AT53152B - Darrtrommel. - Google Patents

Darrtrommel.

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AT53152B
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Austria
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Paul Zierau
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Paul Zierau
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Darrtrommel. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine   Darrtrommel,   welche durch besonders eingerichtete und betätigte Querwände in mehrere Kammern geteilt ist und in welcher das Darrgut in   bestimmten   Zeitabschnitten um eine Kammer weiterbewegt wird. Wie bei bekannten Trommeln tritt das Darrgut   zusammen mit   einem heissen Luftstrom an dem einen Ende ein, während an   dem   entgegengesetzten Ende ein   Exhaustor   angeordnet ist, der nicht allein die feuchte Luft absaugt, sondern auch das Darrgut in Bewegung hält. 



   Die bisher gebrauchten Transportvorrichtungen haben den Nachteil, dass sie der Wirkung des Exhaustors zu wenig Widerstand entgegensetzen, das Darrgut sich deshalb zu schnell bewegt, was wieder zur Folge hat, dass die Trommel unverhältnismässig lang sein muss, wenn das Darrgut auch wirklich trocken das andere Ende der Trommel erreichen soll. 



   Diese Nachteile werden durch die vorliegende Erfindung mit Erfolg   beseitigt, da bei dieser   
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 der feuchten Luft zu verhindern. Daraus ergibt sich der weitere Vorteil, dass die   Trommel   bedeutend kürzer als bisher gehalten werden kann. 



   Die Erfindung ist in der Zeichnung in einer beispielsweisen Ausführungsform veranschaulicht. und zwar zeigt :
Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine Darrtrommel mit der   Transport. vorrichtung im Aufriss.   



   Fig. 2 eine Seitenansicht der Trommel mit dem Bewegungsmechanismus der Transportvorrichtung. 



   Wie Fig. 1 zeigt, wird die Darrtrommel durch scheibenförmige Wände 1 in einzelne   Kammern   geteilt, in deren viereckigem Ausschnitt jalousieartig einander   Überdeckende Klappen : 2 eingebaut sind.   



    Die Jalousiewände 1   sind mit der Achse J fest verbunden und nehmen ebenso wie die Achse an der ununterbrochenen Drehung der Trommel nicht teil, sondern drehen sich nur in   bestimmten     Zeitab-   
 EMI1.2 
 mit der Trommel verbundene Armkreuze 27 bewirkt, in deren Nabe die Achse frei drehbar liegt. 



   Zur   Erklärung   der Wirkungsweise der Transportvorrichtung soll   angenommen   werden, dass die   Kammer     J mit Darrgut gefüllt ist. welches   durch die Drehung der Trommel in Bewegung gehalten wird. Soll sich dieses   jetzt in die Kammer   6 bewegen, so werden die Scheiben 1 durch 
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 hatten, in welcher   Lage dem Darrgut   der Weg in die   Kammer   6 versperrt war und der Exhaustor nur ganz leichte, bereits trockene Teilchen und die feuchte Luft absaugen konnte.

   Ist jedoch die genannte Scheibe in die in Fig. 1 gezeichnete Lage gelangt, so kann das Darrgut, unterstützt 
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   Vorgang wiederholt sich periodisch   und wird dabei das Darrgut absatzweise in der Pfeilrichtung,   die   der vom Exhaustor   erzeugten Richtung des Luftstromes entspricht, bewegt, wobei   die Durchgangsgeschwindigkeit durch Veränderung des Zeitabstandes   zwischen zwei Drehungen der   
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 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Die unterbrochene Bewegung der Achse 3 mit den Scheiben 1 wird auf folgende Weise bewirkt. 



   Das an der Austrittsseite befindliche Ende der Achse 3 ist mit einem Schneckenrad 10 versehen, in das eine Schnecke 9 eingreift, die mit einer quer zur Trommelachse laufenden Welle 11 verbunden ist. Auf derselben Welle ist eine Klauenkupplung 12 und 13 angeordnet, deren Teil 13 frei auf der Welle 11 drehbar ist und in geeigneter Weise, z. B. durch Riemen 14, in Umdrehung versetzt wird. Der Teil 12 ist dagegen mit der Welle 11 mittels eines Keiles so verbunden, dass er nur in der Längsrichtung der Welle verschoben werden kann. Ein Hebel   20,   der um den Punkt 8 drehbar ist, greift mit zwei Stiften in eine nutenförmige Ausdrehung des Teiles   12,   während das untere Ende zwischen zwei Stifte des Hebels 17 greift. 



