AT528387A4 - Fußbadeeinheit und Wanne mit Fußbadeeinheit - Google Patents
Fußbadeeinheit und Wanne mit FußbadeeinheitInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Fußbadeeinheit (1) zur Anordnung innerhalb einer Wanne (100, 100‘), wobei die Fußbadeeinheit (1) einen Fußaufnahmeraum (2) aufweist, der nach unten von einem Bodenabschnitt (3) und seitlich von zumindest einem Wandabschnitt (4) begrenzt und nach oben offen ausgeführt ist, wobei die Fußbadeeinheit (1) ein Sitzelement (5) aufweist, wobei bei bestimmungsgemäßer Anordnung der Fußbadeeinheit (1) in einer Wanne (100, 100‘) das Sitzelement (5) oberhalb des Fußaufnahmeraums (2) angeordnet ist und der Fußaufnahmeraum (2) durch den Wandabschnitt (4) vom Inneren (101, 101‘) der Wanne (100, 100‘) getrennt und der Bodenabschnitt (3) auf gleicher Höhe oder höher als ein Boden (104, 104‘) der Wanne (100, 100‘) angeordnet ist. Die Erfindung betrifft außerdem eine Wanne (100, 101‘), insbesondere Bade- oder Duschwanne, mit zumindest einer derartigen Fußbadeeinheit (1).
Description
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FUßBADEEINHEIT UND WANNE MIT FUßBADEEINHEIT
[0001] Die Erfindung betrifft eine FuRbadeeinheit zur Anordnung innerhalb einer Wanne, wobei die Fußbadeeinheit einen Fußaufnahmeraum aufweist, der nach unten von einem Bodenabschnitt und seitlich von zumindest einem Wandabschnitt begrenzt und nach oben offen ausgeführt ist.
[0002] Die Erfindung betrifft außerdem eine Wanne, insbesondere Badewanne oder Duschwanne, mit zumindest einer derartigen Fußbadeeinheit.
[0003] Das Baden der Füße, insbesondere in warmem Wasser, ist schon lange als probates Mittel für körperliche Entspannung und Wohlergehen bekannt. Es bringt die Vorteile des Wiederherstellens und Erhaltens der Gesundheit des menschlichen Körpers durch Entschlackung und Abtransport von Schadstoffen wie Toxinen und anderen Krankheitserregern mit sich und dient auch der Prophylaxe. Dabei kann es auch als Ergänzung zur körperlichen Hygiene verstanden werden, beispielsweise durch die Hinzugabe von Naturmitteln wie Kräuteressenzen, Ölen, antibakteriellen und antiviralen Mitteln, oder durch Verwendung von handelsüblichen Fußpflege- und FuRreinigungsprodukten.
[0004] Was häufig gegen die regelmäßige Anwendung spricht, sind der damit verbundene Aufwand - besonders das Befüllen mit passend temperiertem Wasser und dessen spätere Entsorgung, ohne allzu große Überschwemmungen zu verursachen -, der Platzbedarf und das Reinigen und Verstauen adäquater Vorrichtungen. Das spricht auch gegen die Verwendung von herkömmlichen Sanitärwannen - beispielsweise ist der Wasserbedarf beim Verwenden einer Badewanne viel zu groß, da die ganze Wanne auf eine ausreichende Höhe befüllt werden muss, obwohl die Füße nur sehr wenig Platz beanspruchen.
[0005] Diese Probleme haben Lösungen aus dem Stand der Technik bereits zu adressieren versucht:
[0006] Beispielsweise zeigt die CH 265 787 A1 eine Mehrzweckbadeeinrichtung mit einer Brause und einem als FußRbad und als Sitzbad dienenden Behälter, dessen einer Rand als Sitz ausgebildet ist. Ein etwa rechteckiger Behälter weist dabei in seinem Boden eine untere Vertiefung auf, die als Fußbad dient und mit einem Holzrost abgedeckt werden kann, wenn ein herkömmliches Brausebad genommen werden soll.
[0007] Nachteilig daran ist insbesondere, dass während des Fußbades keine weitere Verwendung der Badeeinrichtung möglich ist. Abgesehen von der fragwürdigen Hygiene des Holzrostes ist das Reinigen insbesondere des unteren FuRbadebereichs sehr beschwerlich, weil man sich zu dessen Erreichen sehr tief hinunterbeugen muss.
[0008] Die DE 1 800 532 A1 beschreibt eine Badewanne mit einer anatomisch günstigeren Form, bei der ein im Wesentlichen waagrechter Abschnitt über einen flachen, als Gesäßstütze dienenden Absatz in einen flach ansteigenden Abschnitt übergeht, an den am Kopfende der Badewanne ein weniger als 45° ansteigender Abschnitt anschließt. Dadurch kann der badende Körper in einer anatomisch günstigen Winkelstellung mit hochgelagerten Beinen ruhen.
[0009] Anstatt zu liegen, kann sich die badende Person auch umdrehen und den tiefsten Teil der Badewanne, der mit einem Bodenventil ausgestattet ist, für FuRbäder, Sitz-Brausebäder und für Wechselbäder verwenden.
[0010] Auch hier ergeben sich die bereits geschilderten Nachteile, dass keine anderweitige Verwendung der Wanne möglich ist, während ein FuRbad genommen wird, und die Reinigung durchaus kompliziert ist. Zusätzlich ist hier durch die Bodengestaltung das Stehen in der Wanne erschwert, so dass eine vielseitige Verwendung der Wanne, z.B. zum stehenden Duschen, nicht möglich ist.
[0011] Es ist daher eine Aufgabe der Erfindung, die beschriebenen Nachteile des Stands der Technik zu beheben und auf einfache, unkomplizierte Weise das Durchführen von FuRßbädern zu
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ermöglichen.
[0012] Diese Aufgabe wird durch eine eingangs genannte Fußbadeeinheit erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Fußbadeeinheit ein Sitzelement aufweist, wobei bei bestimmungsgemäBer Anordnung der Fußbadeeinheit in einer Wanne das Sitzelement oberhalb des Fußaufnahmeraums angeordnet ist und der Fußaufnahmeraum durch den Wandabschnitt vom Inneren der Wanne getrennt und der Bodenabschnitt auf gleicher Höhe oder höher als ein Boden der Wanne angeordnet ist.
[0013] Auf diese Weise kann eine bestehende Wanne zur Verabreichung von FuRbädern verwendet werden, ohne dass zusätzliche Infrastruktur notwendig ist. Im Gegensatz zum Befüllen einer ganzen Bade- oder Duschwanne bis zu einer FuRbad-Mindesthöhe mit warmem oder heißBem Wasser braucht nur der Fußaufnahmeraum mit Wasser versorgt werden, so dass sich eine deutliche Wasserersparnis ergibt. Da außerdem der Fußaufnahmeraum vom Inneren der Wanne getrennt ist, kann parallel zu dem Fußbad die Wanne normal für andere Zwecke verwendet werden.
