AT121253B - Vorrichtung zur Behandlung von Kork in einem Drehrohrofen. - Google Patents

Vorrichtung zur Behandlung von Kork in einem Drehrohrofen.

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AT121253B
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AT
Austria
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drum
drums
cork
rotary kiln
treating cork
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Nicolo Massa
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Nicolo Massa
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Description


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   Vorliegende Erfindung betrifft eine   Vorrichtung   zur Behandlung von Kork in einem Drehrohrofen mittels eines Heissgasstromes und besteht darin, dass mindestens zwei gegeneinandergeneigte Rösttrommcln. von welchen mindestens die zweite mit einer   Besehiekungseinrichtung für   die Mischsubstanzen versehen ist, übereinander angeordnet und untereinander mittels durch Regelorgane   abschliessbare. auch   mit den Heizkanälen und den   Entladeöffnungen   in regelbarer Verbindung stehende Kanäle verbunden sind, die zwischen Trommeln, um die Trommeln herum erweitert und an den Übergangsstellen in diese Räume durch Regelorgane absperrbar sind, so dass die Heizgase je nach Bedarf in oder um die Trommel   herum   geführt werden können.

   
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 im lotrechten   Längsschnitt   dargestellt. 



   Das Korkkornmaterial wird nach dem Entfernen des Staubes in den dargestellten Röster eingeführt. 



   Dieser besteht aus zwei übereinander   liegenden Rosttrommeln- ? und ,   die gegeneinander konisch geformt sind und parallele Achsen haben. Diese Trommeln sind mittels Armen mit Wellen verbunden   (3   und   4)   und durch eine entsprechend veränderliche Transmission angetrieben. Jede Trommel ist im Innern mit einer Anzahl von Vorsprüngen oder   Mischblättem   versehen   (5   und   6/die nach   einer   Schneckenlinie   angeordnet sind und den   schrägen   Oberflächen der Trommeln entgegenwirken. so dass die   Korkkörner   während der Drehung der Trommel der Länge nach von einem Ende zum ändern befördert werden. 



   Die obere Trommel 1 ist durch ihr enges offenes Ende mit einer feststehenden vertikalen Führungsoder Beschiekungskammer 7 verbunden, in welche ein   Besehiekungstrichter   8 mündet. In die gleiche Kammer mündet unterhalb des Befestigungspunktes des Triehters 8 ein Saugrohr 9, welches mit dem andern Ende entweder mit einer mechanischen Saugpumpe oder Ventilator oder einfach mit einem entsprechenden in der   Zeichnung nicht dargestellten Saugkamin   verbunden ist. Das andere Ende der Trommel 1 ist durch einen Hohlbau 10 abgeschlossen, der etwas stumpfkoniseh in der Form und mit einem regelbaren Auslass 11 versehen ist. 



   Der stumpfkonische Raum kommuniziert längs seiner äusseren Wand mit einem vertikalen rohr- 
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 öffnung 14 an das enge Ende der   Trommel : 2. Ein geeignetes,   von aussen regelbares Klappenventil15 gestattet den Durchgang innerhalb des vertikalen Kanals 12 zu   schliessen   und dient im Verein mit dem oberen Klappenventil 11 dazu gegebenenfalls den besagten vertikalen Durchgang 12 mit dem Entladerohr 16 in Verbindung zu bringen, das nach aussen geöffnet wird. Eine horizontale, an den vorderen und hinteren Wänden 18 und   dz   des Ofengehäuses befestigte Scheidewand 17 teilt das Innere in zwei   Kammem oder Trommelräume.

   Bei dem Befestigungspunkt dieser Scheidewand 17 ist an der Rückwand 13   eine entsprechende Klappe oder ein anderes Ventil 19 vorgesehen, um entweder eine oder die andere der beiden Öffnungen an der Scheidewand oder in der   Wand. M zu schliessen.   An der vorderen Wand 18 ist, entsprechend des breiten offenen Endes der Trommel 2. ein Entladekanal 20 angebracht und an seiner äusseren Mündung mit einem Schieber oder einem entsprechenden andern Ventil 21 versehen. In diesen Kanal mündet der unterhalb der übereinstimmenden   Trommelmündung   angeordnete Kanal   : 22.   in welchen die aus einer entsprechenden Feuerung oder einem in der Zeichnung nicht sichtbaren Ofen kommenden Verbrennungsgase entladen werden.

