AT52626B - Verfahren und Vorrichtung zum Schieden von Erzen vom Gang auf Schwemmflächen. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Schieden von Erzen vom Gang auf Schwemmflächen.

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AT52626B
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Henry Ellsworth Wood
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Henry Ellsworth Wood
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  • Separation Of Solids By Using Liquids Or Pneumatic Power (AREA)

Description


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 die senkrecht verstellt werden kann und auch um eine wagrechte Achse drehbar ist, wodurch ihr Abstand von der Platte 5 sowie ihr Neigungswinkel gegen diese verändert werden kann. Die hiezu nötigen Bewegungen und Einstellungen werden mittels eines Traggestelles 14 bewirkt, das durch Stangen 15 an einem festen Träger aufgehängt ist, und die Platte 13 ist mit Zapfen in Muttern 16 gelagert, die auf Schraubenspindeln 17 laufen. Eine Kante der Platte 13 ist mit dem Gestell 14 durch einen verstellbaren Stab oder einer anderen Vorrichtung verbunden, wodurch ihre Neigung nach Belieben verändert werden kann. Das Gestell 14 wird durch geeignete Vorrichtungen in Erschütterung versetzt. 



   Mit der   Zuführungsplatte   13 sind geeignete Vorrichtungen verbunden, die das fein zerriebene Gemenge auf das obere Ende der Platte bringen. Diese Vorrichtungen sind   in : ! 1 dar-   gestellt. Sie führen das zu scheidende Material ununterbrochen und gleichmässig zu. 



   Auf der vorderen Seite des   Behälters 1   und etwas unterhalb der anderen Seiten befindet sich ein geneigter Rand oder   Cberlauf   22 über den das aus dem Behälter überfliessende Wasser läuft. Unmittelbar unter diesem Überlauf ist ein   Sieb. M   aus Drahtgeflecht oder gelochtem Blech oder dgl. steil abwärtsgeneigt angeordnet, und zwar so, dass sein Neigungswinkel mit Hilfe einer Stellschraube oder eines Griffes 24 verändert werden kann. Die Unterkante des'Siebes 23 liegt über einem Trog 25 oder einem Behälter 26, und eine Platte 27, die an der Unterkante des Siebes S   angebracht ist,   erstreckt sich über einen neben den Behälter 1 angeordneten   Behälter 28.   



   Die oben beschriebene Vorrichtung wird folgendermassen betrieben. Der   Behälter   1 wird mit Wasser angefüllt und die Zuleitung so eingestellt, dass sie einen schwachen Überlauf bewirkt. 



  Ebenso wird der   Wasserzufluss   zu dem Behälter 11 so eingestellt, dass eine gleichmässige Wasserschicht über die Platte   ;     fliesst   und mit einem ausreichenden Bewegungsmoment in den Behälter 1 eintritt, um über der darin befindlichen annähernd ruhenden Wassermenge zum   Überlauf   zu gelangen. und zwar erfolgt der   ÌU1luss   unter einem solchen Winkel, dass ein Kräuseln oder eine   Unterbrechung der Oberflächenhaut   der Wasseroberfläche im Behälter 1 vermieden wird. wo- durch die Gleichmässigkeit und Tragfähigkeit dieser Haut beeinträchtigt werden würde. Dies 
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   muter   dip   Wasseroberfläche   sich erstreckt, wenn die Vorrichtung im Betriebe ist. 



   Wenn diese Bedingungen eingetreten sind, wird das feinzerriebene Erz in völlig trockenem   Zustande auf   die Rüttelplatte 13 gebracht, über die es hinabgleitet und von deren unterer Kante 
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 ununterbrochener oder ungestörter Oberflächenhaut. Nun wird das Sieb in   eineannähernd senk-     rechte Lage gebracht und   der abfliessende Wasserstrom unter solchem Winkel zum Auffallen   auf das Sieb gebracht,   dass die Oberflächenhaut tatsächlich von der übrigen Wasserschicht abgetrennt wird. Ein Teil des Wassers geht durch das Sieb hindurch ; da aber die Neigung des letzteren so gewählt ist, dass sie die Bildung von Wellen auf der Oberfläche verhindert, werden 
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 befestigt ist.

