AT526805B1 - Schablone zum Zeichnen und/oder Schreibenlernen auf einer Schreibtafel mit einer phosphoreszierenden Beschichtung - Google Patents
Schablone zum Zeichnen und/oder Schreibenlernen auf einer Schreibtafel mit einer phosphoreszierenden BeschichtungInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Schablone (1) zum Zeichnen und/oder zum Schreibenlernen auf einer Schreibtafel mit einer phosphoreszierenden Beschichtung, welche mittels eines Stifts (2) mit einer Lichtquelle an der Spitze (3) beschreibbar ist sowie einen Satz aus Teilen umfassend die Schablone (1), die Schreibtafel und den Stift (2). Die Schablone (1) weist zumindest eine Nut (4) zur Führung der Spitze (3) des Stifts (2) auf, wobei die Nut (4) eine Tiefe aufweist, welche geringer ist als die Dicke der Schablone (1) an sich, sodass der Stift (2) auch in ringförmig geschlossenen Formen unterbrechungsfrei führbar ist. Die Schablone (1) ist ferner zumindest im Bereich der Nut (4), bevorzugt im gesamten Bereich, aus einem lichtdurchlässigen Material gefertigt.
Description
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[0001] Die Erfindung betrifft eine Schablone zum Zeichnen und/oder zum Schreibenlernen auf einer Schreibtafel mit einer phosphoreszierenden Beschichtung, welche mittels eines Stifts mit einer Lichtquelle an der Spitze beschreibbar ist.
[0002] Lichtempfindliche Zeichenbretter sowie leuchtende Stifte, um darauf zu malen oder zu zeichnen, sind seit langem bekannt. Die US 3443332 A zeigt beispielsweise eine sehr frühe Version eines Schreibbretts mit lumineszenten Eigenschaften und einem Stift mit Lichtquelle.
[0003] Die US 4590381 A zeigt eine weitere Ausführungsform eines derartigen Zeichenbretts. Darin ist ferner eine auflegbare Schablone mit transparenten Abschnitten gezeigt, mittels welcher beispielsweise ein Gitter auf dem Zeichenbrett abgebildet werden kann. Weiters sind Adapteraufsätze für den Leuchtstift offenbart, welche eine vordefinierte Form auf dem Zeichenbrett abbilden, wenn sie auf dem Leuchtstift aufgesteckt sind.
[0004] Die US 5203702 A zeigt ein Zeichenbrett mit anordenbaren Schablonen, wobei die Durchbrüche in den Schablonen hier auch eine gewisse mechanische Führung für den Leuchtstift bereitstellen.
[0005] Die im Stand der Technik gezeigten Lösungen befinden sich weitgehend im Bereich der Spielwaren, wo der Fokus meist nur Darauf liegt, dem Nutzer eine interessante neue Erfahrung zu bieten und das Zeichnen einfacher Formen zu ermöglichen. Die Idee, dieses Instrument auch für das Erlernen feinmotorischer Fähigkeiten, wie das Schreiben, einzusetzen und die Besonderheiten des Mediums dafür sinnvoll zu nutzen, wurde bisher nicht erkannt.
[0006] Die US 2009061394 A1 zeigt ein Zeichnungsblatt mit eingeprägter Schablonenfunktion, wobei der Stift durch erhöhte Stege am Blatt geführt wird. Hier liegt der Fokus zwar darin, die Führung des Stiftes durch die Stege zu beeinflussen, es handelt sich hier jedoch lediglich um ein speziell gefertigtes Einmalprodukt, welches nicht nachhaltig ist und aufgrund des notwendigen oftmaligen Übens beim Schreibenlernen auch entsprechend kostspielig für den Nutzer wäre.
[0007] Aufgabe der Erfindung ist es somit, eine eingangs genannte Schablone zu schaffen, welche es erlaubt, neben dem spielerischen Aspekt auch als Lernwerkzeug einsetzbar zu sein. Es soll dabei möglich sein, die komplexen Linienführungen von beispielsweise Buchstaben durchgehend und unterbrechungsfrei geführt mit einem eingangs erwähnten Stift nachzufahren, um das Muskelgedächtnis zu trainieren. Gerade bei Buchstaben mit geschlossenen Ringabschnitten, wie beispielsweise A,O,P oder B, soll dies ohne Unterbrechungsstege durchführbar sein, um den späteren natürlichen Schreibfluss auch exakt abbilden zu können. Die Lösung soll dabei neue didaktische Möglichkeiten bieten, günstig in der Herstellung und nachhaltig in der Verwendung sein.
