AT52527B - Beschickungsvorrichtung für Feuerungen mit einem vom Beschickungsgut einseitig beaufschlagten, mit einem Hemmwerk versehenen Zellenrad. - Google Patents

Beschickungsvorrichtung für Feuerungen mit einem vom Beschickungsgut einseitig beaufschlagten, mit einem Hemmwerk versehenen Zellenrad.

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AT52527B
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acted
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Josef Gmeindl
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Josef Gmeindl
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    Beschickungsvorrichtung für Feuerungen mit einem vom Beschickungsgut einseitig beaufschlagten, mit einem Hemmwerk versehenen Zellenrad.   



   Bei den bisher bekannten Beschickungsvorrichtungen für Feuerungen (z. B. Ringöfen u.   dgl.),   bei welchen ein mit dem Beschickungsgut einseitig beaufschlagtes Zellenrad verwendet wird, das das Gut in einen unter ihm befindlichen Kippbehälter befördert, ist es notwendig, dass die Drehung des Zellenrades durch ein Hemmwerk geregelt wird, was bisher ausschliesslich durch eine Uhrwerkhemmung erfolgt. Letztere ist aber einerseits zu teuer, andererseits versagt sie oftmals und macht dadurch die Beschickungsvorrichtung unzuverlässig und unbrauchbar. 



   Die Erfindung beseitigt diese Nachteile dadurch, dass das Zellenrad mit einer Flüssigkeitshemmung versehen wird. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in Fig. 1 im Schnitt und in Seitenansicht dargestellt ; Fig. 2 zeigt das   Zellenrad   teils im Schnitt und teils in Ansicht. 



   Hiebei ist a das Zellenrad, das in den Seitenwänden b mittels der Achse d drehbar gelagert ist. Die Zellen e des Zellenrades a werden durch das von oben einfallende Brenngut einseitig beaufschlagt, so dass sich das Zellenrad in der voll eingezeichneten Pfeilrichtung dreht und dadurch das Brenngut abwärts in den Ofen befördert. 



   Um nun die jeweils erforderliche Geschwindigkeit des Zellenrades zu erzielen bzw. erstere zu regeln, ist folgende Einrichtung geschaffen :
Das Innere des Zellenrades ist durch Stirnscheibenfund durch ein die Achse d aufnehmendes Rohr   9   zu einem nach aussen überall abgeschlossenen Hohlrad ausgebildet, das durch Zwischen- 
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 durch   Bohrungen   miteinander in Verbindung stehen. In das hohle Kammerrad kommt irgend   eine geeignete Flüssigkeit (z. B. Wasser, 01, Glyzerin o. dgl. ). so dass nur die unteren Kammern   
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 aussen durchgeführte Schraube tU einschraubbar ist, die die Öffnung i je nach Stellung der ersteren ganz oder nur teilweise freigibt. Die Regelung   der OSnungsgrössen   kann natürlich auch auf eine beliebige andere Weise erfolgen, z. B. durch einen Schieber.

   Stift o. dgl.. der eine runde oder eckige Bohrung in den Kammerwänden mehr oder weniger (gegebenenfalls unter Benutzung einer aussen angebrachten Skala) verschliesst. 



   Durch die Beaufschlagung dreht sich das Zellenrad entgegengesetzt dem Uhrzeiger und dreht dadurch auch das   Kanunerrad.   Die in diesem befindliche, etwa den gestrichelten Teil einnehmende Ftüssigkeit sucht in der durch den gestrichelten Pfeil angegebenen Richtung zurückzuströmen und übt daher auf das Zellenrad eine Hemmung aus. Diese Hemmung ist   abhängig   von der Grösse 
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 wodurch die Hemmungsdauer verringert wird. Sind dagegen die   Offnungen i ganz   klein, beispielsweise fast geschlossen, so gebraucht die Flüssigkeit lange Zeit, bis sie   zurückströmt   und vergrössert dadurch die   Hemmungsdauer   des Zellenrades. 



   Sobald sich eine Zelle entleert, so erhält das Kammerrad Übergewicht gegen das Zellenrad und sucht dieses   zurückzudrehen.   Um die hiedurch entstehenden Schwankungen des Zellenrades zu verhindern. ist auf dessen Achse ein Sperrad n mit Sperrklinke o vorgesehen (Fig.   2),   das ein Zurück-   ". llI1ellen   des Zellenrades verhindert. DasKammerrad kann natürlich auch seitlich vom Zellenrad an- 
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Erwähnt sei noch. dass die Flüssigkeitsbremse auch auf der Grundlage einer   Flüssigkeit-   säule gebaut werden kann. z. B. mittels Zylinder und Kolben. 



    PATENT-ANSPRÜCHE:  
1. Beschickungsvorrichtung für Feuerungen mit einem vom Beschickungsgut einseitig   beaufschlagten,   mit einem Hemmwerk versehenen Zellenrad. gekennzeichnet durch ein Flüssig-   keitshemmwerk.   das aus einem um eine wagerechte Achse drehbaren. teilweise mit   Fliissigkeit   gefüllten Behälter mit durch radiale, eine Öffnung enthaltende Wände gebildeten Kammern besteht. 

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Claims (1)

  1. Be Beschickungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet. dass das Flüssig- ke@tshemmrad im Innern des Zellenrades angebracht ist. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT52527D 1910-08-25 1911-08-16 Beschickungsvorrichtung für Feuerungen mit einem vom Beschickungsgut einseitig beaufschlagten, mit einem Hemmwerk versehenen Zellenrad. AT52527B (de)

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