[0014] Günstigerweise ist im Fußaufnahmeraum zumindest eine, vorzugsweise öÖffen- und verschließbare, Abflussöffnung vorgesehen. Mit anderen Worten kann die Abflussöffnung geöffnet und verschlossen werden. Damit kann das Wasser aus der Fußbadeeinheit abgelassen werden, ohne dass die Fußbadeeinheit dafür angehoben oder anderweitig bewegt werden muss. Das Wasser rinnt in das Innere der Wanne und von dort über den vorhandenen Bodenabfluss ab, so dass ein zügiges Ablassen ohne Verschmutzung der Umgebung ermöglicht wird. Darüber hinaus ist dadurch auch die Anstrengung beim Befüllen und Entleeren der Fußbadeeinheit reduziert, weil diese dafür nicht angehoben bzw. bewegt werden muss. Damit ist die Verwendung rückenschonend und ist insbesondere auch für ältere Personen leicht möglich.
[0015] Insbesondere ist die Abflussöffnung im Bodenabschnitt oder im Wandabschnitt oder im UÜbergangsbereich zwischen Boden- und Wandabschnitt angeordnet. Auf diese Weise kann verhindert werden, dass nach dem Ablassen Wasser in der Fußbadeeinheit verbleibt.
[0016] Grundsätzlich kann die Abflussöffnung bei Verwendung der Fußbadeeinheit mit einem Stoppel aus Gummi oder einem ähnlichen Material verschlossen werden, der bei Bedarf manuell entfernt wird. In einer Variante der Erfindung weist die FuRbadeeinheit zum Öffnen und Verschließen der Abflussöffnung zumindest ein Betätigungselement auf. Damit ist eine einfache Bedienung sichergestellt, vor Beginn der Anwendung kann die Abflussöffnung mittels dem Betätigungselement verschlossen werden, nach dem Fußbad wird sie mit dem Betätigungselement geöffnet und das Wasser fließt ab.
[0017] In einer Variante der Erfindung ist der Bodenabschnitt zumindest teilweise, vorzugsweise vollständig, geneigt ausgeführt. Insbesondere ist dabei der Bodenabschnitt in Richtung der Abflussöffnung geneigt ausgeführt. Mit anderen Worten ist der Bodenabschnitt in Richtung der Abflussöffnung abfallend ausgeführt. Im Bereich der Abflussöffnung ist das Niveau des Bodenabschnitts also niedriger als in von der Abflussöffnung weiter entfernten Bereichen des Bodenabschnitts. Damit wird das vollständige Abfließen des Wassers nach Beenden des FuRbads begünstigt.
[0018] Um die Benutzung weiter zu verbessern, insbesondere hinsichtlich Verletzungsgefahr und Bequemlichkeit der Anwendung, sind/ist gegebenenfalls der Bodenabschnitt und/oder der Wandabschnitt zumindest teilweise mit einer strukturierten Oberfläche ausgeführt. Wenn der Bodenabschnitt mit einer strukturierten Oberfläche versehen ist, kann die Rutschgefahr deutlich reduziert werden, insbesondere wenn die fußbadende Person zu Beginn der Anwendung in die Fußbadeeinheit steigt oder sich während des Fußbades oder nach dessen Abschluss erhebt, z.B. um die Fußbadeeinheit zu verlassen. Gleichzeitig kann die strukturierte Oberfläche auch so ausgeführt sein, dass das Fußbad durch ein Stimulieren und Massieren der Fußsohle bzw. der Beine ergänzt wird, je nachdem, ob die Struktur nur im Bodenabschnitt, nur im Wandabschnitt oder - zumindest teilweise - auf beiden Abschnitten angebracht ist.
[0019] Die Fußbadeeinheit ist bevorzugt aus im Sanitärbereich gebräuchlichen Materialien ge-
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fertigt. Beispielsweise können Sandstein, Porzellan, Steingut, Glas, oder sonstige keramische Werkstoffe, Metall oder Kunststoffe, insbesondere recycelte Kunststoffe, verwendet werden. Auch das Fertigen durch 3D-Druck mit entsprechend geeigneten Materialien ist möglich. Weitere Vorteile ergeben sich, wenn die Fußbadeeinheit, vorzugsweise der Wandabschnitt und/oder der Bodenabschnitt, aus einem hitzebeständigen Material ausgeführt ist. Einerseits kann dadurch die Fußbadeeinheit mit sehr heißem Wasser befüllt werden, ohne dass es zu Beschädigungen kommt. Zusätzlich kann die Einheit dadurch einfach und natürlich gereinigt werden, da dazu Heißwasser, gegebenenfalls ergänzt mit natürlichen pflanzlichen Reinigungsmitteln, verwendet werden kann.
[0020] In einer Variante der Erfindung befindet sich das Sitzelement bei bestimmungsgemäßer Anordnung der FuRbadeeinheit in einer Wanne im Bereich einer Oberseite eines Wannenrands der Wanne, vorzugsweise zumindest teilweise auf der Oberseite der Wanne aufliegend. Der Wannenrand der Wanne kann dabei als Auflage für das Sitzelement genutzt werden, so dass das Durchführen von Fußbädern in einer körperlich sehr gemütlichen, entspannten Position möglich ist.
[0021] Insbesondere ist es von Vorteil, wenn sich bei bestimmungsgemäßer Anordnung der Fußbadeeinheit in einer Wanne der Fußaufnahmeraum vollständig innerhalb der Wanne befindet. Mit anderen Worten befindet sich die Fußbadeeinheit bei bestimmungsgemäßer Verwendung vollständig innerhalb des Wanneninneren. Günstigerweise ist der Wandabschnitt bei bestimmungsgemäßer Anordnung der Fußbadeeinheit in einer Wanne niedriger als ein Wannenrand der Wanne. Insbesondere ist ein oberer Randbereich des Wandabschnitts bei bestimmungsgemäßer Anordnung der FuRbadeeinheit in einer Wanne niedriger als ein Wannenrand der Wanne. Damit kommt es zu keinen Problemen, wenn der Fußaufnahmeraum mit zu viel Wasser befüllt wird, weil es über den Rand des Fußaufnahmeraums einfach in die Wanne schwappt und von dort über deren Bodenabfluss abrinnt. Gleichzeitig ist die Einheit gleich einfach zu betreten wie eine herkömmliche Wanne, insbesondere eine Dusch- oder Badewanne.
[0022] Grundsätzlich kann die erfindungsgemäße Fußbadeeinheit je nach Anordnung in der Wanne durch einen vorhandenen Wasserhahn der Wanne bzw. einen angeschlossenen Brauseschlauch befüllt werden. Um die Verwendung der Fußbadeeinheit weiter zu erleichtern, ist gegebenenfalls zumindest eine mit einer Wasserleitung verbundene oder verbindbare Befüllvorrichtung vorgesehen.
[0023] Grundsätzlich kann die erfindungsgemäße FuRbadeeinheit in bestehende Wannen eingestellt bzw. eingehängt und nach Verwendung wieder weggeräumt werden, allerdings kann auch ein dauerhaftes Integrieren in Wannen erfolgen. In einer Variante der Erfindung wird dementsprechend der Wandabschnitt zumindest teilweise durch einen Wannenrand einer Wanne gebildet. Gegebenenfalls wird der Bodenabschnitt zumindest teilweise, vorzugsweise vollständig, durch einen Wannenboden einer Wanne gebildet.
[0024] Eine einfache Verwendung bzw. erleichtertes Befüllen und Abfließen von Wasser wird ermöglicht, wenn sich der Bodenabschnitt zumindest teilweise, vorzugsweise vollständig, auf gleichem Niveau wie ein Wannenboden einer Wanne befindet.
