AT53070B - Abdampfturbinenregelung. - Google Patents

Abdampfturbinenregelung.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Abdampfturbinenregelung. 



   Bei Turbinen, welche durch den   stossweise   auftretenden Abdampf anderer Maschinen betrieben werden, schaltet man in der Regel in der Abdampfzuleitung einen Wärmespeicher oder einen   Ausgleichbehälter   ein, um den der Turbine zufliessenden, stark wechselnden Dampfstrom möglichst unverändert zu halten. 



     Diese Einrichtungen erfüllen jedoch ihren Zweck   nur unvollkommen, weil die Grösse derartiger   Ausgleichgcfässe   nur eine beschränkte sein kann. Es entstehen daher trotzdem Schwankungen des   Dampfdruckes   oder der Dampf menge, die ein ungleichmässiges Abströmen des Dampfes in die Turbine und damit eine ungleichmässige Kraftabgabe derselben zu Folge haben. 



  Nun kann zwar die Kraftabgabe der Turbine allerdings durch ihren Regler oder durch andere parallel   geschaltete Maschinen unverändert gehalten werden.   Es werden jedoch dann Ver- änderungen der   Umlaufzahlen auftreten,   die in vielen Betrieben unerwünscht sind. Es ist daher notwendig, die Ursache der Umlaufsänderung, nämlich des Übertragens der starken   Schwankung   des   Dampfdruckes bzw.   der Dampfmenge auf die Turbine zu verhindern. 



   Eine gleichmässige, den jeweiligen mittleren   Dampfverhältnissen entsprechende Zuführung   
 EMI1.1 
 aufdieeigentlicheRegelungsvorrichtungübertragenwird. 



   In der Zeichnung zeigt Fig. 1 den Erfindungsgegenstand in einer Ausführungsform. wie sie bei starken Druckschwankungen des zugeführten Abdampfes Verwendung finden kann, während Fig. 2 eine Anordnung für stark veränderliche Dampfmengen darstellt. Fig. 3 zeigt eine   Konstruktionsabänderung der Anordnung nach   Fig. 2. 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist nun folgende :
Die   tarken Druckschwankungen'dea Akkumulators   werden durch den Bremskolben c stark gemildert auf den   Olschieber   e übertragen, wobei die Feder k die sich ständig wiederholenden kleineren Druckschwankungen aufnimmt, so dass bei im Mittel ansteigendem Druck im Akkumulator der Schieber e allmählich nach rechts verschoben wird.

   Infolgedessen kann das   01   aus dem Raum m entweichen, so dass das Ventil   lt   unter   Einfluss   der Feder o gehoben wird. Hiedurch wird eine den jeweiligen mittleren Dampfverhältnissen entsprechende Zuführung des Abdampfes zur Abdampfturbine erreicht. Um jedoch die Regelung auch von dem Druck vor den Düsen abhängig zu machen, wird der Kolben infolge der Einwirkung dieses Dampfdruckes in entgegengesetzter Weise verschoben wie der Kolben b infolge des Dampfdruckes im Akkumulator, so dass bei zu starkem Druck vor den Düsen infolge Verschiebung des Kolbens e nach links das Ventil h am weiteren Often gehindert bzw. wieder sogar geschlossen wird.

   Das Schliessen des Ventils h infolge zu grossen Druckes vor den Düsen bzw. zu geringen Druckes im Akkumulator erfolgt durch das in den Raum m übertretende Drucköl, das zugleich auch auf den   Rückführkolben   f einwirkt. Ist das Ventil h genügend geschlossen, d. h. hat sich der Druck hinter dem Kolben f so gesteigert, dass er die auf die Kolben   9   und b einwirkenden Dampf-und Federdrücke überwiegt, so erfolgt die Rückführung des Steuerkolbens e, bis unter Abschluss des   Olzutrittes   bzw.   Ölablaufes Gleichgewicht   eingetreten ist. Das Ventil h wird dann unmittelbar allein den Wirkungen des Reglers q ausgesetzt sein. 



   Die in Fig. 2 dargestellte Anordnung bezieht sich auf den Fall, wo vor der Abdampfturbine ein Ausgleichapparat nach Art einer Gasometerglocke geschaltet ist. Da eine derartige Glocke im Gegensatz zu dem im ersten Ausführungsbeispiele angewandten Ausgleichgefäss von konstantem
Volumen die Eigenschaft besitzt, den ausströmenden Dampf unter konstantem Druck zu halten, so muss hier die Stellung des Regelventiles von der jeweiligen im Abdampfsammler befindlichen 
 EMI2.1 


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