AT528508A4 - Mobile Brechanlage - Google Patents
Mobile BrechanlageInfo
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- AT528508A4 AT528508A4 ATA60209/2024A AT602092024A AT528508A4 AT 528508 A4 AT528508 A4 AT 528508A4 AT 602092024 A AT602092024 A AT 602092024A AT 528508 A4 AT528508 A4 AT 528508A4
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- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
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- B02C1/02—Jaw crushers or pulverisers
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B02C21/00—Disintegrating plant with or without drying of the material
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Abstract
Mobile Brechanlage zur Zerkleinerung von Brechgut mit einem auf einem Fahrwerk gelagerten Fahrgestell (F), einem auf dem Fahrgestell (F) gelagerten Brecher (1) mit einem oberen Zufuhrbereich und einem unteren Abgabebereich, einem das Brechgut dem oberen Zufuhrbereich des Brechers (1) zuführenden Aufgabeförderer (3) und einem Austragsförderer (6) für den Austrag des vom Brecher (1) zerkleinerten Brechguts. Es wird vorgeschlagen, dass unterhalb des Brechers (1) eine wannenförmige Austragsrinne (4) angeordnet ist, die sich zur Aufnahme des zerkleinerten Brechguts zum unteren Abgabebereich des Brechers (1) öffnet und sich für einen seitlichen Austrag des zerkleinerten Brechguts seitwärts entlang einer Austragsrichtung bis zu einem Abgabeende (5) zur Abgabe des zerkleinerten Brechguts an den Austragsförderer (6) erstreckt, wobei die Neigung der Austragsrichtung relativ zum Brecher (1) durch eine Absenkbarkeit des Abgabeendes (5) der Austragsrinne (4) mittels einer Hebe- und Senkeinrichtung verstellbar ist.
Description
[0001] Die Erfindung betrifft eine mobile Brechanlage zur Zerkleinerung von Brechgut mit einem auf einem Fahrwerk gelagerten Fahrgestell, einem auf dem Fahrgestell gelagerten Brecher mit einem oberen Zufuhrbereich und einem unteren Abgabebereich, einem das Brechgut dem oberen Zufuhrbereich des Brechers zuführenden Aufgabeförderer und einem Austragsförderer für den Austrag des vom Brecher zerkleinerten Brechguts, gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.
[0002] Brechanlagen der genannten Art dienen der Zerkleinerung von Brechgut wie Bauschutt, Abbruchmaterial, Gestein und dergleichen. Sie werden mitunter auch als vorgeordnete Anlagenabschnitte vor Klassier- oder Siebvorrichtungen eingesetzt, in denen eine Trennung des zerkleinerten Brechguts in Siebfraktionen unterschiedlicher Korngröße erfolgt. Auf diese Weise können Materialgemische aufbereitet und nach Möglichkeit einer Wiederverwertung zugeführt werden.
[0003] Hierfür besteht auch ein Bedarf an mobilen Brechanlagen, die zum jeweiligen Ort der gewünschten Aufbereitung bewegt werden können, um vor Ort die Trennung in unterschiedliche Fraktionen bewerkstelligen zu können und das aufbereitete Gut unter Vermeidung von Transportwegen wieder vor Ort weiterverarbeiten zu können, oder zumindest mengenmäßig reduzierte Fraktionen abtransportieren zu können.
[0004] Der Transport von mobilen Brechanlagen ist aber keineswegs trivial, da es sich hierbei in der Regel um große Anlagen mit entsprechender Breite und Aufbauhöhe handelt, insbesondere auf öffentlichen Verkehrswegen. Mobile Brechanlagen müssen daher möglichst kompakt ausgeführt werden.
[0005] Mobile Brechanlagen sind zudem so konstruiert, dass sie über ein Fahrwerk mit einem Fahrgestell verfügen, auf dem die funktionellen Komponenten wie Brecher, Aufgabeförderer für das unzerkleinerte Brechgut und Austragsförderer für den Austrag des zerkleinerten Brechguts angeordnet sind. Das unzerkleinerte Brechgut wird dem Brecher zunächst mithilfe des Aufgabeförderers einem oberen Zufuhrbereich des Brechers zugeführt. Der Austragsförderer ist in der Regel als Stetigförderer in Form eines Förderbands ausgeführt, das unterhalb eines unteren Abgabebereiches des Brechers angeordnet ist. Das Brechgut unterliegt bei einer solchen Ausführungsform eines Brechers während des Brechvorganges somit einer Fallhöhe vom oberen Zufuhrbereich zum unteren Abgabebereich. Der Brecher selbst kann beispielsweise als Backenbrecher ausgeführt sein.