[0025] Ein besonders dekoratives Einfügen in eine Wanne lässt sich erreichen, wenn das Sitzelement einstückig mit einem Wannenrand einer Wanne ausgeführt ist.
[0026] Wenn die FuRbadeeinheit so ausgeführt ist, dass sie in bestehende Wannen eingestellt bzw. eingehängt und nach Verwendung wieder weggeräumt werden kann, ist es von Vorteil, ein nachträgliches Anbringen der FuRbadeeinheit in eine bestehende Wanne zu ermöglichen, so dass die Fußbadeeinheit optisch als fixer Bestandteil der Wanne wahrgenommen wird. Aus diesem Grund ist in einer weiteren Variante der Erfindung eine mit dem Wandabschnitt und/oder dem Bodenabschnitt verbundene oder verbindbare Befestigungsvorrichtung zum Befestigen der Fußbadeeinheit an einer Wanne, vorzugsweise an einem Wannenrand einer Wanne, vorgesehen. Damit kann die FuRbadeeinheit in die bestehende Wanne eingehängt, das Fußbad durchgeführt und die Einheit danach wieder weggeräumt werden.
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[0027] Gegebenenfalls ist das Sitzelement als Teil der Befestigungsvorrichtung ausgeführt.
[0028] Günstigerweise weist die Befestigungsvorrichtung zumindest einen inneren Befestigungsteil und zumindest einen äußeren Befestigungsteil auf, wobei bei bestimmungsgemäßer Anordnung der Fußbadeeinheit in einer Wanne der innere Befestigungsteil innerhalb der Wanne angeordnet ist und der äußere Befestigungsteil außerhalb der Wanne angeordnet ist. Durch das Vorsehen von Befestigungsteilen innerhalb und außerhalb der Wanne ist ein besonders stabiles Montieren der Fußbadeeinheit möglich, so dass eine sichere Verwendung garantiert und die Verletzungsgefahr reduziert ist.
[0029] In einer Variante der Erfindung sind der innere und der äußere Befestigungsteil miteinander verbunden. Die FuRbadeeinheit ist damit eine kompakte Einheit und der Montageaufwand wird deutlich reduziert.
[0030] Gegebenenfalls ist der innere Befestigungsteil einstückig mit dem Wandabschnitt ausgeführt. In einer Variante ist der innere Befestigungsteil durch den Wandabschnitt gebildet. In einer weiteren Variante ist das Sitzelement als Teil des äußeren Befestigungsteils, vorzugsweise einstückig mit dem äußeren Befestigungsteil, ausgeführt. Damit lässt sich die Zahl an Einzelteilen der Einheit reduzieren, so dass die Herstellungskosten und auch der Montageaufwand verringert werden.
[0031] Gegebenenfalls sind der innere und der äußere Befestigungsteil über ein Mittelstück miteinander verbunden. Damit ist eine flexiblere Verwendung möglich. In einer Variante der Erfindung ist das Mittelstück längenverstellbar ausgeführt. Mit anderen Worten ist das Mittelstück längenverstellbar ausgeführt, so dass der Abstand zwischen dem inneren und dem äußeren Befestigungsteil veränderbar ist. Auf diese Weise kann die FuRbadeeinheit einfach auf unterschiedliche Wannen angepasst werden. Dabei ist es von Vorteil, wenn das Sitzelement als Teil des Mittelstücks, vorzugsweise einstückig mit dem Mittelstück, ausgeführt ist.
[0032] Um ein noch besseres Anpassen an unterschiedliche Wannen, beispielsweise die Verwendung bei Bade- und Duschwannen, zu ermöglichen, ist/sind in einer weiteren Variante der Erfindung der innere und/oder der äußere Befestigungsteil längenverstellbar ausgeführt.
[0033] Günstigerweise ist an der vom Fußaufnahmeraum abgewandten Unterseite des Bodenabschnitts zumindest ein Abstandhalterelement vorgesehen. Gegebenenfalls ist das Abstandhalterelement höhenverstellbar ausgeführt. Damit kann einerseits sichergestellt werden, dass das Wasser aus dem Fußaufnahmeraum ordentlich abfließt, gleichzeitig wird das Anpassen an individuelle Wannenformen weiter verbessert.
[0034] In einer weiteren Variante der Erfindung ist im Bodenabschnitt ein - vorzugsweise von der Abflussöffnung bis zum Wandabschnitt reichender - Abflusskanal vorgesehen. Gegebenenfalls ist der Abflusskanal als eine in vom Fußaufnahmeraum abgewandter Richtung offene Vertiefung ausgeführt. Damit wird ebenfalls das Abfließen des Wassers aus dem Fußaufnahmeraum unterstützt, wenn die FuRbadeeinheit flexibel in eine Wanne eingebaut und nach Gebrauch wieder entfernt wird.
[0035] Die Aufgabe der Erfindung wird außerdem erfindungsgemäß durch eine eingangs genannte Wanne, insbesondere Badewanne oder Duschwanne, mit zumindest einer Fußbadeeinheit der oben beschriebenen Art gelöst.
[0036] Die Erfindung wird nachfolgend anhand nicht einschränkender Ausführungsbeispiele, die in den Figuren dargestellt sind, näher erläutert. Darin zeigen:
[0037] Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Badewanne nach dem Stand der Technik;
[0038] Fig. 2 ein erstes Ausführungsbeispiel einer Wanne mit einer erfindungsgemäßen Fußbadeeinheit in einer perspektivischen Darstellung;
[0039] Fig. 3 eine teiltransparente Ansicht des Ausführungsbeispiels aus Fig. 2;
[0040] Fig. 4 eine Draufsicht eines zweiten Ausführungsbeispiels einer Wanne mit einer erfindungsgemäßen FuRbadeeinheit;
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[0041] Fig. 5 eine Schnittansicht entlang der Schnittlinie V-V der in Fig. 4 dargestellten Wanne;
[0042] Fig. 6 ein drittes Ausführungsbeispiel einer Wanne mit einer erfindungsgemäßen Fußbadeeinheit in einer perspektivischen Darstellung;
[0043] Fig. 7 eine perspektivische Darstellung eines vierten Ausführungsbeispiels einer Wanne mit einer erfindungsgemäßen FuRßRbadeeinheit;
[0044] Fig. 8 eine Draufsicht eines fünften Ausführungsbeispiels einer Wanne mit einer erfindungsgemäßen FuRbadeeinheit;
[0045] Fig. 9a eine perspektivische Darstellung eines sechsten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Fußbadeeinheit;
[0046] Fig. 9b eine teiltransparente Ansicht des Ausführungsbeispiels aus Fig. 9a;
[0047] Fig. 10a eine perspektivische Darstellung eines siebenten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Fußbadeeinheit;
[0048] Fig. 10b eine teiltransparente Ansicht des Ausführungsbeispiels aus Fig. 10a;
[0049] Fig. 11a eine perspektivische Ansicht eines achten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Fußbadeeinheit;
[0050] Fig. 11b eine Seitenansicht des Ausführungsbeispiels aus Fig. 11a;
[0051] Fig. 12 eine Seitenansicht eines neunten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Fußbadeeinheit;
[0052] Fig. 13 eine Seitenansicht eines zehnten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Fußbadeeinheit;
[0053] Fig. 14 eine Seitenansicht eines elften Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäRen Fußbadeeinheit;
[0054] Fig. 15 eine Seitenansicht eines zwölften Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Fußbadeeinheit;
[0055] Fig. 16 eine perspektivische Darstellung des Montagevorgangs einer erfindungsgemäßen Fußbadeeinheit in einer Wanne;
[0056] Fig. 17a eine Draufsicht eines dreizehnten Ausführungsbeispiels einer Wanne mit einer erfindungsgemäßen Fußbadeeinheit;
[0057] Fig. 17b eine Draufsicht eines vierzehnten Ausführungsbeispiels einer Wanne mit einer erfindungsgemäßen Fußbadeeinheit;
[0058] Fig. 18 eine Draufsicht eines fünfzehnten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Fußbadeeinheit; und
[0059] Fig. 19 eine Draufsicht eines sechzehnten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Fußbadeeinheit.
