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Der Abzugkanal 2 des Herdes ragt etwas in das vordere Trommelende 3 hinein. Er wird zweckmässigerweise von einem ringförmigen Mantel 26 umgeben, welcher an dem mittleren Heiz- kanal 4 der Trommel sitzt. Zwischen dem Mantel und dem Feuerkanal 2 ist ein genügend freier Raum vorgesehen, welcher nicht nur die Reibung zwischen dem rotierenden Mantel und dem feststehenden Kanal vermeidet, sondern auch den Eintritt einer gewissen Luftmenge in den Heizkanal 4 gestattet, um so eine vollkommenere Verbrennung des Heizmittels bei seinem Durchgang durch die innerhalb der Trommel angeordneten Kanäle zu gestatten.
Um diese Verbindungsstelle herum ist eine feststehende Haube 7 angeordnet, welche mittels geeigneter Füsse 17 auf dem'Maschinenfundament aufruht (Fig. 4). Die Wandungen dieser Haube stehen mit dem äusseren Trommelumfang und dem Mantel bei 18 und 19 in gleitendem Eingriff (Fig. 3). Wenn mithin die Trommel in Umdrehung versetzt wird, so haben der ringförmige Mantel des mittleren Heizkanals und eine an der Trommel sitzende Scheidewand 20 eine verhältnismässig dichte gleitende Berührung mit den Wandungen der Haube.
Die ringförmige Scheidewand 20 ist mit der vorderen Röhrenplatte 10 ungefähr in der Mitte zwischen dem ringförmigen Mantel 16 und der Wandung der Haube 7 verbunden. Sie bildet eine Aufnahmekammer 21 für die aus dem Gut während der Trocknung austretenden Gase und feuchten Dämpfe und eine weitere Kammer 22, in welche das Heizmittel austreten kann.
Auf der einen Seite der Kammer 21 befindet sich eine Transportschraube 23, welche durch die äussere Stirnwandung und die innere Röhrenplatte hindurchgeht und das Trockengut in die Trockenkammer zu befördern vermag. Auf der anderen Seite (Fig. 2) befindet sich eine Röhre 24, welche von dem Absaugekanal 8 abzweigt, und welche mit einer Drossel-oderReguliervorrichtung25 ausgerüstet ist. Durch diese Zweigleitungsröhre werden innerhalb der Trommel Luftströme erzeugt, welche von den Abgabeöffnungen 12 nach der an der Stirnseite befindlichen Kammer 21 verlaufen und die aus dem Trockengut ausgetretenen Dämpfe und Feuchtigkeit abführen.
Die Trommel 3 ist aussen mit einem gezahnten Ring 26 versehen, welcher mit einem Zahnrad 27 in Eingriff steht, das durch geeignete Zwischentriebe von einem Motor 28 angetrieben wird (Fig. 2). Die Aussenwandung ist ferner mit Ringen 29 versehen, welche glatte Aussenflächen besitzen und auf den unterhalb der Trommel angeordneten Rollensätzen 30 aufzusitzen vermögen.
Die Seiten eines oder beider Ringe stehen mit horizontal angeordneten Rollen 31 in Eingriff, welche eine Längsbewegung der Trommel \ verhindern.
Der Transportapparat 23 und der Absaugeventilator 9 werden vermittels der auf Scheiben 33 laufenden Riemen 32 gleichzeitig von demselben Motor angetrieben.
Die Vorrichtung arbeitet wie folgt :
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der Trommel hindurchgeführt worden sind0 so dass die Trommel vollständig angewärmt ist. so wird diese selbst vermittelst des Motors 28 und des Zahntriebes in Umdrehung versetzt. Das Trockengut wird dann in den Trichter der Transportschraube ; 2J befördert, welche von dem gleichen Antriebsmotor angetrieben wird und das Material durch die Haube 7 und die vordere Röhrenplatte 10 in das Innere der Trommel 3 befördert, wo es auf die Seitenwandungen der angewärmten Rückleitungskanäle versetzt werden, so befördern sie das Gut nach oben, von wo
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den feststehenden Sammeltrichter 14 gelangt, in welchem es sich ansammeln kann.