[0006] Dabei stellt sich einerseits das Problem, dass das Brechgut aufgrund der Fallhöhe mitunter mit erheblicher Wucht auf das Fördergurt des darunter angeordneten Austragsförderers trifft, was eine erhebliche Belastung des Austragsförderers darstellt. Das trifft vor allem auf Brechgut zu, das im Brecher nur unzureichend zerkleinert werden konnte, wenn es sich beispielsweise um Bewehrungselemente oder um bewehrte Bauelemente handelt. Elemente dieser Art finden sich vermehrt in Bauschutt und Abbruchmaterial und treten zudem auch zumeist in Form länglicher Bauelemente auf, deren Zerkleinerung ein Mindestmaß für die Baugröße des Brechers bedarf, was wiederum der Anforderung einer kompakten Bauausführung bei mobilen Brechanlagen widerspricht.
[0007] Es besteht daher das Ziel der Erfindung darin eine Brechanlage bereitzustellen, die einerseits mobil und somit möglichst kompakt ausgeführt ist, und andererseits auch die Behandlung von problematischem Brechgut wie bewehrte Bauelemente und dergleichen unter kleinstmöglichen Belastungen auf nachgelagerte Austragsförderer zuverlässig ermöglicht.
[0008] Diese Ziele werden durch die Merkmale von Anspruch 1 erreicht. Anspruch 1 bezieht sich auf eine mobile Brechanlage zur Zerkleinerung von Brechgut mit einem auf einem Fahrwerk gelagerten Fahrgestell, einem auf dem Fahrgestell gelagerten Brecher mit einem oberen Zufuhrbereich und einem unteren Abgabebereich, einem das Brechgut dem oberen Zufuhrbereich des Brechers zuführenden Aufgabeförderer und einem Austragsförderer für den Austrag des vom Brecher zerkleinerten Brechguts. Erfindungsgemäß wird hierfür vorgeschlagen, dass unterhalb des Brechers eine wannenförmige Austragsrinne angeordnet ist, die sich zur Aufnahme des zerkleinerten Brechguts zum unteren Abgabebereich des Brechers öffnet und sich für einen seitli-
chen Austrag des zerkleinerten Brechguts seitwärts entlang einer Austragsrichtung bis zu einem Abgabeende zur Abgabe des zerkleinerten Brechguts an den Austragsförderer erstreckt, wobei die Neigung der Austragsrichtung relativ zum Brecher durch eine Absenkbarkeit des Abgabeendes der Austragsrinne mittels einer Hebe- und Senkeinrichtung verstellbar ist.
[0009] Die erfindungsgemäße Ausführung sieht eine wannenförmige Austragsrinne vor, die zur Aufnahme des zerkleinerten Brechguts unterhalb des Brechers angeordnet ist. Diese Austragsrinne erstreckt sich vom Abgabebereich des Brechers seitwärts bis zu einem Abgabeende zur Abgabe des zerkleinerten Brechguts, das auf den Austragsförderer gerichtet ist. Die Belastungen des vom Brecher herabfallenden Brechguts werden somit von der Austragsrinne aufgenommen und nicht mehr vom Fördergurt des Austragsförderers. Um aber auch bei problematischem Brechgut wie etwa länglichen Bewehrungs- und Bauelementen, die mitunter nur unzureichend zerkleinert werden können, die Belastungen zu verringern ist erfindungsgemäß die Neigung der Austragsrichtung relativ zum Brecher durch eine Schwenkbarkeit der Austragsrinne mittels einer Hebe- und Senkeinrichtung verstellbar. Dadurch kann der Aufprallwinkel des Brechguts auf den Wannenboden der Austragsrinne abgeflacht werden, was nicht nur Belastungen vermeidet, sondern auch den Austrag von problematischem Brechgut wie etwa länglichen Bewehrungs- und Bauelementen, die mitunter nur unzureichend zerkleinert werden konnten, ermöglicht.