   Dieser Kanal kann in direkte Verbindung mit dem Raum um diese Trommel 2 herum durch eine Öffnung 23 und mit dem Innern des stumpfkonisehen Telles 10 mittels 

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 einer Leitung 24 in der eine   Öffnung geschnitten   ist durch den oberen Wandteil des   Durchganges 12   gebracht werden. Eine entsprechende Klappe oder Schieberventil 26 ist zum   Verschliessen   entweder des Ausflussendes des Kanals 22 oder des Einlasses 23 zum Mantelraum um die Trommel 2 herum und eine andere Klappe 28 zum   Verschliessen   der Verbindung mit der Leitung 24 vorgesehen. 



   Die Trommeln 1 und 2 sind mittels ihrer Wellen durch einen entsprechenden Antrieb 27 mechanisch derart verbunden miteinander. dass nur eine der beiden anzutreiben ist, um beide Trommeln in Drehung zu versetzen. 



   Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist folgende :
Der gekörnte Kork wird in den Trichter 8 eingeführt, durch welchen er in die Trommel 1 gelangt, welche durch Drehung und infolge ihrer Konizität und der   schneckenförmig   angereihten Blätter eine langsame Längsbewegung der Korkteile gegen das entgegengesetzte Ende 11 bewirken. Da vorerst Klappe 21 geschlossen ist, Klappe   26   das Innere von 2. 3 und Klappe 19 gegen das Innere durch die   Wand. M ab-   schliesst, werden die von   der Feuerungsanlage   kommenden Heizgase infolge des mechanischen oder natürlichen Saugens durch Röhre 9 über das Rohr 22 durch die Kammer   20,   die   Trommel 2. Durellgang 12,   durch Trommel 1 zur   Auslassführung   und zum Kamin oder Saugventilator getrieben.

   Die   Korkkörner   kommen in Kontakt mit diesen Heizgasen und werden zum erstenmal geröstet und beginnen sich auszudehnen (schwellen) und zu destillieren. Der Kork wird entweder kontinuierlich oder in   Intervallell   durch die Öffnung 11 entladen, passiert den Raum 12 und gelangt in die Trommel 2. wo er ein zweites Mal durch die Heizgase, die von 22 kommen, geröstet wird.

   In diese Trommel 2 wird die   1Iisctsubstanz   durch entsprechende   Einlassöffnungen,   die entweder in die Wände des Raumes 12 oder auch in die Trommelwände eingeschnitten sind, eingeführt und mischt sieh infolge der Drehung der   Trommel : ! und   infolge des ständigen Kontaktes mit den Heizgasen   vollkommen   und einheitlich mit den gerösteten   Korkkörnern.   Das Stillsetzen der Trommel ist hauptsächlich ratsam, wenn die   Misehsubstanz   eingeführt wird, obschon es auch möglich ist die Bindemittel während der Drehung der Trommel, also ohne Unter- 
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 in die Formen, in welchen sie heiss   gepresst wird,   worauf die Masse nach dem Erkalten gebrauchsfertig ist. 



   Wenn es nicht   wünschenswert   ist die Heizgase mit den Bindemitteln in unmittelbare   Berührung   zu bringen, erfolgt die Heizung der Trommeln, u. zw. hauptsächlich   der Unteren   von aussen ; es genügt 
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 destillierten   Korkkörner   erzeugt werden sollen. Es wird dann direkt durch Ausfluss 16 entladen. Klappe 14 geschlossen und die Klappe 11 in Intervallen geöffnet. 



   Hienach werden durch die Erfindung alle Vorteile erreicht, die in der Einleitung vorausgeschickt wurden, d. h. es werden die fabrizierten Produkte verbessert ohne unnötiges Wiederholtes nach dem Backen der Mischung in den Formen und durch die Verwendung einer   Röst-und Mischungsmethode,   die kontinuierlich und auch ausser Kontakt mit den Verbrennungsgasen und der Luft durchgeführt werden kann, so dass alle Gefahren des Feuers ausgeschieden oder auf den kleinsten Grad verkleinert sind.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Vorrichtung zur Behandlung von Kork in einem Drehrohrofen mittels eines Heissgasstromes, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei gegeneinander geneigte Rösttrommeln (1, 2) von welchen mindestens die zweite mit einer Beschickungseinrichtung für die l\1ischsllbstanz versehen ist, übereinander angeordnet und untereinander mittels durch Regelorgane abschliessbare, auch mit den Heizkanälen und den Entladeöffnungen in regelbarer Verbindung stehende Kanäle verbunden sind, die zwischen den Trommeln, um die Trommeln herum erweitert und an den Übergangsstellen in diese Räume durch Regel- EMI2.3
AT121253D 1928-07-19 1928-07-19 Vorrichtung zur Behandlung von Kork in einem Drehrohrofen. AT121253B (de)

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