AT54151B - Verfahren zum Walzen von Röhren und Rundstäben mittels mit ihren Achsen schräg zueinander gestellter, mit Längswalzflächen und schrägwalzenden Flanschen versehener Walzen. - Google Patents

Verfahren zum Walzen von Röhren und Rundstäben mittels mit ihren Achsen schräg zueinander gestellter, mit Längswalzflächen und schrägwalzenden Flanschen versehener Walzen.

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AT54151B
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Ralph Charles Stiefel
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Ralph Charles Stiefel
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  Verfahren zum Walzen von Röhren und Rundstäben mittels mit ihren Achsen schräg zueinander gestellter, mit   Längswalzflächen   und schrägwalzenden Flanschen versehener
Walzen. 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Walzen von Röhren und Rundstäben in solchen   Walzwerken, deren Walzenachsen schräg   zueinander gestellt und deren Walzen mit   Längswalzfiächen   und mit schrägwalzenden Flanschen versehen sind, und bezweckt, in einem einzigen Durchgangs und in einem einzigen Kaliber zunächst das Walzgut in der Längsrichtung auszuwalzen und dann, nachdem das Kaliber angewalzt ist, fertig zu walzen, nämlich zu runden und zu glätten. Zu dem Zweck wird das Walzgut zwischen   den schräggestellten   und mit   Längswalznächen   und schrägwalzenden Flanschen versehenen Walzen in Richtung der Flanschenkonvergenz hindruchführt.

   Hiebei wirken die das Profil bestimmenden Walzenflächen auf das Walzgut so ein, dass sie es vom Eintritt bis zum Durchtritt durch den engsten Zwischenraum nur längswalzen, worauf dann die Flanschen das Walzgut schrägwalzen und hiebei runden und glätten. 



   Es ist bereits bekannt, runde Körper zwischen Walzen mit Flanschen auszuwalzen ; indessen beginnen die   Flanschenflächen   hiebei schon beim Eintritt ihre schrägwalzende Wirkung, die sich während des ganzen Durchganges des Walzgutes äussert ; bei dem vorliegenden Verfahren ist das   Schrägwalzen   vom Eintritt bis zum engsten Teil des Kalibers ausgeschaltet. 



   Zur Erläuterung des Verfahrens dienen die Zeichnungen, in welchen zeigen : Fig. 1 eine Endansicht des Walzkalibers und der Walzen vom Austrittsende gesehen, Fig. 2 einen   senkrechten   Schnitt, Fig. 3 einen Grundriss. 



   Die Walzen bestehen aus dem das Kaliber bildenden Teil A3 A4 und den 
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 gestellt. 



   Heim Walzen wird das Walzgut von der divergierenden Flanschenseite nach der konvergierenden hindurchgeschickt. Es wird dabei dicht bei der engsten Stelle des Kalibers von den Walzen erfasst und erfährt hier eine   Längswalzuog   unter gleichzeitiger geringer   Vermmderung   seines ausseren Durchmessers. Die Längswalzwirkung geht in dem Masse, als das Walzgut durch die konvergierenden Seiten der Flanschen hindurchgeht, mehr und mehr    < n eme Schrägwalzwirkung   über, welche von den Flanschen erzeugt wird und dem Walz-   gut eme drehende Bewegung   erteilt.

   Da die verschiedenen   Berührungspunkte   der Schräg-   wal/Hanschen   mit dem Walzgut verschieden weit von den Drehachsen der Walzen entfernt sind. so ergibt sich eine relative Gleitbewegung zwischen den   Schrägwalzflanschen   und dem Walzgut, so dass gleichzeitig mit der durch die Drehung erzeugten Rundung des   Walzguts eine Glättung   des äusseren Umfanges erfolgt. 



     Selbstverständlich   kann das Verfahren auch ohneweiters zum Auswalzen von   H"hren axf Dornen   verwendet worden, in welchem Fall die Schrägwalzflanschen gleich-   7t' t) ss die Rundung der   inneren und der äusseren Rohrflächen und die Lösung vom Dorn bewirken. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zum Walzen von Röhren und Rundstäben mittels mit ihren Achsen schräg EMI1.2 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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