsiale Länge des gezeigten Instrumentes ist 24*2mm.
Die innere oder bewegliche Spule 2 hat einen mittleren Durchmesser von 31*75mm und eine achsiale Länge von annähernd 6*35 MM. Die wichtigen Abmessungen soweit die Erzeugung eines mit einer gleichförmigen Skala versehenen Instrumentes in Frage kommt, sind die gesamte achsiale Länge der festen Spule und der Durchmesser der beweglichen Spule Die gesamte achsiale Länge und der Durchmesser müssen nahezu in dem Verhältnis der beiden erwähnten Abmessungen mit Bezug zueinander stehen. Die wirklichen Abmessungen. der Spulen können innerhalb gewöhnlicher Grenzen geändert werden, solange das annähernde
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ein Fünftel des mittleren Durchmessers der beweglichen Spule.
Diese Abmessung kann jedoch his zu einem erheblichen Grade geändert werden, ohne dass dadurch die Gleichförmigkeit der Ablenkung beeinträchtigt wird. Die Ablenkung kann unbegrenzt vermindert und unter gewöhn-
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DerWinkelmesshereich. durch welchen die Bewegungen der beweglichen Spule den Änderungen in den Werten der zu messenden Quantität proportional sind, umfasst nicht die vollständige Umdrehung der beweglichen Spule. sondern ist auf einen bestimmten Abschnitt der Umdrehung bestimmt. Um also eine Skala zu erhalten, die auf ihrer ganzen Länge gleichförmig eingestellt ist. müssen die Anfangs- und Endwinkel zwischen den magnetischen Achsen der beweglichen und festen Spule so gewählt werden, dass sie innerhalb diesem Abschnitte- ! fallen. Damit die Skala
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beweglichen Spule und beträgt für dei beschriebenen Abmessungen nahezu 360.
Bei einem solchen AnfangswinkelkanneinegleichförmigeAblenkungderbeweglichenSpuledurcheinenMessbereich von nahezu 90 erzielt werden. Bei dem veranschaulichten Instrument ist der Mess- bereich 8ss". Es muss dabei in Betracht gezogen werden, dass. nachdem die bewegliche Spule eine gewisse Stelle ihrer Ablenkung passiert hat, die Ablenkung der Spule nicht länger proportional zu dem Anwachsen der zu messenden Quantität ist. Diese Stelle wird bei der beschriebenen Abmessung der Teile erreicht, wenn die bewegliche Spule so gedreht worden ist. dass ihre magnetisch" Achse einen Winkel von 36 +86 =122 mit der magnetischen Achse der festen Spule ein- schliesst.
Um also eine gleichförmige Skala zu erhalten, ist es nicht von Bedeutung, den Anfangswinkel der Spule bei 360 festzulegen. sondern nur den Winkel der Spule auf 122 zu beschränken. Durch Verkürzung der Skala kann der Anfangswinkel der Spule an jeder Stelle zwischen 360 und 122"festgelegt werden.
Die Konstruktion der verschiedenen Teile des oben beschriebenen Instrumentes ist eine solche. dass die Teile schnell zusammengesetzt werden können. wobei sie eine genaue Einstellung mit Bezug zueinander erhalten. so dass ein praktisch brauchbares Instrument entsteht. Die
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getragen. In der Grundplatte befindet sich das untere Lager für den Stab der beweglichen Spule. und auf derselben stehen auch die Ständer. die genau mit Bezug zu dem Stab eingestellt sind. An den Ständern sind die festen Spulen sowie die Brücke angebracht. in welcher sich das obere Lager für den Stab de beweglichen Sopule befindet. Dadurch wird die gehörige gegenseitige
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in Verbindung mit den Stiften 32, die durch die in bestimmter Stellung In dem Stab gebohrten Löcher hindurchgehen.
Die Hülsen 33 sind unbeweglich auf den Enden des Stabes angebracht und mit den flachen Teilen 36 versehen, auf welche die flachwandigen Öffnungen des Zeigers und der die Dämpiernügel tragenden Querstangen aufgepasst sind. Die gehörige Winkeleinstellung der beweglichen Spule der Nadel und der DämpferHügel wird dadurch festgelegt, und es ist nicht notwendig, Experimente in der Einstellung zu machen, um diese Teile in der richtigen Weise zueinander einzustellen. Die Wichtigkeit dieser Konstruktion ist gross, da die einzelnen Teile, wenn sie einmal mittels der Werkzeuge hergestellt sind, schnell zusammengesetzt und abgenommen und, wenn notwendig, ausgewechselt werden können.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Elektrisches Messinstrument der Zeiger-Dynamometergattung, dadurch gekennzeichnet, dass die feste Spule und die genau innerhalb derselben eingepasste, mit ihr konzentrische bewegliche
Spule so zueinander proportioniert sind, dass die achsiale Länge der festen Spule zum Durchmesser der beweglichen Spule ein bestimmtes Verhältnis (4 : 5) hat, so dass gleiche Änderungen in dem
Wert des zu messenden Stromes stets gleiche Ablenkungen der beweglichen Spule und des damit verbundenen Zeigers innerhalb des Bewegungsbereiches der beweglichen Spule erzeugen. so dass die Messungen des Instrumentes auf einer gleichförmig eingeteilten Skala direkt abgelesen werden können.