AT57142B - Kontinuierlich arbeitendes Verfahren und Vorrichtung zum Ausschwitzen von rohem Paraffin oder ähnlichen Mischungen von bei verschiedenen Temperaturen schmelzenden Substanzen. - Google Patents

Kontinuierlich arbeitendes Verfahren und Vorrichtung zum Ausschwitzen von rohem Paraffin oder ähnlichen Mischungen von bei verschiedenen Temperaturen schmelzenden Substanzen.

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AT57142B
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sweat
iron
melt
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Ewaldus Daniel Dr Pyzel
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Ewaldus Daniel Dr Pyzel
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   Das neue Verfahren bietet alle Vorteile eines kontinuierlich arbietenden Kreisprozesses. ohne die Nachteile   der periodisolien Arbeitsweise   zu besitzen. Der Hauptvorteil des neuen Verfahrens besteht in seiner grossen Leistungsfähigkeit. Dieselbe beruht darauf, dass die ganze Anlage mit Ausnahme von höchstens zwei Wagen, welche sich in den Luftschleusen oder beim Aufladen befinden, fortwährend dem Schwitzprozess unterworfen ist. Die Schwitzoberfläche braucht daher bei vorliegendem Verfahren nur ein Halb oder ein Drittel so gross zu sein, wie bei den periodisch arbeitenden Anlagen, um dieselbe Leistung zu liefern. Ferner wird infolge Anwendung des Gegenstromprinzipes bei dem neuen Verfahren die Wärme sehr günstig ausgenutzt und eine Verlust an Wärme durch Verwendung der Luftschleusen auf das geringste Mass eingeschränkt.

   Die durch den Ventilator erzeugte schnelle   Luftströmung   durch den Schwitzkanal verringert ferner den Temperaturunterschied zwischen dem oberen und unteren Teile des Schwitzgestelles, so dass das   Aussehwitzen   in allen Pfannen gleichmässig schnell erfolgt. Ausserdem lässt sich die Schnelligkeit des   Ausschwitzens   durch Vorstellung des Ventilators und der   Luftschieber h sicher   einstellen. Da   schliesslich   die ausgeschwitzten Produkte stets sofort   abfliessen,   wird auch die Fraktionierung wesentlich verschärft werden.

   Auch die Konstruktion der Pfannen und Wagen bietet manche Vorteile : Das Wellblech gibt der Gaze eine gute und billige   Unterstützung,   so dass Durchsenkungen derselben und hiedurch hervorgerufene   Olansammlungen   vermieden werden. Auch lassen sich die   Gazeböden   ohne viel Mühe und Zeitverlust reparieren und reinigen. Die Vorteile sind auch dann vorhanden, wenn die Wagen in den alten, periodisch arbeitenden Ofen verwendet werden. 



  Jedoch   ipt die gemeinschaftliche   Anwendung des kontinuierlich arbeitenden Kanals und der neuen   Wagen selbst für kleinere   Anlagen vorzuziehen, da nur auf diese Weise alle Mängel des   üblichen     b'steu8 beseitigt   werden können. 



   An   Stelle heisser   oder erhitzter Luft können auch heisser oder erhitzter Dampf benutzt werden. 



   PATENT. ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum Ausschwitzen von Paraffin und ähnlichen Mischungen von bei verschiedenen Temperaturen schmelzenden Substanzen, daduch gekennzeichnet, dass das Ausbchwitzen kontinuierlich erfe   gt. indem die auszuschwitzende   Masse im Gegestrom zu einem Strom erhitzter Luft oder erhitzten Dampfes durch den Schwitzofen (a) geleitet wird, so dass ent- 
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Claims (1)

  1. bewegten und zu fraktionierenden Masse entgegengeführte erhitzte Luft oder der erhitzte Dampf im Kreislauf geführt wird, derart. dass die abgekühlte Luft vom Ventilator frisch angesaugt und vonneurmangewärmtwird. EMI4.2 EMI4.3 EMI4.4 <Desc/Clms Page number 5> EMI5.1 dass die am tiefsten Kanalende angebrachte Luftschleuse mit Dampfheizrohren (i) und mit Zufuhrleitungen für Frischdampf versehen ist, um das Paraffin schnell ausschmelzen zu können.
    12. Ausführungsform des Ofens (Kanales) nach Anspruch 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass seitlich im Kanal eine oder mehrere Rinnen (k) verlaufen, welche durch Scheidewände (n) in Abteilungen von der Länge eines 8chwitzwagen8 geteilt sind, während jede Abteilung eine Abteilung nach aussen besitzt, so dass die vom Wagen abfliessenden Schwitzprodukte sofort nach aussen geführt werden können.
    13. Zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1 bis 6 ein Schwitzwagen, dadurch gekennzeichnet, dass derselbe in schräger Richtung verlaufende Anschläge für die Schwitzpfannen besitzt.
    14. Ausführungsform des Schwitzwagens (b), dadurch gekennzeichnet, dass derselbe auf fleur einen Seite an den Eckpfosten (t) befestigte U-Eisen (s) trägt, in welche die eine Seite der Schwitzpfannen (r0 hineinreicht, während die Pfosten der anderen Wagenseite (u) tiefer liegende Anschläge für die schrägliegenden Pfannen tragen. 15. Ausführungsform des Wagens nach anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass EMI5.2 besitzt, so dass die Schwitzprodukte in verschiedenen Rinnen (k) verteilt werden können.
    16. Zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1 bis 6 Schwitzpfannen, dadurch gekennzeichnet, dass dieselben einen Boden aus gewelltem galvanisierten Eisen (p) besitzen, über welchem Gaze (q) gezogen ist, die auf drei Seiten mittels der Winkeleisen (r und o) auf dem Wellbleche (p) festgeklemmt ist,.
    17. Ausführungsform der Schwitzpfannen, dadurch gekennzeichnet, dass dieselben auf einer Seite mit Abfluf3rinnen (1 :) versehen sind, die in ein gemeinsames Sammelrohr ( :) münden.
    18. Ausführungsform der Schwitzpfannen, dadurch gekennzeichnet, dass dieselben aus flachen, eisernen Pfannen mit geschlossenen Seitenwänden bestehen, während der Boden aus EMI5.3
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