AT519435B1 - Stock, insbesondere Ski-, Langlauf-, oder Wanderstock - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen Stock (1), insbesondere Ski-, Langlauf-, oder Wanderstock, mit einem stabartigen Stockelement (2) und einem am Stockelement (2) angeordneten Stockgriff (3), an welchem Stockgriff (3) eine Stockschlaufe (4) zum Hindurchführen einer Hand eines Benutzers abreißfest befestigt ist. Zumindest ein Teilabschnitt (5) der Stockschlaufe (4) ist derart elastisch dehnbar ausgebildet, dass dessen Umfangslänge im Zuge einer Hindurchführung der Hand des Benutzers oder im Zuge einer Belastung mit der Hand des Benutzers um wenigstens 5% vergrößerbar ist.
Description
Beschreibung [0001] Die Erfindung betrifft einen Stock, insbesondere einen Ski-, Langlauf-, oder Wanderstock, mit einem stabartigen Stockelement und einem am Stockelement angeordneten Stockgriff, an welchem Stockgriff eine Stockschlaufe zum Hindurchführen einer Hand eines Benutzers abreißest befestigt ist.
[0002] Aus dem Stand der Technik sind gattungsgemäße Stöcke als Unterstützungsmittel im Zuge der Ausübung des Skisports oder für das Gehen im Gelände bekannt. Dabei sind am oberen Ende des stabartigen Stockes ein Stockgriff und eine Hand- bzw. Stockschlaufe ausgebildet, welche zum Hindurchführen der Hand bzw. des Handgelenkes eines Benutzers vorgesehen ist. Diese Stockschlaufe kann dabei aus Leder oder aus einem textilen Band gebildet sein, welches dehnungsfest ausgeführt ist und mittels einer bedarfsweise einstellbaren Spann- bzw. Zurrschnalle hinsichtlich seiner Umfangslänge an die individuellen Bedürfnisse anpassbar ist. Nachteilig ist dabei, dass die individuelle Anpassung der Umfangslänge mühsam ist und die entsprechenden Einstellmittel insbesondere beim Tragen von Handschuhen schwierig zu bedienen sind.
[0003] Aus der EP 0 919 147 A2 ist ein Handschuh mit integrierter Handschlaufe für Stöcke bekannt. Dabei ist eine Kupplungsvorrichtung vorgesehen, über welche die am Handschuh befestigte Handschlaufe bedarfsweise lösbar mit dem Stockgriff verbindbar ist. Die Handschlaufe umfasst ein das Handgelenk umschließendes, umfangsmäßig verstellbares Schlaufenteil und ein Anschlussteil, welches an der Innenseite des Handschuhs im Daumengelenksbereich verläuft. An der Außenseite des Handschuhs verläuft ein Zugelement für das Schlaufenteil. Ein vom Handschuh vorstehendes Verbindungselement ist zur vorzugsweise lösbaren Befestigung am Stockgriff vorgesehen. Um einen sicheren und zur unmittelbaren Kraftübertragung dienenden Halt am Skistock zu erreichen, und auch ein Umgreifen und ein unverlierbares Hängenlassen des Skistocks am Handschuh zu ermöglichen, ist vorgesehen, dass das Anschlussteil und das Zugelement längs der Handschuhoberfläche freiliegend angeordnet sind, und dass das Zugelement zumindest teilweise elastisch ausgebildet und handschuhaußenseitig lösbar befestigbar ist. Nachteilig ist dabei, dass speziell ausgeführte Handschuhe erforderlich sind, welche mit speziell ausgebildeten Stöcken bzw. Stockgriffen Zusammenwirken müssen. Darüber hinaus ist der Kopplungs- und Entkopplungsvorgang der Kupplungsvorrichtung gegenüber dem Stock bei widrigen Umgebungsbedingungen, insbesondere bei kalten Temperaturen, mit einem Erfordernis an erhöhter Geschicklichkeit verbunden. Insbesondere ist eine Verwendbarkeit einer solchen Ausführung im Verleihwesen bzw. im Rental-Bereich nur bedingt gegeben.
[0004] Aus der US 3,982,747 A ist ein Skistock mit Stockgriff bekannt, bei welchem die Handschlaufe mit definiert begrenzter Haltekraft am Stockgriff befestigt ist. Die Haltekraft der Handschlaufe gegenüber dem Stockgriff ist dabei derart eingestellt bzw. einstellbar, dass im Falle von Stürzen bzw. im Falle eines Hängenbleibens eines Skistockes Verletzungen des Skiläufers hintangehalten werden. Die kraftbegrenzte Verbindung zwischen der Handschlaufe und dem Stockgriff umfasst dabei eine Vorspannfeder, deren Vorspannkraft individuell einstellbar ist und welche das Ablöseverhalten bzw. den Grenzwert der Haltekraft beeinflusst. Nachteilig ist dabei, dass dieser kraftbegrenzte Kupplungsmechanismus baulich aufwendig ist und eine gelöste Verbindung zwischen der Handschlaufe und dem Stockgriff erhöhter Geschicklichkeit bedarf, um den Kopplungszustand wieder aufbauen zu können.
