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Dampfwasserableiter mit schraubenförmigen, verstellbaren Dro88elkanälen.
Die bisher bekannten, nach dem Prinzip der Drosselung und Stauung arbeitenden Dampfwasserableiter, haben den Nachteil, dass ihre einmal gewählten Drosselkanalquerschnitte nur bestimmten Dampfwassermengen entsprechen. Eine Vergrösserung der Drosselkanalquerschnitte kann nur bei Ausserbetriebsetzung durch Auswechseln der die Drosselkanäle tragenden Elemente geschehen. Bei einem Verstopfen der Drosselkanäle muss ferner der ganze Apparat auseinandergebaut werden.
Um diese Übelstände zu beseitigen, wird gemäss vorliegender Erfindung ein Dampfwasserableiter dadurch gebildet, dass ein in konischer Bohrung ein Muttergewinde tragendes Gehäuse eine in dieses Muttergewinde passende konische Schraube aufnimmt. Ist die Schraube völlig in das Muttergehäuse eingedreht, dann berühren sich die beiden Körper in allen Punkten, das Durchlassvermögen des Dampfwasserableiters, d. h. der schraubenförmig verlaufende Spielraum zwischen Mutter und Schraube hat die unterste Grenze erreicht und ist mit Rücksicht auf die beschränkte Vollkommenheit der Bearbeitung fast gleich Null.
Dreht man dagegen die Schraube mehr oder weniger aus dem Muttergehäuse heraus, dann entfernt sich der Schraubenrucken vom Muttergewindegrund wie der Schraubengrund vom Muttergewinderücken. Hiedurch bilden sich mehr oder weniger breite, schraubenförmige Drosselkanäle, die bei Anwendung von Flachgewinde eine gleichbleibende Höhe zeigen. Durch das Heraus-oder Hineindrehen der Schraube wird aber nicht nur die Drosselkanalbreite vergrössert oder verkleinert, sondern es wird auch die Länge der Drosselkanäie vergrössert oder verkürzt. Man ist hienach in der Lage einzustellen : kurze, weite oder lange, enge Kanäle. Es verändern sich somit die Drosselkanäle in zweifacher.
Art mit addierender Wirkung für das Durchlass-bzw-Drosselvermögen.
Die Fig. 1, 2 und 3 zeigen verschiedene Ausführungsformen des Dampfwasserableiters.
In Fig. 1 ist a das in konischer Bohrung ein Muttergewinde tragende Gehäuse, b die konische Schraube, die mit ihrer Verlängerung c aus dem Gehäuse herausragt und das
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h ist die Drosselkanalhöhe, i und il die veränderliche Drosselkanalbreite.
In Fig. 2 ist a wieder das Muttergehäuse und b die konische Schraube, die mit ihrer Verlängerung c in einen mit Stellgewinde versehenen Führungsbund ausläuft.
Nach Abschrauben des Verschlussdeckels n lässt sich die Einstellung der Schraube 6 auch während des Betriebes vornehmen
In Fig. 3 ist vor den Drosselkanälen ein Schlammfänger e angeordnet.
Die Wirkungsweise des Dampfwasserableiters ist folgende :
Das Dampfwasser tritt durch den Stutzen f in das Gehäuse a, durchströmt hier die Drosselkanäle und tritt mit einer, durch das Verdrehen der Schraube b beliebig regelbaren Spannung aus dem Stutzen g heraus. Bei umgekehrter Dampfwasserströmungsrichtung ist die Wirkungsweise die gleiche.
Sind die Drosselkanäle verstopft, dann genügt es, wenn die Schraube b stark zurückgeschraubt wird und die Kanäle ausgeblasen werden.
Die anzuwendenden Gewinde können ein-oder mehrgängig sein und ihre Querschnittform kann beliebig gewählt werden.
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