[0060] In Fig. 1 ist als Beispiel für eine Sanitärwanne bekannter Art eine Wanne 100 in Form einer Badewanne dargestellt. Aus Gründen der Übersichtlichkeit ist die Wanne 100 mit einer sehr einfachen, rechteckigen Form dargestellt. Natürlich gelten die nachfolgenden Ausführungen auch für anders ausgeführte Wannen 100 mit runden bzw. mehreckigen Abschnitten und teilweise geneigtem Wannenboden 104. Die Erfindung wird nachfolgend im Zusammenhang mit dieser Badewanne erklärt, es ist aber eine Anwendung auch auf andere Sanitärwannen wie beispielsweise eine Duschwanne, eine Babywanne, ein Bidet oder eine GesäRßwanne mit Sitzfläche möglich.
[0061] Die Wanne 100 weist ein Wanneninneres 101 auf. Mit dem Bezugszeichen 101 wird auch das Innere 101 der Wanne 100 bezeichnet. Das Wanneninnere 101 wird seitlich begrenzt von einem Wannenrand 102 bzw. von der Wand 102 der Wanne 100, die nach oben mit einer Ober-
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seite 103 des Wannenrands 102 abschließt. Das Wanneninnere 101 wird nach unten begrenzt von einem Wannenboden 104 bzw. dem Boden 104 der Wanne.
[0062] Die Bezeichnungen oben, unten und seitlich beziehen sich hier auf eine Orientierung in einem geodätischen Referenzsystem, hier also bei Anordnung der Wanne 100 bzw. nachfolgend beschriebener Komponenten im Schwerefeld der Erde.
[0063] Das Wanneninnere 101 kann aufgrund der Begrenzung durch Wannenrand 102 und Wannenboden 104 mit einem flüssigen Medium gefüllt werden, z.B. Wasser. Dazu können ein Wasserhahn 105 oder ein Brauseschlauch 106 bzw. eine Brause verwendet werden, jeweils für sich genommen oder in Kombination miteinander. In den nachfolgend beschriebenen Ausführungsbeispielen ist aus Gründen der Übersichtlichkeit jeweils nur ein Wasserhahn 105 dargestellt, natürlich kann zusätzlich oder stattdessen auch ein Brauseschlauch 106 vorgesehen sein.
[0064] Fig. 2 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem eine erfindungsgemäße Fußbadeeinheit 1 innerhalb einer beschriebenen Wanne 100‘ angeordnet ist. In der perspektivischen Darstellung ist ein Fußaufnahmeraum 2 der Fußbadeeinheit 1 erkennbar, der seitlich von einem Wandabschnitt 4, der teilweise durch den Wannenrand 102‘ gebildet ist, begrenzt wird und nach oben offen ausgeführt ist. Der Fußaufnahmeraum 2 ist so dimensioniert, dass er zur Aufnahme von zwei nebeneinander gestellten Füßen mit durchschnittlicher Größe geeignet ist.
[0065] Die teiltransparente Darstellung dieses Ausführungsbeispiels in Fig. 3 zeigt, dass der Fußaufnahmeraum nach unten von einem Bodenabschnitt 3 begrenzt ist. Der Bodenabschnitt 3 befindet sich auf gleicher Höhe wie der Boden 104‘ der Wanne. Zusätzlich weist die Fußbadeeinheit 1 ein Sitzelement 5 auf, das sich oberhalb des Fußaufnahmeraums 2 im Bereich der Oberseite 103‘ des Wannenrands 102‘ befindet. Insbesondere ist zu erkennen, dass das Sitzelement 5 teilweise auf der Oberseite 103‘ des Wannenrands 102‘ aufliegt. Das Sitzelement 5 dient als Sitzgelegenheit für eine Benutzerin bzw. einen Benutzer der Fußbadeeinheit 1, kann aber natürlich bei Nichtbenutzung auch für andere Zwecke, z.B. als Ablagefläche, genutzt werden.
[0066] In Fig. 3 ist zu erkennen, dass der Fußaufnahmeraum 2 eine Abflussöffnung 6 aufweist, die im dargestellten Ausführungsbeispiel im Wandabschnitt 4 angeordnet ist. Die Abflussöffnung 6 kann geöffnet und verschlossen werden, dafür ist ein Betätigungselement 7 im oberen Bereich des Fußaufnahmeraums 2 vorgesehen. Die Abflussöffnung 6 der FuRßbadeeinheit 1 verbindet den Fußaufnahmeraum 2 mit dem Wanneninneren 101‘. Die Wanne 100‘ hat einen eigenen Bodenabfluss 107°, mit dem Wasser aus dem Wanneninneren 101‘ abgelassen werden kann. Wasser kann also aus dem Fußaufnahmeraum 2 durch die Abflussöffnung 6 in das Wanneninnere 101‘ und von dort weiter in den Bodenabfluss 107‘ strömen. In nicht dargestellten Varianten kann die Abflussöffnung 6 auch im Übergangsbereich zwischen Boden- 3 und Wandabschnitt 4 angeordnet sein oder sich im Bodenabschnitt 3 befinden, wo sie mit einem eigenen Abflussrohr verbunden sein kann; darüber hinaus können auch mehrere Abflussöffnungen 6 vorgesehen sein.
[0067] Der Wandabschnitt 4 trennt den Fußaufnahmeraum 2 vom Wanneninneren 101°, wobei sich der Fußaufnahmeraum 2 vollständig innerhalb der Wanne 100° befindet. Mit anderen Worten ist der Wandabschnitt 4 niedriger als der Wannenrand 102‘ der Wanne 100‘ bzw. befindet sich unterhalb der Oberseite 103‘ des Wannenrands 102°. Ein Befüllen der Wanne mit Wasser mittels dem Wasserhahn 105° hat also keine Auswirkung auf die FuRbadeeinheit 1 bzw. den Fußaufnahmeraum 2, zumindest solange die Wasserhöhe unterhalb des oberen Rands des Wandabschnitts 4 liegt. Das gilt auch umgekehrt: Ein Befüllen des Fußaufnahmeraums 2 mit Wasser - beispielsweise unter Verwendung eines hier nicht dargestellten Brauseschlauchs (siehe Fig. 1) bzw. einer nicht dargestellten dezidierten Befüllvorrichtung für die FuRbadeeinheit 1 - hat keine Auswirkung auf das Wanneninnere 101°.
