AT54573B - Destillationsofen mit stehenden Muffeln zur Gewinnung von Zink oder anderen bei der Reduktionstemperatur dampfförmigen Metallen. - Google Patents

Destillationsofen mit stehenden Muffeln zur Gewinnung von Zink oder anderen bei der Reduktionstemperatur dampfförmigen Metallen.

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AT54573B
AT54573B AT54573DA AT54573B AT 54573 B AT54573 B AT 54573B AT 54573D A AT54573D A AT 54573DA AT 54573 B AT54573 B AT 54573B
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    Destltlationsofen   mit stehenden Muffeln zur Gewinnung von Zink oder anderen bei der
Reduktionstemperatur   dampfförmigen   Metallen. 



   Der Zinkgewinnung in Schachtöfen bzw. dem Destillieren von Zink in stehenden Reduktionräumen   (Muffeln)   steht der Umstand entgegen, dass die entwickelten Zinkdämpfe mit ihrem der Ofentemperatur entsprechenden Gasdruck die Beschickungssäule nicht durchdringen können und somit Verluste an Metall entstehen. Man hat diesen   Übelstand   dadurch zu beseitigen versucht, dass mau in der Mitte stehender Reduktionsräume für die   Destillationsgase durchlässige Einsätze   oder Kerne anordnete, aus deren unterem,   cus dem   Boden des Reduktionsraumes hervorragendem Teil das Zink, nachdem es sich dort verflüssigt hat, in einen Sammelbehälter heraustropfen soll.

   Diese Einrichtung hat jedoch die grossen Mängel, dass einerseits Zinkverluste durch teilweise Wiederoxydation des frei   aeraustropfenden   Zinkes entstehen und andererseits die Lage der Kondensationsvorrichtung unterhalb des Reduktionsraumes sowohl für dessen Entleerung als auch für die Wartung der Kondensationsvorrichtung ausserordentlich unbequem ist. 



   Nach vorliegender Erfindung werden diese stehenden Reduktionsräume mit durchlässigen Kernen an ihren oberen Enden mit den   Kondensationsräumen,   und zwar ausserhalb des Feuerraumes des Ofens in Verbindung gebracht. 



   In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise an einem gewöhnlichen Zinkdestillations-   ofen mit   stehenden Muffeln veranschaulicht : Fig.   l   ist ein Grundriss, Fig. 2 ein Querschnitt des Ofens. 
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 weise aus Röhren mit durchlöcherten Wänden bestehen. Sie ragen mit ihrem offenen oberen Ende in den von Beschickung freien obersten Teil der Muffel hinein. In denselben Teil der Muffel münden auch von der Seite her die Vorlagen c. Wie die Zeichnung erkennen lässt, befindet sich die   Emmündungsstelle   der Vorlage c in der Muffel a oberhalb des Ofengewölbes, also ausserhalb des   Feuerraumes.   Infolgedessen ist die Verbindungsstelle zwischen Muffel und Vorlage jeder   zerstörenden   Einwirkung entzogen.

   Dieser Vorteil könnte nicht gewahrt werden, wenn man die Vorlage an einer tieferen Stelle des Reduktionsraumes einmünden liesse, wie dies auf der rechten   Mette der Fig. 2 vergleichsweise   gezeichnet ist. Hier ist zur Verbindung der Kondensationsvorrichtung c mit der   Monel   und dem durchlässigen Kern ein durch den Feuerraum hindurchgehendes Verbindungsstück notwendig, das natürlich durch die Einwirkung der Flamme leicht undicht bzw. zerstört wird. Diese Anordnung ist daher viel weniger vorteilhaft als die zuerst beschriebene. Das   obere Ende derMuSel   ist durch einen   doppelten Vorschluss gedichtet   und gegen 
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 kann beliebig zweckentsprechend ausgeführt sein. 



   Die Verlegung der Kondensatiousvorrichtung an das obere Ende des Reduktionsraumes. und zwar an die Seite ermöglicht zunächst, dass alle Arbeiten im   Reduktionsraum ungehindert   durch die   Kondensationsvorrichtung   vorgenommen werden   können.   Insbesondere kann sowohl ehe   Füllung   als auch die Entleerung des Reduktionsraumes leicht und bequem in senkrechter Richtung stattfinden, ohne dass irgend welche Gefahr für   die Kondensationsvorri htung durch     fallende Beschickungsteile entsteht.   Andererseits lässt sich aber auch die Kondensationsvorrichtung 

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   am oberen Teil des Reduktionsraumes leicht anbringen, ist dort gut zugänglich zum Zinkabstich und zur Dichtung.

   Weiterhin ist es möglich, am oberen Ende Vorlagen der gewöhnlichen und   
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 Anbringung der   Kondensationavorrichtung   am oberen Ende des Reduktionsraumes noch den Vorteil, dass man das Kernrohr vollständig unabhängig von der Kondensationsvorrichtung aufstellen kann, so dass es leicht von oben her gereinigt und ausgewechselt werden kann, ohne dass die Vorlage in Mitleidenschaft gezogen wird. 



   Diese Einrichtung gestattet eine stetige Arbeitsweise ; die Ofentemperatur kann stetig gleich hoch gehalten werden und jede einzelne   Muffel   kann solange erhitzt werden, bis sie ihren   Zinkinhalt   vollständig abgegeben hat. Dies ist von grossem Vorteil gegenüber der bei den bisherigen   Zinköfen   üblichen Arbeitsweise, bei der die Muffeln reihenweise in bestimmter Zeitfolge geleert und beschickt werden müssen, gleichgiltig, ob einzelne Muffeln infolge nicht gleichmässigen Ladens noch nicht ausgebrannt sind. Die Füllung sowie die Entleerung der Muffeln erfolgen bei dem vorliegenden Ofen in   kürzester   Zeit und auf billigste Weise.

   Der kältere Bodenteil der Muffeln wird mit Räumasche beschickt und dadurch der Nachteil eines Nichtausbrennens eines Teiles der Beschickung leicht beseitigt. 
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Claims (1)

  1. Destillationsofen mit stehenden Muffeln zur Gewinnung von Zink oder anderen bei der Reduktionstemperatur dampfförmigen Metallen, wobei im Innern der Muffeln für die Metalldämpfe durchlässige Kerne aus perforierten Hohlkörpern angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Kondensationsvorrichtung (Vorlage) am oberen Ende des Reduktionsraumes und des durchlässigen Kernes in der Weise angebracht ist, dass die Verbindungsstelle zwischen Kondensationsvorrichtung und Reduktionsraum ausserhalb des Feuerraumes des Ofens liegt.
AT54573D 1909-12-15 1910-11-26 Destillationsofen mit stehenden Muffeln zur Gewinnung von Zink oder anderen bei der Reduktionstemperatur dampfförmigen Metallen. AT54573B (de)

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