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Schab-oderBuffiervorrichtung.
Die vorliegende Erfindung betrifft Schab- oder Buffiervorrichtungen. deren die Enden des Schabmaterialbezuges festhaltenden Teile durch die während des Umlaufes auftretende Fliehkraft in geschlossener Stellung verriegelt gehalten werden.
Durch Unachtsamkeit des Arbeiters kommt es oft vor, dass die Schabvorriehtung bei ge-
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vorrichtung zur Folge und ausserdem ist Gefahr vorhanden, dass der Arbeiter verletzt wird, oder dass das Werkstück Beschädigungen erleidet.
Die Erfindung bezweckt diesen Cbelstand zu beseitigen und die Schab- oder Buffiervorrichtung so auszubilden, dass das Schliessen derselben selbsttätig bewirkt wird, im Falle der Arbeiter dies unterlassen haben sollte.
Ein wichtiges Merkmal der Erfindung besteht darin, dass die auftretende Fliehkraft auch das Schliessen der Teile der Tragscheibe der Schab- oder Buffiervorrichtung bewirkt. wenn die-
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einer Bahn bewegbar, die sich innerhalb des Umfanges der Schab- oder Buffiervorrichtung befindet.
Ein weiteres Merkma ! der Erfindung besteht darin, dass an dem beweglichen Scheibenteil
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Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung beispielsweise an einer Buffierscheibe veranschaulicht.
Fig. 1 ist ein Schaubild einer Buffierscheibe, deren Teile in geschlossener Lage dargestellt sind. Fig. 2 ist eine ähnliche Ansicht wie Fig. l. die Teile der Scheibe in offener Stellung zeigend.
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Filz 7 oder dgl. überzogen. Die zusammenstossenden Stirnflächen 11, 13, zwischen denen die Enden des Cberzugsstreifens festgeklemmt werden, sind mit Stiften 7-5 versehen, die das Aufbringen und Festhalten des Schabmateriaibezuges 9 erleichtern.
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der Scheibenteile. Die Enden des Schabmaterialbezuges werden dann augenblicklich zwischen den Stirnflächen 11 und 13 der beiden Scheibenteile festgeklemmt.
Der feste Scheibenteil 1 bildet den grösseren Teil der ganzen Scheibe. Die Teile 1 und 3 bilden ein Gelenk, dessen Gelenkglieder sich in der Nachbarschaft des Gelenkzapfens überlappen, so dass sie aneinander vorbeibewegt werden, wenn die Scheibe geöffnet oder geschlossen wird.
Die Scheibe ist mit einer Verriegelungsvorrichtung ausgerüstet, die dazu beiträgt, die Teile in geöffneter oder geschlossener Lage zu halten. Diese Verriegelung besteht aus einem Lenkstück 19, das einerseits bei 21 mit dem Teil 3 verbunden ist. Das andere Ende des Lenkstückes 19 trägt einen Stift 23, der in einem kurvenförmigen Schlitz 25 des Scheibenkörpers gleitet.
Wenn sich die Scheibenteile in offener Stellung befinden, so tritt der Stift 23 in das rechte Ende des Schlitzes 2J ein (Fig. 2). Wenn jedoch die Scheibenteile geschlossen sind, so befindet sich der Stift 23 in dem linken Ende des Schlitzes 25 (Fig. l). Die beiden Enden des Schlitzes sind bei 27 und 33 nach auswärts zu abgebogen, so dass der Stift 2. 3 gewissermassen verriegelt wird, wenn die Scheibenteile geöffnet oder geschlossen sind. An dem Teil 3 ist ein federbelasteter Kolben 29 (Fig. 3) angebracht, der auf eine radiale Fläche des Lenkstückes 79 einwirkt und dasselbe in die Sperrlage zu bewegen sucht.
Die Kraft, mit der die Scheibenteile in offener Stellung gehalten werden, ist geringer, als die während der Umdrehung der Scheibe auftretende
Fliehkraft, so dass die etwa offene Scheibe unter allen Umständen geschlossen wird, sobald die Umdrehungen derselben beginnen.
PATENT-ANSPRUCHE :
1. Schab- oder Buffiervorrichtung, deren Teile durch die während des Umlaufes auftretende Fliehkraft in geschlossener Stellung verriegelt werden. dadurch gekennzeichnet, dass die auftretende Fliehkraft auch das Schliessen der Teile (3) der Tragscheibe der Schab- oder Buffiervorrichtung (1. 3) bewirkt, wenn dieselbe ihre Drehung beginnt.