[0068] Damit muss für das Einnehmen eines Fußbads nicht das ganze Wanneninnere 101‘ mit Wasser gefüllt werden, sondern nur der Fußaufnahmeraum 2 der Fußbadeeinheit 1, was deutlich rascher von statten geht und weniger Ressourcen verbraucht. Man kann also den Fußaufnahmeraum 2 auf beliebige Höhe mit Wasser befüllen, vorzugsweise mindestens so hoch, dass die Füße einer Benutzerin bzw. eines Benutzers fast zu den Knöcheln im Wasser sind. Da der Wand-
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abschnitt 4 niedriger ist als der Wannenrand 102‘ ist auch die Benutzung der FußRbadeeinheit 1 bequemer, weil man die Beine im Sitzen auch strecken kann und nicht zu lange anwinkeln muss. Gleichzeitig kann unabhängig vom Fußbad die Wanne 100‘ normal weiterbenutzt werden. Beispielsweise kann während der Benützung der Fußbadeeinheit 1 eine zweite Person gleichzeitig ganz gewöhnlich die Wanne 100‘ zum Baden benutzen.
[0069] Eine zweite Variante ist in Fig. 4 in einer Draufsicht dargestellt. Die Ausführung ist sehr ähnlich zum ersten Ausführungsbeispiel aus den Fign. 2 und 3, allerdings ist hier die Abflussöffnung 6 im Bodenbereich 3 ausgeführt. Fig. 5 zeigt eine Schnittansicht entlang der Linie V-V in Fig. 4. Der Bodenbereich 3 mit durchgezogener Linie ist auf gleichem Niveau und mit gleichem Verlauf wie der Wannenboden 104‘ dargestellt, zeigt also eine Variante, bei der der Bodenabschnitt 3 durch den Wannenboden 104‘ der Wanne 100° gebildet ist. Die gepunktete Linie stellt eine Variante dar, bei der der Bodenabschnitt 3 geneigt ausgeführt ist. Die Schnittansicht zeigt, dass der Bodenbereich 3 vom Wannenrand 102‘ in Richtung einer Mittelebene 100a‘ der Wanne 100‘ abfällt. Nachdem sich auch die Abflussöffnung 6 nahe dem der Mittelebene 100a‘ zugewandten Teil des Wandabschnitts 4 befindet, ist also der Bodenabschnitt 3 in der gepunkteten Ausführung in Richtung der Abflussöffnung 6 geneigt ausgeführt. Während die gepunktete Variante einen linearen Abfall in Richtung der Abflussöffnung 6 zeigt, kann die Neigung auch gekrümmt ausgeführt sein oder nur ein Teil des Bodenabschnitts 3 geneigt gestaltet sein.
[0070] Fig. 5 zeigt außerdem die bereits früher beschriebene Ausführung des Sitzelements 5, das über die von der Mittelebene 100a‘ der Wanne 100° abgewandte Außenseite des Wannenrands 102‘ hinauskragt. Gepunktet ist eine Variante dargestellt, bei der der Wannenrand 102‘ dicker ausgeführt ist, so dass das Sitzelement 5 vollständig auf der Oberseite 103‘ des Wannenrands 102 aufliegt. In einer nicht dargestellten Variante kann das Sitzelement 5 auch einstückig mit dem Wannenrand 102‘ der Wanne 100‘ ausgeführt sein.
[0071] Im Ausführungsbeispiel der Fign. 4 und 5 weist die FuRbadeeinheit 1 außerdem eine mit einer Wasserleitung verbundene oder verbindbare Befüllvorrichtung 12 auf. Damit kann der Fußaufnahmeraum 2 unabhängig von einem Wasserhahn 105‘ mit Wasser befüllt werden. Eine entsprechende Betätigungsvorrichtung zum Regulieren der Wasserzuleitung, sowohl was Menge als auch Temperatur angeht, ist aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht dargestellt.
[0072] Die bisher dargestellten Varianten haben den Fußaufnahmeraum 2 bzw. den Wandabschnitt 4 der FuRbadeeinheit 1 als getrennt vom Sitzelement 5 dargestellt. Ein Teil des Wandabschnitts 4 wurde durch die Wannenrand 102°‘ gebildet. Fig. 6 zeigt eine Variante, bei der der Wandabschnitt 4 wannenrandseitig bis zum Sitzelement 5 im Bereich der Oberseite 103‘ des Wannenrands 102‘ geführt und mit diesem verbunden ist.
[0073] Wie weiter oben erläutert wurde, wird die Erfindung aus Gründen der Übersichtlichkeit im Zusammenhang mit einer im Wesentlichen rechteckigen Wanne 100‘ beschrieben. Ein viertes Ausführungsbeispiel in Fig. 7 zeigt eine Variante mit einer Wanne 100‘ mit einer im Wesentlichen sanduhrförmigen Grundfläche - in einem Seitenbereich ist die beschrieben Fußbadeeinheit 1 angeordnet, das Sitzelement 5 ist großflächig und geschwungen auf Höhe der Oberseite 103‘ des Wannenrands 102‘ ausgeführt.
[0074] Ein fünftes Ausführungsbeispiel ist in Fig. 8 dargestellt, wo im Unterschied zu bisherigen Varianten der Fußaufnahmeraum 2 nicht in das Wanneninnere 101‘ hineinragend, sondern als Aushöhlung des Wannenrands 102‘ ausgeführt ist. Während das Sitzelement 5 auf einer von der Mittelebene 100a‘ der Wanne 100‘ abgewandten Seite des Fußaufnahmeraums 2 der Fußbadeeinheit 1 angeordnet ist, können auch die Teile der Oberseite 103‘ des Wannenrands 102‘ neben dem Fußaufnahmeraum 2 zum Sitzen verwendet werden. Fig. 8 zeigt wiederum die Abflussöffnung 6 im Bodenabschnitt 3, wobei selbstverständlich die Abflussöffnung auch im zum Wanneninneren 101‘ orientierten Bereich des Wandabschnitts 4 ausgeführt sein kann, so dass Wasser aus dem Fußaufnahmeraum 2 in das Wanneninnere 101‘ und von dort in den Bodenabfluss 107‘ strömen kann.
[0075] Bisher wurden Varianten beschrieben, wo die Fußbadeeinheit 1 in Verbindung bzw. kom-
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biniert mit einer Wanne 100‘ dargestellt ist. Die Fign. 9a bis 16 zeigen die FuRbadeeinheit 1 für sich bzw. vor der Anordnung in einer Wanne 100°.
[0076] Fig. 9a in perspektivischer Ansicht und Fig. 9b in semitransparenter Ansicht zeigen den bereits bekannten Aufbau der Fußbadeeinheit 1 mit einem Fußaufnahmeraum 2, der von einem Wandabschnitt 4 begrenzt wird, der mit einem Sitzelement 5 verbunden ist. Die semitransparente Ansicht in Fig. 9b zeigt im Bodenabschnitt 3 die Abflussöffnung 6, die mit dem Betätigungselement 7 geöffnet und verschlossen werden kann.
[0077] Um die Fußbadeeinheit 1 an einer Wanne 100, 100‘ - insbesondere am Wannenrand 102, 102‘ - zu befestigen, ist eine Befestigungsvorrichtung 8 vorgesehen. Diese ist im Ausführungsbeispiel der Fign. 9a und 9b gebildet durch das Sitzelement 5 und dessen Verbindung über den Wandabschnitt 4 mit dem Bodenabschnitt 3. Das Sitzelement 5 ist dabei Teil der Befestigungsvorrichtung 8.