[0010] Gemäß einer konkreten Ausführungsform wird vorgeschlagen, dass die wannenförmige Austragsrinne an ihrer dem Abgabeende gegenüberliegenden Seite schwenkbar am Fahrgestell gelagert ist. In der Längserstreckung der mobilen Brechanlage gesehen ist diese Seite in der Regel auch die der Aufgabeseite zugewandte Seite, also jene Seite, über die das unzerkleinerte Brechgut der Brechanlage zugeführt wird.
[0011] Insbesondere kann dabei das Abgabeende der wannenförmigen Austragsrinne in eine unterhalb des Fahrwerks liegende Position absenkbbar sein. In der Praxis fährt hierzu die mobile Brechanlage mit ihrem Fahrwerk auf Betonstützen auf, sodass sie auf einem relativ zum Untergrund erhabenen Niveau gelagert ist. Die Austragsrinne kann somit mit ihrem Abgabeende in eine unterhalb des Fahrwerks liegende Position abgesenkt werden.
[0012] Gemäß einer konkreten Ausführungsform wird dabei vorgeschlagen, dass die Hebe- und Senkeinrichtung zum Absenken des Abgabeendes im Bereich des Abgabeendes der Austragsrinne angeordnet ist und einerseits mit der Austragsrinne und andererseits mit dem Fahrgestell verbunden ist.
[0013] Insbesondere wird hierbei vorgeschlagen, dass die wannenförmige Austragsrinne mit ihrem Abgabeende auf den Austragsförderer gerichtet ist, wobei der Austragsförderer kinematisch mit der Austragsrinne verbunden ist. Diese kinematische Verbundenheit äußert sich darin, dass der Austragsförderer und die Austragsrinne gemeinsam bewegt werden können. Eine solche kinematische Kopplung kann etwa erreicht werden, indem die wannenförmige Austragsrinne und der Austragsförderer über einen schwenkbaren Rahmenteil des Fahrgestells kinematisch verbunden sind. Dabei sind die Austragsrinne und der Austragsförderer beispielsweise über Pendelgelenke mit dem schwenkbaren Rahmenteil verbunden, und der schwenkbare Rahmenteil wird über einen oder mehrere Hydraulikzylinder gehoben und gesenkt. Dadurch wird sichergestellt, dass bei Absenken des Abgabeendes der Austragsrinne auch das Aufgabeende des Austragsförderers entsprechend abgesenkt wird, und die relative Lage von Abgabeende und Aufgabeende somit beibehalten wird, wodurch die Übergabe des Materialstroms begünstigt wird.
[0014] Hinsichtlich der wannenförmigen Austragsrinne wird vorgeschlagen, dass sie als einteilige Vibrationsrinne ausgeführt ist. Die Bezeichnung „einteilig" soll in diesem Zusammenhang bedeuten, dass der Wannenboden und die Wandteile der Austragsrinne einteilig ausgeführt sind und gemeinsam bewegt werden, im Gegensatz zu einer Ausführung, bei der lediglich ein Wannenboden innerhalb an sich stationärer Wandteile bewegt wird. Die einteilige Ausführung und die Bewegung der gesamten Austragsrinne ermöglichen einen rascheren Austrag des zerkleinerten Brechguts. Die erfindungsgemäße Schwenkbarkeit der Vibrationsrinne bezieht sich in diesem Fall auf die Mittellage der Austragsrinne, um die die Vibrationen erfolgen. Es wird somit die Mittellage der Vibrationsrinne in ihrer Neigung verändert.
[0015] Zudem wird vorgeschlagen, dass sich die wannenförmige Austragsrinne zur Aufnahme einer vor dem Brecher abgezweigten Brechgutfraktion einem Feingutspalt öffnet, der dem Aufgabeförderer zugewandt ist. Hierfür kann der Aufgabeförderer mit einem Spaltrost oder dergleichen versehen sein, über den Feinmaterial abfallen kann. Da sich die Austragsrinne gegenüber dem Feingutspalt öffnet, fällt das Feinmaterial durch den Feingutspalt direkt auf die Austragsrinne und wird von der Austragsrinne aufgenommen. Auf diese Weise kann feinkörniges Brechgut unter Umgehung des Brechers direkt der Austragsrinne zugeführt werden, um den Brecher auf diese Weise zu entlasten.
