AT51465B - Verfahren zur Wiedergewinnung der Bestandteile ölhaltiger Druckerschwärze. - Google Patents

Verfahren zur Wiedergewinnung der Bestandteile ölhaltiger Druckerschwärze.

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AT51465B
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Matthew Smith Hopkins
Charles Ridgeley Barnett
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Matthew Smith Hopkins
Charles Ridgeley Barnett
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  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)
  • Cleaning By Liquid Or Steam (AREA)

Description


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   Bei Anwendung der Erfindung werden die Tücher oder der sonstige die Druckerschwärze oder einen anderen ölhaltigen Farbstoff enthaltende Stoff in eine Waschmaschine 1 gebracht, wo die Tücher in Gegenwart eines geeigneten Lösungsmittels, z. B. Benzin, Äther, Kohlenstofftetrachlorid, Chloroform. Schwefelkohlenstoff, Naphta, Terpentin oder eines anderen 01 lösenden Mittels, in Bewegung versetzt werden. 



   Die Waschmaschine kann aus einem Gehäuse 2 mit Dampfmantel und Dampfeinlass-   bzw.-auslassrohren J,   4 sowie einer durchbrochenen drehbaren Trommel 5 zur Aufnahme der Tücher bestehen. Das Gehäuse der Maschine ist mit einer Tür 6 und die Trommel in ähnlicher Weise mit einer Tür 7 versehen. Ein Zapfen der Trommel   5   kann mit einer Riemenscheibe 8 versehen sein, auf die eine Bewegung durch einen Riemen 9 von einer auf einer Welle 11 sitzenden Scheibe   leu übertragen   wird. 



   Nachdem die Tücher etwa zehn Minuten lang mit Benzin oder einem anderen   Lösungsmittel   in der Waschmaschine behandelt worden sind, wird die Flüssigkeit durch ein mit einem Kegelventil 13 versehenes Rohr 12 in einem Behälter 14 abgelassen. Ein Rohr 15 steht an einem Ende mit der Waschmaschine und am anderen Ende mit einer Pumpe 16 in Verbindung, welche durch ein Rohr 17 mit einem Vorratsbehälter 18 für das Lösungsmittel verbunden ist. Ein Ventil 19 ist in dem Rohr 17 vorgesehen und ein   ähnliches   Ventil 20 ist in dem Rohr 15 zur Regelung des   Durchnussea   des   Lösungsmittels   nach der Waschmaschine angeordnet.

   Nachdem die Tücher gewaschen worden sind und die aus dem Lösungsmittel, Farbstoff und 01 bestehende Flüssigkeit in 
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   maschine   zwecks weiterer Behandlung der Tücher zu treiben, worauf die Flüssigkeit wie vorher in den Behälter   14   läuft. Diese Behandlung kann, falls nötig, mehrmals wiederholt werden. Das Innere der Waschmaschine ist durch ein mit einem Ventil 22 versehenes Rohr 21 mit 
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 durch ein Rohr   26 mit einer Vakuumpumpe 25 verbunden, die   durch einen Riementrieb von der Welle 11 aus angetrieben werden kann. 
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   geöffnet wird, werden   diese Dämpfe durch das Rohr 21 infolge der Wirkung der Luftpumpe abgesaugt und bei ihrem Durchgang durch den Kondensator 24 niedergeschlagen.

   Das auf diese Weise entstehende kondensierte Lösungsmittel erreicht schliesslich den Vorratsbehälter in einer weiter unten beschriebenen Weise. Die Tücher können nun aus der Waschmaschine entfernt und, falls dies wünschenswert erscheint, in Wasser gewaschen werden. t In dem Behälter 14 ist ein   Rührwerk 27   angeordnet, dessen Welle von der   Welle 11   aus durch 
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 auf diesem sitzen und ist mit Trichtern   30, 31   versehen, welche das Einfüllen der Chemikalien in diesen Behälter gestatten.

   Während die Flüssigkeit in dem Behälter in Bewegung ist, wird sie mit in Alkohol oder Äther gelösten Reagenzien versetzt, die fähig sind, miteinander unter   Bildung einer unlöslichen Verbindung   zu reagieren, so dass ein Niederschlag erzeugt wird, dessen Natur den vorhandenen Farbstoff befähigt, sich von Öl und Lösungsmittel in vollkommener    ''ise mechanisch trennen   zu lassen. 



   Es hat sich herausgestellt. dass eine alkoholische Lösung von Kalziumchlorid oder Blei- 
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 Ende durch das Rohr 23 mit dem Kondensator und der Vakuumpumpe verbunden ist. Das Rohr 40 ist mit einem Ventil   43   und das Rohr   42   mit einem Ventil 44 versehen. 