[0078] Die Fign. 10a und 10b zeigen in perspektivischer und teiltransparenter Ansicht eine Variante, bei der die Befestigungsvorrichtung 8 einen äußeren Befestigungsteil 9 und einen inneren Befestigungsteil 10 aufweist. Die Begriffe „innerer“ und „äußerer“ beziehen sich dabei auf eine bestimmungsgemäße Anordnung der Fußbadeeinheit 1 in einer Wanne 100, 100‘, bei der der innere Befestigungsteil 10 im Wanneninneren 101, 101‘ angeordnet ist und sich der äußere Befestigungsteil 9 außerhalb der Wanne befindet. Der innere Befestigungsteil 10 wird im Ausführungsbeispiel gemäß den Fign. 10a und 10b gebildet durch die Verbindung des Wandabschnitts 4 mit dem Sitzelement 5 und ist im Wesentlichen einstückig mit dem Wandabschnitt 4 ausgeführt bzw. kann in einer Variante auch durch den Wandabschnitt 4 gebildet sein. Der äußere Befestigungsteil 9 ist als ein Vorsprung des Sitzelements 5 ausgeführt, der nach unten, in Richtung des Bodenabschnitts 3 des Fußaufnahmeraums 2, vom Sitzelement 5 absteht. Der äußere Befestigungsteil 9 ist hier also einstückig mit dem Sitzelement 5 ausgeführt.
[0079] Wenn die Fußbadeeinheit 1 gemäß den Fign. 10a, 10b in eine Wanne 100, 100‘ angeordnet wird, befindet sich der innere Befestigungsteil 10 im Wanneninneren 101, 101‘, der Vorsprung des Sitzelements 5 als äußerer Befestigungsteil 9 verhindert ein Bewegen der Fußbadeeinheit 1 in Richtung des Wanneninneren 101, 101°.
[0080] Die Fign. 11a und 11b zeigen ein achtes Ausführungsbeispiel, bei dem der innere Befestigungsteil 9 und der äußere Befestigungsteil 10 der Befestigungsvorrichtung 8 über ein Mittelstück 11 miteinander verbunden sind. Der innere Befestigungsteil 9 ist dabei als Leisten ausgeführt, die mit dem Wandabschnitt 4 des Fußaufnahmeraums 2 verbunden sind, das Mittelstück 11 ist einstückig mit dem Sitzelement 5 ausgeführt und der äußere Befestigungsteil 10 ist durch zwei Stehelemente gebildet, die sich ausgehend vom Sitzelement 5 bis auf das Niveau des Bodenabschnitts 3 erstrecken, wie insbesondere in Fig. 11b erkennbar ist, die eine Seitenansicht der perspektivischen Darstellung aus Fig. 11a zeigt.
[0081] Eine besonders flexible Anpassung an unterschiedliche Anwendungsfälle, bzw. Einstellung für verschiedene Wannen 100, 100‘ und/oder Sanitärräumlichkeiten, ist dann möglich, wenn der innere 10 und/oder der äußere Befestigungsteil 9 längenverstellbar ausgeführt sind. Sie können dabei gemeinsam bzw. gleichzeitig oder individuell längenverstellbar sein.
[0082] Fig. 12 zeigt in einer Seitenansicht eine Variante, in der nur der äußere Befestigungsteil 9 längenverstellbar ausgeführt ist. Damit ist eine Anpassung an Wannen 100, 100‘ möglich, bei denen sich der Wannenboden 104‘ deutlich höher oder niedriger befindet als die Umgebung der Wanne 100, 100°.
[0083] Das Ausführungsbeispiel aus Fig. 13 zeigt eine Längenverstellbarkeit sowohl der inneren 10 als auch der äußeren Befestigungsteile 9. Damit ist eine maximale Flexibilität gegeben.
[0084] Zusätzlich weisen die Varianten in Fig. 12 und Fig. 13 Abstandhalterelemente 13 auf, die an der vom Fußaufnahmeraum 2 abgewandten Unterseite 3a des Bodenabschnitts 3 angeordnet sind. Diese können gemäß der Variante in Fig. 13 ebenfalls höhenverstellbar ausgeführt sein. Damit kann beispielsweise das Abfließen von Wasser aus dem Fußaufnahmeraum 2 sichergestellt werden, wenn sich die Abflussöffnung 6 im Bodenabschnitt 3 der FuRbadeeinheit 1 befindet
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- es könnten Situationen auftreten, bei denen der Wannenboden 104, 104‘ der Wanne 100, 100‘ die Abflussöffnung 6 zumindest teilweise blockiert, dieses Problem wird durch die Abstandhalterelemente 13 behoben. Zusätzlich ermöglicht die Längenverstellbarkeit der Abstandhalterelemente 13 eine bestmögliche Anpassung an Benutzerinnen bzw. Benutzer unterschiedlicher Körpergröße - wer kurze Beine hat, kann Abstandhalterelemente 13 verlängern und dadurch höheren Komfort beim Durchführen eines FuRßRbades erreichen.
[0085] Die Fign. 14 und 15 zeigen eine Variante der Erfindung, bei der das Mittelstück 11 in seiner Länge verstellt werden kann. Mit anderen Worten kann das Mittelstück 11 längenverstellbar ausgeführt sein. Im dargestellten Ausführungsbeispiel von den Fign. 14 und 15 wird dies erreicht, indem das Mittelstück 11 aus zwei ineinanderschiebbaren Teilen besteht. Der Abstand zwischen dem inneren 10 und dem äußeren Befestigungsteil 9 kann dadurch verändert werden, so dass eine Verwendung für Wannen mit unterschiedlich dicken Wannenrändern 102, 102‘ möglich ist. In den Fign. 14 und 15 ist jeweils mit durchgezogener Linie eine erste Position des äußeren Befestigungsteils 9 und strichliert eine zweite Position des äußeren Befestigungsteils 9 mit verkürztem Mittelstück 11 dargestellt. Die ineinanderschiebbaren Teile des Mittelstücks 11 können auch federgelagert sein, so dass es gegen Federkraft verlängert wird und durch Federkraft zusammengezogen wird, wodurch es zu einem Verklemmen am Wannenrand 102, 102‘ kommt.
[0086] Im elften Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 14 fungiert einer der Teile des Mittelstücks 11 als Sitzelement 5. Mit anderen Worten fungiert in einer Variante das längenverstellbare Mittelstück 11 als Sitzelement 5. Beide Funktionalitäten sind also in dem Mittelstück 11 kombiniert.
[0087] Fig. 15 zeigt eine Ausführungsform, bei der zusätzlich zum Mittelstück 11 ein separates Sitzelement 5 vorgesehen ist, das auf dem Mittelstück 11 montiert ist. Mit anderen Worten ist in einer Variante auf dem längenverstellbaren Mittelstück 11 ein separates Sitzelement 5 vorgesehen. Insbesondere ist - je nach Ausführungsform - das Sitzelement 5 auf demjenigen Teil des Mittelstücks 11 montiert, der nicht bewegt wird, wenn die Länge des Mittelstücks 11 verstellt wird. In dieser Ausführungsform kann insbesondere der Komfort erhöht werden, da das Sitzelement 5 unbewegt bleibt und daher beispielsweise aus elastischem, weichem Material gefertigt werden kann.
