AT54698B - Verfahren zur Herstellung von Steinholz durch Mischen von Magnesit, Asbest, Talkum, Füll- und Farbstoffen und Chlormagnesiumlösung. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Steinholz durch Mischen von Magnesit, Asbest, Talkum, Füll- und Farbstoffen und Chlormagnesiumlösung.

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AT54698B
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Austria
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asbestos
talc
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Willi Herdt
Albert Fraass
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Willi Herdt
Albert Fraass
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B28/00Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements
    • C04B28/30Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements containing magnesium cements or similar cements
    • C04B28/32Magnesium oxychloride cements, e.g. Sorel cement

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Description


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    Verfahren zur Herstellung von Steinholz durch Mischen von Magnesit, Asbest, Talkum, Füll. und Farbstoifen und Chlormagnesiumlösung.   



   Nach dem bisher allgemein üblichen Vorfahren wird Steinholzmasse hergestellt, indem man Magnesit,   Holzmehl,.   Asbest, Talkum und Farbstoffe, gegebenenfalls unter Zusatz anderer Mineralien oder sonstiger Füllstoffe, trocken miteinander vermischt und hiezu eine entsprechende Menge Chlormagnesiumlösung zufügt. Die auf diese Weise hergestellte Masse hat jedoch nicht die gewünschte Dauerhaftigkeit gezeigt, indem die mit ihr belegten Fussböden bald im Gebrauch rauh worden und Staub absondern. Es kommt dies daher, dass nach der   Hinzufügung   der Flüssigkeit zu den   übrigen   Bestandteilen das Chlormagnesium sehr rasch mit dem Magnesit reagiert und bald erhärtet, während es die Poren der übrigen Bestandteile kaum durchdringt.

   Das fertige Kunstholz besteht daher 
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 alle übrigen zugesetzten Stoffe lagern, ohne dass eine wirkliche Verkittung derselben mit dem Gerippe vorhanden ist. Da nun das basische Magnesiumchlorid spröde ist, stossen 
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 eine grosse Menge der Füllstoffe ihres Haltes beraubt und in Form von Staub frei werden. 



   Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur   Herstellung von Steinholz, welches     dmsen l'hetstand vermeidet, indem es   eine innige   Verkittung sämtlicher Bestandteile mit-     einander bewirkt. Das Verfahren besteht   in folgendem : In die Chlormagnesiumlösung wird
Asbest und   Tallrum eingetragen   und durch mechanisches Bewegen derselben gut verteilt. 



   In die Masse worden nun unter   genügender Durcbmischung   die übrigen Füll-und Farb- stoffe mit Ausnahme des Magnesits eingetragen. In der Masse bleiben die übrigen zu- gesetzten Stoffe suspendiert, so dass ein   Entmischen auch   bei   längerem   Lagern nicht ein- tritt. Diesem Gemisch wird dann kurz vor der Verwendung der   Magnesit zugefügt,   worauf bald eine Erhärtung der ganzen Masse eintritt. Da auf diese Weise die Bildung von   Magncsiumoxychiorid   nicht nur in den freien Zwischenräumnn zwischen den einzelnen
Füllstoffen stattfindet. sondern auch in   den Poren det'Füllstoffe,   ist es klar, dass hiedurch eine weit   homogenere   und damit haltbarere Masse entsteht.

   Ferner bewirkt diese Dar- stellungsweise, dass infolge der innigen Vereinigung des schmiegeamen Ashestes mit dem an und für sich spröden   Magnesiumoxychiorid der   ganzen Masse ein gewisser Grad von   Geschmeidigkeit verliehen wird. während bei   der früheren Zubereitungsart der Asbest diese Wirkung nicht haben konnte. 



   Statt, wie erwähnt, der Chlormagnesiumlösung erst Asbest und Talkam zuzusetzen und nach   deren"Verteilung   dann die übrigen Füll-und Farbstoffe beizufügen, kann man der Lösung auch   sämtliche   feste Stoffe mit Ausnahme des Magnesits auf einmal bei- mengen und diesem   Gemenge endlich   den Magnesit zusetzen, doch findet hiebei keine so innige Vermischung, insbesondere keine so vollständige Verteilung des faserigen
Asbestes statt. 



   Endlich kann man die Mischung auch in der Reihenfolge vornehmen, dass man dem   aus   Lösung, Asbest und Talkum bestehenden Brei die sämtlichen übrigen Bestandteile, einschliesslich des Magnesits, zufügt. Bei diesem Verahren findet aber unter gewissen Um- 
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 und Fettsubstanzen leicht bei dem den Gegenstand der Erfindung bildenden Herstellungs- verfahren. Die mit Asbest und Talkum versetzte Chlormagnesiumlösung hat nämlich die   Eigenschaft, dass sich ölartige Substanzen leicht und dauerhaft tnit ihr omulsionieren lassen. Man verfährt daher in der Weise, dass man die einzaverleibenden öl-und fett-   artigen Stoffe mit der durch Asbest und Talkum verdickten Chlormagnesiumlösung innig vermischt, und dieser Emulsion die übrigen Füllstoffe und den Magnesit zufügt.

   Infolge des gleichmässig verteilten   01 und Fettgehaltes   zeigt das auf diese Art hergestellte Stein- holz eine besondere Zähigkeit. 



   Statt des Asbestes oder Talkums können natürlich auch andere gleichwertige Stoffe verwendet werden. 



   PATENT. ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung von Steinholz durch Mischen von Magnesit, Asbest
Talkum,   1fttll- und Farbstoffen   und   Chlormagnesiumtösung,   dadurch gekennzeichnet, dass der Magnesit der   Chlormagnesiumiösung   erst nach deren Vermischung mit Asbest und
Talkum zugesetzt wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Füll- und Farb- stoffo der Chlormagnesiumlosung nach deren Vermischung mit Asbest und Talkum, aber vor dem Zusatz des Magnesits beigemischt werden.
    3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die FUII- und Farbstoffe gleichzeitig mit dem Asbest und Talkum mit der Chlormagnesiumlösung gemischt werden.
    4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Füll-und Farbstoffe gleichzeitig mit dem Magnesit dem aus Chlormagnesiumlösung, Asbest und Talkum be- stehenden Gemisch zugesetzt werden.
    5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der aus Chlor- magnesiumlösung, Asbest und Talkum bestehenden Mischung Öle oder Fette emulsioniert und dieser Emulsion die übrigen Bestandteile nach Anspruch 2 oder Anspruch 4 zu- gesetzt worden.
AT54698D 1910-04-06 1911-02-16 Verfahren zur Herstellung von Steinholz durch Mischen von Magnesit, Asbest, Talkum, Füll- und Farbstoffen und Chlormagnesiumlösung. AT54698B (de)

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