AT53693B - Verbindung von Holzträgern. - Google Patents

Verbindung von Holzträgern.

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AT53693B
AT53693B AT53693DA AT53693B AT 53693 B AT53693 B AT 53693B AT 53693D A AT53693D A AT 53693DA AT 53693 B AT53693 B AT 53693B
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Paul Meltzer
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Paul Meltzer
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  Verbindung von Holzträgern. 



   Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Holzkonstruktionen aller Art und besteht darin, die   Verbindung von Holzträgern,   die aus je einem Stabe vereinigten, zu einer quadratischen oder rechteckigen Form gruppierten und in einem gewissen Abstande voneinander gehaltenen Stäbchen von quadratischem oder rundem Querschnitt bestehen, dadurch zu bewirken, dass diese Stäbchen durch in vorgebohrten Löchern derselben eingezogene, im Verbände kreuzweise angeordnete Stahldrähte verbunden sind. 



   Durch die Verwendung solcher   Stlibcbenträger   bei   Hotzkonstruktionen   ist ein ungemein leichtos, schnelles und dennoch sicheres Bauen ermöglicht, da die Verbindung eines Elementes mit einem anderen dadurch erfolgt, dass man die Stäbe des einen Elementes in die zwischen den Stäben des anderen Elementes bestehenden Räume nur einzuschieben traucht und dann beide Elemente mitiels durch   diü   Stäbe der beiden Elemente geführte hochfeste Drähte verbindet. Auf diese Weise wird auf einfachem Wege eine solide und 
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 eignen sich sowohl für leichteste Holzkonstruktionen, wie für Luftschiffe, Flugmaschinen und dgl., als auch für schwerere Konstruktionen, wie   Dachkonstruktionen, Pionierbrücken,   Maste, Karosserien, Tragbahren und dgl. 



   In den Zeichnungen sind verschiedene Holzkonstruktionen, die unter Anwendung der Verbindung der Elemente nach der vorliegenden Erfindung ausgeführt sind, dargestellt. 



   Fig. 1 zeigt die Verbindung von drei Konstruktionsolementen miteinander. 



   Fig. 2 zeigt einen einfachen Kastenträger im Aufriss und
Fig. 3 im Schnitt nach Linie B - B der Fig. 2,
Fig. 4 einen im Sinne vorliegender Erfindung hergestellten Holzträger im Querschnitt. 



   Bei der aus Fig. l ersichtlichen Konstruktion besteht jeder der drei Träger aus   neun   einzelnen quadratischen Stäbchen 1, die zu Reihen von je drei nebeneinander zu einer   quadratischen Form   gruppiert und in einem, der Stärke der   Stäbchen./ent-     sprechenden Abstände voneinander   gehalten sind. Die Verbindung dieser drei Kon-   struktionsetementu   ist dadurch bewirkt, dass die Stäbchen 1 des einen   Elementes durch   die zwischen den nebeneinander liegenden Stäbchen 1 der anderen Elemente bestehenden   Zwischenräume     hindurchgeführt   und dann durch die senkrecht und wagerecht verlaufenden, in otwas engere Bohrungen der einzelnen Stäbchen 1 eingetriebenen hochfesten Drähte 2 miteinander verbunden sind.

   Die Stäbchen 1 der einzelnen Konstruktionselemente werden dadurch in einem dem Querschnitt dieser Stäbchen entsprechenden Abstande voneinander gehalten, dass zwischen die einzelnen Stäbchen 1 kleine Stäbchen 3 von gleichem Querschnitt eingelegt und mit diesen durch sich kreuzende Drähte 4 verbunden werden. 



     Fig.. i und   3 zeigen die Verbindung gemäss vorliegender Erfindung bei einem Kasten-   träger, bestchend aus zwei einfachen Fackwerkträgern, deren Ober- und Untergurte durch   in gewissen Abständen voneinander angeordnete Querstreben 11 und   7J miteinander   ver- 

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 bunden sind. Diese Querstreben besitzen den gleichen Querschnitt wie die Ober-und Untergurte bildenden Stäbchen 7 bzw. 8 und lassen sich deshalb ohneweiters zwischen diese Stäbchen einschieben und halten sie in einem gewissen gegenseitigen Abstande. 



  Die Verbindung der Querstreben 11, 12 mit den Stäben 7,8 erfolgt ebenfalls durch in letztere und erstere eingetriebene   Stahldrähte.   



   Fig. 4 zeigt die Art der Verbindung gemäss der Erfindung bei einem hohlen Träger. 



  Der dargestellte Träger besteht aus vier Gruppen von Elementen, von denen ein jedes aus einer Anzahl   längs   und quer verlaufenden, zu einem rechteckigen Querschnitt gruppierter   Stäbchen   18 und 19 von quadratischem Querschnitt gebildet wird, die in einem ihrem Querschnitt entsprechenden Abstande voneinander gehalten werden und gemäss vorliegender Erfindung durch in Bohrungen getriebene, sich kreuzende Stahldrähte miteinander verbunden sind. Die Verbindung der einzelnen Elemente miteinander zu dem in Fig. 4 dargestellten Stabe erfolgt ebenfalls in der Weise, dass die Elemente mit ihren Enden ineinander geschoben und dann ebenfalls durch sich kreuzende Drähte miteinander verbunden werden. Hiedurch entsteht ein einziger hohler Stab.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verbindung von Holzträgern, die aus einzelnen zu einer quadratischen oder rechteckigen Form gruppierten und in einem gewissen Abstande voneinander gehaltenen Holzstitbchen bestehen, dadurch gekennzeichnet, dass die einelnen Holzstäbchen (1) durch in vorgebohrten Löchern derselben eingezogene, im Verbande kreuzweise angeordnete Stahl- drähte (2) verbunden sind.
AT53693D 1909-03-19 1910-03-10 Verbindung von Holzträgern. AT53693B (de)

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AT53693B true AT53693B (de) 1912-05-25

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