AT58569B - Maschine mit kreisendem Kolben und schwingenden Widerlagern. - Google Patents
Maschine mit kreisendem Kolben und schwingenden Widerlagern.Info
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Description
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J oder Widerlagerschieber ist in einer Kammer 612 bzw. 634 angeordnet, welche Kammern an die Aussenwand 1 des Arbeitazylinders anschliessen und um den Zylinderboden 7 herum in den innerhalb der Zylinderinnenwand 2 liegenden, zentralen Raum 8 führen und durch diesen einerseits miteinander in Verbindung stehen, wogegen sie (die Kammern 612 und 634) andererseits durch zwei Leitungskanäle 912 und 934 an einen gemeinsamen, je nach der Drehrichtung der Maschine als Einlass
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und , die von den Kanälen 1112 und 1134 zu einem gemeinsamen Aus-bzw. Einlassstutzen 13 für das Arbeitsmittel führen, miteinander kommunizieren.
Die Verbindung sämtlicher gleichartiger Offnungen untereinander sowie die Anordnung der beiden ;widerlager innerhalb der Kommunikationsräume für die von den Widerlagerzungen durchsetzten Öffnungen gleicher Art gewährleistet eine vollknmmelle Druckentlastung sowohl des Kolbenkörpers als auch beider Widerlager und verhindert Reibungen zwischen den gegenseitig sich bewegenden, arbeitenden Organen der Maschine.
Die Innenwand des ringförmigen Zylinders reicht nicht bis an den Zylinderdeckel 1. J, so dass zwischen diesem und dem Rande der Zylinderinnenwand i ein Ringschlitz 1. 5 frei bleibt.
Die durch den Zylinderdeckel 14 und Boden 7 hindurchgehende, nach beiden Aussenseiten ab- gedichtete, zentrisch gelagerte Achse 76 trägt eine Scheibe (oder ein Speichenrad) 17, die mit ihrem Hände durch den Ringschlitz 15 in den Zylinderraum hineinragt und auf der dem letzteren zugekehrten Seite den ellipsenringförmigen Kolbenkörper 3 trägt.
Zweckmässig wird dieser Kolbenkörper dadurch gebildet, dass aus einem hohlen, kreisringförmigen Zylinder vier um je 90 gegeneinander versetzte, abwechselnd auf der Aussen-und
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bleiben, die die durch die ausgenommenen Teile entstandenen Arbeitsräume begrenzen und zu derenseitlichenAbdichtungdienen.
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bildungen rle8selben in den Arbeitsräumen entstehen können.
Die beiden Zungen eines jeden Widerlagerschiebers werden durch ein Mantelstück eines um die Drehachse des widerlagers gekrümmten Zylinderkörpers gebildet. das einen achsialen
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ein Klemmen zwischen Kolben und Zungen stattfinden kann. Es ist ersichtlich, dass zufolge der besonderen Ausgestaltung und Anordnung der einzelner Organe der vorstehend beschriebenen Maschine neben einer vollkommenen Druckentlastung sämtlicher arbeitenden Teile ein unter-
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hp. shnunenden Teile je zweier Zungen eines Widerlagerschiebers stets gleich bleibt und hiebei immer em Maximum beträgt.
Es wird gleichzeitig eine Totpunktlage des Arbeitskolbens vermieden, weil in dem Zeitpunkte, in dem die Ein-und Auslässe in der Aussenwand des Zylinders durch die Kolbenteile 31 geschlossen und die äusseren Widerlagerzungen vollkommen aus dem Zylinderraum herausbewegt sind und daher dem Arbeitsmittel keine Reaktionsfäche bieten, die inneren Wider-
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Der Weg, den das Mittel vom Einlass durch die verschiedenen Räume der Reihe nach bzw. gleichzeitig nach dem Auslass nimmt, ist folgender : Das beispielsweise durch den Stutzen 10 eintretende Mittel gelangt durch die Kanäle 912 und go in die Kammern 612 und 634 der beiden Widerlagerschieber und durch diese Kammern in den zentralen Raum 8.