[0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Schablone zumindest eine Nut zur Führung der Spitze des Stifts aufweist, wobei die Nut eine Tiefe aufweist, welche geringer ist als die Dicke der Schablone an sich, sodass der Stift auch in ringförmig geschlossenen Formen unterbrechungsfrei führbar ist, und dass die Schablone zumindest im Bereich der Nut, bevorzugt im gesamten Bereich, aus einem lichtdurchlässigen Material gefertigt ist. Herkömmliche Schreibschablonen mit vollständigen Durchbrüchen müssen bei Formen mit einem Ringschluss immer Verbindungsstege aufweisen, damit die inneren Elemente gehalten sind. Alternativ müssen die inneren Formen sonst vollständig entfernt sein. Im ersten Fall ist ein durchgehender natürlicher Schreibfluss nicht möglich, da der verwendete Stift bei den Verbindungsstegen abgesetzt werden muss. Im zweiten Fall ist die Führung nur einseitig vorhanden, was gerade bei Kindern, welche die feinmotorischen Bewegungen erst erlernen, ungenügend ist und damit oftmals zu einem unerwünschten Ergebnis führt. Erst in der Kombination mit der phosphoreszierenden Schreibtafel wird es möglich, eine Schablone zu schaffen, welche diese Nachteile beseitigt und dabei oftmals hintereinander verwendbar ist. Die Schablone kann dabei durchgehend gefertigt werden und da es sich bei den darin angeordneten Nuten nicht um vollständige Durchbrüche handelt, kann auch jede beliebige Form und jeder Buchstabe unterbrechungsfrei abgebildet werden. Das Material ist
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dabei zumindest im Bereich der Nuten durchsichtig, wodurch die gezeichnete bzw. geschriebene Linie auf der Schreibtafel abbildbar ist.
[0009] Dabei ist es ein weiteres bevorzugtes Merkmal, dass auf der im Gebrauch der Schreibtafel zugewandten Unterseite und/oder auf der Oberseite und/oder am Nutengrund zumindest ein Aufdruck mit einem undurchsichtigen Material und/oder mit einem Material geringerer Transluzenz als die Schablone selbst vorgesehen ist, wodurch sich beim Durchleuchten des bedruckten Abschnitts mit dem Stift auf der phosphoreszierenden Beschichtung ein Negativabbild des Aufdrucks ergibt.
[0010] Durch dieses Merkmal ergeben sich weitere didaktische Möglichkeiten und Anwendungsfälle für die erfindungsgemäße Schablone. So können beispielweise Strichführungspfeile unmittelbar auf der Schablone entweder im Bereich der Nuten oder auch daneben aufgedruckt werden, welche dem Nutzer anzeigen, wie genau ein Buchstabe geschrieben werden soll. Wenn der Aufdruck dabei im Bereich der Nut, entweder auf der Unterseite der Schablone oder am Nutengrund angebracht wurde, so wird beim Durchleuchten mit dem Stift ein Negativbild des Richtungspfeils auf der phosphoreszierenden Beschichtung der Schreibtafel erzeugt. In einem ersten Durchgang kann der Nutzer also mit der Information der Richtungspfeile und der Führung durch die Nuten den Buchstaben nachfahren. In einem zweiten Schritt wird die Schablone weggenommen und auf der Schreibtafel erscheint nun der gezeichnete leuchtende Buchstabe sowie die als Negativ aufscheinenden Pfeile. Nun kann der Nutzer den Buchstaben direkt auf der Schreibtafel nachfahren und immer noch auf die Information der Richtungspfeile zugreifen, der Stift selbst jedoch wird nicht länger geführt. Durch das Nachfahren ohne Schablone werden nun auch die Bereiche der Richtungspfeile beleuchtet und verschwinden somit wieder. In einem dritten Durchgang muss der Nutzer nun den Buchstaben freihändig nachfahren und die einzelnen Richtungsabschnitte aus dem Gedächtnis wiederholen. Dadurch, dass die phosphoreszierende Beschichtung nach einigen Sekunden bis Minuten wieder neutralisiert ist, kann der Vorgang oftmalig wiederholt werden, ohne dass dabei nur einmalig verwendbare Ressourcen wie Papier verschwendet werden. Gerade beim Schreibenlernen ist oftmaliges WMederholen essenziell, wodurch die vorgeschlagene L6ösung besonders nachhaltig ist.