[0088] Selbstverständlich kann die Längenverstellbarkeit des Mittelstücks 11 in nicht in den Figuren dargestellten Varianten kombiniert sein mit der Verstellbarkeit der Befestigungsteile 9, 10 gemäß den Fign. 12 und 13, wobei entweder nur das innere 10 oder nur das äußere Befestigungsteil 9 längenverstellbar ausgeführt sein können. Zusätzlich oder stattdessen können auch die Abstandhalterelemente 13, gegebenenfalls ebenfalls längenverstellbar, vorgesehen sein.
[0089] Fig. 16 zeigt in perspektivischer Ansicht, wie eine FuRbadeeinheit 1 - hier in der Ausführungsform gemäß den Fign. 11a und 11b - über den Wannenrand 102‘ einer Wanne 100‘ gehängt wird bzw. auf der Oberseite 103‘ des Wannenrands 102‘ aufliegt, so dass ein FuRbad eingenommen werden kann und die Wanne 100‘ gleichzeitig anderweitig verwendet werden kann. Die Fußbadeeinheit 1 mit durchgezogenen Linien stellt den Zustand vor dem Einbau dar, die Fußbadeeinheit 1 mit strichlierten Linien den Zustand im montierten Zustand, in dem die Fußbadeeinheit 1 über den Wannenrand 102‘ der Wanne 100‘ gehängt ist.
[0090] Während bisher aus Gründen der Übersichtlichkeit überwiegend Fußbadeeinheiten 1 mit im Wesentlichen rechteckiger Grundfläche des Fußaufnahmeraums 2 beschrieben wurden, zeigt Fig. 17a beispielhaft eine Variante mit einer halbkreisförmigen Grundfläche, die Variante gemäß Fig. 17b ist mit einer polygonalen, hier sechseckigen Grundfläche ausgeführt. Auch andere Varianten sind möglich.
[0091] Das Problem mangelhaften Abfliekens von Wasser durch die Abflussöffnung 6, wenn diese im Bodenabschnitt 3 angeordnet ist und eventuell durch den Wannenboden 104, 104‘ zumindest teilweise verdeckt wird, wurde bereits im Zusammenhang mit den Ausführungsbeispielen gemäß Fign. 12 und 13 beschrieben. Eine anders geartete Lösung ist in Fig. 18 dargestellt: Hier ist im Bodenabschnitt 3 ein strichliert eingezeichneter Abflusskanal 14 ausgeführt, der von der Abflussöffnung 6 bis zum Wandabschnitt 4 reicht und dort in die Umgebung der FuRbadeeinheit
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1 mündet. Mit anderen Worten wird die Abflussöffnung 6 über den Abflusskanal 14 mit der Umgebung der Fußbadeeinheit 1 verbunden, so dass ein Abfließen von Wasser möglich ist, selbst wenn die Fußbadeeinheit 1 plan auf einer Oberfläche aufliegt. Dabei kann der Abflusskanal 14 entweder vollständig im Bodenabschnitt 3 verlaufen oder als eine in der Unterseite 3a des Bodenabschnitts 3 gefertigte Nut bzw. in einer vom Fußaufnahmeraum 2 abgewandten Richtung offene Vertiefung ausgeführt sein.
[0092] Die Fußbadeeinheit 1 in den beschriebenen Ausführungsformen kann aus unterschiedlichsten Materialien gefertigt sein, bevorzugt aus solchen, die für das Herstellen von Sanitärwannen üblich sind, wie Keramik, Kunststoff oder ähnliche. Auch das Fertigen mittels 3D-Druck ist möglich. Günstigerweise wird ein hitzebeständiges Material gewählt, das einerseits das Verabreichen von Fußbädern hoher Temperatur, andererseits aber auch das Reinigen mit sehr heißen Medien ermöglicht, um tiefgehende Sauberkeit und Keimfreiheit zu garantieren. Die Fußbadeeinheit 1 kann dann auch der Zugabe unterschiedlichster Naturmittel wie Kräuteressenzen, Ölen, antibakterieller und antiviraler Fußmittel gut widerstehen und so die Wirksamkeit und den Komfort der Fußbäder weiter erhöhen. Zusätzlich ist das auch möglich durch die in Fig. 19 dargestellte Variante, wo die Fußbadeeinheit 1 teilweise - hier im Bereich des Bodenabschnitts 3 - mit einer strukturierten Oberfläche ausgeführt ist. Damit kann beispielsweise eine zusätzliche Massagewirkung erzielt werden. In nicht dargestellten Varianten sind nur der Wandabschnitt 4 oder der Boden- 3 und der Wandabschnitt 4 mit einer derartigen strukturierten Oberfläche versehen.
[0093] Die beschriebene erfindungsgemäße Fußbadeeinheit 1 kann als fixer Bestandteil des Badezimmers, bzw. gemäß Ausführungsformen kombiniert mit einer Wanne 100, 100°, öfter genutzt werden, da der Reinigungsaufwand deutlich reduziert und das Aufbauen und Wegräumen erleichtert werden. Speziell in stressigen Zeiten wie heutzutage ermöglicht die Erfindung eine kurze, praktische Anwendung mit großem Erfolg, ohne zusätzliche Arbeit zu verursachen. Damit kann das FußRbaden wieder fixer Bestandteil des Tagesablaufs werden und damit das Wohlbefinden erhöhen. So können die Vorteile des Wiederherstellens und Erhaltens der Gesundheit und auch der Prophylaxe erreicht werden.
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BEZUGSZEICHENLISTE
1 Fußbadeeinheit
2 Fußaufnahmeraum
3 Bodenabschnitt
4 Wandabschnitt
5 Sitzelement
6 Abflussöffnung
7 Betätigungselement
8 Befestigungsvorrichtung 9 innerer Befestigungsteil 10 äußerer Befestigungsteil 11 Mittelstück
12 Befüllvorrichtung
13 Abstandhalterelement 14 Abflusskanal
100, 100‘ Wanne
100a‘ Mittelebene (der Wanne) 101, 101‘ Wanneninneres
102, 102°‘ Wand der Wanne, Wannenrand 103, 103‘ Oberseite (des Wannenrands) 104, 104‘ Wannenboden
105, 105‘ Wasserhahn
106 Brauseschlauch
107‘ Bodenabfluss
Claims (32)
1. Fußbadeeinheit (1) zur Anordnung innerhalb einer Wanne (100, 100°, wobei die Fußbadeeinheit (1) einen Fußaufnahmeraum (2) aufweist, der nach unten von einem Bodenabschnitt (3) und seitlich von zumindest einem Wandabschnitt (4) begrenzt und nach oben offen ausgeführt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die FuRbadeeinheit (1) ein Sitzelement (5) aufweist, wobei bei bestimmungsgemäßer Anordnung der Fußbadeeinheit (1) in einer Wanne (100, 100°) das Sitzelement (5) oberhalb des Fußaufnahmeraums (2) angeordnet ist und der Fußaufnahmeraum (2) durch den Wandabschnitt (4) vom Inneren (101, 101°) der Wanne (100, 100°) getrennt und der Bodenabschnitt (3) auf gleicher Höhe oder höher als ein Boden (104, 104°) der Wanne (100, 100°) angeordnet ist.
