AT57120B - Einrichtung zur elektrischen Arbeitsübertragung durch Mehrphasenstrom. - Google Patents
Einrichtung zur elektrischen Arbeitsübertragung durch Mehrphasenstrom.Info
- Publication number
- AT57120B AT57120B AT57120DA AT57120B AT 57120 B AT57120 B AT 57120B AT 57120D A AT57120D A AT 57120DA AT 57120 B AT57120 B AT 57120B
- Authority
- AT
- Austria
- Prior art keywords
- frequency
- stator
- frequency converter
- collector
- rotor
- Prior art date
Links
- 230000001360 synchronised effect Effects 0.000 claims description 6
- 230000005415 magnetization Effects 0.000 claims description 5
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims description 3
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 claims description 3
- 238000004804 winding Methods 0.000 claims description 3
- 230000033228 biological regulation Effects 0.000 claims 2
- 230000005284 excitation Effects 0.000 claims 2
- 230000006698 induction Effects 0.000 claims 1
- 230000010363 phase shift Effects 0.000 claims 1
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 2
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 1
Landscapes
- Control Of Eletrric Generators (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 EMI1.2 <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 Eine genauere Betrachtung zeigt nun aber, dass die Synchronmaschine s, die bestimmungsgemäss nur zum Steuern des Motors und zur Deckung der Magnetisierungsenergie dienen sollte, elektrische Energie aufnehmen muss, sobald der Motor ein Drehmoment ausübt. Dreht sich dieser beispielsweise, wie es meist der Fall sein wird, in bezug auf seine Statorfrequenz mit untersynchroner Geschwindigkeit, dann gibt sein Rotor elektrische Energie ab, die, wie Fig. 2 zeigt. zusammen mit der Rotorenergie des Generators in die Steuermaschine s fliesst. Um also den Motor m in Betrieb zu setzen, hat man der Steuermaschine s, die anfangs in halbem Synchronismus EMI2.2 Steuermaschine bei allen Geschwindigkeiten dasselbe bleiben. Steht die Steuermaschine still. so läuft der Motor synchron mit dem Generator. Die Energie, die der Steuermaschine entzogen werden muss, entspricht also stets dem gerade auftretenden Drehmomente des Motors, multiplizie ! t mit der Abweichung der Motorgeschwindigkeit von der synchronen Geschwindigkeit gegenüber dem Generator. Die Anordnung in der bisherigen Schattung ist also noch nicht sehr brauchbar, weil cm grosser Teil der im Generator erzeugten Energie von der Steuermaschine als mechanische Energie wieder fortgeleiter werden muss. Es soll daher die im Rotorkreis vorhandene überschüssige Energie in einen Frequenzwandler geleitet werden, der sie auf die Periodenzahl des Statorkreises umwandelt. so dass man sie diesem wieder zuführen kann. Gleichzeitig damit soll die Spannung der über trageneu Energie auf die Statorspannung transformiert werden. Sowohl die Frequenz-als nu h EMI2.3 EMI2.4 wandlers - von der Summe oder Differenz der beiden Frequenzen abhängt. Auch durch eine besondere Wicklung auf seinem Stator kann man nach Fig. 5 den Frequenzwandler antreiben iassex. wenn diese Wicklung mit seiner Bürstenfrequenz gespeist wird. In allen Fällen lässt man den EMI2.5 stosse am Motor, gestört, so können die Maschinen aus dem Tritt fallen. Im allgemeinen wird der quasisynchrone Lauf durch synchronistierende Kräfte aufrechterhalten. Da die Synchronmaschine s. welche die Magnetisierung liefert, bei der Anwendung eines EMI2.6 <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 EMI3.2 EMI3.3 <Desc/Clms Page number 4> EMI4.1 entspricht. Bei Belastung sclüpft also der Motor gegenüber dem Sollwerte der Drehzahl, der am Transformator eingestellt ist, in ganz ähnlicher Weise, wie es von den asynchronen Drehfeldmotorcn oder den Gleichstrom-Nebenschlussmaschinen her bekannt ist. Die Leerlaufdrehzahl selbst lässt sich durch Regeln am Transformator (r der Fig. 9) auf jeden beliebigen Wert einstellen. Das hier beschriebene System der Energieübertragung durch Wechselstrom lässt sich mit besonderem Vorteile überall dort anwenden, wo sonst das sogenannte