[0011] Es können auch Schablonenabschnitte ohne Nuten vorgesehen sein, welche beispielsweise nur mit Aufdrucken unterschiedlicher Transluzenz versehen sind. So können beispielsweise auch komplexere mehrfärbige Abbildungen durchleuchtet und als Negativabbild mit unterschiedlich hell leuchtenden Bereichen erzeugt werden.
[0012] Es ist ferner ein bevorzugtes Merkmal, dass die Nut an der Oberkante zumindest eine Abstufung aufweist, sodass Stifte mit unterschiedlich breiter Spitze in der Nut führbar sind. In der Entwicklung hat sich gezeigt, dass es für geführte Leuchtstifte unterschiedlich breite Spitzen gibt, welche auch für Nutzer mit unterschiedlichem Entwicklungsgrad verschieden leicht bzw. schwer handhabbar sind. Stifte mit breiter Spitze sind dabei beispielsweise von sehr jungen Kindern oder von Nutzern mit eingeschränkter Mobilität leichter zu handhaben als Stifte mit schmalen Spitzen. Damit die Schablone möglichst vielseitig für beide Fälle einsetzbar ist, kann an den Nutenkanten eine entsprechende Abstufung vorgesehen sein, sodass beide Arten von Stiften sicher geführt werden können. Dadurch ist es nicht notwendig unterschiedliche Schablonen zu fertigen, was die Produktionskosten senkt.
[0013] Gemäß einem weiteren bevorzugten Merkmal ist es vorgesehen, dass die Nut an der Oberkante zur Nutmitte hin geneigte Abfasungen aufweist, welche als Zentrierhilfe für den geführten Stift dienen. Dies kann hilfreich sein, um den Stift immer exakt in der Mitte der Nut zu führen. Außerdem kann dies auch dabei helfen, die Spitze vor Abnutzungen zu schützen.
[0014] Zusätzlich ist es ein bevorzugtes Merkmal, dass an der Oberseite der Schablone zumindest abschnittsweise ertastbare Erhebungen, wie beispielsweise Noppen oder Stege vorgesehen sind. Dadurch kann beispielsweise neben dem Nutbereich für einen Buchstaben dieser Buchstabe auch in Blindenschrift auf der Schablonenoberseite wiedergegeben werden. Sehbehinderte Menschen haben in den meisten Fällen noch eine gewisse Restsicht, welche es erlaubt, starke Kontraste wahrzunehmen. Auch hier hat die phosphoreszierende Schreibtafel besondere Vorteile
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und ermöglicht es, sowohl das Schreiben von Buchstaben in herkömmlicher Schreibweise zu erlernen, als auch die jeweiligen Buchstaben in Blindenschrift zu ertasten.
[0015] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist es vorgesehen, dass an der Schablone Haltevorsprünge angeformt sind, wobei die Haltevorsprünge sich entweder in der Ebene der Schablone oder normal aus der Schablonenoberseite erstrecken. Dies erleichtert die Handhabung der Schablone durch den Nutzer, insbesondere bei eingeschränkter Mobilität oder Feinmotorik.
[0016] Dabei ist es ein weiteres bevorzugtes Merkmal, dass mehrere Schablonen untereinander über gegengleiche Fortsätze und Ausnehmungen puzzleartig miteinander verbindbar sind. Dadurch können verschiedene Abbildungen und Buchstaben, beispielsweise im Rahmen von Lernspielen, miteinander kombiniert und verbunden werden.
[0017] Es ist ferner ein bevorzugtes Merkmal, dass an der im Gebrauch der Schreibtafel zugewandten Unterseite zumindest abschnittsweise eine Antirutschbeschichtung vorgesehen ist. Dies hilft dabei eine platzierte Schablone bei der Verwendung gegen unwillkürliches Verrutschen zu sichern.
