AT56204B - Einrichtung zur abgestimmten Telegraphie und Telephonie ohne Draht. - Google Patents

Einrichtung zur abgestimmten Telegraphie und Telephonie ohne Draht.

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AT56204B
AT56204B AT56204DA AT56204B AT 56204 B AT56204 B AT 56204B AT 56204D A AT56204D A AT 56204DA AT 56204 B AT56204 B AT 56204B
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Josef Dr Schieszler
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung zur abgestimmten   Telegraphie   und   Telophonie   ohne Draht. 



   Die vorliegende Erfindung unterscheidet sich von jener nach dem   Stammpatent   in mehrfacher Beziehung. Einmal dadurch, dass an Stelle des unbeständigen Lichtbogens ein fester Glühwiderstand verwendet wird. Dieser besitzt nahezu alle Vorteile des Lichtbogens und vermeidet die Nachteile desselben. Sodann gestattet der feste Widerstand die Verwendung eines zugleich induktiven   Ohmsehen   Widerstandes. Der induktive Widerstand des   Glühwiderstandes gestattet   aber eine ganz andere Beeinflussung durch ein magnetisches Feld als dies bei dem Lichtbogen der Fall ist. Ausserdem wird der induktive Glühwiderstand in ein koachsiales starkes Magnetfeld gestellt, und kann mit den beiden Elektromagneten, welche ein an sich konstantes Magnetfeld bilden, in Reihe oder parallel geschaltet werden.

   Auf diese Weise besteht der eigentliche   :     (hwingungsgenerator   der vorliegenden Einrichtung aus einem durch eine   Glühspirale   mit   induktivem   und   Ohmschem   Widerstand gebildeten und durch einen Ventilator   mit   magnetisierten Flügeln beeinflusstem magnetischen Feld, das in einem an sich konstanten, starken   magnetischen   Felde angeordnet ist.   Dadurch kommt   es zu einer oszillierenden Wechselwirkung zwischen den beiden Magnetfeldern, indem die irgendwie erzielten Variationen des variablen   magnetischen   Feldes auf den Elektromagneten des konstanten Magnetfeldes einwirken.

   Diese magnetische Wirkung kommt durch die koachsiale Stellung der beiden Elektromagnete und des zwischenliegenden induktiven Glühwiderstandes mit ausgeprägtem Magnetfeld zum deutlichen Ausdruck 
 EMI1.1 
 Induktion. Die relative Lage der beiden Elektromagnete kann aber durch verschiedene zweckentsprechende Einstellvorrichtungen gleichzeitig genau geregelt und auf ein   Optimum empirisch     geeicht werden.   



   Abweichend vom   Stammpatente   ist ferner in der vorliegenden Erfindung auch die Kopplung, die grösstenteils elektrostatisch (kapazitiv) vorgenommen wurde, um bei geringer Selbstinduktion 
 EMI1.2 
 den   eigentümlichen   Bau und die eigenartige Benutzung der Kondensatoren bewirkt, die in Form eines   Schlittenapparates ausgebildet sind.   



   In Fig. 2 der Zeichnung ist ein derartiger Kondensator schaubildlich dargestellt. Auf einer 
 EMI1.3 
 Kopplungskoeffizient. ohne dass dabei die Selbstinduktion vergrösser würde. Diese Form des Kondensators ist in   der ganzen Einrichtung durchgeführt.   
 EMI1.4 
 a) Vorrichtung zur Erregung nahezu ungedämpfter kontinuierlicher elektrischer   Schwingungen :   
 EMI1.5 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
111. Antennensystem mit Wecker. 



   IV. Empfängervorrichtung. Diese besteht wiederum aus zwei Teilen : a) Vorrichtung zum Empfangen von Telegrammen; b) Vorrichtung zum Aufnehmen von Gesprächen. 



   Von einer Gleichstromdynamomaschine 1 (Fig. 1) wird der Strom durch den zweipoligen, in der gezeichneten Stellung befindlichen Umschlater 2 in den Stromkreis der   Sendevorrichtung   übertragen. Er   durchfliesst   in dieser den regulierbaren Widerstand J und die beiden   kegelförmigen   Solenoide 4 und 5, zwischen denen ein sehr starkes, einseitig konzentriertes magnetisches Feld erzeugt wird, welches dadurch verstärkt oder geschwächt oder beliebig wirksam gemacht werden kann, dass die beiden Solenoide 4 und 5 auf einer Scheibe drehbar und die Scheiben auf einem 
 EMI2.1 
 ist ein zweiter, vollkommen Geschlossener Stromkreis 7, 9 über die Drosselspulen 6 parallel geschaltet, m weichem ein regulierbarer Kondensator 8 ebenfalls parallel angeordnet ist. 



