AT53954B - Gleichstrom-Dynamomaschine. - Google Patents

Gleichstrom-Dynamomaschine.

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AT53954B
AT53954B AT53954DA AT53954B AT 53954 B AT53954 B AT 53954B AT 53954D A AT53954D A AT 53954DA AT 53954 B AT53954 B AT 53954B
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Austria
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Inventor
Albert Henry Midgley
Charles Anthony Vandervell
Original Assignee
Albert Henry Midgley
Charles Anthony Vandervell
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Gleichstrom-Dynamomaschine.   



   Vorliegende Erfindung bezieht sich auf elektrische Dynamomaschinen mit   veränder-   licher Umdrehungszahl und ist besonders für Dynamos zur Beleuchtung von Eisenbahnzügen in Verbindung mit Akkumulatorenbatterien anwendbar. 



   Die Erfindung hat die besondere Art der Einrichtung und Anordnung einer Maschine zum Gegenstande, welche nach Bedarf in beiden Drehrichtungen umlaufen kann und bei wechselnder Umlaufzahl einen Netzstrom von konstanter Spannung liefert, sofern sie als Generator benützt wird, während sie als ein mit einem Strom von veränderlicher Spannung gespeister   Motor rufend, konstante Geschwindigkeit   ergibt. 



   Die Erindung besteht darin, dass die Kollektorbürsten für den Netzstrom in solcher Stellung angeordnet sind, dass die durch die   Bürsten   jeweils geschlossenen Armaturenspulen in einer aktiven Feldzone liegen, wo sie einen von entsprechenden Polwicklungen herstammenden, magnetischen Kraftlinienstrom schneiden, so dass der in dleser   Weise)   In den kurzgeschlossenen Spulen erzeugte, aber von dem durch die Armatur von Bürste zu Bürste fliessenden Netzstrome wohl zu unterscheidende Strom dem erwähnten   ursprünglich   vorhandenen magnetischen Kraftlinienstrom in einer   später zu beschreibenden Weise so     entgegenwirkt,   dass eine Selbstregulierung der Maschine herbeigeführt wird. 



   Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt. 
 EMI1.1 
   Dynamomaschine.   



   Fig. 2 stellt die vorzugsweise   benutzte   Sehnenwicklung der Armatur dar, wobei die 
 EMI1.2 
 und   Mauptpolen.     wobei die ursprünglichen   und verzerrten Kraftliienströme durch punktierte dünne bzw. dicke Limen veranschaulicht sind. 



   Die Armatur a wird nach dem Prinzip der   Sehnenwickiung   in der Art bewickelt. wie es in Fig. 2 der Zeichnung dargestellt ist. Der   Kommutator   b der Armatur a ist nur mit einem Bürstenpaar c versehen und jede Bürste kann eine oder mehrere Armatur- 
 EMI1.3 
 
Die Feldmagnete e besitzen namlich Hilfspolo f, welche in der Mitte zwischen den   llauptpolen 9 liegen,   
 EMI1.4 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 kurzgeschlossenen spulen d,   o   den   liraftlinionstrom der llilfspole f schneiden   und der hiedurch erzeugte Lokalstrom der kurzgeschlossenen Spulen d wird umgekehrt, wenn die Drehrichtung sich umkehrt. 



   Der Lokalstrom, der in den kurzgeschlossenen Spulen d entsteht, erzeugt eine Quermagnetisierungskraft, welche den Kraftlinienstrom von der Bahn i, ungefähr im rechten Winkel zu den   Hilfspolen   f, in die Bahn k verschiebt. Der so verschobene magnetische Strom erzeugt dann den Netzstrom in der Armaturwicklung a. 



   Da diese Verschiebung des magnetischen Stromes durch den Lokalstrom der kurzgeschlossenen Spule   d   hervorgerufen wird, ist diese Verschiebung je nach dem Drehsinne der Armatur gegen die eine oder andere Seite gerichtet und der von den Bürsten c abzunehmende Arbeitsstrom oder Netzstrom wird daher immer die gleiche Richtung haben. 



  Wenn der Netzstrom, der von der Armatur a abgenommen wird, infolge wachsender Tourenzahl der Maschine wächst, wird, weil die dadurch hervorgerufene Armaturgegenwirkung in derselben Ebene liegt und die entgegengesetzte Polarität gegenüber dem magnetischen Strom der beiden Hilfspole f hat, dieser magnetische Strom geschwächt und der in den kurzgeschlossenen Spulen erzeugte Lokalstrom und dessen   Rückwirkung auf   das Feld der Maschine hiedurch verkleinert, wodurch die Spannung der Maschine praktisch konstant bleibt. Die Grössenverhältnisse der Armatur und der Feldmagnete, die Anzahl der Spulen und   Hilfspole f   kann jeder beliebigen Leistung angepasst werden.

   Selbstverständlich kann an Stelle der beschriebenen Sehnenwicklung auch jede andere Wicklung, beispielsweise   Ring- oder Trommelwicklung, angewandt werden,   jedoch ist die Sehnenwicklung und besonders die vorbeschriebene Art derselben vorzuziehen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Gleichstrom-Dynamomaschine, dadurch gekennzeichnet, dass durch zwei diametral angeordnete Bürsten (c, c) besondere Ankerspulen (d) kurzgeschlossen werden, in denen durch entsprechend angeordnete, mit Erregerwicklung versehene Pole (f) durch Rotation ein Strom induziert wird, während unbewickelte Pole (g) zwischen den bewickelten Polen vorgesehen sind, die den durch den Einfluss der kurzgeschlossenen Spulen abgelenkten Kraftlinienstrom führen, der den Hauptstrom induziert.
AT53954D 1909-07-14 1910-07-09 Gleichstrom-Dynamomaschine. AT53954B (de)

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GB53954X 1909-07-14

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AT53954B true AT53954B (de) 1912-06-10

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ID=9795341

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AT53954D AT53954B (de) 1909-07-14 1910-07-09 Gleichstrom-Dynamomaschine.

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