2. Fußbadeeinheit (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Fußaufnahmeraum (2) zumindest eine, vorzugsweise öffen- und verschlieRbare, Abflussöffnung (6) vorgesehen ist.
3. Fußbadeeinheit (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Abflussöffnung (6) im Bodenabschnitt (3) oder im Wandabschnitt (4) oder im Ubergangsbereich zwischen Boden- (3) und Wandabschnitt (4) angeordnet ist.
4. Fußbadeeinheit (1) nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Fußbadeeinheit (1) zum Öffnen und Verschließen der Abflussöffnung (6) zumindest ein Betätigungselement (7) aufweist.
5. Fußbadeeinheit (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Bodenabschnitt (3) zumindest teilweise, vorzugsweise vollständig, geneigt ausgeführt ist.
6. Fußbadeeinheit (1) nach Anspruch 5, rückbezogen auf einen der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Bodenabschnitt (3) in Richtung der Abflussöffnung (6) geneigt ausgeführt ist.
7. Fußbadeeinheit (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Bodenabschnitt (3) und/oder der Wandabschnitt (4) zumindest teilweise mit einer strukturierten Oberfläche ausgeführt sind/ist.
8. Fußbadeeinheit (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Fußbadeeinheit (1), vorzugsweise der Wandabschnitt (4) und/oder der Bodenabschnitt (3), aus einem hitzebeständigen Material ausgeführt ist.
9. Fußbadeeinheit (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Sitzelement (5) bei bestimmungsgemäßer Anordnung der FuRbadeeinheit (1) in einer Wanne (100, 100°) im Bereich einer Oberseite (103, 103°) eines Wannenrands (102, 102‘) der Wanne (100, 100‘), vorzugsweise zumindest teilweise auf der Oberseite (103, 103°) der Wanne (100, 100°) aufliegend, befindet.
10. Fußbadeeinheit (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass sich bei bestimmungsgemäßer Anordnung der FuRbadeeinheit (1) in einer Wanne (100, 100°) der Fußaufnahmeraum (2) vollständig innerhalb der Wanne (100, 100°) befindet.
11. Fußbadeeinheit (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Wandabschnitt (4) bei bestimmungsgemäßer Anordnung der Fußbadeeinheit (1) in einer Wanne (100, 100°) niedriger ist als ein Wannenrand (102, 102°) der Wanne (100, 1009.
12. Fußbadeeinheit (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine mit einer Wasserleitung verbundene oder verbindbare Befüllvorrichtung (12) vorgesehen ist.
13. Fußbadeeinheit (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Wandabschnitt (4) zumindest teilweise durch einen Wannenrand (102, 102°) einer Wanne (100, 100‘) gebildet wird.
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14. Fußbadeeinheit (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Bodenabschnitt (3) zumindest teilweise, vorzugsweise vollständig, durch einen Wannenboden (104, 104°) einer Wanne (100, 100‘) gebildet wird.
15. Fußbadeeinheit (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Bodenabschnitt (3) zumindest teilweise, vorzugsweise vollständig, auf gleichem Niveau befindet wie ein Wannenboden (104, 104°) einer Wanne (100, 100°).
16. Fußbadeeinheit (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Sitzelement (5) einstückig mit einem Wannenrand (102, 102°) einer Wanne (100, 101°) ausgeführt ist.
17. Fußbadeeinheit (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass eine mit dem Wandabschnitt (4) und/oder dem Bodenabschnitt (3) verbundene oder verbindbare Befestigungsvorrichtung (8) zum Befestigen der FuRbadeeinheit (1) an einer Wanne (100, 100°), vorzugsweise an einem Wannenrand (102, 102‘) einer Wanne (100, 100‘), vorgesehen ist.
18. Fußbadeeinheit (1) nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass das Sitzelement (5) als Teil der Befestigungsvorrichtung (8) ausgeführt ist.
19. Fußbadeeinheit (1) nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsvorrichtung (8) zumindest einen inneren Befestigungsteil (10) und zumindest einen äußeren Befestigungsteil (9) aufweist, wobei bei bestimmungsgemäßer Anordnung der Fußbadeeinheit (1) in einer Wanne (100, 100°) der innere Befestigungsteil (10) innerhalb der Wanne (100, 100°) angeordnet ist und der äußere Befestigungsteil (9) außerhalb der Wanne (100, 100°) angeordnet ist.
20. Fußbadeeinheit (1) nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass der innere (10) und der äußere Befestigungsteil (9) miteinander verbunden sind.
21. Fußbadeeinheit (1) nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, dass innere Befestigungsteil (10) einstückig mit dem Wandabschnitt (4) ausgeführt ist.
22. Fußbadeeinheit (1) nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, dass der innere Befestigungsteil (10) durch den Wandabschnitt (4) gebildet ist.
23. Fußbadeeinheit (1) nach einem der Ansprüche 19 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass das Sitzelement (5) als Teil des äußeren Befestigungsteils (9), vorzugsweise einstückig mit dem äußeren Befestigungsteil (9), ausgeführt ist.
24. Fußbadeeinheit (1) nach einem der Ansprüche 19 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass der innere (10) und der äußere Befestigungsteil (9) über ein Mittelstück (11) miteinander verbunden sind.
25. Fußbadeeinheit (1) nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittelstück (11) längenverstellbar ausgeführt ist.
26. Fußbadeeinheit (1) nach Anspruch 24 oder 25, rückbezogen auf einen der Ansprüche 19 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass das Sitzelement (5) als Teil des Mittelstücks (11), vorzugsweise einstückig mit dem Mittelstück (11), ausgeführt ist.
27. Fußbadeeinheit (1) nach einem der Ansprüche 19 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass der innere (10) und/oder der äußere Befestigungsteil (9) längenverstellbar ausgeführt sind/ ist.
28. Fußbadeeinheit (1) nach einem der Ansprüche 17 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass an der vom Fußaufnahmeraum (2) abgewandten Unterseite (3a) des Bodenabschnitts (3) zumindest ein Abstandhalterelement (13) vorgesehen ist.
29. Fußbadeeinheit (1) nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dass das Abstandhalterelement (13) höhenverstellbar ausgeführt ist.
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30. Fußbadeeinheit (1) nach einem der Ansprüche 17 bis 29, dadurch gekennzeichnet, dass im Bodenabschnitt (3) ein - vorzugsweise von der Abflussöffnung (6) bis zum Wandabschnitt (4) reichender - Abflusskanal (14) vorgesehen ist.
31. Fußbadeeinheit (1) nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, dass der Abflusskanal (14) als eine in vom Fußaufnahmeraum (2) abgewandter Richtung offene Vertiefung ausgeführt ist.
32. Wanne (100, 101°), insbesondere Badewanne oder Duschwanne, mit zumindest einer Fußbadeeinheit (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 16.
Hierzu 6 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
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Family
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| ATA51033/2024A AT528387B1 (de) | 2024-12-25 | 2024-12-25 | Fußbadeeinheit und Wanne mit Fußbadeeinheit |
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-
2024
- 2024-12-25 AT ATA51033/2024A patent/AT528387B1/de active
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