Leonard-System für Gleich- strom in Frage kam, es hat diesem gegenüber verschiedene Vorzüge. Während bei dem Gleich- stromsysteme sowohl der Generator, als auch der Motor eines Kollektors bedarf, der stets den vollen Belastungsstrom führt, können die beiden Maschinen hier kollektorlos ausgeführt werden, was besonders bei Turbogeneratoren und langsam laufenden Motoren grosse Ersparnisse, z. B. überhaupt erst die Ausführungsmöglichkeit ergibt. Bei dem hier beschriebenen System ist nur ein einziger Kollektor erforderlich, der mit derjenigen Geschwindigkeit betrieben wtrden kann, die am günstigsten für seine Kommutierung ist. Der Kollektor führt ferner nur während des Anlaufes Belastungsströme und entlastet sich mit zunehmender Drehzahl des Motors immer mehr, bis er schliesslich bei dessen Synchronismus mit dem Generator nur noch Magnetisierungsströme führt. Selbst beim Anlaufe durchfliesst den Kollektor nur die Hälfte der Energie, die dem Drehmomente des Motors entspricht, und zwar deshalb, weil das System mit selbsttätiger Frequenzverminderung beim Anfaliren arbeitet und daher grosses Anzugsmoment mit geringer, den Moto ! EMI4.2 Statorkreisen die volle Frequenz, in den Rotorkreisen die Frequenz Null herrscht, fliesst beim StiMstnde in beiden Kreisen Strom von nur halber Frequenz. Diese Frequenzerniedrissung wirkt auch günstig auf die Wirkungsgrade von Generator. Motor und Frequenzwandler bei geringer Drehzahl des Motors ein. DaselbsterregendeWechselstromsystemeihreSpannungbeimSchaltenleichtwverleieren können und überdies, wenn sie stabil arbeiten sollen, hohe Eisensättigung erfordern, während EMI4.3 Es kann unter Umständen auch zweckmässig sein. beiden Seiten zu regeln, um immer am Frequenzwandler eine geeignete Spannung und Stromstärke zu erhalten. die Anordnung der Fig. 10 lässt sich insoferne noch etwas abändern, als man den Anker EMI4.4 maschinen zu verbinden, sondern an einem gesonderten Frequenzwandler zu belassen, da dte Heltung des Kollektors dann im allgemeinen geringer und für die Kommutierung vorteilhafter wird. ausser der mehrfach erwähnten Art von Frequenzwandlern mit Kollektor, lassen sich mit ganz ähnlichem Erfolge auch beliebige andere Arten von Frequenzwandlern verwenden. bei plelsweise Maschinen, die die Energie nicht direkt, sondern vielleicht durch mechanische oder EMI4.5 <Desc/Clms Page number 5> EMI5.1 **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- <Desc/Clms Page number 6> EMI6.1 hohe Spannungen zu vermeiden.3. Einrichtung zur Arbeitsübertragung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anwendung von Frequenzwandlern, die die überschüssige Energie aus dem Rotorstromkreis des Systems in den Statorstromkreia oder umgekehrt übertragen.4. Einrichtung zur Arbeitsübertragung nach Anspruch 1 und 3, gekennzeichnet durch einen solchen mechanischen oder elektrischen Antrieb des Kollektor-Frequenzwandlers, dass dieser stets synchron mit dem Generator läuft.5. Einrichtung zur Arbeitsübertragung nach Anspruch 1 und 3, gekennzeichnet durch Kollektor-Frequenzwandler, deren Kollektorseite an die Stromkreise niederer Frequenz angeschlossen ist, um bei Synchronismus auch Gleichstrom liefern zu können.6. Einrichtung zur Arbeitsübertragung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Magnetisierungsenergie ganz oder teilweise von den Kollektormaschinen erzeugt wird.7. Einrichtung zur Arbeitsübertragung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Anwendung EMI6.2 energie ganz oder teilweise liefert." 8. Einrichtung zum Betriebe von Arbeitsübertragungssystemen nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannung der Phase an den Kollektorbürsten des Frequenzwandlers von Hand oder in Abhängigkeit von den Betriebsgrössen derart geregelt wird, dass bei jeder Frequenz bei Selbsterregung des Systems eine bestimmte Spannung, bei Fremderregung eine bestimmte Phasenverschiebung im Erregerkreise sich einstellen kann.9. Einrichtung zur Arheitsübertragung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass zum Steuern des Motors die Frequenzen der Stator- und Rotorstromkreise zwangläufig geregelt werden, entweder durch eine Synchronmaschine, die der einen Frequenz einen bestimmten Wert vorschreibt oder durch einen Frequenzwandler, der eine bestimmte Beziehung zwischen Statorund Rotorfreqquenz erzwingt, zu dem Zwecke, dem System synchrone Eigenschaften zu verleihen.10. Betriebseinrichtung für das Arbeitsübertragungssystem nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass gleichzeitig mit der Frequenzregelung eine Spannungsregelung der zwischen dem Stator- und Rotorstromkreise übertragene leistung vorgenommen wird.