[0018] Es ist ferner eine bevorzugte erfindungsgemäße Lösung die oben genannte Schablone als Bestandteil eines Satzes aus Teilen (kit of parts) herzustellen, wobei dieser Satz ferner eine Schreibtafel mit einer phosphoreszierenden Beschichtung sowie einen von Hand führbaren Stift mit einer Lichtquelle an der Spitze umfasst. Neben der Schablone an sich ist es gewünscht, auch das gesamte Set zum Zeichnen und Schreiben als aufeinander abgestimmte Komponenten zu produzieren. Dabei können sowohl Dimensionierung und Funktionalität sowohl der Schablone als auch des Stifts und der Schreibtafel optimal aufeinander abgestimmt werden.
[0019] Schließlich ist es bei einem derartigen Satz aus Teilen ein weiteres bevorzugtes Merkmal, dass die Schablone auf der Seite der phosphoreszierenden Beschichtung der Schreibtafel magnetisch anhaftbar ist. Dadurch kann die Schablone ebenfalls auf der Schreibtafel bei der Verwendung gesichert werden bzw. kann auch gemeinsam mit der Schreibtafel transportiert werden.
[0020] Es kann auch ein zusätzlicher Vorteil darin bestehen, dass zusätzlich zu dem Leuchtstift eine weitere, bevorzugt mit der Schreibtafel verbindbare Lichtquelle zu dem Satz von Teilen hinzugefügt wird. Mit dieser können beispielsweise bedruckte Schablonen gezielt über den gesamten Schreibtafelbereich hin durchleuchtet werden, wobei dann Lichtstärke und Leuchtdauer herstellerseitig voreinstellbar sind, um ein optimales Ergebnis des Negativabbilds auf der phosphoreszierenden Beschichtung zu erzeugen. Dadurch können weitere Anwendungsfälle für das Set geschaffen werden, wie beispielsweise neue zeitgesteuerte Mechaniken für Brettspiele. Beim Durchleuten einzelner Abbildungen auf Schablonen kann so ein stetig verblassendes Abbild auf der Schreibtafel erzeugt werden, welches beispielsweise in einer Spielmechanik nach dem SpielZug und Aktivieren der Beleuchtung nur so lange gilt, wie das Negativabbild noch sichtbar ist. Die Schreibtafel kann so über den Anwendungsfall des Zeichnens und Schreibenlernens hinweg auch weiteren Nutzen haben, was die Nachhaltigkeit des Produkts weiter steigert.
[0021] Die Erfindung wird nun in größerem Detail anhand von Ausführungsbeispielen sowie mit Hilfe der beiliegenden Figuren beschrieben. Dabei zeigen
[0022] Fig. 1 eine schematische Aufsicht auf eine erfindungsgemäße Schablone, [0023] Fig. 2 einen schematischen Querschnitt durch die Schablone aus Fig. 1,
[0024] Fig. 3 und 4 jeweils schematische Detailschnittansichten durch eine erfindungsgemäße Schablone mit angeordneten Stiften mit unterschiedlich breiter Spitze,
[0025] Fig. 5 Eine schematische Aufsicht auf eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Schablone,
[0026] Fig. 6 einen schematischen Querschnitt durch die Schablone aus Fig. 5 und
[0027] Fig. 7 eine schematische Aufsicht auf eine weitere Ausführungsform einer erfin-
dungsgemäßen Schablone.
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[0028] In der Fig. 1 ist beispielhaft eine erfindungsgemäße Schablone 1 In einer Aufsicht dargestellt. Bei der Schablone 1 handelt es sich um den Buchstaben B, welcher als einzelnes Element aus durchgehend durchsichtigem Material, beispielsweise aus Polymethylacrylat, Polycarbonat oder einem anderen durchsichtigen Kunststoff, gefertigt sein kann. In der Oberseite 6 der Schablone 1 ist eine Nut 4 in der Form des Buchstabens B angeordnet. Ferner befinden sich auf der Schablone Aufdrucke 7 aus undurchsichtigem Material.