Aus den beiden Kammern und dem zentralen Raume gelangt das Mittel durch die Einlässe el bis e4 in die Arbeitsräume und nach Abschluss der Einlässe durch die sodann geöffneten Auslässe al bis a4 in die Überleitungskanäle 1112 und 1134 und durch die Auslasskanäle 1212 und 1234 zum Stutzen 13.
Es ist ohneweiters ersichtlich, dass die Maschine durch blosse Verstauchung von Ein-und Auslass für beide Drehrichtungen in vollkommen gleicher Weise arbeitet und dass in jeder Kolbenstellung von einer Drehrichtung auf die andere übergegangen werden kann. Alle diese vorteilhaften Wirkungen werden zufolge der Anordnung und Ausgestaltung der einzelnen Organe gemäss der Erfindung mit nur einem einzigen Kolben und Zylinderraum ohne besondere Steuerungsorgane erreicht, woraus sich der weitere Vorteil ergibt, dass die Maschine wenig Raum beansprucht.
Da ferner die Verwendung von Federn oder die Anordnung besonderer Steuerungsorgane für die Widerlagerschieber vermieden wird, so sind Betriebsstörungen durch Versagen der Steuerungen oder durch ungünstige Beeinflussung der Widerlagerfedern durch die insbesondere bei hoher Umdrehungszahl in bedeutendem Masse hervorgerufene Fliehkraft ausgeschlossen.
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gegeneinander versetzt sind und die Ein-und Auslässe der einzelnen Gruppen (e1, e2 und e2, e4 bzw.
a1, a2 und a3, a4) in der Aussen-und Innenwand diagonal einander gegenüberliegen und dass der Kolben aus einem im Querschnitt ellipsenförmigen Ring (3) besteht, der mit der Aussenfläche seiner an den Enden der grossen Achse liegenden Teile (3]) bis zur Aussenwand (1) und mit der Innenfläche seiner an den Enden der kleinen Achse liegenden Teile (. 32) bis zur Innenwand (2) des Zylinderraumes reicht und an dessen Aussen- und Innenfläche an zwei diagonal gegenüber-
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Claims (1)
- EMI3.3 <Desc/Clms Page number 4> hineinragenden Kolbenscheibe (oder einem Speichenrad) (17) befestigt ist, die von einer durch den Zylinderdeckel und-boden hindurchgehenden, nach beiden Aussenseiten abgedichteten, zentrisch gelagerten Achse (16) getragen wird.6. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Zungen jedes Widerlagerschiebers durch ein Mantelstück eines um die Drehachse des Widerlagers gekrümmten Zylinderkörpers gebildet sind, das einen achsialen Schlitz aufweist, durch den der Kolbenkörper hindurchgleitet.7. Maschine nach den Ansprüchen 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass der die äussere 'Widerlagerzunge tragende Arm (18) des Widerlagers eine kreisbogenförmige Platte (19) trägt, in der kreisbogenförmige, um die Drehachse des Widerlagers gekrümmte Fhhrungsrillen (20) vorgesehen sind, und dass die innere Widerlagerzunge eine der genannten Platte entsprechende Platte (21) trägt, an der in die Rillen passende Leisten angeordnet sind, so dass die beiden mit ihren Rillen und Leisten ineinandergreifenden und in verschiedener gegenseitiger Einstellung EMI4.1 der einander gegenüberstehenden, an dem Kolbenkörper anliegenden Zungenende keilförmig ausgestaltet sind, wobei die Keilflächen entsprechend der Kolbenfläche,auf der sie anliegen, EMI4.2 starr miteinander verbundenen Zungen gut abgedichtet ist und in keiner Kolbenstellung ein Klemmen zwischen Kolben und Zungen stattfinden kann.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT58569T | 1911-05-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT58569B true AT58569B (de) | 1913-04-10 |
Family
ID=3580289
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT58569D AT58569B (de) | 1911-05-06 | 1911-05-06 | Maschine mit kreisendem Kolben und schwingenden Widerlagern. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT58569B (de) |
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1911
- 1911-05-06 AT AT58569D patent/AT58569B/de active
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