   Während der Zeit, in der die Scheiben 1 nicht bewegt werden, stehen die beiden Kupplungshälften 12 und 13 nicht miteinander in Eingriff, wie in Fig. 2 dargestellt ist. Das Einschalten der Kupplung erfolgt selbsttätig durch eine umlaufende Nockenscheibe 15 mit herausnehmbaren Nocken. Kommt nun einer der Nocken mit dem linken Ende des um den Stift. 16 drehbaren Hebels 17 in Berührung, so wird dieses nach unten gedrückt, während sich der Teil rechts von dem Stift 16 entsprechend hebt und das rechtwinklig umgebogene Ende 28 von dem gerade mit ihm in Berührung stehenden Stift 21 der mit der Achse 3 verbundenen Scheibe 18 abgleitet und der Hebel 17 durch die Feder 19 nach der Trommelachse gezogen wird, soweit es der in dem Schlitz 22 gleitende Stift 16 zulässt, während die Feder 25 die normale wagerechte Lage des Hebels 17 wieder herstellt. 



   Die Bewegung des Hebels 17   überträgt   sich durch den bereits beschriebenen Hebel 20 auf den mit der Welle 11 verschiebbar verbundenen Kupplungsteil12, der dadurch mit dem rotierenden Teil 13 in Eingriff kommt und die Welle 11 in Umdrehung versetzt, die durch das Schnecken-   getriebe 9, 10   auf die Achse der Trommel und die Jalousiewände 1 übertragen wird. 



   Diese Drehung dauert aber nur so lange, bis der zweite Stift 21'der Scheibe 18 mit dem   umgebogenen Teil 2   des Hebels 17 in Berührung kommt, die Achse 3 also eine Drehung um   1800   ausgeführt hat. Der Stift   21'drängt   den Hebe117 alsdann so weit zurück, dass die beiden Kupplungs- hälften 12, 13 ausser Eingriff miteinander kommen und die   Welle 22   und damit die Achse 3 mit den Jalousiescheiben 1 nicht mehr angetrieben werden, bis einer der Nocken der Scheibe 15 wieder mit dem Hebel 17 in Berührung kommt, worauf sich der beschriebene Vorgang wiederholt. 



   Durch Änderung der Zahl der zu diesem Zwecke herausnehmbar gehaltenen Nocken der
Scheibe   1-5   oder Änderung der Scheibenumlaufszahl kann der Zeitabstand zwischen zwei Um- drehungen der Jalousiewände 1 beliebig verändert werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 1.   Darrtrommel,   dadurch gekennzeichnet, dass die Trommel durch unabhängig von ihr 
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Claims (1)

  1. auf einer Achse (3) befestigt sind, welche durch eine ein-und ausrückbare Kupplung (12 und 13) in gewissen Zeitabständen mit einer ständig umlaufenden Welle verbunden wird und nach Vollendung einer halben Umdrehung die Kupplung wieder ausrückt.
    3. Darrtrommel nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein zum Ein-und Ausrücken der Kupplung dienender Hebel (20) mit einem, in seiner Längsrichtung durch eine Feder (19) verschiebbaren Hebel (17) verbunden ist, welcher unter der Wirkung einer zweiten Feder (2 in einer Stellung gehalten wird, in der er durch einen Nocken (21) einer auf der Achse (3) sitzenden Scheibe (18) an einer Längsverschiebung gehindert wird, während er durch eine ständig umlaufende Nockenscheibe (li) in bestimmten Zeitabständen so abgelenkt wird, dass er dem Zuge der Feder (19) folgen kann, wobei die Kupplung (12, 13) eingerückt wird, während der Hebel (17) nach einer halben Umdrehung der die Jalousiewände tragenden Achse (.
    3) durch einen zweiten Nocken (21') der Scheibe (18) in die Ruhelage zurückgeführt und dadurch die Kupplung ausgerückt wird.
AT53152D 1911-03-31 1911-03-31 Darrtrommel. AT53152B (de)

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