[0016] Die Erfindung wird in weiterer Folge anhand von Ausführungsbeispielen mithilfe der beiliegenden Figuren näher erläutert. Es zeigt hierbei die
[0017] Fig. 1 eine schematische Darstellung einer möglichen Ausführungsform einer mobilen Brechanlage gemäß der Erfindung in einem Längsschnitt.
[0018] Die Fig. 1 zeigt einen Brecher 1, der in der gezeigten Ausführungsform als Backenbrecher mit zwei Brechbacken 2a, 2b ausgeführt ist. Der Brechbacken 2b vollzieht eine Pendelbewegung, die gemeinsam mit dem stationären Brechbacken 2a die Zerkleinerung von aufgegebenen Brechgut bewirkt. Das Brechgut wird über einen schwingenden Aufgabeförderer 3 einem oberen Zufuhrbereich des Brechers 1 zugeführt, im Brecher 1 zerkleinert und verlässt den Brecher 1 über einen unteren Abgabebereich, wo das zerkleinerte Brechgut auf eine wannenförmige Austragsrinne 4 fällt. Die wannenförmige Austragsrinne 4 Öffnet sich zur Aufnahme des zerkleinerten Brechguts zum unteren Abgabebereich des Brechers 1 und erstreckt sich für einen seitlichen Austrag des zerkleinerten Brechguts seitwärts entlang einer Austragsrichtung bis zu einem Abgabeende 5 zur Abgabe des zerkleinerten Brechguts an einen Austragsförderer 6. Der Austragsförderer 6 ist etwa als Stetigförderer ausgeführt und transportiert das ausgetragene Brechgut beispielsweise zu einer nachgeordneten Klassier- oder Siebvorrichtung, in der eine Trennung des zerkleinerten Brechguts in Siebfraktionen unterschiedlicher Korngröße erfolgt. Die geradlinigen Pfeile der Fig. 1 skizzieren den grundsätzlichen Materialstrom des Brechguts durch die Brechanlage. Dabei ist ein weiterer Materialstrom ersichtlich, der vom Aufgabeförderer 3 direkt zur Austragsrinne 4 führt. Es handelt sich dabei um eine vor dem Brecher 1 über einen Spaltrost abgezweigte Brechgutfraktion für Feinmaterial, das über einen Feingutspalt 7 direkt auf die Austragsrinne 4 fällt. Der Brecher 1, der Aufgabeförderer 3 und die Austragsrinne 4 sind auf einem Fahrgestell F der mobilen Brechanlage gelagert, von dem in der Fig. 1 nur die erfindungsrelevanten Teile ersichtlich ist. Das Fahrgestell F ist wiederum auf einem nicht näher dargestellten Fahrwerk gelagert, das einen Rad- oder Raupenantrieb aufweist.
[0019] Die wannenförmige Austragsrinne 4 ist im gezeigten Ausführungsbeispiel als einteilige Vibrationsrinne ausgeführt, die über Federelemente 8 am Fahrgestell F gelagert ist und über nicht dargestellte Schwingungserreger in Schwingung versetzt wird. Die Lagerung erfolgt dabei so, dass die wannenförmige Austragsrinne 4 an ihrer dem Abgabeende 5 gegenüberliegenden Seite um eine Schwenkachse S schwenkbar am Fahrgestell F gelagert ist. Im Bereich des Abgabeendes 5 der Austragsrinne 4 ist eine Hebe- und Senkeinrichtung angeordnet, die im gezeigten Ausführungsbeispiel einen schwenkbaren Rahmenteil 9 aufweist, der Teil des Fahrgestells F ist und über einen Hydraulikzylinder 10 bewegbar ist. Die Austragsrinne 4 und der Austragsförderer 6 sind beispielsweise über Pendelgelenke 11, 12 mit dem schwenkbaren Rahmenteil 9 verbunden, und werden über den schwenkbaren Rahmenteil 9 und über den Hydraulikzylinder 10 gehoben und gesenkt, wobei die Austragsrinne 4 eine Schwenkbewegung um die Schwenkachse S vollzieht. Durch diese Schwenkbewegung ist die Neigung der Austragsrichtung relativ zum Brecher 1 durch Absenken des Abgabeendes 5 der Austragsrinne 4 mittels der Hebe- und Senkeinrichtung verstellbar. Die Schwenkbewegungen der Austragsrinne 4, des Austragsförderers 6 und des Rahmenteils 9 sind in der Fig. 1 durch gebogene Pfeile angedeutet. Der Hub des Abgabeendes 5 liegt dabei beispielsweise im Bereich von 0.5m - 1.5m, wobei das Abgabeende 5 der wannenförmigen Austragsrinne 4 auch in eine unterhalb des Fahrwerks liegende Position absenkbar sein kann.
