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die senkrecht verstellt werden kann und auch um eine wagrechte Achse drehbar ist, wodurch ihr Abstand von der Platte 5 sowie ihr Neigungswinkel gegen diese verändert werden kann. Die hiezu nötigen Bewegungen und Einstellungen werden mittels eines Traggestelles 14 bewirkt, das durch Stangen 15 an einem festen Träger aufgehängt ist, und die Platte 13 ist mit Zapfen in Muttern 16 gelagert, die auf Schraubenspindeln 17 laufen. Eine Kante der Platte 13 ist mit dem Gestell 14 durch einen verstellbaren Stab oder einer anderen Vorrichtung verbunden, wodurch ihre Neigung nach Belieben verändert werden kann. Das Gestell 14 wird durch geeignete Vorrichtungen in Erschütterung versetzt.
Mit der Zuführungsplatte 13 sind geeignete Vorrichtungen verbunden, die das fein zerriebene Gemenge auf das obere Ende der Platte bringen. Diese Vorrichtungen sind in : ! 1 dar- gestellt. Sie führen das zu scheidende Material ununterbrochen und gleichmässig zu.
Auf der vorderen Seite des Behälters 1 und etwas unterhalb der anderen Seiten befindet sich ein geneigter Rand oder Cberlauf 22 über den das aus dem Behälter überfliessende Wasser läuft. Unmittelbar unter diesem Überlauf ist ein Sieb. M aus Drahtgeflecht oder gelochtem Blech oder dgl. steil abwärtsgeneigt angeordnet, und zwar so, dass sein Neigungswinkel mit Hilfe einer Stellschraube oder eines Griffes 24 verändert werden kann. Die Unterkante des'Siebes 23 liegt über einem Trog 25 oder einem Behälter 26, und eine Platte 27, die an der Unterkante des Siebes S angebracht ist, erstreckt sich über einen neben den Behälter 1 angeordneten Behälter 28.
Die oben beschriebene Vorrichtung wird folgendermassen betrieben. Der Behälter 1 wird mit Wasser angefüllt und die Zuleitung so eingestellt, dass sie einen schwachen Überlauf bewirkt.
Ebenso wird der Wasserzufluss zu dem Behälter 11 so eingestellt, dass eine gleichmässige Wasserschicht über die Platte ; fliesst und mit einem ausreichenden Bewegungsmoment in den Behälter 1 eintritt, um über der darin befindlichen annähernd ruhenden Wassermenge zum Überlauf zu gelangen. und zwar erfolgt der ÌU1luss unter einem solchen Winkel, dass ein Kräuseln oder eine Unterbrechung der Oberflächenhaut der Wasseroberfläche im Behälter 1 vermieden wird. wo- durch die Gleichmässigkeit und Tragfähigkeit dieser Haut beeinträchtigt werden würde. Dies
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muter dip Wasseroberfläche sich erstreckt, wenn die Vorrichtung im Betriebe ist.
Wenn diese Bedingungen eingetreten sind, wird das feinzerriebene Erz in völlig trockenem Zustande auf die Rüttelplatte 13 gebracht, über die es hinabgleitet und von deren unterer Kante
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ununterbrochener oder ungestörter Oberflächenhaut. Nun wird das Sieb in eineannähernd senk- rechte Lage gebracht und der abfliessende Wasserstrom unter solchem Winkel zum Auffallen auf das Sieb gebracht, dass die Oberflächenhaut tatsächlich von der übrigen Wasserschicht abgetrennt wird. Ein Teil des Wassers geht durch das Sieb hindurch ; da aber die Neigung des letzteren so gewählt ist, dass sie die Bildung von Wellen auf der Oberfläche verhindert, werden
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befestigt ist.
Dadurch wird das Wasser verhindert, in den Behälter 4 an einer anderen Stelle überzufliessen, als an der an das Sieb anstossenden Kante.
Das Wasser wird zu dem Behälter 1 durch ein Rohr 18 geleitet und tritt in solcher Richtung und mit solchem Druck in ihn ein, dass dem in dem Behälter befindlichen Wasserkörper eine drehende oder kreisende Bewegung erteilt wird und ein Wirbel entsteht.
Die zu trennenden Stoffe können durch irgend welche Mittel direkt auf die Wasseroberfläche in dem Behälter 1 aufgebracht werden oder auf eine Wasserobernächenschicht, die in den Behalter von einer Platte 5 abfliesst, wie bereits in Verbindung mit Fig. 1 beschrieben ist. Die metallhaltigen Teile schwimmen obenauf und werden durch den kreisenden Strom herumgetragen, bis sie auf das Sieb auftreffen. Die Maschen desselben, die an oder dicht über dem Wasserspiegel liegen, werden durch Wasserhautchen geschlossen, die den schwimmenden Teilen Oberflächenschichten darbieten, welche zu durchdringen sie nicht genügend Kraft oder Antrieb besitzen, durch die sich jedoch in einer gekrümmten Bahn zu dem inneren Behälter 4 abgelenkt werden, in den sie durch die über seinen Rand fliessende Wasserschicht befördert werden.
Die dem Wasserhäutchen benachbarte Wasserschichte bewegt sich unter dem Siebe hindurch und wird von der Oberflächenschicht auf diese Weise getrennt. Inzwischen sinken die untertauchenden Teile weiter in dem äusseren Behälter unter und werden unter der Einwirkung der Wirbelströmung abwärts zu dem Auslass gebracht und abgeführt.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum Scheiden von Erzen, bei welchem trockenes und feinverteiltes Erz in gleichförmigem Strom auf die Oberflächenhaut einer sich fortbewegenden Wasserschicht gebracht und diese über die Oberfläche eines ruhenden Wasserkörpers geleitet wird, dadurch gekennzeichnet,
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lassen des Behälters von dem mitübertretenden Wasser abgetrennt wird.