[0005] Die EP 1 465 713 B1 beschreibt eine Schlinge, welche als Handschlaufe für eine Skistock genutzt werden kann. Diese abschnittsweise elastische Handschlaufe besteht aus einem Band und einem schlauchartig geformten Gewebe aus unterschiedlichen Materialien von unterschiedlicher Elastizität. Ebenso ist eine Schlinge aus einem zusammengenähten unelastischen Gewebeschlauch offenbart, der elastische Zugstränge umhüllt. Auch eine bezüglich der Elastizitätszuordnung inverse Ausführung ist vorgeschlagen worden.
[0006] Aus der DE 20 2012 101 068 U1 ist ein gattungsgemäßer Stock mit einer Handschlaufe bekannt, die einen elastischen Materialstreifen mit einer elastischen Dehnbarkeit von mehr als 2% aufweist.
[0007] Aufgabe der vorliegenden Erfindung war es, die Nachteile des Standes der Technik zu überwinden und einen Stock, insbesondere einen Skistock zur Verfügung zu stellen, der einem Benutzer eine komfortable und zugleich möglichst verletzungssichere Handhabung ermöglicht. [0008] Diese Aufgabe wird durch einen Stock gemäß den Ansprüchen gelöst.
[0009] Der erfindungsgemäße Stock, insbesondere Ski-, Langlauf-, oder Wanderstock, weist ein stabartiges Stockelement und einen am Stockelement angeordneten Stockgriff auf, an welchem Stockgriff eine Stockschlaufe zum Hindurchführen einer Hand eines Benutzers abreißest befestigt bzw. unlösbar fixiert ist. Zumindest ein Teilabschnitt der Stockschlaufe ist derart elastisch dehnbar ausgebildet, dass dessen Umfangslänge im Zuge einer Hindurchführung der Hand eines Benutzers oder im Zuge einer Belastung mit der Hand eines Benutzers um wenigstens 5%, insbesondere um bis zu 20%, vorzugsweise um bis zu 40% vergrößerbar ist.
[0010] Ein Vorteil der erfindungsgemäßen Ausführung liegt darin, dass ein solcher Stock, insbesondere in der Ausführung als Skistock, erhöhten Nutzungskomfort bietet und damit für eine Vielzahl von Benutzern begehrlich ist. Im Besonderen ist ein erfindungsgemäß ausgeführter Stock auch für das Verleihwesen bzw. für den Rental-Bereich gut geeignet. Dies unter anderem deshalb, da der angegebene Skistock individuell für eine Vielzahl von Benutzern verwendbar ist, ohne dass zeitaufwändige Einstell- bzw. Adaptierungsarbeiten an der Stockschlaufe erforderlich sind. Dieser Handling-Vorteil ist insbesondere im Verleihwesen von erhöhter Bedeutung, nachdem jene Zeit, welche zur Findung bzw. Zuordnung der passenden Ausrüstung benötigt wird, möglichst kurz gehalten werden soll. Aber auch nachträgliche Justierungen an der Handschlaufe können durch die anspruchsgemäße Ausbildung vielfach entfallen. Derartige Anpas-sungs- bzw. Einstelltätigkeiten sind im Speziellen während der Ausübung des Skisportes in Zusammenhang mit dem Tragen von Handschuhen in der Regel sehr mühsam. Darüber hinaus erfordern derartige Einstelltätigkeiten Zeit und ein gewisses Maß an Geschicklichkeit. Vor allem in Zusammenhang mit Skilauf-Anfängern bzw. Kindern, welche die Ausübung des Skisports trainieren oder erlernen sollen, bietet der angegebene Skistock erhebliche Nutzungsvorteile, nachdem Kinder ihre Hand vielfach selbstständig in die jeweilige Handschlaufe einfädeln können, ohne dass Lehrpersonal oder Erwachsene zu Hilfe kommen müssten.
[0011] Ein besonderer Vorteil der erfindungsgemäßen Ausführung liegt auch darin, dass damit das Verletzungsrisiko für den Benutzer reduziert werden kann, da auch ein erleichtertes Freikommen vom Skistock bzw. von der Handschlaufe ermöglicht ist, falls der Stock bzw. dessen Abschnitte im Zuge der Sportausübung unbeabsichtigt hängen bleiben oder feststecken sollten. Neben einem erhöhten Nutzungskomfort kann durch die angegebene Ausführung also auch eine erhöhte Benutzungssicherheit erzielt werden. Von Vorteil ist weiters, dass die Erzielung des reduzierten Verletzungsrisikos keine aufwändigen, baulichen Maßnahmen erfordert. Insbesondere kann die erfindungsgemäße Ausführung relativ kostengünstig umgesetzt werden. Darüber hinaus ermöglichen die angegebenen Maßnahmen einen relativ leichtgewichtigen Aufbau, sodass auch den Anforderungen an möglichst kräfteschonende bzw. leichtgewichtige Freizeit-bzw. Sportartikel entsprochen werden kann.