[0020] Die wannenförmige Austragsrinne 4 ist wie beschrieben zur Aufnahme des zerkleinerten
Brechguts unterhalb des Brechers 1 angeordnet. Diese Austragsrinne 4 erstreckt sich vom Abgabebereich des Brechers 1 seitwärts bis zum Abgabeende 5 zur Abgabe des zerkleinerten Brechguts auf den Austragsförderer 6. Die Belastungen des vom Brecher 1 herabfallenden Brechguts werden somit von der Austragsrinne 4 aufgenommen und nicht mehr vom Fördergurt des Austragsförderers 6. Durch die Schwenkbarkeit der Austragsrinne 4 und die Verstellbarkeit ihrer Neigung mittels der Hebe- und Senkeinrichtung können auch bei problematischem Brechgut wie etwa länglichen Bewehrungs- und Bauelementen, die mitunter nur unzureichend zerkleinert werden können, die Belastungen verringert werden, weil der Aufprallwinkel des Brechguts auf den Wannenboden der Austragsrinne 4 abgeflacht werden kann. Dadurch werden aber nicht nur Belastungen verringert, sondern auch der Austrag von problematischem Brechgut wie etwa länglichen Bewehrungs- und Bauelementen erleichtert.
Patentansprüche
1. Mobile Brechanlage zur Zerkleinerung von Brechgut mit einem auf einem Fahrwerk gelagerten Fahrgestell (F), einem auf dem Fahrgestell (F) gelagerten Brecher (1) mit einem oberen Zufuhrbereich und einem unteren Abgabebereich, einem das Brechgut dem oberen Zufuhrbereich des Brechers (1) zuführenden Aufgabeförderer (3) und einem Austragsförderer (6) für den Austrag des vom Brecher (1) zerkleinerten Brechguts, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb des Brechers (1) eine wannenförmige Austragsrinne (4) angeordnet ist, die sich zur Aufnahme des zerkleinerten Brechguts zum unteren Abgabebereich des Brechers (1) öffnet und sich für einen seitlichen Austrag des zerkleinerten Brechguts seitwärts entlang einer Austragsrichtung bis zu einem Abgabeende (5) zur Abgabe des zerkleinerten Brechguts an den Austragsförderer (6) erstreckt, wobei die Neigung der Austragsrichtung relativ zum Brecher (1) durch eine Absenkbarkeit des Abgabeendes (5) der Austragsrinne (4) mittels einer Hebe- und Senkeinrichtung verstellbar ist.
2. Mobile Brechanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die wannenförmige Austragsrinne (4) an ihrer dem Abgabeende (5) gegenüberliegenden Seite schwenkbar am Fahrgestell (F) gelagert ist.
3. Mobile Brechanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Abgabeende (5) der wannenförmigen Austragsrinne (4) in eine unterhalb des Fahrwerks liegende Position absenkbar ist.
4. Mobile Brechanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Hebe- und Senkeinrichtung im Bereich des Abgabeendes (5) der Austragsrinne (4) angeordnet ist und einerseits mit der Austragsrinne (4) und andererseits mit dem Fahrgestell (F) verbunden ist.
