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Verfahren und Vorrichtung zum Befördern von festen Stoffen durch eine Flüssigkeiteaäule zur Verwendungs8teUe.
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der treibenden Wassersäule die Kraft zur Vorwärtsbewegung des Versatzgutes bis vor Ort zu geben.
Man hat schon in verschiedenen Betrieben, wenn eine genügende Fallhöhe nicht zur Ver- figung steht, gewisse Stoffe mit Hilfe von Wasser durch Druckpumpen transportiert. Bisher ist es aber nur gelungen, solche Stoffe fortzubewegung, welche sich im Wasser fast völlig lösen, in erster Reihe Lehm und Ton. während beim Transport von anders gearteten Stoffen sich unüber- windliche Schwierigkeiten einstellten. Diese Schwierigkeiten hatten darin ihren Grund. dass man bisher die zu befördernden Stoffe durch den Pumpenkörper hindurchspülte. wobei die Pumpenkörper in allen Fällen, in denen es sich nicht um Lehm, Ton oder andere gleichartige Stoffe handelte, derart schnell abgenutzt wurden, dass ein solcher Transport auf die Dauer nicht möglich war.
Die Abnutzung der Pumpe war so gross, dass die Kosten für die Ersatzteile den Transport unverhältnismässig verteuerten, und dass die not wendige Auswechslung der Ersatzteile den Betrieb in unerträglicher Weise störte.
Die Erfindung bezweckt nun, auch den Transport von festen Stoffen zur Verwendungssteile mit Hilfe von Wasser in praktisch durchfuhrbarer Weise zu ermöglichen, und zwar unter Aufrechterhaltung eines kont inuierlichen Betriebes. Dieses geschieht, indem die zu transportierenden Stoffe nicht wie früher durch die Pumpenkörper hindurchgeführt werden, sondern die Pumpen
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es durch das Druckwasser in die Druckleitung geführt wird.
Das Verfahren kann für verschiedene Zwecke, z. B. zum Zuschütten von Löchern. Brüchen.
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nicht mehr tohnend ist.
Mit Hilfe des neuen Verfahrens soll nun das Spülgut den verschiedenen Gruben durch eine von der Gewinnungsstelle ausgehende über Tage iegende Spülleitung zugeführt werden. Dieses
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bis vor Ort erforderlich ist und hiedurch die aus der Grube wieder herauszubefördernde Wassermenge unnötig vergrössert würde.
Zweitens kann man aber auch, wenn, was häufig vorkommt, die Grube Mangel an geeignetem Betriebswasser hat, während an der Gewinnungsstelle des Versatzgutes genügend gutes Wasser zur Verfügung steht, das zum Befördern des Versatzgutes bis zur Grubentour verwendete gute Wasser beim Herausführen des Versatzgutes aus der unter Pressdruck stehenden Leitung von den festen Stoffen abscheiden und als Betriebswasser verwenden, während zum Einspülen der festen Stoffe in die Grubentour das auf der Grube selbst zur Verfügung stehende für Betriebszwecke ungeeignete Wasser benutzt wird. Man erreicht auf diese Weise also die gleichzeitige Versorgung der Grube mit Versatzgut und gutem Betriebswasser, ohne dass hiedurch eine in Betracht kommende Erhöhung der Kosten eintritt.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer zur Ausübung des Verfahrens geeigneten Einrichtung schematisch dargestellt.
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führen. Sowohl in die Leitungen 1). als auch in die Leitungen d sind Absperrhähne eingeschaltet.
Ausser den Druckwasserzuleitungen b ist noch eine von der Leitung c ausgehende Umleitung g vorhanden. durch welche das Druckwasser direkt von der Leitung c nach der Anschlussstelle der Leitungen d an die Spülleitung f geführt werden kann. Die Behälter a sind durch Deckel abgeschlossen und sowohl die Behälter als auch die Abführleitungen sind wasserdicht und derartig ausgeführt, dass sie einem genügenden Druck Widerstand leisten können.
Die Benutzuhgsweise der Einrichtung ist folgende :
Die Behälter a werden nacheinander von einer Aufgabevorrichtung mit Spülgut gefüllt.
Wenn zunächst die Behälter a und a1 gefüllt sind, so wird durch das absperrbare Umlaufrohr g oder auch durch den Behälter a3 hindurch in die Spülleitung. soweit dieses zum Vorspüien
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zunächst der Behälter a auf den Druck gebracht, welcher in der Umleitung g herrscht, und es wird dann allmählich durch weiteres Einstellen der Ventile das ganze Druckwasser der Leitung r durch das Rohr b und den Behälter a in die Spülleitung gedrückt.
Um ein gutes Abführen des im Behälter befindlichen Spülmaterials zu sichern. sind dierohrpl) je durch drei Zweigleitungen an den schrägen Behälterboden angeschlossen (siehe Fig. 2). Es wird zunächst die unterste dieser Zweigleitungen geöffnet und, machdem der untere Teil des Spüigutes
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stelle, dadurch gekennzeichnet, dass die Flüssigkeitssäule in einer nur nach der Auslaufseite hin offenen Leitung einem Pressdruck unterworfen wird.
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