AT56912B - Vorrichtung für Webstühle mit selbsttätiger Spulenauswechslung zur Beseitigung der sich ergebenden Fadenreste. - Google Patents
Vorrichtung für Webstühle mit selbsttätiger Spulenauswechslung zur Beseitigung der sich ergebenden Fadenreste.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Vorrichtung für Webstühle mit selbsttätiger Spulenauswechslung zur Beseitigung der sich ergebenden Fadenreste. Die Erfindung betrifft Mittel zur Beseitigung der beim Einschlagen neuer, voller Spulen und Ausstossen verbrauchter oder verletzter Spulen sich ergebenden Fadenenden oder Fadenreste, um einesteils deren Eintritt in das Fach, womit Webfehler verbunden wären, zu verhindern, andernteils die Ablieft'rulg reiner Hülsen an die Spinnerei ohne weitere Handarbeit zu ermöglichen. Hiebei kommen zwei Arten von Fäden in Betracht, nämlich der vor der Aus- EMI1.1 aus dem Schütten vor oder nach ihrem vollständigen Ablauf stattgefunden hat. Zwar sind Vorrichtungen schon bekannt, welche den auf der ausgestossenen Spule noch vorhandenen Fadenrest beseitigen sollen, sei es durch rasch umlaufende Spindeln, Walzen und Walzenpaare, oder durch umlaufende Walzenbursten, gerauhte endlose Tücher und dgl. Diese bekannten Vorrichtungen erfÜllen ihre Aufgabe nicht befriedigend, weil der von der fallenden Spule ausgehende Faden von den erwähnten Mitteln viel zu selten richtig erfasst wird, so dass der Prozentsatz wirklich gesäuberter Spulen ein geringer ist. Von solchen bekannten Vorrichtungen unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand zunächst dadurch, dass die zur Aufwickelung der Fäden verwendeten, nackten Spindein behufs Abstreifens der abgewickelten Fäden aus ihren Lagern herausziehbar sind, sodann dadurch, dass die notwendige Berührung der Fäden mit den Aufwickelspindeln durch besondere Mittel erzwungen wird. Ewe beiden Fadenarten dienende Vorrichtung ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt : Fig. 1 die Seitenansicht eines Teiles des Webstuhtes, an dem die teilweise Im Schnitt gezeichneten Bestandteile der Vorrichtung angebracht sind ; Fig. 2 die Ansicht von oben ; Fig. 3 einen Schnitt nach A-B der Fig. I. Eine in dem am Webstuhl befestigten Träger a drehbare und achsial verschiebbare EMI1.2 wird von der Hauptwelle d des Stuhles mit grosser Umtaufsgeschwindigkeit angetrieben. Durch die Hin-und Herbewegung der Wobtade kommt der von der Spule 9 abgezogene Einfädelfaden nach dem Einschlagen dieser Spule in don Webschützen mit dieser Spindel b in Berührung, wird von ihr erfasst und mit grosser Geschwindigkeit aufgewickelt. Für die Wirksamkeit der Spindel b ist es ohne Belang, wie der Einfädelfaden vorher von der Spule abgezogen und festgehalten worden ist. In der Zeichnung ist das Fadenende als von Hand abgezogen und an einem endlosen Bande li befestigt gedacht. das bei jeder Spulenauswechslung um eine Spulendicke vorrückt. Abzug und Festhaltung können aber, wie gesagt, auch auf andere Art bewirkt worden sein, z. B. mittels auf die Spulenhülsen aufgesetzter, vor der Auswechslung selbsttätig entfernter Häutchen oder mittels den Faden unmittelbar erfassender Greifer. EMI1.3 <Desc/Clms Page number 2> von der Hauptwelle d mit grosser Geschwindigkeit angetrieben wird. Die ausgestossene Spulenhulso, die noch mit einem mehr oder weniger grossen Fadenrest behaftet ist, fällt in diesen Kasten k hinein. Dadurch wird die Spule gezwungen, sich an die rasch umlaufende Spindel i anzulegen, wodurch sie ebenfalls in Umdrehung versetzt wird. Dabei wickelt sich der auf der Spulenhl1lse'verbliebene Fadenrest auf die Spindel auf, so dass jene bis zur nächsten Auswechslung vollständig gesäubert ist. Bei der nächsten Auswechslung wird der um den Bolzen l drehbare und durch Hebel und Gestänge mit der Auswechselwelle m verbundene Boden n des Kastens k einmal auf-und wieder zugeklappt, so dass die gesäubert Spule in einen darunter aufgestellten Sammelkasten o fällt, die neu ausgestossene Spule aber zurückgehalten wird. Die aufgewickelten Fäden werden in der Weise von den Wickelspindeln entfernt, dass man die Wickelspindeln aus ihren Lagerführungen herauszieht, wodurch die Fadenknäuel abgestreift werden und in untergestellte Behälter hineinfallen. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung für Webstühle mit selbsttätiger Spulenauswechslung zur Beseitigung der sich ergebenden Fadenreste mittels rasch umlaufender Spindeln, dadurch gekennzeichnet, dass diese Spindeln (i bzw. b) aus ihren Lagern herausziehbar sind. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- 2. Vorrichtung zur Säuberung der ausgestossenen Spulen von Fadenresten, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufwickelspindel (i) in einem besonderen Behälter (k) angebracht ist, der die ausgestossene Spule zwingt, sich achsparallel an die Spindel anzulegen und in dieser Lage solange zu verbleiben, bis bei der nächsten Spulenauswechslung der von der Auswecbselwelle (m) beeinflusste bewegliche Boden (n) des Behälters zurückgeklappt wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT56912T | 1910-03-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT56912B true AT56912B (de) | 1912-12-27 |
Family
ID=3578587
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT56912D AT56912B (de) | 1910-03-18 | 1910-03-18 | Vorrichtung für Webstühle mit selbsttätiger Spulenauswechslung zur Beseitigung der sich ergebenden Fadenreste. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT56912B (de) |
-
1910
- 1910-03-18 AT AT56912D patent/AT56912B/de active
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