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Trockenmaschine mit rotierendem Heizrohrbündel.
Bei den Trockenapparaten mit rotierendem Heizrohrbündel werden die Heizröhren natur- gemäss viel wärmer als das sie tragende Gerüst, wodurch bei starrer Verbindung von Gerüst und Heizröhren bedeutende Spannung in den Gerüststäben und deren Befestigungsbolzen zum Nachteil der Dauerhaftigkeit des Trockenapparates verursacht werden. Zweck der Erfindung ist, diesen Nachteil zu beseitigen, was dadurch erreicht wird, dass man das Gerüst dieser Apparate mit Federn zur Verhinderung der durch die ungleiche Wärmeausdehnung der Rohre und der Gerüststäbe bisher entstehenden Spannungen versieht. Die Heizröhren sind zu beiden Enden in kreisförmigen Kopf platten festgehalten, an deren Umfängen ringsum zu den Röhren und der Rotationsachse parallele Verbindungsstäbe angeschraubt sind.
Nach der Erfindung werden jedoch diese Verbindungsstäbe nicht unmittelbar an die Kopfplatten festgeschraubt, sondern beispielsweise an abgekröpfte Blattfedern, deren radialer Arm an der Kopfplatte angeschraubt ist, während der andere zur Rotationsachse parallele Federarm in der Achsenrichtung verschiebbar angeordnet ist. Bei einer derartigen oder ähnlichen, elastisch in der Achsenrichtung nachgebenden Verbindungsweise der Gerüststäbe mit den Kopfplatten findet keine nachteilige Spannung in diesen Stäben oder deren Verbindungsbolzen statt.
Wenn sich die Heizröhren durch die Erwärmung ausdehnen, so werden die Längsstäbe des Gerüstes, anstatt an ihren Verbindungsbolzen mit den Kopfplatten zu ziehen, an den Verbindungsfedern ziehen, welche jedoch sofort genügend nach- geben, so dass die sonst so nachteiligen Folgen der Wärmeausdehnung beseitigt sind.
Eine Ausführungsform ist als Beispiel zeichnerisch dargestellt. Fig. 1 ist eine Seitenansicht bzw. Querschnitt des Trockenapparates, Fig. 2 eine Stirnansicht.
Bekanntlich werden die Kopfplatten D, in welchen die Heizrohre E mit ihren Enden eingesetzt sind, bisher durch die an den Umfängen der Kopfplatten D angeschraubten Längen- stäbe A zusammengehalten. Der durch den Zentralzapfen zugeführte Heizdampf streicht durch die Heizrohre E und entweicht abgekühlt durch den anderen Zentralzapfen. Die Heizrohre E erfahren htedurch eine bedeutende Wärmeausdehnung, welcher die Stäbe A nicht folgen können, weil sie aus anderem Materiale bestehen und keine so hohe Erwärmung erleiden. Demzufolge
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Deformationen verursacht.
Nach vorliegender Erfindung liegen die Stäbe A auf den Umfängen der Kopfplatten D mit ihren Enden nur lose an und werden an den Kopfplatten D jedoch nicht unmittelbar angeschraubt. Der durch die ungleiche Wärmeausdehnung entstehende Längenunterschied wird durch Federn C aufgenommen, welche bei C* ; ; an die Kopfplatten befestigt sind.
Vorteilhaft sind es senkrecht abgekröpfte Zungenfedern, welche an der Stirnseite der Kopfplatten radial anliegen und an ihrem Ende, bei C2, angeschraubt sind, während auf ihr senkrecht abgekröpfte Ende. welches unter die Längsstäbe 4 in besondere Aussparungen am Kopfplatten-
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durch Verziehen entstehenden Druckkräften an den Führungen vorgebeugt, wird.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Trockenmaschine mit rotierendem Heizrohrbiindel mit beiderseitig in Kopfplatten eingesetzten Heizröhren, dadurch gekennzeichnet, dass die das Gerüst der Maschine bildenden Längs- stäbe (A) in der achsialen Richtung federnd mit den Kopfplatten (D) verbunden sind.
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