   Dieser   Stromkreis enthält einen   sehr wichtigen Bestandteil der ganzen   Sendevorrichtung,   
 EMI2.2 
 leitenden Metalldraht, vorteilhaft aus einem dünnen Platin-Iridiumdraht usw., besteht und entweder frei oder auf einer   Porzellanröhre usw.   und im Brennpunkt eines Parabolspiegels aufgewunden ist. Dieser   Glülhwiderstand wird durch   ein rotierendes Gebläse (Ventilator) mit Flügeln aus magnetisiertem Stahl sowohl thermisch als auch magnetisch beeinflusst.

   Der Strom zur   Betätigung   des Ventilators wird von den   Klemmen 10. 11   eventuell einer Lichtleitung entnommen.   Die solenoidartige   Widerstandsspule 7, die variable Kapazität 8 und die eventuell ebenfalls 
 EMI2.3 
 die Grundlagen der Erregung von kontinuierlichen,   rhythmischen,   elektrischen   Wellenströmen.   



  Diese   rhythmisch   an- und abschwellenden Stromundulationen werden durch Transformatorwirkung auf einen vollkommen geschlossenen, nahezu widerstandslosen   Schwingungskreis über-   tragen, der aus der Selbstinduktion 13 (sekundäre Spule des Transformators) und dem variablen Kondensator 14 besteht. Mit diesem Schwingungskreis ist das Antennensystem elektrisch (kapazitiv) gekoppelt. Doch sind auch andere Kopplungsarten möglich. ohne das Wesen der Erfindung zu ändern. 



   Wird der   Umschalter 7i   in die Kontakte   21, 22 eingelegt,   wie in der Zeichnung dargestellt ist, so ist die Vorrichtung zum Telegraphieren eingeschaltet. Der hiebei gebildete Stromkreis enthält das   kegelförmige   Solenoid 16, den Regulierwiderstand   20     und den Morsetaster 18 mir   magnetischer Funkenlösung 19. In Parallelschaltung befindet sich der Kondensator 17. 
 EMI2.4 
 
 EMI2.5 
 Gleitrollen 41, 43 auf die in Form zweier Spulen aufgewickelten, in Form eines   Lechersystems     ausgebildeten Drähte, welche   die Länge einer halben Welle haben und an den Knotenpunkten   der Spannung durch eine Brücke 46 verbunden sind, welche durch den Draht 47 an Erde gelegt ist.   



  Zwischen den beiden   Antennenspulen,   die beide in horizontaler Lage angeordnet und beide geerdet sein   können,   befindet sich ein Relais, das mit einer Glocke verbunden ist, welche das Einlangen elektrischer Wellen anzeigt. 



   Wird der   Umsci)   alter 2 der Dynamomaschine in die Kontakte   64, 65 eingelegt   und der Umschalter der Antenne 37 auf die Kontakte 35, 36 umgestellt, dann ist die   Sendevorriditunr   
 EMI2.6 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 in   (ton   die kegelförmigen Transformatorsolenoide 51, 53 über die Leitung 52 und parallel hiezu der   variable Kondensator 54 eingeschaltet sind.   



   Wird jedoch der   Umschalter 48 in   die Kontakte 66,67 eingelegt, so wird ein anderer Teil des Hauptstromkreises, der über die Leitung 64,   6J, 62,   den Widerstand   73,   die   Empfänger-   
 EMI3.1 
 von dem Verbindungswiderstand 74 abzweigenden Nebenstromkreis ist ein Kondensator 75 eingeschaltet, von dessen inneren Belegen ein Telephon 76 abzweigt. Durch Einlegen des Um-   schalters in   die Kontakte 66,67 wird ein Schwingungskreis geschlossen, in den ein variabler 
 EMI3.2 
 sators 68 ein   Nebenstromkreis ab,   in den das   doppelkegelförmige   Solenoid 69 mit sehr geringem Widerstand eingeschaltet ist. 



   Anstatt der Widerstandsspule 55 des telegraphischen Empfangsapparates und des gut- 
 EMI3.3 
   (Fi.   4) eingeschaltet werden, deren solenoidartig aufgewundener Glühfaden ein magnetisches Feld erzeugt, das von den beiden   kegelförmigen   Solenoiden 97,99 des Schwingungskreises 
 EMI3.4 
 Stromkreis mit den Zuleitungsdrähten 101, 103 eingeschaltet, während der von den elektrischen Wellen durchflossene Schwingungskreis zwei Solenoide 97, 99 anstatt des ursprünglichen doppel-   kegelförmigen   Solenoides 69 enthält.