[0012] Von besonderem Vorteil bei der erfindungsgemäßen Ausführung ist auch, dass die plangemäße Funktion der Stockschlaufe für den Benutzer bzw. Endanwender des Stockes augenscheinlich erkennbar ist. Insbesondere ist dadurch unmissverständlich erkennbar, dass die Stockschlaufe einen elastisch dehnbaren Teilabschnitt aufweist, sodass der Benutzer die zugrundeliegende Funktion eindeutig erkennen kann. Darüber hinaus kann durch die angegebenen Maßnahmen ein weitreichender elastischer Dehnungsabschnitt bzw. ein ausreichendes elastisches Dehnungsvermögen erreicht werden, ohne dass dabei die aufzubringenden Dehnkräfte überproportional ansteigen müssten. Dies ist insbesondere bei einer Verwendung im Verleihbereich von Sportartikeln von erhöhter Praktikabilität.
[0013] Von Vorteil sind auch die Maßnahmen gemäß Anspruch 2, da dadurch eine besonders formflexible bzw. anpassungsfähige und zugleich elastisch dehnbare Ausführung in einfacher und kostengünstiger Art und Weise geschaffen werden kann. Darüber hinaus kann dadurch die Stockschlaufe als einfaches Band mit zwei Enden ausgeführt werden, welches Band baulich relativ einfach und dennoch ausreichend abreißfest am Stockgriff befestigt werden kann. Somit kann die Stockschlaufe eine verlustgesicherte Halterung des Skistocks am Handgelenk eines Benutzers auch dann erfüllen, wenn der Stockgriff losgelassen wird und sodann am Handgelenk eines Benutzers baumelt.
[0014] Vorteilhaft sind weiters die Maßnahmen gemäß Anspruch 3, da dadurch ein praktikables Handling in Zusammenhang mit dem angegebenen Stock erreicht werden kann. Insbesondere kann dadurch ein relativ müheloses Einführen der Hand des Benutzers in die Stockschlaufe erzielt werden. Zudem kann dadurch die Stockschlaufe im Umfangsbereich des Handgelenkes eines Benutzers mit ausreichen der Lockerheit angeordnet und dennoch mit der erforderlichen Enge positioniert sein. Darüber hinaus wird dadurch im Falle von Unfallsituationen bzw. im Falle einer beabsichtigten Abstreifung bzw. Abnahme der Stockschlaufe von der Hand bzw. vom Handgelenk eines Benutzers ein rasches und müheloses Handling bereitgestellt.
[0015] Zweckmäßig sind auch die Maßnahmen gemäß Anspruch 4, da dadurch eine praktikable Festlegung bzw. Befestigung der Stockschlaufe gegenüber dem Stockgriff vorgenommen werden kann. Darüber hinaus weist dadurch die Stockschlaufe dehnungsfeste bzw. dehnungsstarre Abschnitte auf, welche im Zuge einer Ergreifung mit der Hand eines Benutzers zur möglichst kraftvollen bzw. impulsiven Abstoßung gegenüber dem Untergrund genutzt werden können. Insbesondere kann durch Festhalten dieser dehnungsfesten Zugabschnitte der Stockschlaufe eine impulsive bzw. relativ verzögerungsfreie Abstoßkraft eingeleitet werden, welche via den Skistock auf den Untergrund übertragen werden kann.
[0016] Von Vorteil sind auch die Maßnahmen gemäß Anspruch 5, da dadurch die Produktions-bzw. Herstellungskosten gering gehalten werden können. Insbesondere erübrigen sich dadurch zeit- bzw. kostenaufwändige Nahtverbindungen zwischen den unterschiedlich dehnungsfesten Teilabschnitten der Stockschlaufe. Darüber hinaus können dadurch beschädigungskritische Abschnitte bzw. Fügestellen innerhalb des Längsverlaufes der Stockschlaufe vermieden werden.
[0017] Vorteilhaft sind auch die Maßnahmen gemäß Anspruch 6, da dadurch das wenigstens eine elastisch nachgiebige Zugelement vor Beschädigungen, insbesondere von abreißkritischen Einschnitten gut geschützt ist. Darüber hinaus bleibt dadurch die Formflexibilität der Stockschlaufe gut erhalten und kann auch dadurch ein günstiges Verhältnis zwischen erforderlicher Dehnungskraft und maximaler elastischer Dehnungslänge erzielt werden.
[0018] Eine praktikable Weiterbildung ist in Anspruch 7 angegeben, da dadurch eine möglichst gleichförmige Dehnung des elastischen Zugelementes bewerkstelligt werden kann. Darüber hinaus können dadurch in einfacher Art und Weise eine Raffung bzw. Stauchfalten geschaffen werden, welche das Dehnungs- und Rückstellverhalten der Stockschlaufe bzw. ihres elastischen Teilabschnittes begünstigen. Gegebenenfalls kann dadurch auch ein geraffter bzw. mäanderförmiger Verlauf im elastischen Teilabschnitt geschaffen werden, wodurch die Funktionalität und auch der jeweilige Dehnungszustand für den Benutzer eindeutig erkennbar sind.
