AT54274B - Verfahren zur Darstellung grüner Diazotierfarbstoffe. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung grüner Diazotierfarbstoffe.

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  Verfahren zur Darstellung grüner Diazotierfarbstoffe. 



   Grüne   Diazotierfarbstoffe konnten   bisher nicht dargestellt werden, obgleich dieselben zur Ergänzung und zum Nuancieren'anderer Diazotierfarben erhebliches technisches Interesse beanspruchen. 



   Es ist nun gelungen, auf folgendem Wege solche Farbstoffe zu erhalten. Aus tetrazotiertem Benzidin und 1 Mol. Salizylsäure bzw. Kresotinsäure stellt man zunächst das Zwischenprodukt her und kuppelt dieses in saurer Suspension mit 1.   8-Aminonaphtol-4-mono-   sulfosäure. Der so entstandene Disazofarbstoff wird darauf in alkalischer Lösung mit der Diazoverbindung von   Azidyl-p-phenylendiamin   bzw.   p-Nitrani1in   vereinigt und endlich der Trisazofarbstoff verseift bzw. reduziert. 



   Die so erhaltenen Farbstoffe färben Baumwolle in grünen Tönen an, die überraschenderweise beim Diazotieren und Entwickeln mit -Naphtol oder m, Phenylendiamin ihre Nuance nur wenig ändern, dabei aber waschecht werden. 



   Beispiel. 



   Aus 18'4 Teilen Benzidin und 14 Teilen Salizylsäure wird in üblicher Weise das Zwischenprodukt hergestellt. Dieses wird mit Salzsäure oben mineralsauer gemacht und eingetragen in eine saure Suspension von 24 Teilen 1.   8-Aminonaphtol-4-sulfosäure. Die   Mischung wird 24 Stunden gerührt, wobei die freie Mineralsäure vorsichtig mit Natriumazetat neutralisiert wird. Zu dieser Mischung gibt man die in üblicher Weise hergestellte   Diazovorbindung von 18   Teilen   p-Phenylendiaminoxamunsäure   und macht die Mischung mit   Sodalösung deutlich alkalisch.   Nach 6 Stunden wird auf 700 erwärmt und der Farbstoff ausgesalzen und abgesaugt.

   Der letztere wird dann mit   500   Teilen Wasser   angerührt   und mit 120 Teilen Natronlauge von   300/0   eine halbe Stunde zum Sieden erhitzt. Darauf wird die Natronlauge teilweise neutralisiert und der Farbstoff ausgesalzen, abgesaugt und ge- trocknet. Er bildet ein dunkles Pulver, das sich in Wasser mit grüner Farbe löst, er färbt 
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 entstehen etwas   dunklere Grüntone,   die gut waschecht sind. 



   Anstatt Benzidin können andere   p-Diamine,   wie Tolidin, Dianisidin usw. verwendet werden. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Darstellung grüner Diazotierfarbstoffe, dadurch gekennzeichnet, dass man das Zwischenprodukt aus einem tt'trazotierten p-Diamin und Salizylsäure oder Kresotinsäure in saurer Suspension mit 1. 8-Aminonaphtol-4-su1fosäure kuppelt, dinse Produkte in alkalischer Lösung mit den Diazoverbindungen von Azidyl-p-phenylendiamin oder p-Nitranilin vereinigt und dio so erhältlichen Farbstoffe mit verseifenden bzw. reduzierenden Mitteln behandelt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT54274D 1910-05-03 1911-04-24 Verfahren zur Darstellung grüner Diazotierfarbstoffe. AT54274B (de)

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