   Es kann aber auch die in Fig. 3 dargestellte Anordnung verwendet werden, wobei in der telegraphischen Empfängereinrichtung zwei Glühlampen   .   90 in den Hauptstromkreis eingeschaltet werden, während die beiden   kegelförmigen   Solenoide 51,   J.   
 EMI3.5 
   (Fig. 3) gesetzt werden-Bei dieser Anordnung können die Lichtintensitätsschwankungen der Glühlampe dazu verwendet werden, einen lichtempfindlichen Film zu beeinflussen.   



   Die Wirkungsweise der Anordnung ist die folgende : Ist durch den Schalthebel 2 die Rende-   vorrichtung   eingeschaltet und durch den Umschalter   37   das Antennensystem an dieselbe angeschlossen und werden die Kontakte 10, 11 etwa mit der Lichtleitung verbunden, dann ist der Apparat zum Telegraphieren oder Telephonieren bereit. je nachdem der Umschalter 7. 5 in die Kontakte 21, 22 oder 23, 24 eingelegt ist. 



   Wird der Ventilator   12   in Tätigkeit gesetzt, so wird das bis zur Glut erhitzte doppel- 
 EMI3.6 
 Ventilators 12 senkrecht zur Achse des Solenoides 7 steht. Die Folge dieses Anblasens durch den Ventilator ist eine Abkühlung des glühenden Solenoides 7, welche durch die Anordnung in der Brennlinie eines Parabolspiegels infolge des dahin reflektierten Lichtstromes verstärkt werden kann. 
 EMI3.7 
 

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 EMI4.1 
 
 EMI4.2 
 
 EMI4.3 


Claims (1)

  1. EMI5.1 EMI5.2 selben Strom in Reihen-oder Parallelschaltung gebildeten, starken, magnetischen Feld angeordnetes oszillierendes magnetisches Feld dadurch erzeugt wird, dass eine, eventuell doppelkegelförmige, vom Speisestrom bis zur Glut erhitzte, metallische Widerstandsspirale (7) benutzt wird, die von einem rotierenden Gebläse (Ventilator) (12) mit magnetischen Flügeln sowohl thermisch als auch magnetisch im Rhythmus der Touren-und Flügelzahl beeinflusst wird.
    2. Ausführungsform nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzeugung eines konstanten magnetischen Feldes zwei, eventuell einfach kegelförmige, vom Speisestrom durchflossene Magnete (Solenoide 4, 5) verwendet werden, die verstellbar angeordnet mit der glühenden Widerstandsspirale 7 koachsial zu dieser entweder in Reihe oder parallel geschaltet sind.
    3. Ausführungsform nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die glühende Widerstandsspirale (7) entweder allein oder auf einen nichtleitenden, hitzebeständigen Körper aufgewickelt im Brennpunkte eines den Luftstrom konzentrierenden Parabolspiegel angeordnet ist.
    4. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzeugung eines magnetischen Feldes eventuell Solenoide benutzt werden, die in Form eines einfachen (4. 5, 16, 25) oder eines Doppelkegels (7, J5, 69, 94) ausgebildet und auf einer Scheibe um eine vertikale Achse drehbar und mit dieser auf einem Schlitten verschiebbar angeordnet sind.
    5. Ausführungsform nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass den kontinuierlichen. durch den Schwingungsgenerator erzeugten Wellenstrcmen die Stromschwankungen eines entweder telegraphischen oder telephonischen Sendeapparates irgend welcher Art derart überlagert werden, dass die Stromschwankungen, durch geeignete magnetische Vorrichtungen (16. -5) in analoge Schwankungen eines magnetischen Feldes umgesetzt, das an sich konstante Feld der beiden Feldelektromagnete (4, 5) und dadurch die gegenseitige Induktion zwischen Feldmagneten (4. 5) und variahlen Magneten (7) beeinflussen.
    6. Ausführungsform nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwankungen des Mikrophonstromkreises (32) usw. auf einen zweiten Stromkreis (Starkstromkreis) derart EMI5.3 geschalteten Kondensators 29 mit den Innenbelegen des in dem Starkstromkrcis parallel geschalteten Kondensators 26 entweder unmittelbar oder durch Transformation verbunden werden, wodurch eine in den zweiten Stromkreis eingeschaltete Widerstandsspule (27). an deren EMI5.4
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