[0019] Besonders praktikabel sind auch die Maßnahmen gemäß Anspruch 8, da dadurch eine Überdehnung des elastischen Teilabschnittes vermieden bzw. ausgeschlossen werden kann. Insbesondere wird dadurch das Risiko einer dauerhaften Beschädigung des Stockes bzw. seiner Schlaufe hintangehalten. Darüber hinaus kann dadurch auch eine Begrenzung der elastischen Dehnbarkeit definiert werden, welche ab einer gewissen Längsdehnung eine kraftvolle bzw. unnachgiebige Abstützung des Handgelenkes gegenüber dem Stock bzw. dem Stabelement ermöglicht. Dieser Grenzwert in Bezug auf die elastische Dehnbarkeit ist vorzugsweise derart gewählt, dass ein ausreichend komfortables Einsetzen bzw. Hineingleiten der Hand des Benutzers gegenüber der Stockschlaufe gewährleistet bleibt, ohne dass hierfür irgendwelche Einstellmittel an der Stockschlaufe bzw. am Stockgriff zu betätigen wären. Das heißt, dass im Idealfall keinerlei Einstell- bzw. Justiermittel erforderlich sind, um ein komfortables und zugleich sicheres Verwenden der Stockschlaufe zu erzielen.
[0020] Schließlich sind die Maßnahmen gemäß Anspruch 9 von erhöhter Zweckmäßigkeit, da dadurch dauerhafte Beschädigungen vermieden werden können, insbesondere ein Einreißen der Stockschlaufe ausgeschlossen werden kann und somit eine langfristig nutzbare und zugleich robuste Ausführung geschaffen ist. Dies ist insbesondere im Verleihwesen von erhöhter Bedeutung, da dadurch Beschädigungen von vermieteten Sportartikeln minimiert werden können.
[0021] Zum besseren Verständnis der Erfindung wird diese anhand der nachfolgenden Figuren näher erläutert.
[0022] Es zeigen jeweils in stark vereinfachter, schematischer Darstellung: [0023] Fig. 1 den oberen Endabschnitt eines erfindungsgemäß ausgeführten Stockes, insbesondere eines Skistockes; [0024] Fig. 2 die Stockschlaufe des Stockes nach Fig. 1 im Zuge einer auf die Stockschlaufe einwirkenden Zug- bzw. Dehnungskraft zur Vergrößerung der Umfangsweite der Stockschlaufe; [0025] Fig. 3 eine Ausführungsform eines elastischen Teilabschnittes einer bandförmigen Stockschlaufe in Draufsicht; [0026] Fig. 4 eine andere Ausführungsform eines elastischen Teilabschnittes einer bandförmigen Stockschlaufe; [0027] Fig. 5 eine Querschnittsdarstellung der Stockschlaufe nach Fig. 4, geschnitten gemäß den Linien V - V in Fig. 4.
[0028] Einführend sei festgehalten, dass in den unterschiedlich beschriebenen Ausführungsformen gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen versehen werden, wobei die in der gesamten Beschreibung enthaltenen Offenbarungen sinngemäß auf gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen übertragen werden können. Auch sind die in der Beschreibung gewählten Lageangaben, wie z.B. oben, unten, seitlich usw. auf die unmittelbar beschriebene sowie dargestellte Figur bezogen und sind diese Lageangaben bei einer Lageänderung sinngemäß auf die neue Lage zu übertragen.
[0029] In den Fig. 1, 2 ist eine Ausführungsform eines erfindungsgemäß ausgeführten Stockes 1 veranschaulicht. Ein solcher Stock 1 kann dabei insbesondere als Ski-, Langlauf- oder Wanderstock fungieren und stellt somit ein Hilfsmittel im Zuge der Sportausübung dar. Insbesondere ist ein Sportartikel angegeben, welcher auch als Geh- bzw. Wanderhilfe ausgeführt sein kann.
[0030] Wie an sich bekannt, umfasst ein solcher Stock 1 ein stabartiges Stockelement 2, welches eine fixe Stocklänge aufweisen kann oder längeneinstellbar ausgeführt sein kann, beispielsweise durch eine teleskopische Anordnung von Rohr- bzw. Profilelementen. An einem ersten Längsende bzw. am oberen Endabschnitt des stabartigen Stockelementes 2 ist ein Stockgriff 3 ausgebildet, welcher typischerweise aus Kunststoff, Kork, Holz oder eine Kombination von Werkstoffen gebildet sein kann. Dieser Stockgriff 3 dient zur möglichst ergonomischen und/oder leistungs- bzw. performanceorientierten Halterung bzw. Nutzung des Stockes 1 via eine Hand eines Benutzers. Typischerweise ist dabei der Stock 1 paarweise zu verwenden.
[0031] An dem vom Stockgriff 3 abgewandten bzw. gegenüberliegenden Ende des Stockes 1 ist in Abhängigkeit der Ausführungsform des Stockes 1 entweder eine Stockspitze oder ein Abstützpad, und/oder ein Druckverteilungsteller oder dergleichen angeordnet. Das stabförmige Stockelement 2 kann aus Leichtmetall, Holz, faserverstärkten Werkstoffen, beispielsweise Carbon, und dergleichen gebildet sein.
