AT51460B - Verfahren zur elektrischen Reinigung von Gasen. - Google Patents
Verfahren zur elektrischen Reinigung von Gasen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur elektrischen Reinigung von Basen. Bei den bekannten Apparaten, welche dazu dienen, Gase von Staub-und Nebenteilchcn durch elektrische Hilfsmittel zu reinigen, ist die Anordnung im Prinzip die folgende. Das zu reinigende Gas wird zwischen einer sprühenden und einer nicht sprühenden Elektrode, die mit den beiden Polen einer Hochspannungsquelle verbunden sind, hindurchgeleitet, und es werden die Staub-oder Nebelteilchen in dein Feld zwischen den beiden Elektroden sowohl elektrisiert als auch ausgeschieden. Eine beispielsweise Ausführungsform dieses Apparatentypus ist in Fig. l schematisch dargestellt. Darin bedeutet A einen Zylinder, der mit Spitzen oder irgend welchen anderen Vorsprüngen, welche das Sprühen erleichtern, versehen ist, B ist die nicht sprühende Elektrode, zugleich der Mantel des Gefässes, durch welches das zu reinigende Gas in der Richtung der Pfeile hindurchgeleitet wird. J bedeutet hier und in den folgenden Figuren eine Isolierung. Anordnungen nach diesem Prinzip ergeben Schwierigkeiten, wenn die ausgeschiedenen EMI1.1 Abscheidung an diesen Stellen fast ganz auf. wenn die Schicht des abgeschiedenen Staubes eine gewisse Dicke erreicht hat. Die Folge ist dann, dass ein Apparat nach dem in Fig. 1 abgebildeten Prinzip mit der Zeit in der Wirkung stark zurückgeht, unt 'r Umständen fast unwuk-am wird. Es hat sich nun gezeigt, dass man diesen Cbelstand vermeiden kann, wenn man prinzipiell anders arbeitet, indem man zu dem Feld, in welchem das Gas und der in ihm vorhandene Staub elektrisiert wird, noch ein besonderes Feld hinzufügt. in welchem die Abscheidung, dagegen keine Elektrisierung stattfindet. EMI1.2 dem Zylinder C'und der zylindrischen Gefässwand D, welche mit den beiden Polen einer Hochspannungsquelle II verbunden sind, ebenso wie A und B mit denjenigen der Hochspannungs- EMI1.3 a) Es ist nicht nötig, dass die Apparatenteile, wie es in dem Beispiel Fig. 2 der Einfachheit halber vorausgesetzt war. zylindrische Gestalt haben. Der Teil I des in Fig. skizzierten Apparates EMI1.4 ersetzt werden. b) Es ist nicht nötig, die Elektrode J und B des einen Feldes von den Elektroden C und D des anderen Feldes elektrisch zu trennen, vielmehr können auch eine oder beide Elektroden EMI1.5 <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 verhältnismässig viel Strom, dagegen derjenige zur Abscheidung nur sehr wenig. Man ist also in der Lage, für den Elektrisierungsapparat mit seiner grösseren Leistung einen gewöhnlichen Wechselstromtransformator und gleichzeitig für den Abscheidungsapparat eine Vorrichtung, die hochgespannten Gleichstrom von ganz geringer Leistung liefert, verwenden zu können. Wie man den hochgespannten Gleichstrom für den Abscheidungsapparat und eventuell auch den Elektrisierungsapparat herstellt, ist im Prinzip gleichgiltig. Es kommen ausser Influenz- maschinen, Hochspannungs-Gleichstrommaschinen oder-Akkumulatoren auch Vorrichtungen, welche hochgespannten Wechselstrom durch Ventilwirkung oder mechanische Kommutierung EMI2.2 PATENT. ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur elektrischen Reinigung von Gasen, dadurch gekennzeichnet, dass ausser dem elektrischen Feld zwischen einer sprühenden und einer nicht sprühenden Elektrode, welches zur Elektrisierung des Gases und der in ihm enthaltenen Staub-oder Nebelteilchen dient, noch ein elektrisches Feld zwischen nicht sprühenden Elektroden zur Verwendung kommt, in welchem hauptsächlich die Abscheidung der suspendierten Teilchen stattfindet.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine oder beide Elektroden des zur Abscheidung dienenden, mit einer oder beiden Elektroden des zur Elektrisierung bestimmten Feldes elektrisch und eventuell auch mechanisch verbunden sind.3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für das Feld, welches die EMI2.3
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1911
- 1911-01-17 AT AT51460D patent/AT51460B/de active
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