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Die Erfindung bezieht sich auf Alarmvorrichtungen, welche einen im voraus bestimmten Gärungsgrad von Brotteig und dgl. anzeigen. Es ist bei solchen Vorrichtungen bekannt, zwei elektrische Kontakte sowie eine dieselben infolge ihres Eigengewichtes ausser Berührung haltende Platte oder dgl. derart t. uerdnen, dass beim Heben der Platte durch das infolge der Gärung wachsende Backgut die beiden Kontakte zur Berührung kommen, worauf der geschlossene Strom ein Alarmsignal auslöst.
Diese Vorrichtung hat den Nachteil, dass das ganze Gewicht dar Platte und ihres Trägers von dem aufgebenden Teig gehoben werden muss, so dass zwischen dem Berühren der Teigoberfläche an der Platte und dem Anheben derselben je nach der Beschaffenheit des Teiges eine bald kürzere, bald längere Zeit verstreicht. Diese Ungenauigkeit im An- zeigen des erreichten Gärungsgrades wird der Erfindung gemäss dadurch vermieden, dass der eine die Platte tragende Kontakt als schwenkbarer Arm ausgebildet ist, an welchem eine Feder angreift, die dem Gewicht der Platte entgegenwirkt.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, und zwar zeigt Fig. 1 die Gesamtanordnung in Seitenansicht, während die Fig. 2 und 3 die Draufsicht bzw. die Seitenansicht der Kontakteinrichtung in grösserem Massstabe darstellen.
An dem Brett a sind beiderseits lotrechte Ständer b befestigt, welche zur Führung einer heb-und senkbaren Schiene c dienen. An dieser ist nahe ihren beiden Enden je eine Achse d befestigt, auf welcher ein Stirnrad e, ein Sperrad f und ein Kettenrad 9 befestigt sind. Die Ständer b sind mit je einer lotrechten Zahnstange h ausgerüstet, in welche das bezügliche Stirnrad e eingreift. Die beiden Kettenräder 9 sind durch eine endlose Kette i miteinander verbunden. Auf diese Weise kann die Schiene c stets an ihren beiden Enden gleichmässig gehoben oder gesenkt werden, indem beispielsweise eine der Achsen d entsprechend verdreht wird. Einer der Ständer b kann eine Einteilung k tragen, mit Hilfe welcher die Schiene c genau eingestellt werden kann.
Die Schiene c trägt eine kreisrunde Platte m, auf welcher ein Kontaktstück n feststehend und ein Kontaktarm o verschwenkbar gelagert ist. Letzterer bildet die rechtwinkelig abgeknickte Fortsetzung eines Bolzens p, der in einem Lager r drehbar ruht und an seinem anderen Ende zu einem Haken s aus- gebildet ist, an welchem eine Schraubenfeder t angreift, die den Arm o in Berührung mit dem Kontaktstück n zu bringen sucht. An dem Kontaktarm o hängt unter Vermittlung einer durch ein Loch m'der Platte in hindurchgehenden Kette u eine leichte Blech- platte v (Fig. t), unterhalb welcher auf die Platte a der der Gärung auszusetzende Brot- laib Il'gelagert wird.
Die beiden Kontakte n, o sind mit einer Batterie x verbunden, in deren Stromkreis ein Läutewerk y eingeschaltet ist. Auf der Platte m ist eine die Kontakt- einrichtung überdeckende Kappe z aufgeschraubt.
Die Benützung der dargestellten Einrichtung geschieht in folgender Weise :
Mit Hilfe der Einstellung k am Ständer b wird vorerst die Schiene c und damit die Platte v derart eingestellt, dass letztere von dem Brotlaib w in dem Augenblick berührt und gehoben wird, wenn die Gärung jenen im voraus bestimmten Grad erreicht hat, bei welchem die Gärung unterbrochen werden soll. In dieser Stellung wird die Schiene c mittels der in das Sperrad f eingreifenden Sperrklinke f1 festgehalten. Wird die Platte v auch nur sehr wenig gehoben, so verschwenkt die Feder t den Kontaktarm o derart, dass er das Kontaktstück n berührt. Hiedurch wird der Stromkreis der Batterie x über die
Glocke y geschlossen und diese zum Tönen gebracht.
Hiedurch wird der Zeitpunkt genau angegeben, in welchem die Gärung unterbrochen werden soll.
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