[0032] Am Stockgriff 3 ist eine Stockschlaufe 4 abreißfest befestigt, insbesondere positionsfixiert gehaltert. Diese Stockschlaufe 4 ist zum Hindurchführen einer Hand bzw. zum wenigstens abschnittsweisen Umfassen Handgelenks eines Benutzers vorgesehen und dient unter anderem einer verliergesicherten Nutzung des Stockes 1. Zudem kann die Stockschlaufe 4 als zusätzliches oder alternatives Abstützmittel für den Benutzer gegenüber dem Stock 1 bzw. dessen
Stockelement 2 fungieren.
[0033] Die Stockschlaufe 4 ist typischerweise an dem vom Stockelement 2 abgewandten Endabschnitt des Stockgriffes 3 befestigt. Diese Befestigung kann dabei als permanente bzw. grundsätzlich dauerhafte, unlösbare Befestigung ausgeführt sein, beispielsweise mittels wenigstens einem Schraubelement umgesetzt sein, oder durch eine beliebige aus dem Stand der Technik bekannte, bedarfsweise lösbare Verbindung. Eine solche bedarfsweise lösbare Verbindung kann Keil- und/oder Klemmelemente umfassen, mit welchen die Stockschlaufe 4 bedarfsweise lösbar und/oder bedarfsweise längenveränderbar am Stockgriff 3 gehaltert ist. Im Einsatz- bzw. Betriebszustand ist diese Befestigung der Stockschlaufe 4 gegenüber dem Stockgriff 3 derart, dass der am Stockgriff 3 befestigte Abschnitt der Stockschlaufe 4 fix bzw. unverschieblich am Stockgriff 3 gehaltert bzw. befestigt ist. Insofern liegt eine starre bzw. im Wesentlichen starre Festlegung der Stockschlaufe 4 gegenüber dem Stockgriff 3 mittels einer nicht dargestellten Befestigungsvorrichtung bzw. einem nicht dargestellten Befestigungsmittel vor.
[0034] Wesentlich ist, dass zumindest ein Teilabschnitt 5 der Stockschlaufe 4 elastisch dehnbar ausgebildet ist. Insbesondere ist wenigstens ein Teilabschnitt 5 in Bezug auf die Umfangslänge der Stockschlaufe 4 elastisch dehn- und rückstellbar ausgeführt. Die elastische Dehnbarkeit der Stockschlaufe 4 ist dabei derart, dass dessen Umfangslänge bzw. dessen Schlaufenlänge im Zuge einer Hindurchführung der Hand eines Benutzers bzw. im Zuge einer Dehn- bzw. Zugbelastung mit der Hand eines Benutzers um wenigstens 5 %, insbesondere um etwa 20 bis 40 % vergrößerbar ist.
[0035] Diese Vergrößerung erfolgt durch eine elastische Dehnbarkeit von zumindest einem Teilabschnitt 5 der Stockschlaufe 4. Die aufzubringende Dehnungskraft ist dabei derart, dass sie von einer hindurchzuführenden Hand eines Benutzers aufgebracht werden kann. Demnach ist eine elastische Dehnbarkeit der Stockschlaufe 4 auch bei Abstützbewegungen der Hand bzw. des Handgelenks des Benutzers gegenüber dem Stock 1 gegeben bzw. erfüllt. In Abhängigkeit eines Stockes 1 für Kinder oder Erwachsene kann die dafür erforderliche bzw. aufzugbringende Belastung bzw. Kraft - Pfeil F in Fig. 2 - angepasst sein, insbesondere für Kinder-Stöcke 1 niedriger dimensioniert sein, als für Erwachsenen-Stöcke 1.
[0036] Die für eine Vergrößerung der Umfangslänge der Stockschlaufe 4 aufzubringende Dehn-bzw. Zugkraft - Pfeil F in Fig. 2 - ist vorzugsweise größer, als die durch einen frei hängenden Stock 1 auf die Stockschlaufe 4 ausgeübte Gewichts- bzw. Schwerkraft. Dadurch kann eine unerwünschte Dehnung bzw. Vergrößerung der Umfanglänge der Stockschlaufe 4 vermieden und die Wahrscheinlichkeit eines damit einhergehenden, unerwünschten Verlustes des Stockes 1 im Zuge der jeweiligen Sportausübung vermieden werden.
[0037] Wesentlich ist in diesem Zusammenhang, dass diese Vergrößerung der Umfangslänge der Stockschlaufe 4 werkzeuglos erfolgen kann und auch ohne Eingriff auf die Befestigungsvorrichtung bzw. auf das Befestigungsmittel gegenüber dem Stockgriff 3 vorgenommen werden kann. Insbesondere wird die elastische Längendehnbarkeit von wenigstens einem Teilabschnitt 5 der Stockschlaufe 4 genutzt, um die Umfangslänge der Stockschlaufe 4 bei Ausübung ausreichender Dehnkräfte um wenigstens 5 % vergrößern zu können, wie dies in Fig. 2 durch den Pfeil F schematisch veranschaulicht wurde.
