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Vorrichtung zum gleichzeitigen Verteilen von Flüssigkeiten in verschieden hoch stehende
Gefässe nach einem bestimmten Verhältnis.
Wenn aus einem Behälter, der eine Anzahl gleichgestalteter, mit Hähnen versehener Abzustutzen besitzt, eine Flüssigkeit gleichzeitig in verschieden hoch stehende Gefässe derart verteilt werden soll, dass in derselben Zeit allen Gefässen dieselbe Flüssigkeitsmenge zugeführt wird, ist es notwendig, die Hähne der die höher stehenden Gefässe versorgenden Stutzen weiter zu öffnen, als die Hähne jener Stutzen, durch welche die in die tiefer stehenden Gefässe laufende Flüssigkeit strömt.
Es ist aber bei den bekannten Einrichtungen kaum möglich, das Verhältnis der freien Durchflussquerschnitte der einzelnen Stutzen so zu treffen, dass ein wirkitch gleichmässiges Anfüllen aller Gefässe erfolgt, und es wird fast immer der Fall eintreten, dass ein Teil der Gefässe früher vollgefüllt wird als die anderen.
Dieselbe Schwierigkeit ergibt sich, wenn es sich darum handelt, die Verteilung nach einem anderen bestimmten Verhältnis durchzuführen. Die vorliegende Erfindung bezweckt, diesem Mangel abzuhelfen.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Beispiel der Anwendung der Erfindung bei einem
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wirbel dient ein mit dem Hahnwirbel 5 verbundener Handgriff 9.
In jedem der Stutzen 2 ist ein Körper 10 drehbar gelagert. der ans zwei in jp
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äussere Skala entspricht dem Stutzen 3, die innere dem Stutzen 4.
Der Zeiger 13 kann durch eine im Stutzen 2 vorgesehene Schauöffnung 14, die mittctii eines in dem Stutzen dicht eingesetzten C'iasrohres 15 abgeschlossen ist, beobachtet werden. Zur drehbaren Lagerung des Körpers 10 dient eine an ihm angebrachte kegelförmige, in einer entsprechenden Ausnehmung der inneren Stutzenwandung drehbare Spit/e 16 und eine durch Schranbengewinde in der Stutzenwandung festgehaltene, in eine Lagerhülse des Körpers 10 greifende Spindel 17. 18 ist eine zur Beobachtung des Flüssigkeitsstandes im Bierbehälter dienende. mit einem Probierhahn 19 versehene Glaslanterne, 20 der Zunuss3stlltzen nebst Hahn 21 und 22 der Ablassstutzen nebst Hahn 23.
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der Flügel 11 die Fläche 24 der die beiden Stutzen trennenden Scheidewand 25 berührt und dass der Zeiger 13 seine rechte Extremlage an der Doppelskala einnimmt. Wenn nun die Hahnwirbel 5 und 6 verstellt werden, vermindert sich der freie Durchflussquerschnitt im Stutzen 3, während der DurchHuf3querschnitt im Stutzen 4 nach und nach eröffnet wird.
Hiebei dreht sich der Körper 10 entgegengesetzt dem Uhrzeiger und der Zeiger 13 schwingt nach links. Wenn schliesslich der Stutzen 3 vollständig abgesperrt und der Stutzen 4 daher vollständig geöffnet ist, berührt der Flügel 12 des Körpers 10 die Fläche 26 der Scheidewand 25, wobei der Zeiger 13 seine linke Extremlage erreicht. Zwischen den beiden Extremlagen des Körpers 10 wird es eine Mittellage geben, in welcher der Körper 10 symmetrisch zur Scheidewand 24 steht. Dieser Fall wird dann eintreten, wenn in den Stutzen 3 und 4 während derselben Zeit dieselben Biermengen fliessen, da dann die beiden auf die Flügel 11 und 12 wirkenden entgegengesetzt gerichteten Drehmomente einander gleich sind.
Der Stutzen 3 wird dann selbstverständlich weniger weit geöffnet sein, als der Stutzen 4.
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solange zu verstellen, bis der der Zeiger 13 seine Mittellage einnimmt. Dieser Zustand wird nach einigen Versuchen leicht zu erreichen sein. Bei der dargestellten Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist jede der beiden Skalen von 0 bis 4 beziffert, wore die Endpunkte der Skalen den Extremlagen des Körpers 10 entsprechen.
Die beiden Skalen sind empirisch derart geteilt, dass das Verhältnis der bei einem und demselben Teilstrich beider Skalen stehenden Zahlen gleich ist dem Verhaltnis der durch die beiden
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also in einem besonderen Fall gewünscht wird, dass beispielsweise durch den Stutzen 3 in derselben Zeit dreimal so viel Bier als durch den Stutzen 4 fliesst, so wird man den Handgriff 9 solange verstellen, bis der Zeiger 13 auf der äusseren Skala auf ,,3" und auf dur inneren Skala auf n l"steht.
PATENT-ANSPRÜCHE : ]. Vorrichtung zum gleichzeitigen Verteilen von Flüssigkeiten in verschieden hoch stehende Gefässe nach einem bestimmten Verhältnis, dadurch gekennzeichnet, dass in jedem
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