Der Ventilator 9 verursacht nicht nur einen schnellen Durchgang des Heizmittels durch die Heizkanäle, sondern erzeugt auch einen Luftstrom, welcher durch die Trommel von dem Auslassende entgegengesetzt
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dehnen können, ohne sich zu verbiegen.
An der Rückseite der Röhrenplatte 35 am vorderen Trommelende befindet sich eine konische Ablenkplatte 38, welche mit einer Anzahl radial vorstehender Zwischenwände 381 versehen ist (Fig. 5 und 6), die das auf sie fallende Trockengut richtig in die Trommel einführen. Eine ent- sprechende Platte 39 ist am rückwärtigen Trommelende angeordnet und dient zur Abführung des getrockneten Gutes aus der Trommel.
Am äusseren Umfange der Trommel sind geeignete Vorrichtungen zur Erzeugung der Trommelumdrehung vorgesehen, welche im wesentlichen den bei der ersten Ausführungsform beschriebenen gleichen. Die Ringe 29 stehen mit horizontal angeordneten, um vertikale Zapfen drehbaren Rollen 31 in Eingriff, welche eine Bewegung der Trommel in der Längsrichtung verhüten.
An dem vorderen Trommelende ist eine ringförmige Scheidewand 40 vorgesehen, welche an der Platte 35 sitzt und den Heizkanal 2 des Ofens umgibt. Zweckmässigerweise ist zwischen der Wandung 40 und dem Heizkanal ein freier Zwischenraum vorgesehen, so dass Luft in die Zuleitungsröhren 34 eintreten und bei ihrem Durchgang durch die Trommel eine vollkommenere Verbrennung des Heizmittels bewirken kann.
Um die Verbindungsstelle von Trommel und Feuerkanal 2 herum ist eine feststehende Haube 41 angeordnet, welche durch eine vertikal angeordnete Scheidewand 42 in zwei Kammern 43, 44 geteilt wird. Die Kammer 43 steht mit den Enden der Rückleitungskanäle in Verbindung, während die Kammer 44 mit einer ringförmigen Kammer 45 verbunden ist, die dasjenige Trommelende umgibt, in welches das zu trocknende Gut eingeführt wird.
Das zu trocknende Gut gelangt durch einen an der Trommelseite angeordneten chütttrichter 46 in die Kammer 44 (Fig. 9), von wo es durch an der Trommel sitzende und mit ihr in Umdrehung versetzte Schaufeln 7 hochgenommen wird, worauf es auf die erhitzten Röhren abgegeben wird, sowie die Schaufeln im wesentlichen den höchsten Punkt ihrer Bahn erreichen.
In der Zwischenwand 42 ist eine Önnung vorgesehen, welche mit einer geeigneten Klappen- vorrichtung ausgerüstet sein kann, so dass die aus dem Material ausgetriebene Feuchtigkeit mit den heissen Verbrennungsprodukten von dem auf dem Herd sitzenden Ventilator 9 abgezogen werden können. Die Vorrichtung arbeitet folgendermassen :
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den Abaaugeventilator 9 abgezogen wird. Das zu trocknend (, ('Tut wird in den Trichter 16 aufgegeben, wo es von den rotierenden Schaufeln 47 erfasst wird und über die erhitzten Röhren auf die Platte 38 fallen kann. von der es in die Trommel gegen die unteren erhitzten Röhren vorschiesst.
Die Röhren schöpfen das Material hoch, indem sie darauf nach Art von Schaufeln einwirken und befördern es um die Trommelinnenseite herum allmählich nach der Auslassseite. Wenn es sich am rückwärtigen Trommelende ansammelt, wird es von den Röhren gleichfalls
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welche es aus dem Trockner herausbefördert wird.
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