[0038] Zweckmäßig ist es, wenn die Stockschlaufe 4 als textiles bzw. gewebtes Band 6 ausgeführt ist. Dieses Band 6 weist dabei zwei Längsenden auf, welche in einem Befestigungsabschnitt 7 gegenüber dem Stockgriff 3 einander überlappend angeordnet sind. Entsprechend einer praktikablen und kosteneffizienten Maßnahme umfasst dieser Befestigungsabschnitt 7 eine Befestigungsschraube, welche den Befestigungsabschnitt 7 des Bandes 6 durchsetzt und mit dem Stockgriff 3 ablösungssicher verbindet. In diesem Befestigungsabschnitt ist die Stockschlaufe 4 bzw. das sich überlappende, textile Band 6 dehnungsfest bzw. vergleichsweise längenstabil bzw. längenkonstant ausgeführt.
[0039] Zweckmäßig ist es auch, wenn der zumindest eine elastische Teilabschnitt 5 der Stockschlaufe 4 an dem vom Stockgriff 3 bzw. vom Befestigungsabschnitt 7 abgewandten Bereich der Stockschlaufe 4 ausgebildet ist. Besonders praktikabel ist dabei, wenn die Stockschlaufe 4 zwei weitgehendst bzw. vergleichsweise dehnungsfeste, mit dem Stockgriff 3 fest verbundene Zugabschnitte 8, 9 aufweist, welche in ihren vom Stockgriff 3 abgewandten Endabschnitten jeweils in den elastischen Teilabschnitt 5 der Stockschlaufe 4 übergehen bzw. den elastisch dehnbaren Teilabschnitt 5 ausbilden. Insbesondere kann dabei die Stockschlaufe 4 als einteiliges bzw. einstückig gewebtes Band ausgeführt sein.
[0040] Gemäß einer zweckmäßigen Ausgestaltung kann die Länge des elastischen Teilabschnittes 5 bis zu 50% der Umfangslänge der Stockschlaufe 4 betragen, vorzugsweise eine Länge zwischen etwa 20 bis 40% der gesamten Umfangslänge der Stockschlaufe 4 aufweisen.
[0041] Entsprechend der erfindungsgemäßen Ausführung ist der zumindest eine elastische Teilabschnitt 5 durch mäanderförmig verlaufende bzw. durch wechselweise gefaltete Bandabschnitte 15, 16 der Stockschlaufe 4 gebildet.
[0042] Der elastische Teilabschnitt 5 der bandförmigen Stockschlaufe 4 kann wenigstens ein elastisches Zugelement 11 - Fig. 3 bis 5 - umfassen, welche bzw. welches innerhalb eines mäanderförmig verlaufenden bzw. ziehharmonikaartig gefalteten Bandabschnittes angeordnet sind. Durch diese Maßnahmen kann mit relativ geringen Dehnungskräften Pfeil F in Fig. 2 eine relativ weitreichende, elastische Vergrößerung der Umfangslänge der Stockschlaufe 4 erzielt werden. Insbesondere kann der elastische Teilabschnitt 5 durch Raffungen gebildet sein, wobei der geraffte Zustand durch elastisch dehnbare Zugfäden 12 bzw. Zugbänder 13 beibehalten bzw. aufgebaut sein kann, wie dies in den Fig. 3, 4 schematisch dargestellt wurde.
[0043] Mögliche Ausführungsformen eines elastischen Teilabschnittes 5 einer Stockschlaufe 4 sind in den Fig. 3, 4 beispielhaft veranschaulicht. Dabei weist die Stockschlaufe 4 eine schlauchartige, jedoch bandförmig abgeflachte, im Querschnitt im Wesentlichen elliptische Umhüllung 10 aus gewebten Fäden auf. In dieser schlauchartigen bzw. bandförmigen Umhüllung 10 ist wenigstens ein elastisch nachgiebiges, in Längsrichtung der Stockschlaufe 4 verlaufendes Zugelement 11 angeordnet bzw. ausgebildet. Gemäß der Ausführungsform nach Fig. 3 ist das Zugelement 11 durch eine Mehrzahl von im Wesentlichen parallel verlaufenden Zugfäden 12 gebildet, während das Zugelement 11 entsprechend der Ausführungsform nach Fig. 4 durch ein im Querschnitt im Wesentlichen rechteckiges Zugband 13 gebildet ist.
[0044] Das jeweilige Zugelement 11 kann dabei in seinem elastisch gedehnten bzw. vorgespannten Zustand an mehreren, in Längsrichtung voneinander beabstandeten Positionen mit der Umhüllung 10 fest verbunden sein. Insbesondere kann an mehreren zueinander beabstandeten Längspositionen jeweils eine Naht 14 vorgesehen sein, welche eine Raffung des Bandes bzw. der Stockschlaufe 4 bewirkt, wenn das Zugelement 11 nach Wegfall der Zug- bzw. Vorspannung in seinen Ausgangs- bzw. Ruhezustand zurückgeht und sich wieder zusammenzieht. Dadurch kann in einfacher und effizienter Art und Weise zumindest ein elastischer Teilabschnitt 5 ausgebildet werden.
