AT56273B - Form und Vorrichtung zur Zug- und Druckprüfung von Beton- und sonstigen Baustoffkörpern. - Google Patents

Form und Vorrichtung zur Zug- und Druckprüfung von Beton- und sonstigen Baustoffkörpern.

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AT56273B
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  • Investigating Strength Of Materials By Application Of Mechanical Stress (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
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   Die bisher gebräuchlichen Maschinen zur Prüfung der Festigkeit von Beton-und sonstigen   Baustonkörpern   sind, soweit sie Körper von grösserem, der Praxis entsprechendem Querschnitt zu   zerdrücken   gestatten, so schwer und kostspielig, dass weder ein leichter Transport der Maschine zur Baustelle, noch ihre allgemeine Verwendbarkeit möglich ist.

   Ausserdem gestatten die bekannten Einrichtungen entweder nur Zug-oder nur Druckproben vorzunehmen. 
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 Prüfung von Betonkörpern und Körpern aus sonstigen Baustoffen, deren Einzelteile trotz ausreichenden Querschnittes der zu benutzenden Versuchskörper so leicht sind. dass sowohl ihre Zusammensetzung als auch die Ausführung der Versuche von einer einzigen Person ohne Mühe vorgenommen werden können, und dass die Vorrichtung, nach Art eines grossen Reisszeuges verpackt, mit Leichtigkeit von Baustelle zu Baustelle transportiert werden kann. Ausserdem ist eine Einrichtung getroffen, die es ermöglicht,   Zug-und Druckproben   an einem und demselben Betonkörper   durchzuführen,   wodurch die Sicherheit und   Unanfechtbarkeit   der Ergebnisse bedeutend wächst und die Hälfte Probekörper erspart wird.

   Endlich ist eine Vorrichtung   geschaffen.   welche die automatische Festhaltung und genaue Messung der Bruchlasten in einfachster Weise   ermöglicht.   



   Die Erfindung ist in der Zeichnung in den Fig. 1 bis 6 veranschaulicht. und zwar zeigt
Fig. 1 die Form zur Herstellung des zu prüfenden   Betonkörpers   in einer Draufsicht. während   Fig. 2   einen Schnitt durch die Form nach der Linie A-B der Fig. 1 und 
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 der Form darstellt. 



   Fig. 4 ist eine Seitenansicht der Vorrichtung bei Vornahme der Zugprüfung des Betonkörpers, 
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Fig. 6 eine Grundrissanordnung. 



   Die Form zur Herstellung der zu prüfenden Betonkörper besteht aus der durch das Flacheisen a gebildeten   Roden- und Kopfsehalung,   an die schmale Bügel b angeschweisst oder sonstwie befestigt sind (Fig. 1 bis 3). Das Flacheisen a wird auf eine ebene Unterlage gelegt, sodann werden die Seitenbretter e daneben gestellt und das Ganze wird mittels der    aufgestecktenKopfklammern/     zusammengehalten. Der   so gebildete Hohlraum wird mit dem zu prüfenden Beton aufgestampft. 



  Nach kurzer Zeit können die Teile e und f abgenommen und wieder   verwendet werden, während   der Beton zusammen mit der durch das Flacheisen a gebildeten Verschalung den Probekörper g bildet, dessen Querschnittsabmessungen durch die Breite des   Flacheisens a einerseits,   und die Breite der Seitenbretter e andererseits genau normalisiert sind. 



   Um nun einen solchen Probekörper f/zunächst auf Zugfestigkeit zu untersuchen, wird er senkrecht in das Untergestell d der in Fig. 4 dargestellten Vorrichtung eingestellt. Sodann wird der Kopfhebel c aufgesetzt. Werden nun die Enden der Hebel d und c mittels einer mit einem Spannschloss y versehenen Zugstange z,    zusammengezogen,   so erfolgt die Biegung des Probebalkens   y. die   an der Rückseite des Bctonkörpers Zugspannung erzeugt, und zwar macht nich die Spannkraft der Zugstange z,   Z1 bereits   in einer   etwa sechsfach vergrösserten, direkten   Balkenbelastung   geltend.

