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Maschine zum Überholen des Oberleders.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Weiterbildung der Maschine zum selbsttätigen Überholen des Oberleders nitch dem Patente Nr. 54751. Der Spitzengreifer dieser Maschine ist so breit und so geformt und angeordnet, dass er nahezu den ganzen an der Schuh. spitze befindlichen Rand der Oberleders erfasst. Es muss daher das Oberleder gefaltet oder gekräuselt werden, und um dies zu ermöglichen, sind die auf das Leder wirkenden Greiferflächen in bekannter Weise mit Längsriefen versehen.
Gemäss der vorliegenden Erfindung beginnen die Riefen nicht an den äussersten Kanten der Greiferbacken, sondern an etwas über diesen Kanten liegenden Punkten und erweitern sich nach oben hin. Dadurch wird erreicht, dass die Faltung nicht in unmittel- barer Nähe der Leistenkante beginnt, wo sie sich beim fertigen Schuhwerk markieren könnte und an der Kante des Oberleders am grössten ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Fig. 1 ist ein Schaubild eines Spitzengreifers. Fig. 2 ist ein Schaubild der auseinander genommenen Greiferbacken. Fig. 3 zeigt das durch die Einwirkung der gerieften Flächen der Greiferhacken gekräuselte Oberleder an der Spitze des Schuhes. Fig. 4 zeigt einen Teil des Oberleders an der Schuhspitze, ehe es von dem Spitzengreifer erfasst wurde.
An den kurvenförmigen Greifflächen der Backen des Spitzengreifers sind Riefen angebracht, die sich nach unten verengen (Fig. 3). Die unteren Enden der Riefen be- ginnen an, in kurzer Entfernung von der unteren Kante der Greiferbacken stehenden
Punkten. Die Riefen sind derart an den Greiferbacken angeordnet, dass die erhöhten Teile 5 einer der Greiferbacken gegenüber entsprechenden Vertiefungen der anderen Greifer- backe liegen. Auf diese Weise erfassen die Greiferbacken das Oberleder in einer schlagen- artig gewundenen Linie (Fig. 1). Die unteren Kanten der Greiferbacken verlaufen jedoch in einer ununterbrochenen, gekrümmten Linie. Die erhöhten Teile 5 der Greiferbacken sind zweckmässig gezahnt, und zwar liegen die dreieckig ausgebildeten Zähne den glatten Vertiefungen 6'der betreffenden Greiferbacken gegenüber.
Das sich an der Schuhspitze ausbauchende Oberleder (Fig. 4) wird zu Beginn des Überholvorganges in die Greiferbacken eingeführt. Wenn die Greiferbacken geschlossen werden, so wird der Randteil des Oberleders durch die Einwirkung der gerieften Teile der üreiferbacken gekräuselt. Da die unteren Kanten der Greiferbacken in einer ununterbrochenen, gekrümmten Linie vorlaufen, so wird das unmittelbar an der Leistenkante anliegende Oberleder nicht gekräuselt. Die sich nach unten verengenden Riefen der Greiferbacken sind tief genug, um das schlaffe Oberleder aufzunehmen und die Bildung der Kräusplung zu erleichtern.
Der Spitzengreifer erfasst das Oberleder um die Schuhspitze herum, so dass die während des Überschiebens des Oberleders zu bildenden Falten im wesentlichen vorbereitet werden. Es ist klar, dass hiedurch die weitere Bearbeitung des Oberleders an der Schuhspitze bedeutend erleichtert wird. Die gefalteten Randteile des
Oberleders an der Schuhspitze liegen dann flach auf dem Leistenboden auf, so dass der " aufsohle an dieser Stelle eine glatte Auflagefläche geboten wird.
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