5. Mobile Brechanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die wannenförmige Austragsrinne (4) mit ihrem Abgabeende (5) auf den Austragsförderer (6) gerichtet ist, wobei der Austragsförderer (6) kinematisch mit der Austragsrinne (4) verbunden ist.
6. Mobile Brechanlage nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die wannenförmige Austragsrinne (4) und der Austragsförderer (6) über einen schwenkbaren Rahmenteil (9) des Fahrgestells (F) kinematisch verbunden sind.
7. Mobile Brechanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die wannenförmige Austragsrinne (4) als einteilige Vibrationsrinne ausgeführt ist.
8. Mobile Brechanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass sich die wannenförmige Austragsrinne (4) zur Aufnahme einer vor dem Brecher (1) abgezweigten Brechgutfraktion einem Feingutspalt öffnet, der dem Aufgabeförderer (3) zugewandt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Mobile Brechanlage zur Zerkleinerung von Brechgut mit einem auf einem Fahrwerk gelagerten Fahrgestell (F), einem auf dem Fahrgestell (F) gelagerten Brecher (1) mit einem oberen Zufuhrbereich und einem unteren Abgabebereich, einem das Brechgut dem oberen Zufuhrbereich des Brechers (1) zuführenden Aufgabeförderer (3) und einem Austragsförderer (6) für den Austrag des vom Brecher (1) zerkleinerten Brechguts, wobei unterhalb des Brechers (1) eine wannenförmige Austragsrinne (4) angeordnet ist, die sich zur Aufnahme des zerkleinerten Brechguts zum unteren Abgabebereich des Brechers (1) öffnet und sich für einen seitlichen Austrag des zerkleinerten Brechguts seitwärts entlang einer Austragsrichtung bis zu einem Abgabeende (5) zur Abgabe des zerkleinerten Brechguts an den Austragsförderer (6) erstreckt, dadurch gekennzeichnet, dass die wannenförmige Austragsrinne (4) mit ihrem Abgabeende (5) auf den Austragsförderer (6) gerichtet ist, wobei die Neigung der Austragsrichtung der Austragsrinne (4) relativ zum Brecher (1) durch eine Absenkbarkeit des Abgabeendes (5) der Austragsrinne (4) mittels einer Hebe- und Senkeinrichtung verstellbar ist, und der Austragsförderer (6) über einen schwenkbaren Rahmenteil (9) des Fahrgestells (F) kinematisch mit der Austragsrinne (4) verbunden ist.
2. Mobile Brechanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die wannenförmige Austragsrinne (4) an ihrer dem Abgabeende (5) gegenüberliegenden Seite schwenkbar am Fahrgestell (F) gelagert ist.
3. Mobile Brechanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Abgabeende (5) der wannenförmigen Austragsrinne (4) in eine unterhalb des Fahrwerks liegende Position absenkbar ist.
4. Mobile Brechanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Hebe- und Senkeinrichtung im Bereich des Abgabeendes (5) der Austragsrinne (4) angeordnet ist und einerseits mit der Austragsrinne (4) und andererseits mit dem Fahrgestell (F) verbunden ist.
5. Mobile Brechanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die wannenförmige Austragsrinne (4) als einteilige Vibrationsrinne ausgeführt ist.
6. Mobile Brechanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass sich die wannenförmige Austragsrinne (4) zur Aufnahme einer vor dem Brecher (1) abgezweigten Brechgutfraktion einem Feingutspalt öffnet, der dem Aufgabeförderer (3) zugewandt ist.
ZULETZT VORGELEGTE ANSPRÜCHE
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| ATA60209/2024A AT528508B1 (de) | 2024-10-23 | 2024-10-23 | Mobile Brechanlage |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| ATA60209/2024A AT528508B1 (de) | 2024-10-23 | 2024-10-23 | Mobile Brechanlage |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT528508B1 AT528508B1 (de) | 2026-02-15 |
| AT528508A4 true AT528508A4 (de) | 2026-02-15 |
Family
ID=98772844
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| ATA60209/2024A AT528508B1 (de) | 2024-10-23 | 2024-10-23 | Mobile Brechanlage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT528508B1 (de) |
-
2024
- 2024-10-23 AT ATA60209/2024A patent/AT528508B1/de active
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT528508B1 (de) | 2026-02-15 |
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