   Dadurch wird das Wasser verhindert, in den Behälter 4 an einer anderen Stelle   überzufliessen,   als an der an das Sieb anstossenden Kante. 



   Das Wasser wird zu dem Behälter 1 durch ein Rohr 18 geleitet und tritt in solcher Richtung und mit solchem Druck in ihn ein, dass dem in dem Behälter befindlichen Wasserkörper eine drehende oder kreisende Bewegung erteilt wird und ein Wirbel entsteht. 



   Die zu trennenden Stoffe können durch irgend welche Mittel direkt auf die Wasseroberfläche in dem Behälter 1 aufgebracht werden oder auf eine   Wasserobernächenschicht,   die in den Behalter von einer Platte 5 abfliesst, wie bereits in Verbindung mit Fig. 1 beschrieben ist. Die metallhaltigen Teile schwimmen obenauf und werden durch den kreisenden Strom herumgetragen, bis sie auf das Sieb auftreffen. Die Maschen desselben, die an oder dicht über dem Wasserspiegel liegen, werden durch   Wasserhautchen   geschlossen, die den schwimmenden Teilen Oberflächenschichten darbieten, welche zu durchdringen sie nicht genügend Kraft oder Antrieb besitzen, durch die sich jedoch in einer gekrümmten Bahn zu dem inneren Behälter 4 abgelenkt werden, in den sie durch die über seinen Rand fliessende Wasserschicht befördert werden.

   Die dem Wasserhäutchen benachbarte Wasserschichte bewegt sich unter dem Siebe hindurch und wird von der Oberflächenschicht auf diese Weise getrennt. Inzwischen sinken die untertauchenden Teile weiter in dem äusseren Behälter unter und werden unter der Einwirkung der Wirbelströmung abwärts zu dem Auslass gebracht und abgeführt. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zum Scheiden von Erzen, bei welchem trockenes und feinverteiltes Erz in   gleichförmigem   Strom auf die Oberflächenhaut einer sich fortbewegenden Wasserschicht gebracht und diese über die   Oberfläche eines ruhenden Wasserkörpers   geleitet wird, dadurch gekennzeichnet, 
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 lassen des Behälters von dem mitübertretenden Wasser abgetrennt wird.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsart des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Erz und auch noch Gangart enthaltende strömende Wasserschicht bei ihrem Austritt aus dem ruhendes Wasser enthaltenden Behälter über eine durchlochte Platte, in deren Öffnungen sich eine untere Wasserhaut bildet, geleitet wird, durch welche die vom Wasser mitgeführte Gangart hindurchdringen kann, während die metallhaltigen Bestandteile von ihr aufgehalten werden.
    3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass am Überlauf des das ruhende Wasser enthaltenden Behälters (1) eine durchlochte Platte (23) annähernd senkrecht angebracht ist, deren Öffnungen beim Überfliessen der Ftüssigkeitsschicht durch eine Oberflächenhaut geschlossen werden.
    4. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Onnungen der Platte (23) unterhalb der Linie, wo die Oberflächenhaut der abfallenden Wasser- Hchicht auftrifft, geschl (, ssen sind. f). Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 3 und 4. dadurch gekennzeichnet. dass die abfallende Wasserschicht durch seitliche Führungen (8) während des Niederfliessen8 auf der Platte (23) vor dem Zusammenziehen-bewahrt und ihre Oberflâchenhaut ausgebreitet wird. so dass sie die Platte (23) in einer annähernd geraden Linie schneidet.
    6. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass EMI4.2
AT52626D 1910-07-02 1910-07-02 Verfahren und Vorrichtung zum Schieden von Erzen vom Gang auf Schwemmflächen. AT52626B (de)

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AT52626B true AT52626B (de) 1912-03-11

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