[0029] In der Fig. 2 ist die Schablone 1 aus Fig. 1 in einer Schnittansicht dargestellt. Ferner ist ein Stift 2 mit einer Lichtquelle an der Spitze 3 schematisch strichliert dargestellt. Die Nut 4 weist eine geringere Tiefe auf, als die Dicke der Schablone 1 an sich, wodurch im Nutbereich ein Restmaterial der Schablone 1 verbleibt. Die Rückseite 5 der Schablone 1 ist durchgehend und weist auch die Aufdrucke 7 auf, welche in der als leicht dickere Linie im Bereich der Aufdrucke 7 dargestellt ist. Die Spitze 3 des Stiftes 2 kann innerhalb der Nut 4 geführt werden, wobei ein unterbrechungsfreies Nachziehen auch der ringförmig geschlossenen Bereiche des Buchstabens möglich ist. Auf der phosphoreszierenden Beschichtung der Schreibtafel (nicht gezeigt) entsteht bei eingeschalteter Lichtquelle ein nachleuchtendes Abbild des Buchstabens, da das Licht durch das durchsichtige Material am Nutengrund ungehindert durchtreten kann. Im Bereich der Aufdrucke 7 kann das Licht nicht oder nur in geringerem Maße durchtreten, weshalb die dargestellten Pfeile auf der phosphoreszierenden Beschichtung als dunklere Negativabbildungen erscheinen.
[0030] In den Figuren 3 und 4 sind jeweils schematische Detailschnittansichten durch eine erfindungsgemäße Schablone 1 im Nutbereich dargestellt. Die hier gezeigte Nut 4 weist an der Oberkante eine Abstufung 8 auf, wodurch auch Stifte 2 mit unterschiedlich breiten Spitzen 3 geführt werden können. In der ist dabei schematisch wieder ein Abschnitt eines Stifts 2 gemäß der Fig. 2 strichliert dargestellt, wobei die Spitze 3 in der Nut 4 geführt ist. In der Fig. 4 ist schematisch ebenfalls strichliert sein Stift 2 mit breiterer Spitze 3 strichliert dargestellt. Dieser wird in der Abstufung 8 der Nut 4 geführt. Ein breiterer Stift 2 kann für Nutzer mit geringeren feinmotorischen Fähigkeiten verwendet werden. Sobald diese in ihren Fertigkeiten besser werden, kann auf einen Stift 2 gemäß der Fig. 3 gewechselt werden, ohne dass ein Wechsel der Schablone 1 an sich notwendig wird.
[0031] Die Fig. 5 und 6 zeigen eine weitere Ausführungsform einer Schablone 1 in der Form des Buchstabens G. Fig. 5 zeigt dabei wieder eine schematische Aufsicht und Fig. 6 eine Schnittansicht. Die hier gezeigte Schablone 1 weist eine Abstufung 8 auf, wie auch in Fig. 3 und Fig. 4. Außerdem sind in einem Eckbereich an der Oberseite 6 der Schablone 1 noppenartige Erhebungen 9 angeordnet, welche den Buchstaben G in Blindenschrift wiedergeben. Die Schablone kann also sowohl als Ganzes in der Form des Buchstabens erfühlt werden als auch durch Ertasten der Erhebungen 9. In der Nut 4 kann der Buchstabe mittels des Stifts 2 mit Lichtquelle nachgezogen werden und ein nachleuchtendes Abbild mit starkem Kontrast kann auf der phosphoreszierenden Beschichtung auf der Schreibtafel (nicht gezeigt) wahrgenommen werden. Die Schablone 1 weist ferner an der Unterseite 5 Aufdrucke 7 auf, welche neben und im Bereich der Nut 4 verlaufen. Auch von diesen Aufdrucken 7 wird beim Durchleuchten ein Negativabbild auf der Schreibtafel erzeugt.
[0032] Fig. 7 zeigt schließlich eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Schablone 1. Hier ist einerseits ein Schablonenteil mit den Buchstaben A und a dargestellt sowie ein weiterer Schablonenteil mit einer Abbildung eines Apfels. Die Abbildung kann mehrfärbig bzw. mit Druckmaterialien unterschiedlicher Transluzenz bedruckt sein. Beim Durchleuchten auf der Schreibtafel ergibt sich hier ebenfalls ein deutliches Negativabbild der Darstellungen mit unterschiedlich dunklen Bereichen je nach Transluzenz der unterschiedlichen Druckmaterialien. Durch die wiedergegebenen unterschiedlichen Helligkeiten können auch komplexere Abbildungen auf der phosphoreszierenden Beschichtung sichtbar gemacht werden.