   Die Spannkraft   der Zugstange wird aber nicht direkt, sondern durch Ver- 
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 Anordnung trotz Verwendung eines etwa im Verhältnis von 1 zu 40 übersetzten   Waghebgls li   nur ein Wasserballast von etwa 1 zu 240 der direkten Balkenlast benötigt. Dadurch wird erreicht, dass die Spannkraft, der Zugstange z,   s   genau reguliert wird, und dass sie in jedem Augenblick 
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 ständig einspielt, solange nur elastische Durchbiegungen von Vorrichtung und Probekörper auszugleichen sind. Sobald aber die Gefügezerstörung des Betonkörpers   9   beginnt, kippt das vordere Ende des Waghebels h um, und drückt durch Vermittlung der Bremsstange q auf die geteilte Scheibe n, die mit dem Schwimmer m gekuppelt ist.

   Durch diese Kupplung wird in jedem Augenblick die Menge des in dem   Belastungsgefäss i befindlichen   Wassers durch Drehung gegen den festen Zeiger o angezeigt. Durch den Druck der Bremsstange q wird die Scheibe n sofort   arretiert.   so dass eine automatische und dabei genaue Messung der Bruchlast in dem Belastungs- 
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 tabellarisch geschehen kann. 



   Überwindung der Zugfestigkeit des Betons erfolgt, wenn das Flacheisen des Probekörpers   9   der Zugstange z,   zut zugekehrt   wird, wie Fig. 4 veranschaulicht. 



   Durch das Flacheisen a werden die beiden zerrissenen Betonhälften nun derart unverschieblich 
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 zunehmen. den Probekörper umzukehren (Fig. 5) und alsdann die Teile   i,     h,   z,    und   c wieder aufzusetzen, wonach sich der vorherige   Zugriss   r (Fig. 3) aufs genaueste schliesst und, da dabei eine Überwindung der Zugfestigkeit durch das Flacheisen a ausgeschlossen ist. so erfolgt die Zerdrückung des Betons. Da die Kraftäusserung für das Zerdrücken etwa zehnmal so gross ist als diejenige für das Zerreissen, so sind zwei Schneiden t und u angeordnet, deren Hebelübersetzung ungefähr in dem gleichen Verhältnis wie die Zug-und Druckfestigkeit zueinander stehen. 



    Schliesslich   ist noch der kleine Senkel p zu erwähnen, welcher den Zweck hat, die um die Scheibe n laufende Schnur stets in Spannung zu erhalten und der gleichzeitig die lotrechte Einstellung 
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   PATENT-ANSPRÜCHE:   
1.   Vorrichtung zur Zug-und Druckprüfung   von Betonkörpern und sonstigen Baustoffkörpern. gekennzeichnet durch die Anordnung von zwei Hebeln (d und   c),   welche den senkrechtgestellten hakenförmigen   Probekörper   zwischen sich aufnehmen, um dann an den Enden vermittelst einer Zugstange (z, z1) mit Spannschloss (y) zusammengezogen zu werden, wobei 
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Claims (1)

  1. zunehmenden Wasserbelastung am langen Ende reguliert wird, und in jedem Augenblick an einer von einem Schwimmer (m) betätigten Scheibe (n) abgelesen werden kann. il, Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch l. dadurch gekennzeichnet, dass der Waghehel (h) durch Anzehen des Spannschlosses (y) leicht in der Schwebe erhalten wird, solange nur eme elastische Durchbiegung des Probekörpers (g) und der Maschine stattfindet, dass aber in dem Augenblicke der ersten Gefügezerstörung des Betonkörpers sofort eine starke Senkung des vorderen Endes des Waghebels (h) eintritt, die durch Anziehen des Spannschlosses praktisch nicht verhindert werden kann. und dadurch eine sofortige Arretierung der Anzeigescheibe (n) bewirkt.
    3. Form zur Herstellung und Benutzung eines und desselben Betonkörpers auf Zug-und Druckprobe mittels der unter Anspruch 1 und 2 beschriebenen Vorrichtung, gekennzeichnet durch eine Armierung des Betonkörpers, welche aus einem mit angeschweissten oder sonst befestigten Bügeln versehenen an den Enden umgebogenen Flacheisen (a) hergestellt wird, durch das die bei der Zugprobe zerrissenen Betonkörperhälften derart gegeneinander festgehalten werden, dass sie genau zusammenpassen und für die Druckprobe weiterbenutzt werden können.
AT56273D 1911-11-27 1911-11-27 Form und Vorrichtung zur Zug- und Druckprüfung von Beton- und sonstigen Baustoffkörpern. AT56273B (de)

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