[0045] Zweckmäßig kann es auch sein, wenn die schlauchartige Umhüllung 10 bzw. das elastisch nachgiebige Zugelement 11 an mehreren in Längsrichtung voneinander distanzierten Positionen wechselweise vorgeformt, umgeformt oder leicht geprägt ist, um eine insgesamt mäanderförmig bzw. sinusförmig verlaufende Kontur im elastisch nachgiebigen Teilabschnitt 5 der Stockschlaufe 4 zu bewirken. Insbesondere kann durch diese Vorkonturierung oder Abkantung bzw. durch das entsprechende "Pre-Forming" der Umhüllung 10 bzw. des textilen Bandes der Stockschlaufe 4 eine ziehharmonikaartige Ausprägung des elastischen Teilabschnittes geschaffen werden. Insbesondere kann dadurch mit geringen bzw. moderaten Dehnungskräften gegenüber der Stockschlaufe 4 Pfeil F in Fig. 2 eine relativ weitreichende elastische Dehnung bzw. Vergrößerung der Umfangslänge der Stockschlaufe 4 erreicht werden.
[0046] Die elastischen Zugelemente 11 können sich dabei über die gesamte Länge der Stockschlaufe 4 erstrecken oder aber, wie in den Fig. 3, 4 dargestellt, lediglich innerhalb des elastischen Teilabschnittes 5 ausgeführt sein. Die distalen Endabschnitte des elastischen Zugelementes 11 sind dabei mit der elastischen Umhüllung bzw. dem entsprechenden Gewebe fest verbunden, insbesondere vernäht oder verklebt.
[0047] Alternativ ist es auch möglich, dass das zumindest eine elastische Zugelement 11 als integraler Bestandteil in das Gewebe des textilen Bandes 6 eingeflochten bzw. eingewebt ist, insbesondere wenn eine Mehrzahl von parallel verlaufenden Zugfäden 12 vorgesehen sind.
[0048] Gemäß einer praktikablen Ausführung kann auch vorgesehen sein, dass im maximal gestreckten Zustand der wechselweise gefalteten Bandabschnitte 15, 16 oder im maximal gestreckten Zustand der schlauchartigen Umhüllung 10 eine Begrenzung der maximal möglichen Umfangslänge der Stockschlaufe 4 vorliegt, in welchem Begrenzungszustand eine weitere Vergrößerung der Umfangslänge der Stockschlaufe 4 unterbunden ist. Insbesondere kann zum Schutz der Funktionstauglichkeit der Stockschlaufe 4 vorgesehen sein, dass die Begrenzung der maximal möglichen Umfangslänge der Stockschlaufe 4 erreicht ist, bevor eine Streckgrenze oder eine dauerhafte Beeinträchtigung der Elastizität des elastischen Zugelementes 11 eintritt.
[0049] Der elastische Teilabschnitt 5 der Stockschlaufe 4 kann - wie in Fig. 3 veranschaulicht wurde - breiter ausgeführt sein, als die Breite des Bandes 6 außerhalb des elastischen Teilabschnittes 5. Alternativ dazu kann die Breite der Stockschlaufe 4 in Bezug auf ihre Gesamtlänge jeweils annähernd gleich breit ausgeführt sein, wie dies in Fig. 4 dargestellt wurde.
[0050] Durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen ist es unter anderem auch ermöglicht, mit einer relativ geringen Anzahl an unterschiedlichen Längen bzw. Typen von Stockschlaufen 4 eine relativ hohe Bandbreite an unterschiedlichen Anforderungen abzudecken, beispielsweise in Bezug auf Stöcke 1 für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Dadurch sind produktionstechnische und logistische Vorteile erzielbar, welche sich positiv auf die Wirtschaftlichkeit des angegebenen Sportartikels auswirken können.
[0051] Die Ausführungsbeispiele zeigen mögliche Ausführungsvarianten, wobei an dieser Stelle bemerkt sei, dass die Erfindung nicht auf die speziell dargestellten Ausführungsvarianten derselben eingeschränkt ist, sondern vielmehr auch diverse Kombinationen der einzelnen Ausführungsvarianten untereinander möglich sind und diese Variationsmöglichkeit aufgrund der Lehre zum technischen Handeln durch gegenständliche Erfindung im Können des auf diesem technischen Gebiet tätigen Fachmannes liegt.
[0052] Der Schutzbereich ist durch die Ansprüche bestimmt. Die Beschreibung und die Zeichnungen sind jedoch zur Auslegung der Ansprüche heranzuziehen. Einzelmerkmale oder Merkmalskombinationen aus den gezeigten und beschriebenen unterschiedlichen Ausführungsbeispielen können für sich eigenständige erfinderische Lösungen darstellen. Die den eigenständigen erfinderischen Lösungen zugrundeliegende Aufgabe kann der Beschreibung entnommen werden.
[0053] Der Ordnung halber sei abschließend darauf hingewiesen, dass zum besseren Verständnis des Aufbaus Elemente teilweise unmaßstäblich und/oder vergrößert und/oder verkleinert dargestellt wurden.