$11. Einrichtung zum Betriebe der Gesamteinrichtung nach Anspruch 1 und 3, gekennzeichnet durch einen derartigen Antrieb des Frequenzwandlerq, dass sein Frequenzverhättnis sich nach EMI6.3 die Rotoren der Drehfeldmaschinen gleichzeitig Schleifringe und Kollektoren besitzen, deren Bürsten unmittelbar oder über regelbare Transformatoren mit den Statorkreisen verbunden sind.13. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass neben den Wicklungen für die Arbertsströme besondere Erregerwicklunen für die Magnet isierung ; < - ströme auf den Maschinen vorgesehen sind. EMI6.4 gekennzeichnet, dass die Läufer der Motoren und Generatoren in der Nähe des Synchroniamur- kurzgeschlossen werden, um bei Magnetisierung Vom Ständer aus ohne Frequenzwandler wie bei gewöhnlichen asynchronen Maschinen zu arbeiten.! 5. Einrichtung zum Sperren der Bewegung der Motoren U1 dem System nach Anspruch l. dadurch gekennzeichnet, dass die Stator- und Rotorstromkrerse der Motoren unmittelbar oder über Transformatoren miteinander verbunden werden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT57120T | 1910-04-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT57120B true AT57120B (de) | 1913-01-10 |
Family
ID=3578831
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT57120D AT57120B (de) | 1910-04-08 | 1910-04-08 | Einrichtung zur elektrischen Arbeitsübertragung durch Mehrphasenstrom. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT57120B (de) |
-
1910
- 1910-04-08 AT AT57120D patent/AT57120B/de active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2737541A1 (de) | Dynamoelektrische maschine mit einrichtungen zum schnellen erregungsabbau und verfahren zum schnellen erregungsabbau bei buerstenlosen erregermaschinen | |
| DE3781613T2 (de) | Geraet fuer wechselstrommotorantrieb. | |
| AT57120B (de) | Einrichtung zur elektrischen Arbeitsübertragung durch Mehrphasenstrom. | |
| DE636833C (de) | Einphaseninduktionsmotor mit magnetischem Nebenschluss an den Statorpolen | |
| DE826769C (de) | Regelung der Drehzahl von Induktionsmotoren | |
| DE2221893A1 (de) | Erregeranordnung | |
| DE229310C (de) | ||
| DE331708C (de) | Ruhender, aus magnetisch gesteuerten Quecksilberdampf-Gleichrichter- oder Sperrzellen bestehender Umformer | |
| AT220226B (de) | Induktionsmaschine | |
| AT223269B (de) | Rotierende elektrische Maschine | |
| DE102023128490A1 (de) | Elektromotor mit asymmetrischen wicklungen und damit ausgestattetes fahrzeug | |
| DE871337C (de) | Elektrische Umformermaschine | |
| DE145434C (de) | ||
| DE653522C (de) | Anordnung zur Erzeugung oder zur Aufnahme eines Gleichstroms von gleichbleibender Staerke | |
| AT19423B (de) | Asynchroner Wechselstrommotor bezw. -erzeuger. | |
| AT64771B (de) | Einrichtung zum unabhängigen oder gemeinsamen Regeln der Eigenfrequenz und Stärke der Erregung von Drehfeldinduktionsgeneratoren. | |
| DE2458779A1 (de) | Wechselstromgenerator | |
| DE206532C (de) | ||
| AT20745B (de) | Einrichtung zur Erzeugung von ein- oder mehrphasigem Wechselstrom niedriger Periodenzahl mit einer doppeltsynchron laufenden, asynchronen Induktionsmaschine. | |
| DE966903C (de) | Elektrisches Getriebe | |
| DE159168C (de) | ||
| DE451354C (de) | Elektrische Lokomotive mit einem Phasen- und Frequenzumformer | |
| AT131522B (de) | Einankerumformer. | |
| DE148305C (de) | ||
| AT77976B (de) | Einrichtung zur Belastungsverteilung, besonders beim Ab? und Zuschalten von parallel arbeitenden, durch Synchronmotoren angetriebenen Synchrongeneratoren. |