[0033] Die beiden Schablonenteile sind puzzleartig miteinander verbindbar, da der untere Schablonenteil mit der Abbildung des Apfels einen Fortsatz 10 aufweist, welcher in die gegengleiche Ausnehmung 11 am oberen Schablonenteil mit den passenden Buchstaben passt. Durch unterschiedliche Ausgestaltung der Fortsätze 10 und Ausnehmungen 11 kann beispielsweise sicher-
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gestellt werden, dass nur die korrekten Schablonenteile aneinandergefügt werden, wodurch sich weitere didaktische Möglichkeiten ergeben.
[0034] Die nur beispielshaft dargestellten Schablonen 1 können durch die erfindungsgemäßen und bevorzugten Merkmale somit an eine Vielzahl von Lerninhalten sowie für Spiele für Nutzer unterschiedlichen Alters angepasst werden. Durch die Verwendung in Kombination mit einer Schreibtafel mit phosphoreszierender Beschichtung und den Stiften mit Lichtquellen kann die Vorrichtung immer wieder verwendet werden, ohne dass dabei Verbrauchsmaterial anfällt, wodurch die Vorrichtung nicht nur in der Anwendung sehr viele Möglichkeiten bietet, sondern auch besonders nachhaltig ist.
Claims (10)
1. Schablone (1) zum Zeichnen und/oder zum Schreibenlernen auf einer Schreibtafel mit einer phosphoreszierenden Beschichtung, welche mittels eines Stifts (2) mit einer Lichtquelle an der Spitze (3) beschreibbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Schablone (1) zumindest eine Nut (4) zur Führung der Spitze (3) des Stifts (2) aufweist, wobei die Nut (4) eine Tiefe aufweist, welche geringer ist als die Dicke der Schablone (1) an sich, sodass der Stift auch in ringförmig geschlossenen Formen unterbrechungsfrei führbar ist, und dass die Schablone (1) zumindest im Bereich der Nut (4), bevorzugt im gesamten Bereich, aus einem lichtdurchlässigen Material gefertigt ist.
2. Schablone (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf der im Gebrauch der Schreibtafel zugewandten Unterseite (5) und/oder auf der Oberseite (6) und/oder am Nutengrund zumindest ein Aufdruck (7) mit einem undurchsichtigen Material und/oder mit einem Material geringerer Transluzenz als die Schablone (1) selbst vorgesehen ist, wodurch sich beim Durchleuchten des bedruckten Abschnitts mit dem Stift (2) auf der phosphoreszierenden Beschichtung ein Negativabbild des Aufdrucks (7) ergibt.
3. Schablone (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Nut (4) an der Oberkante zumindest eine Abstufung (8) aufweist, sodass Stifte (2) mit unterschiedlich breiter Spitze (3) in der Nut (4) führbar sind.
4. Schablone (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Nut (4) an der Oberkante zur Nutmitte hin geneigte Abfasungen aufweist, welche als Zentrierhilfe für den geführten Stift (2) dienen.
5. Schablone (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass an der Oberseite (6) der Schablone (1) zumindest abschnittsweise ertastbare Erhebungen (9), wie beispielsweise Noppen oder Stege vorgesehen sind.
6. Schablone (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass an der Schablone (1) Haltevorsprünge angeformt sind, wobei die Haltevorsprünge sich entweder in der Ebene der Schablone (1) oder normal aus der Schablonenoberseite (6) erstrecken.
7. Schablone (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Schablonen (1) untereinander über gegengleiche Fortsätze (10) und Ausnehmungen (11) puzzleartig miteinander verbindbar sind.
8. Schablone (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass an der im Gebrauch der Schreibtafel zugewandten Unterseite (5) zumindest abschnittsweise eine Antirutschbeschichtung vorgesehen ist.
9. Satz aus Teilen umfassend eine Schreibtafel mit einer phosphoreszierenden Beschichtung sowie einen von Hand führbaren Stift (2) mit einer Lichtquelle an der Spitze (3), dadurch gekennzeichnet, dass der Satz ferner zumindest eine Schablone (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 8 umfasst.
10. Satz aus Teilen nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Schablone (1) auf der Seite der phosphoreszierenden Beschichtung der Schreibtafel magnetisch anhaftbar ist.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
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