BEZUGSZEICHENLISTE 1 Stock 2 Stockelement 3 Stockgriff 4 Stockschlaufe 5 Teilabschnitt 6 Band 7 Befestigungsabschnitt 8 Zugabschnitt 9 Zugabschnitt 10 Umhüllung 11 Zugelement 12 Zugfaden 13 Zugband 14 Naht 15 Bandabschnitt 16 Bandabschnitt
Claims (9)
- Patentansprüche1. Stock (1), insbesondere Ski-, Langlauf-, oder Wanderstock, mit einem stabartigen Stockelement (2) und einem am Stockelement (2) angeordneten Stockgriff (3), an welchem Stockgriff (3) eine Stockschlaufe (4) zum Hindurchführen einer Hand eines Benutzers abreißfest befestigt ist, wobei zumindest ein Teilabschnitt (5) der Stockschlaufe (4) derart elastisch dehnbar ausgebildet ist, dass dessen Umfangslänge im Zuge einer Hindurchführung der Hand eines Benutzers oder im Zuge einer Belastung mit der Hand eines Benutzers um wenigstens 5% vergrößerbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der zumindest eine elastische Teilabschnitt (5) durch mäanderförmig verlaufende oder durch wechselweise gefaltete Bandabschnitte (15, 16) gebildet ist.
- 2. Stock nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stockschlaufe (4) als Band (6) mit zwei Längsenden ausgeführt ist, welche in einem Befestigungsabschnitt (7) gegenüber dem Stockgriff (3) einander überlappend angeordnet sind.
- 3. Stock nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der zumindest eine elastische Teilabschnitt (5) an dem vom Stockgriff (3) abgewandten Bereich der formflexiblen Stockschlaufe (4) ausgebildet ist.
- 4. Stock nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stockschlaufe (4) zwei weitgehend dehnungsfeste, mit dem Stockgriff (3) verbundene Zugabschnitte (8, 9) aufweist, welche in ihren vom Stockgriff (3) abgewandten Endabschnitten jeweils in den elastischen Teilabschnitt (5) der Stockschlaufe (4) übergehen.
- 5. Stock nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stockschlaufe (4) als einteilig gewebtes Band (6) ausgeführt ist.
- 6. Stock nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stockschlaufe (4) eine schlauchartige Umhüllung (10) aus gewebten Fäden aufweist, in welcher Umhüllung wenigstens ein elastisch nachgiebiges, in Längsrichtung der Stockschlaufe (4) verlaufendes Zugelement (11) angeordnet ist.
- 7. Stock nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Zugelement (11) mehrere elastische Zugfäden (12) oder wenigstens ein elastisches Zugband (13) umfasst, wobei das Zugelement (11) in seinem elastisch gedehnten Zustand an mehreren, in Längsrichtung voneinander beabstandeten Positionen mit der Umhüllung (10) fest verbunden, insbesondere vernäht ist.
- 8. Stock nach einem der Ansprüche 1, 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass im maximal gestreckten Zustand der wechselweise gefalteten Bandabschnitte (15, 16) oder im maximal gestreckten Zustand der schlauchartigen Umhüllung (10) eine Begrenzung der maximal möglichen Umfangslänge der Stockschlaufe (4) vorliegt, sodass eine weitere Vergrößerung der Umfangslänge der Stockschlaufe (4) unterbunden ist.
- 9. Stock nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Begrenzung der maximal möglichen Umfangslänge der Stockschlaufe (4) erreicht ist, bevor eine Streckgrenze oder eine dauerhafte Beeinträchtigung der Elastizität des elastischen Zugelementes (11) erreicht ist. Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| ATA51116/2016A AT519435B1 (de) | 2016-12-07 | 2016-12-07 | Stock, insbesondere Ski-, Langlauf-, oder Wanderstock |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| ATA51116/2016A AT519435B1 (de) | 2016-12-07 | 2016-12-07 | Stock, insbesondere Ski-, Langlauf-, oder Wanderstock |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT519435A1 AT519435A1 (de) | 2018-06-15 |
| AT519435B1 true AT519435B1 (de) | 2018-11-15 |
Family
ID=62528981
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| ATA51116/2016A AT519435B1 (de) | 2016-12-07 | 2016-12-07 | Stock, insbesondere Ski-, Langlauf-, oder Wanderstock |
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|---|---|
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Citations (4)
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|---|---|---|---|---|
| DE20115075U1 (de) * | 2001-09-12 | 2003-02-06 | Lenhart, Klaus, 73275 Ohmden | Stockschlaufe |
| EP1465713B1 (de) * | 2002-01-18 | 2008-04-02 | mamutec AG | Schlinge |
| DE202012101068U1 (de) * | 2011-04-05 | 2012-04-17 | Lekisport Ag | Handschlaufe für einen Stockgriff |
| EP2579740B1 (de) * | 2010-06-14 | 2016-08-03 | Lekisport AG | Stockgriff mit einer Handschlaufe |
-
2016
- 2016-12-07 AT ATA51116/2016A patent/AT519435B1/de active
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| DE202012101068U1 (de) * | 2011-04-05 | 2012-04-17 | Lekisport Ag | Handschlaufe für einen Stockgriff |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT519435A1 (de) | 2018-06-15 |
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