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Die Erfindung betrifft eine Lagerschmiervorrichtung, bei der ein auf der Welle liegender Streifen aus 01 aufsaugendem Material mit seinen Enden in den an der unteren Lagerschale vorgesehenen Ölbehälter ragt.
Gemäss der Erfindung ist der den Ausschnitt für den Streifen in der oberen Lagerschale verschliessende, abnehmbare Deckel mit einem schräg nach abwärts und gegen die Welle zu gerichteten Ansatz versehen, der den Streifen von unten gegen die Welle drückt, so dass diese auf einem möglichst grossen Teil ihrer Oberfläche von dem Streifen umschlossen wird.
Erfindungsgemäss hat ferner die Rückwand des Ölbehälters eine gegen die Welle zu gerichtete Einbiegung, die dazu dient, den Streifen aus 01 aufsaugendem Material an der dem erwähnten Ansatz des Deckels gegenüberliegenden Seite von unten gegen die Welle zu drücken. Auf diese Weise wird die Welle nahezu vollständig von dem Streifen umschlossen.
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rechts und links von der Hängekonsole und Fig. 5 stellt im Querschnitt eine der Lagerschmiervorrichtungen nach Fig. 4 dar. Die zu schmierende Welle J'dreht sich in dem Lager 2, das von der Hängekonsole 3 ge-
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sondern bei jedem anderen beliebigen Lager verwendbar.
An der unteren Hälfte des Lagers 2 ist ein Ölbehälter 4 vorgesehen, der durch den Ausschnitt 6 in der oberen Lagerschale zugänglich ist. Die Teile der oberen und unteren Lagerschalen, die miteinander in Berührung kommen. sind abgesetzt, so dass kein öl durch die Fugen der Lagerschalen austreten kann, sondern das Schmiermittel stets aus der oberen Lagerschale in den Behälter 4 zurückfliesst. Der Deckel 10 des Ölbehälters liegt auf der den Ausschnitt 6 der oberen Lagerschale 5 begrenzenden Randfläche 7 auf. An der zu schmierenden Stelle ist ein Streifen 9 aus Filz oder einem anderen 01 aufsaugenden Material derart auf die Welle 1 gelegt, dass seine freien Enden in den Ölbehälter 4 ragen.
Der abnehmbare Deckel 10. der den Ausschnitt 6 der oberen Lagerschale J verschliesst,
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gehalten, so dass er sich nicht mit der Welle 7 drehen kann.
Der Behälter- ist zum Teil mit Öl gefüllt, so dass die Enden des Streifens 9 in das 01 tauchen, diesem aufsaugen und vermöge ihrer Kapillarität bis oberhalb der zu schmierenden Welle 7 be- fördern, die ihrcrse. ts das 01 durch die ganze Länge des Lagers leitet.
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Welle in Berührung kommen können.
Nach den Fig. 4 und 5 ist je ein Ölbehälter 4 zu beiden Seiten des Hängelagers 3 vorgesehen.
Die Deckel. M sind am oberen Ende bei 18 auf der oberen Lagerschale 5 angelenkt und werden in der geschlossenen Stellung durch Schnapper 19 festgehalten. Der schräge Ansatz 13 der ersten Ausführungsform wird hier durch eine auf der Unterseite des Teiles 11 des Deckels 10 befestigte Blattfeder 20 gebildet, deren freier Teil ein wenig gebogen ist und die dazu dient, das eine Ende des Streifens 9 von unten gegen die Welle 1 zu drücken. Zweckmässig sind auf der oberen Seite dieser Blattfeder 20 eine oder mehrere Vorsprünge oder Rippen 24 angeordnet, die in Gemeinschaft mit der oberen Rippe 14 die Drehung des Filzstreifens verhindern.
Die Rückwand der Ölbehälter 4 besitzt, wie aus Fig. 5 zu ersehen ist, eine gegen die Welle zu gerichtete Einbiegung 25, die den Streifen 9 an der dem Ansatz 20 des Deckels 10 gegen- überliegenden Seite von unten gegen die Welle drückt, die somit nahezu vollständig von dem Streifen umschlossen ist.
An Stelle der Auffangeschalen 16 nach Fig. 1 bis 3 ist die innere Bohrung des Lagers an den Enden bei 21 ringförmig zu einem Schlitz 22 erweitert, der durch einen schrägen Kanal 23 mit dem Ölbehälter 4 in Verbindung steht.
Die Erfindung kann den jeweiligen Verhältnissen entsprechend in ihren Einzelheiten ver- ändert werden. So wird man z. B. bei einem einteiligen Lager einfach an der Stelle, wo man die 01 aufsaugenden Streifen einlegen will, entsprechende ringförmige Kammern vorsehen. PATENT-ANSPRÜCHE :
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kennzeichnet, dass der den Ausschnitt (6) für den Streifen (9) in der oberen Lagerschale (5) verschliessende, abnehmbare Deckel (10) mit einem schräg nach abwärts und gegen die Welle zu gerichteten Ansatz (13 bzw. 20) versehen ist, der den Streifen von unten gegen die Welle
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