   Wenn die Ventile 33 und 36   geöffnet   sind und die Pumpe 34 in Tätigkeit gesetzt ist, so fliesst die den Niederschlag enthaltende Flüssigkeit von dem Behälter 14 zu der Filterpresse und durch diese hindurch. Der unlösliche Niederschlag, welcher zum grössten Teil aus Farbstoff besteht, wird in der Filterpresse   zurückgehalten,   während die Flüssigkeit die Filterpresse durch das Rohr 40 bei offenem Ventil 43 und geschlossenem Ventil 44 verlässt und in den Behälter 41 eintritt. Die Ventile   36   und 43 werden nun geschlossen und das Ventil 44 wird geöffnet. Man lässt Dampf durch die Filterplatten strömen und Hitze erzeugen, durch welche das etwa mit dem Niederschlag in 
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 nun in Betrieb gesetzt und das verflüchtigte Lösungsmittel wird aus dem Filter durch das Rohr 42 abgesaugt.

   Das im Kondensator niedergeschlagene Lösungsmittel findet dann seinen Weg in den Vorratsbehälter 18. Auf diese Weise wird der Niederschlag in der Filterpresse getrocknet 
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 Ventil 46 versehenes Rohr   45   in einen Behälter 47 gelassen. Dieser ist mit einem   Dampfmantel     48   versehen, mit welchem Dampfrohre 49, 50 in Verbindung stehen ; der Behälter kann auch eine Dampfschlange 51 (Fig. 4) besitzen, zwecks Zuführung von Hitze zum Austreiben des in der Flüssigkeit enthaltenen Lösungsmittels, so dass der einzig zurückbleibende Bestandteil der   Flüssigkeit-schweres Öl-am   Boden des Fasses zurückbleibt, von wo es   durelh ein mit Ventil   versehenes Ablassrohr abgeführt werden kann. 



   Das verdampfte   Lösungsmittel   entweicht aus dem Behälter 47 durch das Rohr 23 in den Kondensator 24 und dieses Entweichen erfolgt unter Mitwirkung der   Vakuumpumpe 3. Bei     Verwendung der Vakuumpumpe zum Absaugen   des verdampften Lösungsmittels aus dem Be- 
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 rohren 54. 55 versehen. Der Kondensator enthält ferner eine Trommel 56, deren unteres Ende offen und deren oberes Ende 57 in geringer Entfernung unterhalb des unteren Endes des Einlassrohres 2. 1 geschlossen ist. Eine Kühlwasserschlange 58 kann in dem Kondensator rings um die Trommel 56 angeordnet sein ; mit den Enden dieser Schlange   stehen Rohre J9, 60 in Verbindung.   



  Das   Rohr 26 erstreckt sich aufwärts durch den Boden   des   Kondensatorgehäuses   und steht mit einem Rohrstück 61 in Verbindung, das sich innerhalb der Trommel aufwärts erstreckt und nahe dem oberen geschlossenen Ende der letzteren endet. Die in dem Kondensator 24 etwa nicht nieder-   geschlagenen Dämpfe   (etwa   1   wie durch Versuche festgestellt ist) finden ihren Weg durch die Rohre 61, 26 zur Vakuumpumpe und entweichen aus dieser durch ein Rohr 62 in einen zweiten Kondensator 6J. Die Bauart desselben kann die gleiche sein wie die des Kondensators 24 ; er kann, falls dies wünschenswert erscheint, mit einem Sicherheitsventil 64 versehen sein. Das untere Ende des Kondensators 63 steht mit dem Vorratsbehälter 18 durch ein Rohr 65 mit Ventil 66 in Verbindung. 



   Die Kondensation des verdampften Lösungsmittels erfolgt   zum grössten   Teil in dem Kondensator 24. da dieser aber in dem Kreise der Vakuumpumpe liegt, so fliesst das kondensierte Lösungsmittel nicht durch seine Schwere vom Boden des   genannten   Kondensators 24. Um daher 
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Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 4> EMI4.1
    2. Verfahren nach Anspruch t, dadurch gekennzeichnet, dass als zur Behandlung der Druckerschwärze dienendes flphtiges Fettlösungsmittel Azeton verwendet wird, wobei ein Gentenge EMI4.2 die Bildung eines ihn einschliessenden Niederschlages erforderlich zu machen, vollständig ab- sondern lässt.
AT51465D 1909-06-21 1909-06-21 Verfahren zur Wiedergewinnung der Bestandteile ölhaltiger Druckerschwärze. AT51465B (de)

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